Animexx - Verein der Anime- und Mangafreunde e.V.

Im Rahmen der KAZÉ Anime Night präsentierte Anime on Demand von 29. - 31.05.2020 den ersten Kino-Ableger der Erfolgsreihe "DanMachi" erstmals in Deutschland. Wir haben ihn uns für euch einmal angeschaut - vom heimischen Sofa aus.

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Gamescom 2012 - Die Reportage

 
Wieder einmal waren wir auf der größten Spielemesse weit und breit: der gamescom. Um das einmal in Zahlen und Fakten zu nennen: Auf etwa 140.000 Quadratmetern sahen mehr als 275.000 Besucher über 600 Aussteller und 330 Welt-, Europa- oder Deutschland-Premieren. Diese Zahlen sind groß und genauso war auch das Vergnügen dieses Jahr, das viele sich nicht haben nehmen lassen, obwohl einige Größen mit Abwesenheit glänzten.
Was wir gesehen haben, erfahrt ihr hier:


Mad Catz Event
Für uns begann die gamescom 2012 bereits am Dienstag. Denn am Abend vor der Eröffnung veranstaltete der Games-Zubehör-Hersteller Mad Catz eine Veranstaltung mit Speis, Trank, Games, neuem Zubehör und Ehrengästen. Nicht nur war die Versorgung richtig gut, nein, auch die neuen Geräte konnten sich sehen lassen. Egal ob der Fahrsimulator, die neuen Kopfhörer, die Mäuse, Joysticks oder Gamespads – alles überraschte. Für die ganz Mutigen gab es auch noch Preise zu gewinnen, allerdings nur, wenn man gegen einen der beiden Ehrengäste in ihrer Königsdisziplin gewann. Und das sollte sich schwerer gestalten, als es sich anhört, denn zu Gast waren die amtierenden Weltmeister der Games „Street Fighter“ und „StarCraft“.
Überrascht hat uns vor allem das Warhead 7.1 Headset, welches uns das Gefühl gab, eine ganze Surround-Sound-Anlage auf dem Kopf zu tragen und dabei auch noch unglaublich bequem war – und das alles ohne Kabel. Allerdings war so ziemlich alles, was wir versucht haben, sehr speziell und gut ausgearbeitet. Wer also einmal ein etwas anderes Spielgefühl erleben möchte, sollte vielleicht auf eines dieser Produkte sparen.
Auch Musik war vorhanden und die Stimmung war ziemlich gut. Allerdings konnten wir den Abend nicht so lange werden lassen, wie wir gern wollten, da wir bereits am nächsten Tag auf Termine und Aktion eingestellt sein mussten. Und so haben wir die kuschlige Location leider relativ früh – irgendwann kurz nach Mitternacht - wieder verlassen.













Mittwoch, der beliebte und gefürchtete Fachbesucher-Tag. Wir schauten uns ein wenig um, doch leider blieb uns nicht all zu viel Zeit, denn ein voller Terminplan gehört für uns zum Programm.

Als erstes widmeten wir uns einer Konferenz über sehr berühmte Spiele:

Capcom

Resident Evil 6
Capcom hatte dieses Jahr einige Power-Spiele auf der gamescom im Angebot, die noch dieses oder folgendes Jahr auf dem Markt erscheinen werden. Eines davon ist der sechste Teil in der Geschichte rund um „Resident Evil“. Es handelt sich hierbei, laut Capcom, um den umfangreichsten „Resident Evil“ Teil, der je herausgebracht wurde.
Das Spiel selbst umfasst dabei drei Storypfade, die sich an gewissen Punkten überschneiden. Ihr habt die Wahl, die Geschichte aus der Sicht von Leon S. Kennedy, den ihr schon aus „Resident Evil 4“ kennt und seiner Partnerin Helena Harper zu spielen. Helena Harper ist ein neuer Charakter, der für das Spiel entworfen wurde.
Die zweite Kampagnenmöglichkeit umfasst die Charaktere Jake Muller und Sherry Birkin. Jake ist der Sohn des vermeintlich verstorbenen Albert Weskers. Er hat genau wie sein Vater eine Immunität gegen das Virus entwickelt, was ihn und sein Blut natürlich zu einem Zielobjekt macht, da das Virus bereits globale Ausmaße angenommen hat. Sherry Birkin kennen die eingefleischten „Resident Evil“ Fans bereits aus Teil 2. Dort taucht sie als kleines Mädchen auf, das ihr gerettet hattet. Sie hat in dem neuen Titel Jake Muller angeheuert, damit er ihr helfen kann. Dieser lebte zuvor jahrelang als Söldner.
Der dritte Pfad umfasst die Geschichte aus der Sicht von Chris Redfield. Es gibt auch noch eine versteckte Zusatzkampagne, die die Sicht von Ada Wong zeigt. Doch dazu müsst ihr zuerst die drei Kampagnen durchspielen.
Zum Spielverlauf lässt sich sagen, dass sich hier einige Neuheiten, aber auch gewohnte Dinge finden. Natürlich müsst ihr, wie bei jedem „Resident Evil“, gut mit eurer Munition haushalten. Auch wenn das Spiel an manchen Stellen sehr nach einem Action-Shooter aussieht, ist die Munition, wie in Survival-Spielen üblich, knapp.
Wenn ihr eine Kampagne in einem Team spielt, so kommt euch natürlich euer Teammitglied zur Hilfe, wenn ihr in der Patsche sitzen solltet. Andersherum müsst ihr auch zusehen, dass eurem Partner nichts geschieht. Wenn es mal eng aussehen sollte, habt ihr oft die Möglichkeit, Gruppen von Gegnern zu umgehen, durch Benutzen eines Seitenganges oder ähnlichem. Dies sollte man im Hinblick auf die Anzahl der Munition auch öfters wagen.
Wenn dann mal die Munition knapp wird, kann man seine eigenen Füße und Hände zum Kampf einsetzten, aber das auch nicht unendlich. Als Mensch kommt man nach einer Zeit auch außer Atem. Hierfür wurde ein weiterer Balken (Ausdauer-Anzeige) im Interface eingeführt, der dies dem Spieler deutlich macht. Je nachdem wie man seinen Zombies begegnet (von hinten oder vorne) führt der Charakter unterschiedliche Nähkampfbewegungen aus. In „Resident Evil 6“ habt ihr nun die Möglichkeit, diese auch aus dem Laufen heraus auszuführen. Dasselbe gilt auch für das Schießen. Endlich könnt ihr während des Laufens schießen und euch so vom Gegner entfernen oder sich ihm nähern.
Je nach Auswirkung des Virus besitzen die Zombies unterschiedliche Fähigkeiten. Einige haben z.B. Waffen in den Händen. Diese könnt ihr euch zu Nutzen machen, indem ihr sie ihnen im Kampf entwendet und sie damit erledigt.
Zur Hilfe gibt es nun auch eine Richtungsanzeige, die dem Spieler bei der Suche nach dem Zielort helfen soll. Wen dies stört, kann die Anzeige jederzeit im Menü ausstellen.
Neben der neuen Richtungsanzeige gibt es jetzt auch ein Skillsystem, in dem ihr eure Fähigkeiten ausbauen könnt. Genaueres wurde leider noch nicht genannt.
Es wurde nicht nur am Gameplay gearbeitet, sondern auch am Interface. Es sieht anders aus und soll dem Spieler vieles einfacher machen. Aber genauso wie in Resident Evil 5 kann man sich dem Geschehen nicht mehr im Menü entziehen. Das Spiel läuft weiter, auch wenn ihr Einstellungen im Menü verändert.
Alle Charaktere der Kampagnen sind spielbar, sowohl im Singleplayer Modus als auch im Multiplayer Modus. Wenn ihr im Multiplayer Modus online spielen wollt, erscheint das Bild als Splitscreen. So könnt ihr sehen, was der jeweils andere macht.


