Animexx - Verein der Anime- und Mangafreunde e.V.

Am 10. September ist "Welttag der Suizid-Prävention". Aus diesem Anlass veröffentlichte Egmont Manga jüngst den Einzelband "My broken Mariko" von Waka Hirako. Wir möchten euch dieses besondere Werk nicht vorenthalten und stellen es hiermit vor...!

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The Devil Is A Part-Timer Vol. 1

Originaltitel: Hataraku Maou-sama! (はたらく魔王さま!)
 
In Tokyo ist der Teufel los! Doch anstatt alles in Schutt und Asche zu legen, arbeitet der gefürchtete Höllenfürst als Burgerbrater. Was mögen seine Hintergedanken sein?
Inhalt Der Dämonenfürst Satan will das Reich „Ente Isla“ unterwerfen, doch die menschliche Heldin Emilia stellt sich ihm in den Weg. Es entbrennt ein unerbittlicher Kampf und schließlich verschlägt es Satan und seinen General Alsiel in eine andere Dimension.

Sie kommen im Tokyo der Gegenwart an und haben bei ihrer Ankunft einen Großteil ihrer magischen Kraft eingebüßt. In ihren Gewändern hält man sie zum Glück für Cosplayer, was sie allerdings nicht davor bewahrt, von der Polizei abgeführt zu werden. Auf dem Revier angekommen, unterzieht man sie einzeln einem Verhör. Satan schafft es, die Situation zu retten, sodass man sie schließlich wieder gehen lässt.

Nachdem sie herausgefunden haben, wie diese Welt funktioniert, fangen sie an, sich ein menschliches Leben aufzubauen. Der Dämonenfürst fängt unter dem Namen Sadao Maoh bei einer Fast-Food-Kette an zu arbeiten, während sein General den Haushalt schmeißt und das Geld verwaltet. Während Satan immer mehr Gefallen an der Menschenwelt findet, wird Alsiel immer deprimierter.

Das Leben in Japan gestaltet sich nicht so einfach, wie erwartet. Aber wenigstens gibt es in dieser Welt keine Heldin, die ihnen ans Leder will... Oder vielleicht doch?
Dt. Publisher:Anime House
Erscheinungstermin:07.11.2014
Preis (Amazon):20,99 €
Synchronfassungen:Deutsch, Japanisch
Untertitel: Deutsch
Spiellänge:90 Minuten
FSK:Ab 12 Jahren
Bestellen:Bei Amazon
EAN:4260039673224
Genres:Comedy, Romantik, Fantasy
ProduzentenTokyo MX, KBS, et al.
AnimationsstudioWhite Fox
Episoden:1 - 3 Episodentitel
Animexx:DVD-Eintrag

Details Die dreizehnteilige Serie beruht auf einer Light-Novel von Satoshi Wagahara. Neben dem Anime wurde die Novel auch als Manga adaptiert. Der Mangaka Akio Hiragi hat ebenfalls ein Spin-Off geschaffen, welches die Charaktere in einen normalen Schulalltag versetzt – so normal, wie es bei den chaotischen Figuren eben möglich ist.

„Hatazaku Maousama“ lautet der Titel im Original und würde wörtlich „hart arbeitender Dämonenfürst“ lauten. Für die deutsche Veröffentlichung wählte „Anime House“ den englischen Titel „The Devil is a Part-timer“, was im Deutschen soviel heißt wie „Der Teufel ist ein Teilzeitjobber“. Zwar ist dies keine direkte Übersetzung des Originaltitels, aber trotz allem passend.

Naoto Hosoda, welcher Regie führte, hat sich durch seine Mitarbeit bei weiteren Werken, beispielsweise bei „Children Who Chase Lost Voices“, „Jin-Roh“ und „Elfen Lied“, einen Namen gemacht. Das Design der Charaktere stammt von Atsushi Ikariya, der schon bei „Fate/Stay Night“ und „Fate/Zero“ verantwortlich für das Design.









Umsetzung Das Bild liegt in 16:9 vor und ist fehlerfrei. Passend zu einer Komödie sind die Farben kräftig. Leider liegt der Ton nur in Dolby Digital 2.0 vor, was sowohl die deutsche als auch die japanische Tonspur betrifft. Dieser Wermutstropfen wird allerdings dadurch ausgeglichen, dass es keine Soundfehler gibt.

