Animexx - Verein der Anime- und Mangafreunde e.V.

Heute präsentieren wir euch den zweiten Teil unseres kleinen Specials direkt vor Halloween. Was verbindet ihr mit dem amerikanischen Gruselfest? Unserer Redaktion kam gleich das Wort "Verkleidung" in den Sinn. Und Verkleidung plus Japan ergibt in unseren Köpfen: COSPLAY!

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Glossar

#0-9

16-Bit-Ära
Als 16-Bit-Ära wird die vierte Generation von Konsolen bezeichnet und die dazugehörigen Spiele. Sie begann im Oktober 1987 mit dem TurboGrafx-16. Doch diese Ära wurde von Nintendo mit dem Super Nintendo Entertainment System (SNES) und dem von Sega bekannter (Sega) Mega Drive/Sega Genesis dominiert. Diese Ära endete Ende des Jahres
1993.

Autor: Jörg Losert

 

 

32-Bit-Ära
Die 32-Bit-Ära ist auch bekannt als die fünfte Generation von Konsolen und den dazugehörigen Spielen. Sie bestand von Ende 1993 bis 2006 und wurde in der Zeit vom Sega Saturn, Sony Playstation und dem Nintendo 64 dominiert. Ebenso waren der Amiga CD32 und 3DO, sowie der Atari Jaguar ein Teil dieser Ära. Die letzten drei konnten sich nicht auf den Markt etablieren und verschwanden nach und nach wieder als hätte es sie nie gegeben.

Autor: Jörg Losert

 

 

720p
720p ist eine Bildschirmauflösung von 1280×720 Pixel, welche wiederum die niedrigste Auflösung bei HDTV bildet. 720 steht dabei für die vertikale Auflösung, während das "p" für eine progressive Bildübertragung steht.

Autor: Jörg Losert

A

Anisotropes Filter
Anisotropes Filter ist eine Technik, die eingesetzt wird, um zu vermeiden, dass Texturen unscharf und verschwommen aussehen, wenn diese aus einem flachen Blickwinkel betrachtet werden. So kann man beispielsweise das Problem eines „verwaschen“ wirkenden Zauns beheben.

Autor: Susann Berger

 

 

Antialiasing
Antialiasing, zu deutsch Kantenglättung, vermindert unerwünschte Grafikeffekte, die beim Erzeugen der Videospielgrafik entstehen können. Eine durchgezogene Linie kann durch das begrenzt auflösende Pixelraster eines Bildschirmes nur als „Treppchen“ dargestellt werden, durch Antialiasing sieht die Linie natürlicher und weicher aus. Die Anwendung dieses Grafikfilters benötigt aber viel Rechenleistung und ist bei Computerspielen deshalb nur für leistungsfähige Systeme zu empfehlen.

Autor: Susann Berger

 

 

AoE
Ist die englische Abkürzung für Area of Effect, zu Deutsch: Wirkungsbereich. Dies beschreibt allgemein Fertigkeiten, die sich auf einen bestimmten Bereich um den anwendenden Charakter beziehen. Diese können kegel-, säulen- oder halbkreisförmig sein. Meistens sind es die Sichtbereiche.

Autor: Jörg Losert

 

 

ATB - Activ Time Battle
Das Activ Time Battle ist ein besonderes Kampfsystem, das in mehreren Final Fantasy-Teilen vorkommt.
Anhand einer ATB-Leiste, die sich mit der Zeit auffüllt, kann die Spielfigur agieren. Ist diese Leiste voll, können Spielfiguren Zauber, Items, Beschwörungen und sonstige Fähigkeiten einsetzen. Danach beginnt die Leiste wieder bei Null. Wie schnell sich diese Leiste jedoch erneut auflädt, hängt vom Level und der Statuswerte des Charakters ab.

Autor: Jörg Losert

B

Blu-ray
Auch Blu-ray Disc oder BD genannt, ist der Nachfolger der DVD mit erhöhter Datenrate und Speicherkapazität. Mit dieser Verbesserung eignet sie sich unter anderem für die Wiedergabe hochauflösender Filmsequenzen. Lediglich die Konsole PlayStation 3 verwendet bisher Blu-ray Discs als Wiedergabemedium von Videospielen.

