Utawarerumono – Heldenlied Vol. 4

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Bildcopyright: Oriental Light and Magic, UTAWARE Partners, ADV Films

Mit großen Schritten nähern wir uns dem Ende. Auf Volume 4 von Utawarerumono – Heldenlied kämpft Kaiser Hakuoro nach wie vor für den Frieden und die Sicherheit seines Volkes, muss jedoch einsehen, dass der Frieden seine Opfer verlangt.

Inhalt

Während eine Schlacht tobt, machen sich Hakuoro, Touka, Karula, Eluluu und ein paar Soldaten auf den Weg zu Niwes Palast. Mit Leichtigkeit kommen sie voran, gibt es doch praktisch niemanden, der sich ihnen in den Weg stellt. Ist es am Ende vielleicht doch ZU einfach und sie werden bereits erwartet?
Die Schlacht ist vorbei, Shikeripechim wurde von seinem eigenen Kaiser niedergebrannt und eben jener ist im Kampf gestorben. Sogleich macht man sich an den Wiederaufbau und nach nur einem Monat herrscht schon fast wieder so etwas wie Alltag. Eigentlich sollte Hakuoro erleichtert sein, doch gibt es zu viel, dass ihm keine Ruhe lässt. Aber er lässt sich nichts anmerken, sind doch all seine Freunde zum ersten Mal seit langer Zeit wieder glücklich, ohne Angst und können tun, wonach ihnen ist.
Ein Mann taucht auf und bittet Hakuoro, ihn zu begleiten, sein Kaiser wünscht ihn zu sprechen. Hakuoro willigt ein und so trifft er auf den Kaiser von Kunekamun: Kuuya Amrulineulka. Er hat schon viel von Hakuoros Taten gehört und wollte ihn kennen lernen, da er vermutet, dass Hakuoro, den Kunneietai ähnlich, unter dem Schutz seines Gottes stünde. Erstaunlicherweise scheint Hakuoro aber, was Religion angeht, ziemlich überfragt und so kommt es, dass Kuuya ihn über die Gottheiten aufklärt und direkt verspricht, ihn noch häufiger zu besuchen.
Ewig kann diese Ruhe aber nicht währen. Eines Tages erreichen Hakuoro und seine Freunde Nachricht von einem Sklavenaufstand in Na Tuunk. Die kommende Nacht taucht dann auch schon Karula bei Hakuoro auf und bittet ihn um Hilfe. Als die Lage der Rebellen immer aussichtsloser wird, erscheint es auch Hakuoro unmöglich, noch etwas zu unternehmen. Und so tut Karula, was jeder vernünftige Mensch tun würde: Sie entführt ihren Kaiser mal eben.

Details

Volume 4 von Utawarerumono – Heldenlied bietet eine auf den ersten Blick recht seltsame Mischung. Die einen Episoden treiben die Handlung weiter voran, als es bei allen, die zuvor kamen, der Fall war und wie so oft werden diese besonders durch ihre Kämpfe geprägt. Gleichzeitig finden wir hier aber auch Episoden, die im Grunde als Filler anzusehen sind und vor allem mit ihrem Humor begeistern.
Man bekommt einiges zu lachen und lernt Seiten von Figuren kennen, die man nie erwartet hätte – wer hätte denn zum Beispiel gedacht, dass in Touka nicht nur eine angehende Stalkerin, sondern auch eine absolute Tiernärrin steckt.
Wie man sieht, ist in diesen vier Folgen einiges los, aber trotz der zahlreichen Charaktermomente und den neuen Entwicklungen in Na Tuunk ist es ein einziger Augenblick, der einem sofort im Gedächtnis bleibt: Erstmals erblickt man das Monster, welches in Hakuoro schlummert. Ein Stück Vergangenheit, auf welches Hakuoro gerne verzichten würde, auf welches das Publikum aber schon lange gewartet hat. Bleibt abzuwarten, was es genau mit diesem Ungeheuer auf sich hat...

Oriental Light and Magic, UTAWARE Partners, ADV Films

Umsetzung

Man merkt der Serie nach wie vor an, dass sie ziemlich jung ist. Die Animationen sind nach wie vor erstklassig und auch die Computeranimationen fallen weiterhin nur positiv auf, auch wenn sie diesmal recht selten zum Einsatz kommen und damit kaum der Rede wert sind.
Am Ton kann man ebenfalls nach wie vor nichts aussetzen. Zwar ist, wie bisher, lediglich die deutsche Fassung in DD 5.1 vorhanden, während die japanische nur in DD 2.0 vorliegt, aber dennoch sind beide Versionen angenehm zu hören. Nie ist plötzlich etwas zu laut oder zu leise.
Auch die Synchronisation in beiden Sprachen ist praktisch makellos. Hier und da gibt es einige Rollen, die besonders positiv auffallen, so etwa Hakuoro in beiden Fassungen, was aber nicht heißt, dass nicht alle absolut überzeugend sind. Gerade Vera Teltz als Karula übertrifft sich diesmal selbst.
Und dann sind da noch die Untertitel, derer es zwei gibt. Einmal werden hier nur Episodentitel und Lieder übersetzt, während die anderen Untertitel auch die Dialoge beinhalten. Die Untertitel sind gelb mit schwarzer Umrahmung und gutem Timing.

Oriental Light and Magic, UTAWARE Partners, ADV Films

Packung

Der Hintergrund auf Vorder- und Rückseite (grün, bis auf ein paar kleine Blümchen die zwischen dem grünen Gras wachsen) ist gleich geblieben, allerdings zieren diesmal Eluluu, Aruruu und Mukkuru das Cover.
Auf der Rückseite findet man erneut zehn Screenshots, über die die Maske gelegt wurde. Ansonsten gibt es hier noch einen Text, der einen ein wenig in die Handlung einführt und natürlich die üblichen DVD-Daten.
Öffnet man die Verpackung, entdeckt man sowohl auf der Rückseite des Covers ein Miniposter, welches diesmal wie schon das DVD Cover Eluluu, Aruruu und Mukkuru zeigt, als auch ein Booklet. In diesem findet man auf sechs Seiten mehrere Interviews.

Oriental Light and Magic, UTAWARE Partners, ADV Films

Extras

Es gibt Extras wie vom Text befreite Intro- und Outro-Animationen, erweiterte Episodenpreviews, eine Galerie mit Charakterillustrationen, einen Glossar der Begriffe, eine Zusammenfassung der bisherigen Handlung in Form eines Videoclips, sowie einen Einblick in weitere Anime die bei ADV Films erschienen sind und schließlich auch die DVD Credits. Abgerundet wird all das durch das erwähnte Booklet.

Fazit!

Zwar kommt die Handlung in der Hälfte der Episoden kaum voran, in den anderen macht man dafür aber Riesenschritte in Richtung des noch zwei DVDs entfernten Finales. Man muss auch zugeben, nach all den Schlachten war es angenehm, etwas entspannen zu können und die Charaktere in ihrem Alltag zu erleben. Wer aber unbedingt Action will, für den gibt es weiterhin keinen Grund zur Sorge. Auch die DVD selbst weiß wieder voll und ganz zu überzeugen, auch wenn das Bonusmaterial diesmal nicht ganz so gelungen ist wie sonst. Dennoch, Utawarerumono – Heldenlied sollte man sich nicht entgehen lassen.

Inhalt
3
Bild
2
Ton
3
Synchronisation
3
Untertitel
3
DVD-Menü
7
Extras
6
Preis-/Leistungsverhältnis
4
Gesamt
4

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