Animexx - Verein der Anime- und Mangafreunde e.V.

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Shojo Manga selbst gezeichnet

 
„Shojo Manga – selbst gezeichnet“ ist kein „How to Draw Manga" im konventionellen Sinne. Das fast 160 Seiten starke Buch beschäftigt sich vorwiegend mit der Gestaltung und dem Aufbau eines Manga, weniger mit Zeichentipps und –tricks.
Shojo-Manga selbst gezeichnet 1
 
Autor:Kaimu Tachibana
Seiten:159
Verlag:EMA
Erschienen:01.04.2005
ISBN:9783770460823
Preis:18,00 €
Bestellen: Bei Amazon...
 
Ursprungsland:
Originaltitel:
Originalverlag:
Erstveröffentlichung:156
Animexx:Artbook-Eintrag
Inhalt

Das Buch wurde in 12 Kapitel gegliedert, durch die Alisa, die ein Manga zeichnen möchte und nicht weiß, wie sie beginnen soll, und Kyoko, eine bereits erfahrene Zeichnerin, führen:

Kapitel 1 – Die Idee für den Manga
Kyoko erklärt den Unterschied zwischen „Idee", „Konzept", „Formel" und „Thema" und wie man mit diesem Grundstock eine Storybasis für einen Manga aufbaut.

Kapitel 2 – Eine Figur, nach der die Leser verrückt sind
Im nächsten Schritt wird erklärt, wie man einen Charakter für einen Manga erstellt: dazu ist ein Steckbrief, eine Rollenverteilung der Figuren und ein Charakterdesign nötig.

Kapitel 3 – Die Story soll die Leser fesseln
Kyoko erklärt Alisa, wie sie ihren Manga gliedern soll, auf was sie achten muss, um die Story interessant zu gestalten und wie die Seitenzahl ihres Mangas festlegen kann.

Kapitel 4 – Die erste „Struktur" oder das „Skript"
Um die Seitenanzahl nicht zu sprengen und ihrer Idee treu zu bleiben braucht ein Manga-ka eine Struktur! Genau gliedern, selbst wenn es langweilig ist!

Kapitel 5 – Das erste Scribble
Wenn alles fertig ausgearbeitet ist, kommen die ersten Entwürfe und Skizzen: wie teilt man die Panels für die richtige Seitenzahl und gutes Aussehen auf?

Kapitel 6 – Gute Skizzen und Bleistiftzeichnungen
Nach dem Scribble, in dem die Panelaufteilung und der Text festgelegt wurde, wird der Manga nun detaillierter skizziert.

Kapitel 7 – Spezielle Manga-Techniken: Die Reinzeichnung
Alisa versucht sich nun am inken – gar nicht so einfach. Kyoko erklärt, was ein Zeichenstrich ist, welche Federtypen es gibt und wie man eine Feder richtig einsetzt.

Kapitel 8 – Die Bedeutung von „Kenshigomu-Kake" oder richtigem Radieren
Radieren kann jedes Kind, denkt Alisa. Von wegen – denn das fertig geinkte Bild kann dabei leicht kaputt gehen! Kyoko zeigt Alisa, wie es richtig funktioniert. .

Kapitel 9 – Kontrast mit Schwarzflächen erzeugen
Nur Weiß ist langweilig. Wie man Flächen eines Mangas richtig ausfüllt, wird in diesem Kapitel genau erklärt.

Kapitel 10 – Weißkorrekturen und Effekte
Kapitel 10 beschäftigt sich mit dem richtigen Anwenden von Deckweiß, sei es zur Korrektur oder um Effekte zu erzielen.

Kapitel 11 – Rasterfolien geben dem Manga den letzten Schliff
In diesem Kapitel lernt man, wie man eine Rasterfolie benutzt, welche Möglichkeiten man damit hat und auf welche Arten man sie auf den Manga auftragen kann.

Kapitel 12 – Was mache ich mit meinem fertigen Manga?
Der Manga ist endlich fertig – und nun? Kyoko gibt Tipps, wie man den Manga bindet und sich bei einem Verlag vorstellt.

Zusatz - Das Zeichenmaterial eines Profis: hier werden alle Materialien genannt, die professionelle Manga-ka benutzen.

Kurzweilig und durchaus lehrreich: „Shojo Manga - selbst gezeichnet“ ist für all jene, die einen professionellen Manga zeichnen wollen, aber nicht wissen, wie sie richtig vorgehen sollen. Das Buch beschäftigt sich vorwiegend mit dem Aufbau eines Manga, weniger mit Zeichentechniken an sich – diese sollten vom Hobby-Manga-ka schon halbwegs beherrscht werden. Die meisten Lektionen werden mit Beispielen anhand von einem Shojo Manga von Nene Kotubuki untermalt, die beim Verständnis helfen sollen. Wer Probleme beim erstellen einer Geschichte hat, sollte einen Blick in „Shojo Manga – selbst geschrieben“ werfen.

Autor: /  Celest_Camui
Lektor: Verena Munstermann
Grafiker: Julia Kefenhörster
Datum d. Artikels: 09.11.2010
Bildcopyright: Hirono Tsubasa, Nene Kotobuki, Tokyopop


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