Autor: Roberto Czumbil

 

 

Buff
Buff oder auch Buffs bezeichnen in Spielen, vorwiegend bei MMORPGs, Zauber oder Fertigkeiten, die die eigenen Statuswerte erhöhen. Als Beispiel der Zauber Schutz (FFXI) – dieser erhöht bei einem Charakter die Verteidigung gegen physische Schäden.

Autor: Jörg Losert

 

 

Button-Mashing
Als Button-Mashing wird das schnelle Drücken von Knöpfen in einer wahllosen Reihenfolge und ohne rationale Sinnhaftigkeit bezeichnet, um in einem Spiel - meist in Action-Spielen oder Fightern - ein Ziel zu erreichen. In den meisten Fällen wird der Begriff abwertend für Spieler von Fightern verwendet, welche meinen, trotz wildem Gedrücke zur Elite zu gehören. Weiterhin werden so auch Spiele negativ betitelt, welche keine Herausforderung bieten, da ein bisschen Button-Mashing jedes Problem zu lösen vermag.

Autor: Roberto Czumbil

C

Cast-Delay
Ein Cast-Delay wird vermehrt in MMORPGs verwendet und beschreibt den Zeitraum zwischen dem Auslösen eines Zaubers und dem Einsatz des nächsten Zaubers. In diesem Zeitraum kann selbiger Zauber - oder sogar jegliche Fähigkeit - nicht eingesetzt werden. Dies sorgt dafür, dass starke Fähigkeiten nicht ununterbrochen eingesetzt werden können und somit eine Begrenzung haben. Im MMORPG Fly For Fun werden beispielsweise viele Fähigkeiten im höheren Levelbereich mit Cast-Delays belastet.

Autor: Roberto Czumbil

 

 

Cast-Time
Die Cast-Time ist ein oftmals in RPGs verwendetes Instrument, um Magier davon abzuhalten, ohne Nachteile starke Zauber in schneller Abfolge einsetzen zu können und beschreibt den Zeitraum zwischen Zauberauswahl und -ausführung. In rundenbasierten Rollenspielen wird dabei in der Regel die Rundenanzahl als Maßstab verwendet. In Echtzeit-Spielen werden zumeist die Zeit selbst oder eine Mischung aus beiden Komponenten angewandt, wie beispielsweise in Final Fantasy XIII, in dem höherrangige Zauber mehr ATB-Abschnitte - und damit mehr Zeit benötigen - als Grundzauber.

Autor: Roberto Czumbil

 

 

Casual-Gamer
Der Casual-Gamer ist eine relativ neuartige Spezies unter den Spieler. Er benötigt keine atemberaubende Effekte und auch keine tiefgehende Storys. Er spielt allein aus Spaß und achtet kaum oder gar nicht auf Erfolg oder taktische Finesse. Mit den Bewegungssteuerungen der drei großen Konsolen (Nintendo Wii, Playstation Move und XBOX Kinect) begeistern sich so auch neue Zielgruppen, insbesondere für Gesellschaftsspiele, welche Körpereinsatz erfordern. Oft haben Casual-Gamer einige wenige Spieleserien, welche sie favorisieren oder wählen Spiele, deren Präsentation sie ansprechend finden.

Autor: Roberto Czumbil

 

 

Cel-Shading
Cel-Shading bezeichnet einen Grafikstil von Videospielen oder Filmen, bei dem die Bilder aussehen als wären sie von Hand im Comicstil gemalt worden. Merkmale sind dabei schwarze Außenlinien und ein vereinfachtes Schattenverhältnis.
Bekannte Spiele, die sich dieses Stils bedienen, sind z. B. „The Legend of Zelda: The Wind Waker“ (2003), „Prince of Persia“ (2008) und die Naruto-Spiele der Gekitou Ninja Taisen-Serie.

Autor: Susann Berger

D

Demake
Demakes können als Gegenteil von Remakes bezeichnet werden. Anstatt Neuauflagen von älteren Videospielen, werden dabei Versionen von aktuellen Titel für ausgediente Konsolen und deren Kapazitäten entwickelt. In der Regel handelt es sich heutzutage um Fan-Projekte. Doch früher wurden Demakes nicht selten von offizieller Seite entwickelt, wie beispielsweise eine Adaption von Donkey Kong Country für den Nintendo Gameboy.