Erscheinungsdatum: Der Titel ist ab 2. Oktober 2012 für Xbox 360 und PlayStation 3 erhältlich, eine Windows-PC-Version folgt.


DmC
„DmC“ ist der fünfte Teil in der Reihe von „Devil May Cry“. Capcom bringt zusammen mit Ninja Theory den neuen Ableger nach fünf Jahren Pause bei „DmC“ auf den Markt. Bei dem neuen „Devil May Cry“ handelt es sich um die Anfangsgeschichte des jungen Dante, Sohn eines Dämons und eines Engels. Wie ist Dante zu dem geworden, als den man ihn kennt?
Ihr seht Dante in seinen jungen Jahren mit kurzem schwarzem Haar. Sein Größenwahn ist hierbei nicht zu unterschätzen, genauso wenig wie seine Dämonen- und Engels-Kräfte, die er von seinem Vater und seiner Mutter geerbt hat. Diese kann er im Kampf gegen Dämonen und riesige Gegnerscharen einsetzen. Der Stil ist ähnlich wie bei den früheren Teilen, nur moderner gestaltet. Auch die Stimmung ist nicht mehr so düster wie sie einmal war. Viele Farbkontraste und rasante Elektro-Musik prasseln auf den Spieler herein. Für die Musik war übrigens Deutschlands Combichrist verantwortlich.
Auch das Ranking wurde übernommen. Dieses seht ihr selbst im Spiel, je nachdem, wie gut ihr eure Kräfte und Moves einsetzt. Natürlich gibt es viele verschiedenen Angriffsmöglichkeiten und Kombos, mit denen ihr jeden Gegner bezwingen könnt.
Das klassische Geschnetzel, wie man es aus „Devil May Cry kennt“, wird uns hier treu bleiben. animePRO bleibt gespannt!


Erscheinungsdatum: „DmC Devil May Cry“ wird ab 15. Januar 2013 für PlayStation 3 und Xbox 360 verfügbar sein, eine Version für Windows PC folgt.


Lost Planet 3
„Lost Planet 3“ erzählt die Vorgeschichte zu dem ersten Spiel von „Lost Planet“. Daher spielt es auch in derselben eisigen Umgebung auf dem Planeten E.D.N. III. Die Geschichte dreht sich hierbei um den Arbeiter Jim, der einer der ersten Kolonien auf diesem Planeten angehört. Die Menschheit befindet sich in einer Energiekriese und die Firma Neo-Venus Construction (NEVEC) sandte Truppen zu dem Planeten aus, um dort Mineralien gewinnen zu können und diese zur Erde zu senden.
Jim musste seine Familie auf der Erde zurück lassen, um für Neo-Venus Construction (NEVEC) zu arbeiten. Sie warten sehnsüchtig auf seine Rückkehr und so nimmt Jim sogar gefährliche Jobs an, um schneller an Geld zu kommen und zu seiner Familie zurückzukehren zu können. Ein Problem hierbei ist, dass es sich bei den Robotern nur um reine Arbeitsroboter handelt. Es gibt keine militärischen Roboter und so muss er sich, wenn es hart auf hart kommt, mit seinen Arbeitsmaschinen verteidigen.
Das Gameplay ähnelt mehr dem ersten Spiel zu „Lost Planet“. Die Geschichte steht daher wieder mehr im Vordergrund. Der Spieler kann sich bei den Quests zwischen der Kernquest entscheiden, die den Verlauf der Geschichte darbieten oder aber auch Sidequests annehmen, um seinen Kameraden zu helfen. Daher wird das Spiel dem Spieler an einigen Stellen erlauben, gewisse Areale selbst zu erforschen und mit Personen zu interagieren.


Erscheinungsdatum: Anfang 2013 auf Xbox 360, PS3 und später auch PC.


Remember Me
2 + 2 = 5! Wenn wir es ihnen sagen, werden sie daran glauben. So oder ähnlich kann man sich die Situation in dieser Gesellschaft vorstellen. Wir befinden uns in Neo-Paris im Jahr 2084. Es wird mit Erinnerungen gehandelt: Sie werden verkauft und gekauft. Der Spieler wird hierbei in die Rolle von Nilin gesetzt, die von der Jägerin zur Gejagten wurde. Sie war diejenige, die den Menschen ihre Erinnerungen raubte oder sie veränderte. Nun wurden ihre Erinnerungen gestohlen und sie versucht diese wiederzufinden und den Geschehnissen auf die Spur zu gelangen.
Der Trailer, der uns auf der Gamescom gezeigt wurde, umfasst In-Game-Szenen, wie Nilin durch die Stadt läuft und eine Mission erledigt. Hierbei muss sie aufpassen, nicht von Kameras oder Wächtern gesichtet zu werden. Dazu klettert sie an den Gemäuern hinauf bis zu ihrem Zielort. Dort sieht sie einen Mann sitzen und greift in seine Erinnungen ein, um diese zu verändern. Dies geschieht, indem sie kleine Dinge in der Szene verändert, wie z.B Gegenstände anders zu platzieren oder die Sicherung aus der Pistole herauszunehmen. Wenn es ihr nicht gelingt, reist ihr wieder an den Anfang der Erinnerung zurück und könnt es nochmals probieren.
Das Gameplay und der Plot erinnert an einen Mix aus 1984 von George Orwell mit Inspirationen aus „Assasins Creed“. Es erinnert sehr stark an den Titel „Watch Dogs“, der bereits auf der E3 präsentiert wurde.
 

Erscheinungsdatum: Noch unbekannt

Nach so viel Action gingen wir über zu einem malerischen MMORPG, welches wir bereits im vorherigen Jahr zu sehen bekamen:

Age of Wulin
Viele warten bereits darauf, wir durften es uns dieses Jahr nicht nur ansehen, sondern es auch anspielen: „Age of Wulin“. Eines der meisterwarteten MMORPGs der heutigen Zeit, das viele Erwartungen weckt. Wer etwas mehr über die Grundlagen des Spiels lernen möchte, der sollte vielleicht in unseren Gamescom Bericht von letztem Jahr sehen, allerdings geben wir hier noch einmal eine kleine Zusammenfassung über das Spiel an sich:
Sicher beginnt es wie in beinahe jedem anderen MMORPG – man erstellt sich einen Charakter. Die Charaktere sind sehr an das „Zeitalter“, in dem das Spiel stattfindet, gehalten, somit ist auch ihre Kleidung sehr stilecht und sehr bunt. Man kann sich natürlich, wie bei jedem Free-2-Play, zu welchen auch „Age of Wulin“ gehört, später Items kaufen, die auch das Aussehen der Charaktere verändert.
Als Nächstes startet man in irgendeiner Region. Es gibt insgesamt fünf Gegenden, die in jeweils 16 Regionen unterteilt werden. Interessant ist von vornherein, dass es nichts bringt, einfach irgendwo zu leveln, denn es gibt keine Level. Somit ist es erst einmal von Vorteil, sich auf der Karte zu orientieren. Hier hat man ein paar Filter und sogenannte Map Points, die einem das Leben leichter machen. Wenn man an einem gewissen Ort schon einmal gewesen ist, kann man sich später auch wieder dorthin teleportieren.
Nun sollte man sich, um „überleben“ zu können, erst einmal daran machen, einen Job und vielleicht auch eine Schule zu suchen. Zur Auswahl stehen insgesamt 17 Jobs und alle sind recht unterschiedlich. So gibt es vier Überklassen: (im Englischen) Collection, Manufracting, Civilisation und Market. Als Anhänger der ersten Klasse kann man beispielsweise Materialien sammeln, die anderen Klassen sind für Aufgaben wie Itemherstellung, Buffs oder Handel zuständig. Dabei werden gerade auch die Items, die man selbst herstellen kann, nicht limitiert, man kann also beispielsweise auch selbst die ultimative Waffe erstellen. Und das hier sind nur Beispiele.
Man selbst „formt“ seinen Charakter unter anderem durch Schulen. Dort kann man den Umgang mit verschiedenen Waffen lernen oder auch neue Skills, die nützlich sein können. Wenn man genug von einer Schule hat, kann man auch bei einer anderen anfangen und so einen individuellen Charakter erstellen. Damit das Ganze noch einen Schritt weiter geht, gibt es auch Clans, denen man beitreten kann und natürlich auch Clan- und Schulen-Kriege. Um wirklich sicher zu gehen, gibt es dann auch noch ein Random System. Wenn zwei gleiche Charaktere die gleiche Quest erledigen, bedeutet das nicht, dass beide auch den selben Skill bekommen. Somit ist die Individualität groß geschrieben. Damit hier eine gewisse Balance herrscht, können auch die GM die Rate der Skills verändern.
Anscheinend wurde auch sehr viel Wert auf GM-Support gelegt, was natürlich ein großer Vorteil ist.
Ein weiteres Highlight ist wohl die Open-World. Denn alles, was man sieht, kann auch betreten werden. Egal ob man über Seen läuft, Wände hochläuft, auf Berge klettert oder wo immer man hin möchte – eigentlich kann man überall hin.
Damit den Spielern auch nicht langweilig wird, wurde das Spiel ein wenig wie ein Sandbox-Spiel aufgebaut und man hat jede Menge Möglichkeiten. Ob man irgendwann einmal eine Schule übernimmt und selbst leitet, ob man einen Clan gründet, kleine Minispielchen mit anderen auf der Straße spielt, oder einfach nur seinem Job nachgeht: Es gibt viel zu tun! Auch Quests gibt es mehr als genug, denn es gibt nicht nur die Tutorial-Quests, sondern auch Daily-, Story-, Life-, Schul- und eben die Random-Quests. Außerdem ist das Spiel auch sehr für den PvP-Modus gestaltet worden, nicht nur einer gegen einen, sondern auch Schulen, Clans oder Gruppen. Es ist egal, wo und wann, man kann immer eine Runde PvP wagen.
Und selbst wenn man sich ausloggt, hört das Spiel nicht auf, denn dann wird der eigene Charakter zum NPC und erkundet die Welt, geht arbeiten oder lernt. Was er getan hat, könnt ihr in eurem Tagebuch nachlesen. Solltet ihr euch jedoch jemanden zum Feind gemacht haben, kann es gut sein, dass dieser euch in eurer Zeit offline kidnappt. Zwar verliert ihr dadurch nichts, aber es schadet natürlich dem Ruf. Je nachdem welcher Schule ihr angehört, reagieren auch die NPCs gut oder schlecht auf euch und das kann euch Vor- oder Nachteile bringen. Man kann sich auch mit anderer Kleidung tarnen.
Und für alle, die schon immer mal einen eigenen Film drehen wollten, gibt es auch noch etwas: Denn die Kamera lässt sich in quasi jeden Winkel drehen und wenden. Man kann sie auch feststellen und so eine eigene Storyline machen und diese filmen. Wir haben das Ergebnis gesehen und waren erstaunt. Angeblich soll es auch nicht so schwer zu erlernen sein.
Nun noch ein paar Randfakten:
Der Charakter lässt sich sowohl per Maus als auch per Tastatur steuern. Momentan werden eine deutsche, eine französische und eine englische Version entwickelt. Und für alle die Zahlen mögen: Weltweit gibt es momentan 800.000 Spieler, 100.000 haben sich bereits in der EU vorangemeldet und pro Server werden es 13.000 Spieler werden.

Noch dazu sieht das Ganze gut aus, was man an diesem Trailer sehen kann. Dies ist der Trailer, der direkt aus dem Spiel aufgenommen wurde - mit ingame Kameraeinstellungen

Erscheinungsdatum: 2012 für den PC.
Und auch ein klein wenig lustige Abwechslung durfte natürlich nicht fehlen.


Ratchet & Clank: QForce
„Ratchet & Clank: Qforce" wird im Herbst 2012 sowohl als Download-Titel im Playstation Store für PS Vita und PS3 als auch als Blu-Ray-Disc auf dem Markt erscheinen. Als Bonus wurde der Titel in das Cross-Programm aufgenommen. Das heißt, kauft ihr den Titel für die PS3, bekommt ihr gratis das Vita Spiel dazu, genauso auch andersrum.
Das Spiel kombiniert sowohl Third-Person Action als auch ein Tower-Defense-Gameplay. Hierbei dreht sich alles um eure Basis, welche ihr durch Monster ausbauen müsst, die eure Basis außen und innen verteidigen. Während die Barrieren die Feinde von eurer Basis fern halten, könnt ihr euch auf die Suche außerhalb machen, um besondere Gegenstände und Waffen zu finden. Wenn eure Basis von einer Monster-Welle angegriffen wird, wird es bei euch im Interface angezeigt und ihr könnt schnell zu eurer Basis zurückkehren und die Monster erledigen, die euch angreifen und die Basis wieder reparieren, falls etwas zerstört wurde.
Dieses Spielprinzip wurde in fünf verschiedenen Level auf drei verschiedenen Planeten geplant. Der Koop-Modus erlaubt es euch mit Freunden im Split-Screen zu spielen. Aber auch online könnt ihr gegen andere antreten. Die Spieleranzahl beträgt hier 2-8 Spieler.


Erscheinungsdatum: 4. Quartal 2012 | Plattform(en): PS3, PS Vita

Somit beendeten wir erst einmal unseren Tag, indem wir uns noch ein wenig umsahen. Das neue Cosplay-Village lag ein wenig weit abseits etwas verloren da, die Retro-Gaming-Area war wieder einmal mehr als einen Blick wert und allgemein schien es dieses Mal auch mehr "sportliche Betätigung" zu geben. Beispielsweise eine Surf-Simulation und ein Hochseilgarten. Was wird uns wohl noch erwarten?


Auch der Donnerstag hielt viel für uns bereit. Die gamescom 2012 schien voll und ganz im Zeichen der MMORPGs zu stehen und somit durften die auf unserem Programm natürlich auch nicht fehlen.

