Animexx - Verein der Anime- und Mangafreunde e.V.

Gigantische Wale am Nachthimmel, Clans, die um die Vorherrschaft kämpfen - all das sind Elemente des Fantasy-Romans "Die Clans von Tokito" von Caroline Brinkmann. Im Interview sprechen wir mit der Autorin über Freund und Feind und welchem Clan sie sich anschließen wollen würde.

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Golden Sun

Ōgon no Taiyō: Hirakareshi Fūin (黄金の太陽 開かれし封印)
 

Ein großer Sturm bringt das Dorf Vale in Unruhe. Um die Siedlung vor dem Schlimmsten zu bewahren, lassen nicht wenige Bewohner ihr Leben…
Drei Jahre später soll mit „Golden Sun“ jedoch ein Abenteuer epischen Ausmaßes begonnen werden, um die Welt Weyard vor ihrem Untergang zu bewahren!

Inhalt

Während des großen Sturms vor drei Jahren verlor Isaac seinen Vater und Jenna sogar ihre gesamte Familie. Als Adepten und Benutzer der Psynergy - der Macht der Elemente - obliegt es den Bewohnern von Vale, auch heute noch über den Aleph-Berg und das dort beherbergte Heiligtum von Sol zu wachen, welche seit der Katastrophe vor drei Jahren jedoch nicht mehr betreten werden dürfen.
Dies ändert sich jedoch, als sich Isaac, Jenna und deren gemeinsamer Freund Garet wieder einmal den alten Gelehrten Kraden besuchen, um mehr über die Elemente und Alchemie zu erfahren. Als sie dort ankommen, werden sie Zeuge der Bedrohung Kradens durch zwei zwielichtige Gestalten. Allerdings können mit einem eifrigen Wortgefecht die Bedroher auf Abstand gehalten werden, sodass der Alchimist den Unterricht doch beginnen kann. Während diesem erzählt der alte Mann von den Elementar-Sternen, welche die Macht der Alchemie in sich tragen und möglicherweise im Heiligtum von Sol zu finden sind. So entschließen sich Schüler wie auch Lehrer, trotz aller Warnungen heimlich den Aleph-Berg zu besteigen.
Im Heiligtum angekommen wird Kraden schnell klar, dass die heilige Stätte mehr verbirgt, als sie vorgibt. Gemeinsam mit der Psynergy der Adepten, gelingt es der Gruppe die Rätsel des Ortes zu lüften und tatsächlich die Elementar-Sterne in ihren Besitz zu bringen – doch ohne zu ahnen, dass sie damit den zwielichtigen Gestalten Saturos und Menardi in die Hände spielen…

„Golden Sun“ ist ein klassisches RPG mit innovativen Ansätzen. So steuert ihr Isaac und seine Freunde in Knetfigurenoptik durch vielfältige Gebiete und müsst euch ihre Psynergien zunutze machen, um beispielsweise aus Pfützen begehbare Eissäulen zu erschaffen, Hindernisse zu verschieben oder auch Gedanken zu lesen.
In den zufällig generierten Kämpfen geht es dagegen wesentlich ruhiger zu. Kommandos, wie der Waffenkampf oder das Wirken von angriffsorientierter Psynergy, werden im Vorhinein eingegeben und je nach Geschwindigkeit früher oder später eingesetzt. Innovativ ist hierbei der Einsatz von sogenannten „Djinns“ – kleinen Elementarwesen. Diese werden an die Charaktere gebunden und bestimmen deren Klasse und Psynergien. Im Kampf können diese Kräfte zeitweise geopfert werden, um mächtige Beschwörungen einzusetzen.
Musikalisch steuert Motoi Sakuraba einen Soundtrack mit unterschiedlichsten Stimmungen von Frohsinn bis Trauer bei.

Details

„Golden Sun“, welches im Jahre 2001 in Japan das Licht der Welt erblickte und 2002 auch in Europa erschien, erzählt lediglich einen Teil der Sage, welche mit dem ebenfalls für den Gameboy Advance veröffentlichten „Golden Sun: Die vergessene Epoche“ 2003 abgeschlossen wird.
Von Fans der Spielereihe stets erwartet, erschien Ende 2010 für den Nintendo DS schließlich „Golden Sun: Die dunkle Dämmerung“, dessen Handlung 30 Jahre später an die Geschehnisse der beiden vorherigen Teile anknüpft.
Autor:
Lektor: Jennifer Brox
Grafiker: Julia Kefenhörster
Veröffentlichung:
27.12.2011
Camelot Software Planning, Nintendo


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