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Gigantische Wale am Nachthimmel, Clans, die um die Vorherrschaft kämpfen - all das sind Elemente des Fantasy-Romans "Die Clans von Tokito" von Caroline Brinkmann. Im Interview sprechen wir mit der Autorin über Freund und Feind und welchem Clan sie sich anschließen wollen würde.

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Lufia & the Fortress of Doom

Estpolis Denki (エストポリス伝記)
 

Einst kämpften vier tapfere Krieger gegen die finsteren Sinistrals und konnten deren drohende Herrschaft verhindern. 99 Jahre später sollte der damalige Triumph vergebens sein und eine neue Ära der Verzweiflung eingeläutet werden, gäbe es keinen Nachfahren des heldenhaften Maxim!

Inhalt

Ohne Warnung erschien die Insel plötzlich am Himmelszelt. Vier verdorbene und boshafte Wesen beanspruchten sie für sich. Sie verfügten über die furchtbaren Kräfte von Chaos, Zerstörung, Terror und Tod. Die Menschen erschraken und nannten sie „Sinistrals“. Die Herrschaft des Terrors dauerte an. Die Welt versammelte ihre Krieger, um gegen die dunklen Feinde anzutreten, doch die Sinistrals waren allesamt mächtig. In ihrer Verzweiflung ersuchen die Menschen die Hilfe ihre tapfersten Kämpfer: Artea, Guy, Maxim und Selan. So beginnt die letzte Schlacht…

Dem Quartett gelingt es, in die Festung des Untergangs auf der Insel einzudringen und sich gegen die vier Sinistrals Gades, Amon, Erim und Daos durchzusetzen. In einem letzten Versuch bündeln die dunklen vier ihre Kräfte, um Maxims Truppe zu vernichten. Doch dieser gelingt es, den Sinistrals den Garaus zu machen. Bei dem Rückstoß wird Selan allerdings tödlich verwundet. Als Maxim, ihr Ehemann, ihr zur Hilfe eilt, löst sich der Boden der Insel nach und nach auf, sodass die beiden für Guy und Artea unerreichbar werden. Maxim bittet die beiden, zu fliehen und die Kunde über die Vernichtung der Sinistrals zu verbreiten. Er und Selan sterben auf der Insel und hinterlassen einen Sohn.

Frieden kehrt für 99 Jahre ein. Dann muss Maxims Nachfahre sein Schicksal in die Hand nehmen, da das Königreich Sheran erneut bedroht wird…

Bei "Lufia & the Fortress of Doom" handelt es sich um ein Rollenspiel alter Schule. Interessant hierbei ist, dass der Spieler interaktiv an der Einleitung teilnimmt, indem er die hochgelevelte Truppe von Maxim durch den finalen Kampf in der Festung des Untergangs steuert, bevor das tatsächliche Abenteuer beginnt. Weiterhin kann der Nachfahre des Helden frei benannt werden, was dem melancholisch angehauchten Plot eine persönliche Note verleiht. Neben der Hauptquest bietet der Titel auch umfangreiche Nebenaufgaben. Im Gegensatz zu übrigen Genrevertretern seiner Zeit geht das rundenbasierte Kampfsystem in "Lufia & the Fortress of Doom" einen Schritt zurück. Unter anderem bedeutet das beispielsweise, dass bei mehreren Gegnern kein neues Ziel anvisiert wird, wenn mehrere Gruppenmitglieder auf einen Feind zielen und dieser vor allen Angriffen das Zeitliche segnet, was taktische Vorüberlegung erfordert.

Details

Tatsächlich ist "Lufia & the Fortress of Doom" nicht der erste Teil der Serie. Diesen Platz nimmt „Lufia II: Rise of the Sinistrals“ ein, das in Europa unter dem schlichten Titel „Lufia“ erschien und sich insbesondere vom Spielprinzip her unterscheidet. Dazu erschien 2010 in Japan und Nordamerika auch eine Neuinterpretation unter dem Titel „Lufia: Curse of the Sinistrals“ für den Nintendo DS. Eine Fortsetzung zum Ursprungstitel findet sich in "Lufia: The Legend Returns", welches 101 Jahre später spielt. 2001 wurde dieser Titel in Europa für den Gameboy Color veröffentlicht.
Autor:
Lektor: Aylin Hoffmann
Grafiker: Roberto Czumbil
Veröffentlichung:
22.08.2012
Neverland


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