Autor: Roberto Czumbil

 

 

DirectX
DirectX wird primär für Windows, aber auch für Microsofts XBOX-Konsole verwendet und stellt eine Sammlung von Programmierschnittstellen dar, um 2D- und 3D-Grafiken einwandfrei darstellen zu können. Allerdings werden durch das Programm auch Audio- und Netzwerkkomponente, wie auch Eingabegeräte unterstützt. Unter anderem wird durch DirectX das Spielen auf Windows-Computern durch die Verbesserung der Hardwareleistung möglich.

Autor: Roberto Czumbil

E

Easter Egg
Ein Easter Egg, zu deutsch Osterei, bezeichnet eine in einem Videospiel versteckte Nachricht oder einen versteckten Gag. Genau wie die echten Ostereier sind Easter Eggs meist an den unmöglichsten Orten versteckt und somit eine Belohnung für Spieler, die in jede Ecke sehen. Ein Beispiel aus „Grand Theft Auto: Vice City“: Mit einem Sprung durch ein bestimmtes Fenster gelangte man in einen Raum, in dem sich ein großes Osterei befand. Im Nachfolger des Spiels befand sich auf einem Stahlträger einer Brücke die Nachricht: „Hier oben gibt es keine Easter Eggs. Verschwinde.“

Autor: Susann Berger

 

 

Emulator
Ein Emulator bezeichnet in der Videospielbranche ein Programm, das es möglich macht, Spiele auf einem System zu spielen, für das das Spiel nicht gemacht wurde. So kann man mit einem Emulator für den Nintendo 64 auf dem Computer „Super Mario 64“ spielen, sofern man ein ROM, also ein Speicherabbild des Originalspiels besitzt. Emulatoren für den Rechner gibt es z. B. für DS-Spiele, NES-Spiele oder GBA-Spiele.
Der Besitz und die Verwendung von Emulatoren sind legal, solange die verwendeten ROMs nicht aus dem Internet heruntergeladen werden.

Autor: Susann Berger

Exklusivtitel

Ein Exklusivtitel erscheint ausschließlich für eine Spieleplattform. Konsolen- und Handheldhersteller entwickeln verständlicherweise Spiele ausschließlich für ihre Plattformen, doch auch einige Dritthersteller entscheiden sich bei mancher Spieleserie. So veröffentlicht Atlus seine Persona-Serie lediglich auf Sony-Systemen und Capcom die Ace Attorney-Reihe hauptsächlich auf Nintendo-Handhelds. Aufgrund der sich mittlerweile annähernden Kapazitäten der unterschiedlichen Spieleplattformen und der Möglichkeit, über Diversität mehr Gewinn zu erwirtschaften, werden Exklusivtitel zumindest bei Drittherstellern im Vergleich zu den 90er-Jahren zu einer Seltenheit.

Autor: Roberto Czumbil

F
 
G

Gaming-Sickniss

Gaming-Sickness - oder im Deutschen auch Spieleübelkeit genannt - bezeichnet das Gefühl von Übelkeit während dem Spielen von Videospielen. Oft bei Spielen mit schnellen Bewegungsabläufen ausgelöst, entsteht beim Spieler eine Irritation der Sinnesorgane durch die Aufnahme von widersprüchlichen Informationen. Obwohl der Spieler scheinbar weiß, dass er sich vor einem Bildschirm befindet, schüttet das Gehirn Stresshormone aus und regt zu Kampf und/oder Flucht an. Dieser bizarre Umstand kann zu plötzlichen Angstzuständen, Übelkeit und sogar Erbrechen führen. Erwiesene Auslöser bestehen nicht, doch die Bildschirmauflösung wie auch die Schärfe der Texturen scheinen eine Rolle bei diesem Phänomen zu spielen.

Autor: Roberto Czumbil

H

Handheld
Als Handhelden werden tragbare Spielekonsolen, wie die PlayStation Portable oder der Nintendo DS, bezeichnet. Bei diesen Konsolen ist der Spieler nicht an einem Fernseher gebunden, sondern an den integrierten Bildschirm und hat somit sowohl Kontroller als auch den Bildschirm in der Hand.