Lineage II
Erst einmal die Eckdaten für euch. „Lineage II“ ist ein Fantasy-MMORPG das es bereits seit neun Jahren gibt, ständig erweitert wird und in dem man Free-2-Play zwischen sechs Rassen wählen kann. Und da der Name mittlerweile überall seine Runde gemacht hat, statteten wir auch ihnen einen Besuch ab.
Erst einmal hatten wir kurz Probleme es auch zu finden, denn eigentlich haben die vielen „Raum-Boxen“ in der Business-Area immer den Publisher groß an seinen Wänden stehen und einen einigermaßen großen Eingang. Nicht so die Damen von Innova-Games. Hier war lediglich eine grüne Leinwand zu sehen, auf der Gras-Muster zu sehen war und ein so kleiner Eingang, dass wir uns kurzzeitig nicht sicher waren, ob wir hier wirklich richtig sind. Aber wir waren richtig und die nächste Überraschung folgte auf dem Fuße. Auch innen hatte man nicht wirklich das gamescom Gefühl, denn auf dem Boden befand sich richtiger Rasen, es gab Baumstümpfe und einen kleinen Teich mit Fischen, auch echte Blumen und ein Traumgarten-Feeling fand man. Selbst die Limonade war aus Kirschen selbst gemacht und mit Kräutern verfeinert. Wenn man davon nicht verwundert war…
Und dann durften wir uns die Beta-Version des deutschen „Lineage II“ Games ansehen.
Das Spiel ist sehr auf sozialer Ebene aufgebaut. So gibt es auch Wirtschaft und Politik, die eine Rolle spielen. Es ist sehr PvP lastig und man kann quasi überall zur Tat schreiten, allerdings muss der PvP-Partner vorher sein Einverständnis gegeben haben. Hierbei gibt es dann auch zwei Territoriale: Licht und Dunkelheit.
Wie bei jedem Free-2-Play Game ist es natürlich so, dass man gewisse Dinge kaufen kann, diese sollen jedoch nicht die Balance durcheinander bringen. Durch einen sogenannten Premium-Account spart man sich zum Beispiel Zeit beim Leveln.
Noch dazu behauptet „Lineage II“ von sich selbst, beinahe 100% Bot-frei zu sein. Dafür haben sie ihr eigenes Sicherheitssystem das schnell neu angepasst werden kann und bei dem man somit quasi direkt auf neue Situationen reagieren kann. Auch Support soll es Ingame mehr als genug geben.
Auch stellen sich die Entwickler bereits auf ihr neues Publikum ein. Jeder weiß, der koreanische Markt unterscheidet sich von dem europäischen und so wurde das letzte Update quasi für uns entwickelt. Hinzugefügt wurden unter anderen Tutorial-Quests. Durch ein Update werden meist nicht nur irgendwelche kleinen Dinge verändert, sondern auch neue Rail-Bosse und Hunting-Areas werden geschaffen. Neu ist, dass es nun acht neue Klasse gibt, die man ab Level 85 spielt. Diese kann man sich bereits jetzt auf der Homepage des Games ansehen. Auch Waffen können ab Level 85 zu speziellen Waffen aufgelevelt werden. Und immer wieder kommen neue Features online.
Mit der deutschen Version hat man versucht, nicht einfach nur die Sprache zu übersetzen, sondern auch ein Spiel für deutsche Spieler zu machen. Somit wurde auch die Synchronisation, spezielle Quests und Items entworfen. Und wer möchte seinem Charakter nicht gern Brezeln, Bratwurst oder Apfelschorle zugute kommen lassen?
Auch einige Events wird es geben, wie beispielsweise die Olympiade. Und unter ein wenig lachen und mit versteckten Hinweisen dürfen wir wohl zum Start des Spiels in Deutschland – Mitte Oktober – mit einem Oktoberfest rechnen. Bis dorthin läuft allerdings noch die Beta, für die der ein oder andere sicher noch einen Key gewinnen kann. Schaut am besten einmal auf der Homepage vorbei.


Ein genaues Erscheinungsdatum wurde uns nicht genannt, allerdings soll voraussichtlich Mitte Oktober auf den Markt kommen – natürlich für den PC.
Und weil das noch nicht genug war haben wir direkt noch einem anderen großen Namen einen Besuch abgestattet.

Aeria Games
Vielen dürfte bei diesem Namen schon etwas einfallen, immerhin sind sie mittlerweile in der Free-2-Play-Branche keine Unbekannten mehr. Wir durften uns bei ihnen einfinden und ein wenig mit ihnen über ihre neuen Spiele plaudern:

Dragon Knights Online (DK Online)
Die Geschichte dieses Spiels lässt sich schnell zusammenfassen. Die Welt Litos wurde vor langer Zeit von einem bösen Drachen namens Kharvag bedroht. Zu dieser Zeit machte sich eine Gruppe Dragon Knights daran, sich der Gefahr zu stellen und den Unheilbringer zu verbannen. Nun ist er jedoch zurück und die Welt schreit nach einer weiteren Riege der ruhmreichen Helden. Und das seid in diesem Fall ihr. Dabei bedient sich das Spiel einer eigenen, neuen Engine, die alles interessanter gestalten soll. Das Spiel richtet sich vor allem an die Hardcore-Spieler. Nicht zuletzt auch Hardcore-PvP-Spieler. Gleich zu Beginn darf man sich zwischen vier Rassen entscheiden.
Wenn man sich mit dem Game vertraut gemacht hat, wird man sehr wahrscheinlich recht schnell in einer Gilde landen. Erreicht diese Level vier kann man gegen anderen Gilden einen sogenannten Belagerungskrieg starten und so deren Castle einnehmen und verschiedene Steuern erheben. Für PvP-Freunde wurde hier einiges gemacht, denn es gibt nicht nur eine Arena, sondern eben auch die normalen PvP-Kämpfe oder GvG (Gilde versus Gilde).
Das Grundgerüst des Spiels baut somit auf Retro-RPGs auf und lockt ebenfalls mit Szenario-Quests. Dabei ist ein besonderer Anreiz auch das Ränge- und Titel-System.
Was das Spiel jedoch besonders macht ist das Kartensystem. Denn mit etwas Glück kommt man an eine Karte, die einem schnell einmal aus der Patsche helfen kann, weil sie den Spieler für eine gewisse Zeit in ein bestimmtes Monster verwandelt. Es kann also ratsam sein, sich eine solche Karte im Gepäck zu behalten und sich im Notfall zu tarnen.

Release ist noch für dieses Jahr angekündigt. Im Moment läuft jedoch noch die Beta-Version des PC Spiels.

Alliance of Valiant Arms (AVA)
Es ist wieder einmal Krieg und dieses Mal stehen sich die – fiktiven – Europäische Union und Neo-Russische Föderation gegenüber. Und wer es nicht schon erraten hat, natürlich handelt es sich bei diesem Spiel um einen Ego-Shooter. Allerdings versucht das Spiel den Spielern mehr zu geben als einfach nur Kugelgewitter. So wird es jede Menge verschiedene Quests geben und unterschiedliche Missionen. Seinen Charakter wählt man sich aus drei verschiedenen Klassen aus: Sniper, Späher und ein Mittelding aus beiden. Natürlich bekommt man dabei auch neue Ausrüstung. Manche Waffen haben jedoch eine Ranglimitierung, somit ist es ratsam, sich einen guten Rang zu erkämpfen um noch weiter im Spiel zu kommen.
Insgesamt werden einem hier elf Spielmodi geboten. Beispielsweise kann man auch Eskorte spielen, einen Team gegen Team Kampf oder einfach jeden gegen jeden antreten. Dies wird über eine Liste im Hauptmenü gewählt. Man kann entweder selbst eine Mission erstellen, oder sich eine der offenen in der Liste auswählen.
Sollte man einen „leeren Raum“ kreieren und zu lange auf andere Mitspieler warten müssen, lässt sich der Raum auch einfach mit NPCs füllen und das Spiel kann losgehen. Und vielleicht trifft man dann ja auch auf einen der KI-Bosse.
Benutzt wird die Unreal Engine und den Kugeln wurde ein realistisches Verhalten verpasst. Es wird also ein wenig anspruchsvoller. Maximal treten acht gegen acht Spieler an. Natürlich darf da ein wenig Hintergrundauswahl nicht fehlen, somit gibt es verschiedene Maps, auf denen man sich messen kann.
Als kleines Extra kann man sich an einem Automaten Kapseln „ziehen“, die kleine Features enthalten. Im Spiel gibt es drei Währungen.
Wenn ihr vorhabt schnell wirklich gut zu werden: Die Weltmeisterschaft wird im Oktober stattfinden.