Die japanische Synchronisation ist wie so oft sehr gut umgesetzt. Aber auch die deutsche Sprachausgabe ist nicht zu verachten. Die Synchronsprecher wurden passend gewählt und können auch glaubhaft die jeweilige Situation vermitteln. Die Dialoge haben zwar eine lockere, umgangssprachliche Note, allerdings gibt es bei diesem Punkt ein kleinen Kritikpunkt. An manchen Stellen wirkt die gewählte Umgangssprache etwas aufgesetzt und wird nicht natürlich genug vermittelt.

Für die Untertitel wurde eine serifenfreie Schrift gewählt, die stets gut zu lesen ist. Dafür sorgt nicht zuletzt die weiße Farbe mit schwarzer Kontur. Zudem wurden sie zeitlich richtig gesetzt, sodass die Schrift dem Gesprochenem nicht nachhinkt.
Menü Für den Aufbau des Menüs wählte der Publisher ein Standbild, auf dem im unteren Bereich die Menüpunkte aufgelistet sind. Unterlegt wird das Ganze von dem Opening. Manchen mag vielleicht die Animation fehlen, aber das eher spartanische Menü bietet dafür eine einfache und schnelle Bedienung:

  • Alle Abspielen
  • Sprachen
  • Episoden
  • Extras



Verpackung Die DVD befindet sich in der üblichen Amaray-Hülle und ist mit einem Wendecover versehen, wodurch man das störende FSK-Zeichen einfach und unkompliziert verschwinden lassen kann.
Auf der Rückseite befinden sich wie üblich Screenshots, eine Inhaltsangabe und die technischen Daten.

In der Hülle unter den angebrachten Klammern befinden sich noch ein Booklet und ein Bierdeckel.
Extras Wie bereits angesprochen, liegen als physische Extras dem Volume ein Booklet und ein Bierdeckel bei. In dem dünnen Booklet sind Charakterbeschreibungen, Informationen zu den vorkommenden Gerichten und eine Vielzahl von Screenshots.

Als digitales Bonusmaterial gibt es das Video des Opening und Endings als Karaoke-Version. Wobei es möglich ist, die Untertitel ein- und auszublenden. Lässt man die Untertitel ausgeblendet, sind die Videos völlig textfrei.

Eine witzige Idee ist es, die Episoden in einer Tageskarte vorzustellen. Wobei eine Folge aus einem Menü aus Vorspeise, Hauptgericht und Nachspeise besteht und zuletzt gibt es noch eine Empfehlung des Chefkochs.

Als Beispiel die Menükarte der zweiten Episode
Vorspeise: Eine Messerspitze Begegnung der Heldin mit ihrer Nemesis, dem Dämonenfürsten
Hautpgericht: Gezeter und Handgreiflichkeiten mit einer Beilage von Hausbesuchen zu unmöglichen Tageszeiten
Dessert: Eine kleine Hilfe in der Not – gereicht mit einer Prise Beleidigungen und leise gemurmelter Danksagung



Fazit „Devil is a Part-Timer“ ist eine gelungene Komödie, die sympathische und witzige Charaktere mitbringt. Abgerundet wird sie mit einer Portion Ernst, die dafür sorgt, dass es am Ende nicht zu sehr ins Alberne abrutscht. Wir hoffen, dass Letzteres auch nicht in den nachfolgenden Episoden passieren wird. Betrachtet man die gängigen Preise bei Animeserien, dann sind knapp 21 Euro für drei Episoden kein schlechter Schnitt. Vor allem sollte man nicht vergessen, dass „Anime House“ ein eher kleines Label ist. Der beinhaltete Bierdeckel ist eine lustige Idee und etwas, dass man nicht alle Tage als Extra vorfindet.
Inhalt
Inhalt
3

Bild
Bild
1

Ton
Ton
2

Synchronisation
Synchronisation
2.5

Gesamtnote


2.3
Untertitel
Untertitel
1

DVD-Menü
DVD-Menü
2

Extras
Extras
2.5

Preis/Leistung
Preis/Leistung
2

Autor:
Lektor: Leonie Schultz
Grafiker: Julia Kefenhörster
Datum d. Artikels: 06.04.2015
Bildcopyright: White Fox, Anime House


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