Autor: Jörg Losert

 

 

Horror-Survival
Horror-Survival ist ein Subgenre des Action-Adventures. Ziel der Hersteller ist es, den Spieler in Angst und Schrecken zu versetzen. Dies geschieht in der Regel durch eine beängstigend gestaltete Handlung mit realitätsnahem Rahmen, ekelerregenden Feinden (oft Zombies) und einem schaurigem Setting, wie Geisterstädte oder marode Villen. Das Ziel des Spielers ist es, den Horror zu überleben - kein leichtes Unterfangen. Der Protagonist ist ebenso sterblich wie der Spieler und hält den Scharen an Gegnern kaum stand. Auch in der Offensive bleiben dem Spieler durch ein spärliches Repertoire an Munition und Waffen kaum effiziente Möglichkeiten zur Bekämpfung der Feinde, deshalb sind der geschickte Umgang mit den Waffen oder die Flucht die einzigen Optionen, um den Horror zu überleben.
Bekannte Spielereihen dieses Genres sind Resident Evil (Capcom), Silent Hill (Konami) und Parasite Eve (Square (Enix)).

Autor: Roberto Czumbil

 

 

HP
Hit Points (HP), zu Deutsch: Trefferpunkte, sind eine Energieanzeige, die häufig bei diversen Spielen eingesetzt werden. Als bestes Beispiel sind Kampfspiele, wie Tekken oder Rollenspiele, wie Final Fantasy und Kingdom Hearts. Fallen die HP eines Gegners oder die des eigenen Charakters auf 0, dann gilt dieser als besiegt.

Autor: Jörg Losert

I
 
J

Japano-Rollenspiel

Japano-RPGs (kurz JRPGs) sind eine Unterart des großen RPG-Genres und bezeichnen Rollenspiele aus Asien - speziell aus Japan. Der größte Unterschied zu westlichen RPGs besteht darin, dass Japano-Rollenspiele ihren Fokus nicht auf hochkompliziertes und tiefgründiges Gameplay legen, sondern vielmehr versuchen, eine Story in ihrer Vollständigkeit und mit besonderem Augenmerk auf die Empathie der Charaktere zu erzählen. Dies führt zumeist zu einem vorgefertigten Repertoire an Charakteren und einem größtenteils linearen Spielverlauf. Ein weiterer Punkt ist die Grafik: Während insbesondere männliche Charaktere in westlichen Rollenspielen oft muskulös und brüsk dargestellt werden, wirken sie in JRPGs deutlich femininer, manchmal fast androgyn. Auch allgemein ist die Grafik oft im Mangastil gehalten und enthält auch niedliche Komponente.
Bekannte Spieleserien dieses Genres sind Dragon Quest ((Square) Enix), Tales of... (Namco (Bandai)) und Breath of Fire (Capcom).

Autor: Roberto Czumbil

K
 
L

Lag
Ein Lag bezeichnet eine durch Netzwerkprobleme auftretende Verzögerung bei Online-Videospielen. Der Grund dafür ist eine ungewöhnlich lange Übertragungsdauer von Datenpaketen. Dies hätte bei einem Shooter zum Beispiel zur Folge, dass sich Spieler ruckartig bewegen oder ein Schuss ins Leere geht, obwohl ein Gegner anvisiert wurde, da die Information, dass der Gegner sich aus dem Schussfeld bewegt hat, noch nicht angekommen ist.

Autor: Susann Berger

 

 

Latency

beschreibt in Millisekunden die Zeit, die ein Computer benötigt, um mit einem Spieleserver in Kontakt zu treten. Für anspruchsvolle Onlinespiele ist eine niedrige Latency wünschenswert, um keine Verzögerung zwischen Befehlseingabe und -ausführung zu erfahren.