Wer nun Lust hat sich ebenfalls in den Kugelhagel zu begeben kann dies auf eurem PC bereits tun. Hier habt ihr einen kleinen Vorgeschmack:


Monster Paradise (Mobile)
Wer Lust auf ein bisschen Sammelspaß zwischendurch hat, der kann sich ja als Monstersammler versuchen.
Als erstes wählt man sich als Monsterzähmer eine der drei Elementoberklassen aus, die eigentlich nur dafür gedacht ist, Monstern mit gleichem Element einen kleinen prozentualen Schub zu verpassen. Und nun heißt es Monster, oder besser Monsterkarten zu sammeln um gegen die bösen Schattenmonster anzugehen. Dabei haben die Karten vier Seltenheitsstufen. Um an Karten zu kommen muss man gewisse „Quests“ machen, die jedoch nicht all zu anspruchsvoll sind.
Auch fusionieren kann man die kleinen. Vier der gleichen Sorte leveln die Karte beispielsweise auf, wenn man verschiedene Karten miteinander fusioniert dauert es zwar etwas länger, hat jedoch auch seinen Effekt. Welches Monster man in der Quest bekommt ist zufallsbedingt.
Ziel ist es, gewisse „Tablets“ zusammen zu stellen. Dafür brauch man somit die Fragmente deren. Durch PvP kann man diese sammeln, wobei es auch hier nur darauf ankommt, wer die stärkere Karte hat.
Natürlich kann man Karten auch tauschen. Dafür gibt es Tausch- und Wunschlisten, in denen man suchen und Angebote machen kann. Der Shop ist somit eigentlich „nur“ für Zeitersparnis wichtig.
Im Moment wir an einem Nachfolger gebastelt, welcher sich jedoch an einer älteren Zielgruppe orientieren soll.

Das Spiel ist bereits für den iPod Touch und das iPhone erhältlich.
Hier könnt ihr einen kleinen Blick darauf werfen:


Für das neue Mobile-Game „Tuff Tanks“ war dann leider keine Zeit mehr. Falls ihr euch jedoch auch dafür interessieren solltet haben wir euch einen Trailer rausgesucht:

Und die MMO-Auswahl war dieses Mal wirklich groß. Hier noch ein weiterer Vertreter:

Allods Online
„Allods Online“ ist ein MMORPG - Free to Play - aus dem Hause gPotato. Doch was unterscheidet „Allods Online“ von den vielen MMORPG's die in den letzten Jahren wie aus dem Nichts aus dem Boden schossen und die Spieler mit einem Free to Play lockt?
„Allods Online“ spielt in dem Fantasy Universum von Sarnaut. Es bildet den vierten Teil der „Rages of Mages“-Serie die Mitte der 90ger Jahre erschien. „Allods“ bietet alles was das Herz eines MMORPG-Spielers begehrt: PvE, PvP, Quests, Dungeons, Raids und Events. Ihr wählt einen von neun Archetypen und beginnt im PvE. Ab Level 23 eröffnet sich für euch auch die Welt des PvP und ab dem max. Level von 51 auch die Clanwars.
„Allods Online“ bietet für die Community auch Events, wie beispielsweise das Summerevent. Hier tretet ihr gemeinsam in einer Gruppe gegen einen enormen Boss mit seinen Minions an. Hierzu wählt ihr einen der verschiedenen Tanks um ihn damit zu besiegen. Die Tanks haben jeweils verschiedenen Eigenschaften und eigenen sich zum Nah- oder Fernkampf besser.
Bisher umfasst das Spiel 2 Raids die man mit einer Gruppe betreten kann. Diese ähneln sich jeweils. Doch „Allods“ wird bald ein drittes in das Spiel einbinden, welches sich von den anderen abheben soll. Dieses umfasst nur die Bosse und man muss nicht vorher schon Stunden durch Landschaften kämpfen, um dann der Gefahr zu begegnen, den Boss nicht zu schaffen.
In den Raids haben bis zu 24 Spieler Platz. Da die Welt sehr groß ist habt ihr natürlich auch ein Mount nötig, welches euch von A nach B bringt. Hier gibt es Mount-Taxis die euch von einem zum anderen Punkt bringen. Leider keine Flug-Mounts an sich.
Vor kurzem wurde auch eine neue Rasse eingebunden: Die Tequani. Ihr werdet auf sie treffen, wo der Wald oder der Dschungel am tiefsten ist. Mehr über die neue Rasse erfahrt ihr HIER!
Doch wichtig ist die Frage, wird der Spieler nicht zum Free to Play gelockt um dann zu erfahren, dass er nicht weiter kann, da er sich gewisse Dinge nur mit echtem Geld leisten kann? Es ist schwer diese Frage zu beantworten, doch gestoppt werden wird er nicht. Der Spieler kann sich hier entscheiden, ob er das Gold durch farmen bekommen will oder lieber echtes Geld investiert und sich die Zeit von 20-30 Minuten für ein gPotato sparrt. Das Spiel hat Chancen, wenn es Alternativen bietet, womit sich der Spieler nicht genötigt fühlt unbedingt Geld investieren zu müssen, um überhaupt etwas erreichen zu können.

Allods Online: http://de.allods.gpotato.eu/

Aber auch kleine Funspiele dürfen natürlich auf so einer Veranstaltung nicht fehlen.

Little Big Planet: PSVita & Karting
Das „Little Big Planet“ Universum wächst und wächst. Die Community bildet das Herz dieser Welt und erschafft einige tausend Levels per Tag. Solch eine große lebendige Community sieht man selten. Klar, dass dann auch die Entwickler noch mehr herausbringen, was Abwechslung und neue Möglichkeiten schafft. So kommt nun auch eine Play Station Vita Version zu „Little Big Planet“ auf den Markt. Natürlich bleiben die neuen Features der PSVita nicht unberührt. Interaktionen und schnelleres bedienen durch die Touch-Pad Einbindung sind vorhanden und wurden verständlich und einfach eingebaut. So könnt ihr zum Beispiel durch berühren einiger Blocke, die euch den Weg versperren, durch das drücken auf dem Touchpad (auf Bildschirm und hinteren Touchpad) auf den Blöcken sie jeweils in den Vorder- oder Hintergrund schieben. Auch das Auswählen der Kostüme geht ganz einfach und wesentlich schneller und zwar im Menü mit dem Bildschirm-Touch-Pad.

„Little Big Planet” PSVita Trailer:

Erscheinungsdatum: 19. September 2012

Karting á la „Mario Kart“? Zunächst waren wir stutzig als wir hörten, dass „Little Big Planet“ ein Karting-Game auf den Markt bringen wollte. Wird es wieder ein normales gewöhnliches Karting-Game á la „Mario Kart“ werden?! Nein, definitiv nicht! Mit dieser Überzeugung und voller neuer Eindrücke verließen wir die Präsentation. Was uns vom Gegenteil überzeugte, erzähle ich euch jetzt!
„Little Big Planet“ kennt ihr in der alt gewöhnlichen 2,5D Grafik. Das Rennspiel wird in voller 3D Grafik erscheinen. Es ist wieder vollkommen für die Community ausgelegt, damit diese weiterhin am Leben bleibt und somit „Little Big Planet“ am Leben erhält. Euch sind hierbei so ziemlich keine Grenzen gesetzt. Ihr könnt Elemente einsetzten, kombinieren und so neue Objekte schaffen. Ihr habt aber auch die Möglichkeit eigene Renn-Levels erstellen und hierbei zwischen der 2,5D und 3D entscheiden. Ihr könnt aus dem ehemals Rennspiel ein Racing-Game komplett neu erschaffen. Aber dieses Spiel richtet sich nicht nur an die, die Level erstellen wollen. Diejenigen, die lieber die Levels anderer erkunden wollen bekommen die neusten und beliebtesten der Community angezeigt und können diese erforschen, wie schon in Little „Big Planet 1 und 2“.
Keine Sorge an diejenigen, die sich Kostüm-Sets aus dem Playstation Store gekauft haben. Alle sind vollkommen importierenbar in das Karting Game und so könnt ihr mit Snake, Iron Man oder auch als Jedi den ersten Platz eines Rennens belegen. Auch die Fahrzeuge sind vollkommen gestaltbar und editierbar durch Sticker. Das besondere sind die Waffen, die beim Karting eingesetzt werden. Wie bei „Mario Kart“ fahrt ihr durch besondere Blöcke oder Elemente und bekommt so Random eine Waffe zugeteilt, die ihr einsetzen könnt. „In Little Big Planet: Karting“ ist dies auch der Fall, aber mit einem Feature: Alle Waffen sind vollkommen editierbar. Das heißt ihr könnt eure eigenen Waffen erstellen, die die Spieler in eurem Level benutzen können. Mit bis zu acht Spielern macht jedes Rennen Spaß.

