Kämpfer Vol. 1 (Limited Edition)

Geschrieben von
Bildcopyright: Kazé, Yasuhiro Kuroda, Nomad

Lange Haare, schlanke Beine und große Brüste – ein Anblick der die Männerherzen höher schlagen lässt: Das sind die „Kämpfer“!

Inhalt

Natsuru, bis gerade eben noch männlich, hat sich unerwartet in ein Mädchen verwandelt – schlanke Beine, lange Haare und ein üppiger Busen sind seine neuen Merkmale. Um sein Handgelenk befindet sich ein blauer Armreif und plötzlich ertönt eine Stimme, die ihm die sonderbare Botschaft mitteilt, dass ausschließlich Frauen zu einem „Kämpfer“ werden könnten und er sich deshalb in ein Mädchen verwandelt hätte. Noch seltsamer wird es allerdings als Natsuru den Inhaber der Stimme entdeckt. Es handelt sich um den „Harakiri-Tiger“ aus der Sammelreihe der „Gedärm-Plüschtiere“, welchen er von seiner großen Liebe Kaede geschenkt bekommen hat.

Schweißgebadet wacht Natsuru auf. Alles bloß ein böser Albtraum! Obwohl man vielleicht annehmen könnte, es ist der Traum eines jeden Jungen in dem Körper eines Mädchen aufzuwachen, ist Natsuru heilfroh, dass alles wieder normal ist. Der sonderbare Reif bleibt jedoch an seinem Arm zurück.
Auf dem Schulweg beginnt das Armband zu leuchten und reagiert offenbar auf ein ziemlich aufbrausendes Mädchen, das ebenfalls einen blauen Reif trägt.

Nach einer Verwandlung steckt Natsuru zu seinem Unmut wieder in dem Mädchenkörper, doch damit nicht genug, die andere Kämpferin hat es eindeutig auf ein Gefecht abgesehen. Dabei glänzt sie nicht allein durch eine forsche Vorgehensweise sondern auch durch ihre Schusswaffe, von der sie nur zu gerne Gebrauch macht…

Details

Es dürfte bekannt sein, dass Japaner ein Faible für Fremdsprachen haben und hier wird es erneut einmal bewiesen. Auch in der Originalversion lautet der Titel „Kämpfer“ und ist gleichzeitig die Bezeichnung der Auserwählten. Die Episodentitel selbst setzen sich stets aus einem deutschen Wort und einem englischen Zusatz zusammen, welche für unsere DVD-Version übersetzt wurden. Es ist weiter verwunderlich, dass einem innerhalb der Serie auch weiterhin die Fremdsprachen begegnen, ob die japanischen Synchronsprecher die Aussprache beherrschen oder nicht, ist dabei zweitrangig.

Die drei Waffentypen wurden ebenfalls mit den deutschen Begriffen „Schwert“, „Zauber“ und „Gewehr“ versehen. Auffällig ist nur, dass das „Gewehr“ keines ist, sondern es sich um eine Pistole handelt. Ob den Japanern bei der Übersetzung ein Fehler unterlaufen ist oder aus irgendwelchen Gründen bewusst die Betitelung „Gewehr“ gewählt wurde, bleibt der Phantasie des Zuschauers überlassen.

Kazé, Yasuhiro Kuroda, Nomad

Umsetzung

Neben dem Originalton liegt auch eine deutsche Synchronisation vor. Beide Tonspuren liegen leider bloß in Dolby Digital 2.0 vor, sind aber stets fehlerfrei. Nicht nur die japanischen Sprecher wurden gut ausgewählt, die deutsche Besetzung kann ebenfalls überzeugen. Die Synchronisation wirkt nicht aufgesetzt und passt stets zu den Charakteren. Lediglich die weibliche Stimme von Natsuru will nicht so ganz überzeugen.

Stellenweise wurde die deutsche Übersetzung angepasst um der Situation gerecht zu werden, beispielsweise gibt es eine Szene, in der Akane über die Stimme ihres Gedärm-Plüschtieres spricht. In der untertitelten Version berichtet Akane, dass sich die Stimme anhört wie von der bekannten Synchronsprecherin Yukari Tamura, die eben dieses Plüschtier gesprochen hat. Daniela Reidies lieh dem Hasen hierzulande seine Stimme und so sagt Akane, dass sich seine Stimme wie die von Mila („Mila Superstar“) anhört.

Wie man es von „Kazé“ gewohnt ist, sind die Untertitel in gelber Schrift mit schwarzer Umrandung. Ebenso handelt es sich nicht um eine genaue Übernahme der deutschen Synchronisation. Die Untertitel sind passend getimt und stets gut zu lesen. Schön ist außerdem, dass Begriffsübersetzungen auch innerhalb der deutschen Sprachfassung angezeigt werden.

Kazé, Yasuhiro Kuroda, Nomad

Packung

Zur ersten DVD von „Kämpfer“ erhält der Käufer der Limited Editionen einen stabilen Pappschuber, der Platz für alle vier Volumes bietet. Nachdem man die Klarsichtfolie entfernt hat, ist der Sammler das überdimensionale FSK-Logo los.

Besonders schön ist jedoch, dass die üblichen Rückseiteninformationen auf einem Beiblatt befinden, welches man problemlos von dem Schuber lösen kann.
Die Silberscheibe selbst befindet sich in einer durchsichtigen Amaray-Hülle mit Wendecover.

Kazé, Yasuhiro Kuroda, Nomad

Extras

Die erste DVD enthält zwei hochwertige Postkarten, welche auch in der normalen Edition enthalten sind. Als Zusatz für die Limited Edition wurde der bereits erwähnte Pappschuber hinzugefügt. Digitale Extras gibt es nicht, sieht man von den drei Trailern ab.

Fazit!

Der Ausspruch „Trash vom Allerfeinsten!“ kann auf der deutschen DVD-Hülle gefunden werden und das trifft den Nagel auf den Kopf. Liebhaber von Ecchi- oder Harem-Elementen kommen sicher auf ihre Kosten, obwohl erwähnt werden sollten, dass es wenig nackte Haut zu sehen gibt. Die Handlung ist selbst für dieses Genre dünn. Es bleibt abzuwarten, was die nächsten Volumes bringen werden.

Inhalt
8
Bild
2
Ton
4
Synchronisation
4
Untertitel
2
DVD-Menü
6
Extras
6
Preis-/Leistungsverhältnis
8
Gesamt
8

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