Autor: Roberto Czumbil

M

MMORPG
Auch MMOG oder MMO genannt, steht für: Massively Multiplayer Online Role-Playing Game (Massen-Mehrspieler-Online-Rollenspiel). Diese Spiele sind ausschließlich nur über das Internet spielbare Computer-Rollenspiele, bei denen gleichzeitig mehrere tausende Spieler eine virtuelle Welt bewohnen können. Das wohl bekannteste MMORPG ist World of Warcraft, gefolgt von Fiesta und Final Fantasy XI.

Autor: Jörg Losert

 

 

Mob
Der Begriff Mob oder Mobs stammt aus der Welt der MMORPGs. Hierbei steht die bezeichnung Mob(s) nicht für einen Wischer oder ähnliches, sondern für die Monster, die als nicht spielbare Charaktere durch die jeweilige Welt streifen und sich dem Spieler in den Weg stellen.

Autor: Jörg Losert

 

 

Mod (Software)
Eine Modifikation, kurz Mod, bezeichnet eine Erweiterung oder Veränderung eines bereits erschienenen Spiels, welche meist von Hobbyentwicklern und Fans erstellt wurde. Es gibt verschiendene Arten von Mods, zum Beispiel kann eine Mod neue Rüstungen, Gegenstände oder Level enthalten, eine andere Mod verändert aber die komplette Story, Texturen, die Sprachausgabe und bedient sich nur an der Engine, auf der das Spiel läuft. Um es den Hobbyprogrammierern leichter zu machen, Mods zu erstellen, gibt es für viele Spiele spezielle Editoren, mit denen z. B. eigene Level designt werden können.
Die erfolgreichste Mod, in der auch Turniere ausgetragen werden, ist übrigens „Defence of the Ancients“ für das Blizzardspiel „Warcraft 3“.

Autor: Susann Berger

 

 

MP
Auch Magiepunkte oder Manapunkte genannt, werden oft in Spielen für magische Fertigkeiten oder auch Zauber eingesetzt. Dabei werden eine bestimmte Anzahl von Magiepunkten verwendet. Der Zauber Feuer benötigt zum Beispiel 6 MP. Sind die MP auf 0 gesunken, können keine magischen Fertigkeiten verwendet werden.

Autor: Jörg Losert

 

 

Multiplattformtitel
Ein Multiplattformtitel ist ein Videospiel, welches für verschiedene Plattformen, wie Konsolen oder Computer erscheint. Dies ist häufig der Fall, wenn der Spieleentwickler keinem der Konsolenhersteller (Nintendo, Sony, Microsoft) angehört. Zum Beispiel erschien „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes 2“ von Electronic Arts für PC, Playstation 3, Wii, Xbox 360 und Nintendo DS – die Steuerung und Grafik variiert natürlich von Version zu Version.

Autor: Susann Berger

N
 

NVIDIA-3D-VISION
bezeichnet ein Set aus 3D-Brille und Software für den Computer, mit welchem kompatible PC-Spiele in realitätsnaher 3D-Grafik angesehen werden können.

Autor: Roberto Czumbil

O

Open-World
Die Idee eines Open-World-Videospiels ist, dass sich der Spieler von Anfang an frei durch die Welt bewegen kann und im Gegensatz zu anderen Genres nicht ein Level nach dem anderen absolviert. Häufig gibt es in der weiten Welt des Spiels zahlreiche Aufgaben zu finden, die mit der Story nichts zu tun haben. Ein bekannter Vertreter des Genres ist „The Legend Of Zelda“. So kann man im fünften Teil, „Ocarina Of Time“, durch die Steppe reiten, eine Farm besuchen und eine lange Tausch-Quest ausführen.

Autor: Susann Berger

P

PhysX
bezeichnet einen bestimmten Prozessor und die dazugehörige Physik-Engine. Dieser Chip hat die vorrangige Aufgabe physikalische Effekte zu berechnen, sodass bei Computerspielen der Hauptprozessor entlastet wird. Dies setzt allerdings voraus, dass dieser auf die Nutzung des Chips ausgelegt wurde.

Autor: Jörg Losert

 

 

Ping
Vereinfach gesagt kann man mit einem Ping-Befehl überprüfen, wie gut die aktuelle Internetverbindung während eines Onlinespiels ist. Dabei wird ein kleines Datenpaket zum Host und wieder zurückgesendet und die Zeit gemessen, die dies braucht – ein sehr guter Ping misst nur etwa 10ms, ab einem Wert über 200ms kann es für den Spieler zu deutlich bemerkbaren Verzögerungen im Spielgeschehen kommen (sog. Lag). Das Kommando, um einen Ping auszuführen, lautet oft „!ping“ oder „/ping“.