„Little Big Planet: Karting“ Trailer:

Erscheinungsdatum: 7. November 2012

Und somit nahmen wir noch ein paar Cocktails auf einer kleinen Feier in den oberen Hallen zu uns und bereiteten uns auf den letzten Tag mit Terminen vor.


Der letzte Tag mit Pressekonferenzen hielt noch einmal ein paar interessante Termine für uns bereit. Vielleicht ist ja auch etwas für euch dabei.

Call of Duty: Black Ops Declassified
Ein weiterer Ego-Shooter, der das Licht der Welt erblickt: „Call of Duty: Black Ops Declassified“. Das erste Spiel der Reihe, das auf einem portablen System, der PS Vita, erscheinen wird, verspricht viel. Im Mehrspielermodus, in dem man bis zu Vier gegen Vier spielen kann, wird mit harten Bandagen gekämpft. Ob mit Sturmgewehren oder Granaten, das Teamwork ist hierbei wieder sehr wichtig und ohne dies kommt man auch nicht sehr weit.
Das Spiel umfasst ebenfalls einen Singleplayer Modus, in dem man die Geschichte zwischen „Black Ops“ Eins und Zwei spielen kann. Auch die Besonderheiten der PS Vita werden gut ausgespielt: So wird der Wurf einer Granate über das Touchpad gesteuert, was dem Spieler ermöglicht, gleichzeitig in eine Richtung zu schauen und zu laufen und in eine andere die Granate zu werfen.
Ebenfalls wie in der „Call of Duty“ Reihe gibt es mehrere Klassen, die sich der Spieler aussuchen und beliebig aufleveln kann.

Erscheinen wird es voraussichtlich im November dieses Jahres.
Hier ein Blick ins Spiel:




Wonderbook
Wer vielleicht schon immer einmal Magier sein wollte, kann sich das nun verwirklichen. „Wonderbook“ ist das neue Hardware-Feature aus dem Hause Sony für die PS3. Hierzu braucht ihr die Move-Hardware, um das sogenannte Wunderbuch zu verwenden, das ebenfalls als Hardware mitgegeben wird. Ihr sitzt dann wie gewohnt im Bild der Kamera und könnt das interaktive Buch auf dem TV entdecken. An und für sich sind auf dem greifbaren Wonderbook nur Marker zu sehen – das Abenteuer seht ihr dann auf eurem Fernseher. Wenn ihr durch die Seiten blättert, erscheinen auch Bilder und Animationen auf dem Fernseher. Natürlich könnt ihr das Buch auch drehen und so die Dinge aus einem anderen Winkel betrachten. Es ähnelt einem virtuellen Pop-up Buch, wie man es aus Papier kennt. Mit dem Move-Controller, dem üblichen PS3-Controller oder auch euren Händen könnt ihr dann in die Welt des Wonderbooks eintreten und die Aufgaben lösen. Sony startete bereits 2005 mit der Entwicklung des Wunderbuchs.

„Wonderbook“ bietet für viele Entwickler neue Möglichkeiten auch jüngere Zielgruppen anzusprechen. Es startet mit dem ersten Titel „Miranda Goshawk: Book of Spells“ von J.K. Rowling. Hier handelt es sich um ein Magiebuch mit Zaubersprüchen rund um die Welt von „Harry Potter“: Bilder, Texte und Zaubersprüche werden zum Leben erweckt.
„Wonderbook” Trailer:

Erscheinungsdatum: November 2012; Playstation 3


Auch dem berühmten Point'n'Click Adventure Hersteller haben wir einen Besuch abgestattet:
Daedalic

The Rabbits Apprentice: Im Bann des Zaroff
Die Sommerferien sind beinahe vorbei! Der 12-jährige Jerry hat demnach nur noch wenig Zeit ein Abenteuer zu erleben. Dabei ist es sein größter Traum, Magier zu werden. Am vorletzten Tag seiner Sommerferien erscheint ihm ein förmlich gekleidetes Kaninchen, der Marquis de Hoto, und bietet Jerry an, sein Zauberlehrling zu werden. Jerry selbst lebt nahe des Waldes am Rande der Stadt und die beiden betreten die märchenhafte Welt des Waldes. In dem begegnet Jerry Mäusen und Eichhörnchen auf gleicher Augenhöhe und auch anderen Fabelwesen, die nur bei Nacht erscheinen werden. Doch als der Zaroff erscheint und alle in seinen Bann reißt, nimmt das Abenteuer eine Kehrtwendung und wird zum bitteren Ernst. Es war also nicht ohne Grund, dass der Marquis ihn als Zauberlehrling einstellte.
„The Rabbits Apprentice: Im Bann des Zaroff“ ist das neue Adventure aus dem Hause Daedalic, die sich einen Namen mit ihren wunderbaren, liebevoll gestalteten Point'n'Click Adventures wie „Edna bricht aus“ oder „Deponia“ machten. Das neueste Spiel richtet sich sowohl an jüngere als auch an ältere Spieler, die mit der Begeisterung der Point'n'Click Adventures aufgewachsen sind. Inspiriert durch Disney und Miyazaki Filme entstand so ein neues Adventure, welches die Menschen begeistert. animePRO ist gespannt und wartet auf den Release im November!

Screens: http://www.rabbitsapprentice.com/

1954: Alcatraz
„Gehe ins Gefängnis. Begib dich direkt dorthin. Gehe nicht über Los und ziehe keine 200$ ein!“ So ähnlich beginnt ihr das Spiel. Nur, dass es sich nicht um ein Monopoly-Gefängnis handelt, sondern um eins der bekanntesten und mysteriösesten der Welt: Alcatraz. In den 50ern in San Francisco wurde Joe für einen bewaffneten Raubüberfall für 40 Jahre Haft in das Gefängnis Alcatraz gesteckt. Natürlich hat er nicht vor, die 40 Jahre auszusitzen und plant aus „The Rock“ auszubrechen. Hierzu benötigt er natürlich auch Hilfe von draußen. Hier kommt seine Frau Christine ins Spiel. Doch diese hat mit ihren eigenen Problemen zu kämpfen: Sie wird von seinem Ex-Kumpel und Gangster bedroht, da die Beute von dem Überfall verschwunden ist und nur Joe weiß, wo diese zu finden ist. „1954: Alcatraz“ ist ein Spiel voller Entscheidungen und Taten, die den Ablauf des Spiels beeinflussen. Während ihr die Situation im Knast regelt und euch mit Mithäftlingen und den Wächtern herumschlagt, müsst ihr auch Christines Vertrauen gewinnen, damit diese alles für ein Leben nach dem gelungenen Ausbruch organisiert. Ob die beiden es schaffen werden liegt ganz in euren Händen!

„Alcatraz“ funktioniert wie schon „A Vampyre Story“: Es ist ein Mix aus 2D-Hintergründen und 3D-Menschen. Bei den vielen Abzweigungen, die die Storyline nehmen kann ist es klar, dass verschiedene Enden möglich sind. Doch wie gut es ausfällt liegt an eurer Organisation. Zu erwarten ist das Spiel im ersten Quartal des nächsten Jahres.