Autor: Susann Berger

Q

Quick-Time-Event
Ein Quick-Time-Event, kurz QTE, bezeichnet eine Filmsequenz in einem Videospiel, deren Ausgang direkt vom Spieler abhängig ist. Dafür werden während der Sequenz in Echtzeit Eingabeaufforderungen angezeigt. Werden die Befehle richtig eingegeben, entsteht für den Spieler in der Regel ein essenzieller Vorteil. Erfolgt jedoch eine falsche oder keine Eingabe, entstehen meist fatale Nachteile, welche sogar ein Vorankommen im Spiel verhindern können. So müssen beispielsweise in Kingdom Hearts 2 Bosse stets in einem finalen Quick-Time-Event bezwungen werden. Die Intention hinter QTEs besteht darin, den Spieler noch mehr in das Geschehen einzubinden.

Autor: Roberto Czumbil

R

Raid
Ein Raid bezeichnet, vorrangig in MMORPGs, den Überfall auf ein bestimmtes Spielgebiet. Dazu schließen sich mehrere Spieler zu einer Gruppe zusammen, auch genannt Raidparty. Das Ziel eines Raids ist, in den meisten Fällen, einen übermächtigen Gegner zu besiegen. Solche Raids werden oftmals mit besonderen Gegenständen und/oder seltenen Waffen sowie Rüstungen belohnt, sollte man erfolgreich davon herausgehen.

Autor: Jörg Losert

 

 

Remake
bezeichnet im Videospiele-Jargon die komplette Neuauflage eines bestehenden Videospiels. Dies geschieht beispielsweise, um einen äußerst bekannten, aber veralteten Titel auch für aktuelle Konsolen oder Handhelds bereit zu stellen. In der Regel werden grundlegende Elemente, wie Plot und Gameplay, beibehalten und nur Grafik und Sound auf den aktuellen Stand gebracht. Nicht selten werden aber auch diese grundlegende Elemente umfassend erweitert, um dem Remake eine eigene Note zu verleihen.

Autor: Roberto Czumbil

S
 

Sequenzen
Bei Sequenzen unterscheidet man zwischen normalen Sequenzen, Filmsequenzen und den sogenannten Zwischensequenzen.

Normale Sequenzen beginnen meist zu Anfang von Aufträgen oder besonderen Geschehnissen bei Online-Games.
Zwischensequenzen sind normale Sequenzen, die aber zwischen den Handlungsschritten von Aufträgen oder Geschehnissen zu sehen sind.
Filmsequenzen hingegen sind Szenen in den der Charakter in der Regel nicht gesteuert werden kann. Diese Szenen sind besonders hervorgehoben und können, eben wie ein Film, nur angesehen werden.

Autor: Jörg Losert

 

 

Speedrun
bezeichnet das schnelle Durchspielen eines Videospiels. Lediglich die bestrittene Zeit bis zum Spielende ist relevant, während erlittener Schaden oder das Sammeln sämtlicher Items keine Rolle spielt. Es wird versucht, das Spiel in möglichst kurzer Zeit abzuschließen, falls möglich, auch durch Programmierfehler und sonstigen Abkürzungen. Das Ergebnis wird durch beweisende Fotos oder Videoaufnahme oftmals auf Onlineplattformen zur Schau gestellt. Besonders geeignet für Speedruns sind Sidescroller aus der Ära des NES oder SNES, wie beispielsweise Super Mario Brothers, seltener aber auch aktuelle Titel.

Autor: Roberto Czumbil

 

 

System Seller

Als System Seller bezeichnet man verschiedene erfolgreiche oder lang erwartete Spiele oder Spielfortsetzungen, die einen Fan oder Interessierten dazu bewegt hat, sich die dafür entsprechende Konsole zu beschaffen.