Screens: http://www.daedalic.de/de/Game/1954_Alca...7pqvdtcmk6

Und einem Publisher mussten wir unbedingt einen Besuch abstatten. Immerhin haben sie die japanischten und abgedrehtesten Spiele überhaupt.

Nis America

Dieser Publisher ist vor allem für eines bekannt: ziemlich abgefahrene und Grenzen sprengende RPGs – egal ob strategisch oder klassisch. Doch dieses Mal überraschte man uns nicht mit einem neuen „Disgaea“, sondern mit Ryoji Yanase von Nippon Ichi Software höchstpersönlich. Mit ihm durften wir ein wenig über Prinnis und andere wirre Dinge der NIS Welt sprechen. Auch wurde uns gesagt, dass NIS-A eventuell vor hat, es auch wieder einmal mit einer Visuel Novel zu versuchen. Allgemein hätte die Filiale in Amerika mehr Freiheiten als die in Japan, was sie dazu bringt, auch Spiele von anderen Entwicklern zu verbreiten. Sie möchten sich gern ein wenig mehr globalisieren. Und aus diesem Grund durften wir auch direkt über vier neue Spiele mit ihnen sprechen:

The Witch and the Hundred Knights
Noch ist nicht viel über dieses Spiel bekannt, welches am Anfang des nächsten Jahres erscheinen soll. Es soll ein Action Adventure werden, welches sich im großen Stil präsentiert. Auch soll wieder der „übliche“ NIS-Humor zu finden sein, welchen die Fans sehr schätzen, jedoch möchte man versuchen eine dunklere, düstere Story einzubauen und das Spiel ein wenig erwachsener zu machen. Vielleicht soll in diese Richtung auch eine Main-Reihe des Entwicklers gehen.

Leider gibt es weder einen genauen Veröffentlichungstermin noch einen Trailer, aber hier könnt ihr euch erste Screenshots ansehen. link: http://www.nisamerica.com/games/witch100/

Legasista (PSN)
Hier haben wir ein Dungeon Crawler der besonderen Klasse. Wieder einmal bekommen wir die bekannte Grafik, die wir bei vielen der NIS-Spiele finden. Der Grund dafür ist meist, dass für die Personifizierung meist viele Kapazitäten gebraucht werden und man sich auch mehr auf das drum-herum, als auf die Grafik konzentriert – so NISAmerica.
Die Geschichte des Games dreht sich um den jungen Alto, der sich aufmacht, ein Held zu werden. In seiner Welt ist Technik angsteinflößend und die Menschen haben ihr weitestgehend den Rücken gekehrt. Jedoch gibt es noch einen Ort, der früher die heilige Stätte der Technik war, wenn man so möchte. Und dies ist der Tower of Tsuta. Alto macht sich auf den Weg dorthin, um eine Möglichkeit zu finden, seine Schwester zu retten. Auf dieser lastet ein Fluch, der sie in Stein verwandelt hat. Dabei trifft er natürlich auf sehr unterschiedliche Charaktere, mit denen er ein Team bildet.
Und das sieht dann folgendermaßen aus: Ein Team besteht aus drei Charakteren, welche sowohl aus dem Kampf-Protagonisten und der Backline bestehen. Während ersterer für das Besiegen der Gegner zuständig ist, sind die anderen eher als Support zu sehen. Je nach Klasse unterscheiden sich natürlich auch die Fähigkeiten und der Status des jeweiligen Charakters. Durch schnelles Austauschen der Helden aus der ersten in die zweite Reihe und zurück, erfordert das Spiel auch ein wenig Geschick.
Für das Game-System sind vor allem vier Punkte wichtig – Job Classes, Weapons, Traps und Abilities. Der erste Punkt bestimmt den Status und welche Waffen man tragen kann, die Waffen wiederum teilweise die Skills, die einem zur Verfügung stehen. Die Fallen sind im Turm verteilt. Da sich die Dungeons immer wieder zufallsbedingt neu aufbauen, weiß man natürlich nicht, wo sich die Fallen befinden und was sie für einen Effekt haben. Die Abilities werden gelernt, wenn man lange in einer Klasse ist. Beispielsweise „Freundlichkeit“, die den Effekt hat, dass man weniger MP verbraucht, wenn man einen Freund heilt. Auch die Persönlichkeit spielt dabei eine Rolle: Wenn man beispielsweise am Anfang Treasure Hunter ist, so wird man später sehen können, wo sich Fallen und Schätze befinden.
Wichtig ist auch wieder, dass man vieles an den persönlichen Geschmack anpassen kann, wie das Aussehen der Charaktere. Entweder man zeichnet es im Spiel selbst oder fügt ein Bild in die PS3 ein, das dann auf den spielbaren Charakter übertragen wird. So kann man auch mit seinen Helden aus anderen Spielen agieren.
Die Random-Dungeons haben auch sogenannte Gates of Heaven und Gates of Hell, die einem etwas Gutes, oder Schreckliches antun können.

Das Spiel ist nur im PSN verfügbar, dafür könnt ihr aber auch sofort damit loslegen.
Hier ein kleiner Ausschnitt aus dem Spiel:


Mugen Souls
Auch ein etwas abgedrehtes Spiel muss natürlich dabei sein und in diesem Fall ist es wohl „Mugen Souls“. Das Mädchen Chou-Chou wacht eines Tages auf einer Wiese auf und sieht die sieben Sterne ihrer Galaxie am Himmel. Da sie sich an nichts erinnern kann, entschließt sie sich einfach, die Göttin dieser Sterne zu werden. Um diesen Plan zu verwirklichen, macht sie sich auf, den Helden und den Overlord jeder Welt zu ihren Dienern zu machen und bald alle sieben Welten zu beherrschen.
Um an ihr Ziel zu kommen setzt sie den gefürchteten Moe Kill ein. Da aber jeder einen anderen Geschmack hat und vielleicht nicht unbedingt auf junge, egoistische Mädchen wie Chou-Chou steht, packt sie einfach, passend zur Situation, eine ihrer sieben Persönlichkeiten aus, die verschiedener kaum sein könnten. Zur Seite steht ihr Ryuto, der ihr nicht nur sein Herz, sondern auch sein Raumschiff gegeben hat. Er findet Helden toll. Außerdem ist Altis immer an ihrer Seite. Der Dämon vermasselte in der Vergangenheit so einiges. Immer wenn sie Böses tun wollte, tat sie versehentlich etwas Gutes und ist somit zum Erzengel geworden. Sie möchte vor allem, das alle sich Chou-Chou unterwerfen, damit sie vielleicht wieder zum Dämonen wird.
Neben den verschiedenen Welten kann man natürlich auch wieder die Charaktere anpassen, Items verstärken, in einen endlosen Dungeon gehen, Mini-Quests machen und noch einiges mehr. Auch Battleship-Kämpfe, Nasenblut-Geysire aufgrund heißer Quellen und noch viel mehr gibt es hier zu sehen.

Erscheinungsdatum ist der 28.09.2012. Das Spiel erscheint für die Playstation 3.
Hier habt ihr einen Trailer der gut zum Spiel passt:


Way of the Samurai 4
Wolltet ihr schon immer einmal ein Samurai sein? Nun habt ihr die Möglichkeit dazu. Wir befinden und am Ende der Edo-Zeit und die Japaner bekriegen sich. Soll man sich den Gaijin öffnen oder sollten die Ausländer doch lieber verjagt werden? Ihr habt die Wahl. Als Samurai erledigt ihr jeden, der sich euch in den Weg stellt in bewährter Hack’n’Slay Manier. Allerdings könnt ihr dabei auch vollkommen Unschuldige töten. Sollte das passieren, müsst ihr euch darauf gefasst machen, dass ihr schon bald die Miliz an den Fersen habt. Und es gibt da gewisse Schwestern, die sich auf sehr ungewöhnliche Foltermethoden spezialisiert haben.
Jede noch so kleine Handlung eurerseits kann die Geschichte, die Gegner oder auch die Umgebungen ändern. Ihr könnt euch auch eure Zeit in Casinos, Sprachschulen oder dem Nachtleben vertreiben. Eigentlich kann man wirklich viel sehen, unter anderem auch sehr bizarre Mini-Games.
Wieder einmal lässt der Hauptcharakter sich sehr nach den Vorstellungen des Spielers verändern und später kann man sogar den Kampfstil an die eigenen Wünsche anpassen. Und dabei sieht das Ganze auch noch gut aus.