Autor: Jörg Losert

T

Tearing

Tearing (engl. „zerreißend“) bezeichnet einen unerwünschten Effekt, der beim Anzeigen von bewegten Bildern entsteht, also kann es beim Abspielen von Filmen oder Computerspielen vorkommen. Die Einzelbilder sind zerrissen, welche optisch meistens durch eine Verschiebung von Bildobjekten deutlich wird.
Ursachen können sein, dass die Rechenkapazität nicht ausreichend ist und deshalb nur halbfertige Bilder angezeigt werden oder aber die Synchronisation zwischen Aufbau der Bilder und der Monitorwiedergabe nicht richtig eingestellt ist. Dann ist es möglich, dass der Betrachter mehrere Einzelbilder gleichzeitig angezeigt bekommt.

Autor: Julia Keferhörster

 

 

Third-Person
Die third-person perspetive, zu deutsch Drittpersonansicht, ist eine Kameraperspektive, bei der der gesteuerte Charakter und die Szenerie zu sehen sind. Man unterscheidet in Verfolgerperspektive und einer festen Kameraeinstellung. Bei der Verfolgerperspektive schwebt die Kamera hinter der Spielfigur und ist frei drehbar, bei einer festen Einstellung wird eine Szenerie nur aus einer Perspektive gezeigt. Damit kann eine filmähnliche Spannung erzeugt werden, wie z. B. bei „Resident Evil“ oder „Silent Hill“. Beispiele für eine Verfolgerperspektive sind die meisten Action-Adventures oder Rollenspiele, wie beispielsweise „Tomb Raider“.
Genau genommen ist auch eine Vogelperspektive, wie sie z. B. bei „Die Sims“ zum Einsatz kommt, eine Third-Person-Kamera.

Autor: Susann Berger

 

 

Tower-Defense
Übersetzt bedeutet der Begriff etwa „Turm-Verteidigung“ und bezeichnet ein Subgenre der Echtzeitstrategie. Dabei geht es darum, durch das Errichten und Ausbauen verschiedener Türme, die in Gruppen auftretenden Gegner zu vernichten. Diese laufen entweder einen vorgegebenen Pfad entlang, an dessen Wegesrand die Türme gebaut werden oder das Spielfeld wird durch den Bau von Türmen zu einem Labyrinth (sog. Mazing TDs), durch das die Gegner strömen – den Weg kann man aber nicht verbarrikadieren, darauf achtet das Programm. Die verschiedenen Arten von Gegnern (z. B. giftimmun, fliegend oder besonders schnell) können durch verschiedene Türme gekontert werden und geben bei ihrer Vernichtung Geld für neue Verteidigung.

Autor: Susann Berger

 

 

TP
Meist auch taktische Punkte oder Technikpunkte genannt (selten auch für HP verwendet), kommen gelegentlich in Spielen zum Einsatz, bei denen es besondere Fähigkeiten gibt, beispielsweise spezielle Moves oder Waffenangriffe. TP können zum Beispiel während den Kämpfen erlangt werden, beim Erleiden von Schaden und beim Zufügen von Schaden.

Autor: Jörg Losert

U
 
V

Virtual Console
bezeichnet den digitalen Download-Dienst auf dem Wii-Shop-Kanal für Nintendo Wii. Dieser macht es möglich, Spieletitel älterer Konsolen für Nintendo Points auf Nintendo Wii zu emulieren. Für einige Titel ist dabei ein Classic Controller (Pro) oder ein Controller des Wii-Vorgängers Nintendo GameCube vonnöten. Derzeit sind Titel folgender Konsolen über Virtual Console erhältlich: NES, Super Nintendo, Nintendo 64, Turbografx, Sega Mega Drive, Sega Master System, Commodore 64, NEOGEO und Arcade.

Autor: Roberto Czumbil

W

WiiWare
bezeichnet den digitalen Download-Dienst auf dem Wii-Shop-Kanal für Nintendo Wii. Im Gegensatz zur VirtualConsole können mit WiiWare eigens für die Konsole entworfene Spieletitel exklusiv mit Nintendo Points, teilweise aber auch als kostenlose Demo erworben werden. Diese Titel stammen von bekannten Publishern, aber auch von unabhängigen Spieleentwicklern.

Autor: Roberto Czumbil

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