Erscheinungstermin ist der 05.10.2012. Ebenfalls ein Playstation 3 Spiel.


Und wir durften zu einem besonderen Event gehen:

TEKKEN Event – WE ARE TEKKEN
Wie schon beinahe jedes Jahr gab sich wieder Harada-san die Ehre und veranstaltete mit seinen Fans ein kleines Event. Ab 20:00 Uhr durfte man in einem kleinen Club nicht weit von der Messe also erneut ein „TEKKEN“ Event erleben. Der Eintritt war erst ab 18 Jahren gestattet und als kleines Geschenk bekam man bereits am Eingang ein Bändchen um das Handgelenk und eine Marke für ein Gratisgetränk. Draußen waren für die Gäste ein paar Sitzmöglichkeiten aufgestellt, die dazu einluden, einen weiteren langen Tag ausklingen zu lassen. In der Eingangshalle konnte man sich dann nicht nur das kühle Nass zu gute kommen lassen, sondern bekam auch noch ein T-Shirt oder Poster geschenkt und konnte das neue „TEKKEN“ auch direkt anspielen. Nur kurze Zeit später kam Harada-san mit bekannter Sonnenbrille und Camcorder. In der Halle wurde am späteren Abend getanzt, denn das „TEKKEN Sound Team“ legte für die tanzwütigen Gäste einige heiße Fight-Songs auf. Später gab es auch noch eine Autogramm- und Foto-Session zwischen Harada-san und seinen Fans. Alles in allem ein schöner und gelungener Abend.

Tekken Tag Tournament 2
Die Geschichte um das Tournament of Iron Fist geht in die nächste Runde. Alte und neue Gesichter werden sich im neuesten Teil der epischen Reihe gehörig etwas auf die Kauleiste geben. In bekannter Tekkenmanier wird mit harten Bandagen gekämpft, die Techniken müssen erlernt und gemeistert werden, reines Button-Mashing reicht hier längst nicht mehr aus. Die Grafik wird von Mal zu Mal besser und auch die Geschwindigkeit der Kämpfe wird immer schneller. Ob alleine oder mit bis zu vier Freunden an einer Konsole, der Spielspaß ist garantiert.

Erscheinen wird es am 14.09.2012.


Somit machen wir uns auf müde auf den Weg nach Hause und erwarten ein volles Wochenende.


Auch am Samstag konnten wir es uns unter großer Hitze nicht nehmen lassen, ein wenig den Entertainment-Bereich unsicher zu machen. Was wir gespielt haben? Hier erfahrt ihr es:

Assasins Creed 3
Am riesigen Ubisoft- Stand war es uns möglich, einen ersten Blick auf das neue „Assassins Creed 3“ zu werfen. Begonnen wurde mit einer Vorführung, die uns die neuen und verbesserten Features des Spiels aufzeigte. So wurden Bewegungsabläufe und Grafik erneut verbessert und auch das „Untertauchen in der Menge“ hat ein neues Level erreicht. Nach der zirka zehnminütigen Präsentation durften wir an die Konsolen und spielen. Zu meistern war in der Demo eine Schlacht auf dem Meer, bei der man sein eigenes Schiff durch schweres Gewässer manövrieren muss, um ein anderes zu zerstören und zu entern. Erschwert wird dies durch zwei weitere feindliche Schiffe. Leider war die Demo nach Entern des besagten Schiffes zu Ende, sodass die Kampfszene nicht mehr gespielt werden konnte. Ein weiteres Highlight bot sich dann im hinteren Bereich: Denn dort konnte der Multiplayer-Modus angespielt werden. Vier Spieler bildeten hierbei ein Team und mussten versuchen, drei Gebiete für sich zu erobern, also eine Art „Capture the Flag“- System. Die Besonderheit dabei ist allerdings, dass man sich die Bereiche nicht erkämpfen sondern eher erschleichen muss. Es gibt auf der Map nur drei verschiedene Arten von Charakteren und, da alle mehr oder weniger gleich aussehen, versucht man in der Masse unterzutauchen und in einen der Bereiche zu gelangen. Erkennt man dabei einen Gegner- oder ist zumindest in dem Glauben- kann man diesen angreifen. Gleichermaßen können einen die Gegner angreifen, wenn man nicht gut genug getarnt ist. Hier ist also die Prämisse: „Verhalte dich unauffällig!“

Erscheinen soll das Ganze am 31.10.2012.
Wer schon einmal einen Blick darauf werfen möchte, kann das hier tun:


Da Shooter ja bekanntlich auch beliebt sind, gibt es davon noch mehr:

Borderlands 2
Charakteristisch wie schon der erste Teil präsentiert sich „Borderlands 2“ ebenfalls in schönster Cel-Shading-Optik. Neue Gegenden und durchgeknallte Charaktere erfreuen das Auge des Betrachters. In der Demo, die wir, nach glücklicherweise nur 30 Minuten anstehen, spielen durften, musste ein Flugzeug aus dem Lager irgendeines durchgeknallten Kerls geholt werden. Unterstützt von unserem Freund mit dem Scharfschützengewehr rennen wir also drauflos, uns einen Weg durch die Anlage voller Killerroboter zu schießen. Jedoch endet der Weg bereits kurze Zeit später vor einer schweren Eisentür, die sich nur öffnet, wenn Unterstützungsroboter beordert werden. Dementsprechend demolieren wir die vorhandenen Roboter vor dem Tor nur so viel, dass sie nicht sterben, aber schwer beschädigt sind. Wir sterben bei dem Versuch selbst einmal, bis sich schließlich die Verstärkung auf den Weg macht und wir das Tor passieren können. Keine Zeit zum Durchatmen, schon erwartet uns die nächste Welle Roboter. Beim Versuch uns einen Weg zu bahnen, sterben wir erneut. Leider ist uns die Zeit dann auch noch ausgegangen und wir kriechen tot aus dem Saal. Abschließend lässt sich sagen, dass es mal wieder eine Menge Spaß gemacht hat und Fans des ersten Teils werden auch an diesem seine Freude haben.

Das Erscheinungsdatum wurde auf den 18.09.2012 gesetzt.


Außerdem konnten wir uns einem anderen Top-Titel widmen.

God of War: Ascension
Natürlich haben wir es uns auf der gamescom nicht nehmen lassen, den neuen Multiplayer-Titel von „God of War“ zu testen. Dieser war beim PlayStation- Stand zu spielen, wenn man denn schon das Alter von 18 Jahren erreicht oder überschritten hat. Wir machten uns also als Kämpfer auf der trojanischen Seite daran, die Spartaner in Grund und Boden zu hämmern. Es hat uns an nichts gefehlt, da sowohl normale als auch starke Angriffe ausführbar sind und in alter Manier kombiniert werden können. Ebenso kann man Extra-Kraft durch Magie einsetzen und sich kurzweilig sogar zwischendurch heilen. Auf dem Spielfeld sind Fallen eingebaut, die man zur Ungunst der Gegner auslösen kann, um sie so ihrer HP zu berauben. Auch Items liegen zum Einsammeln bereit. Gegen Ende des Spiels wird ein Speer auf dem Feld erscheinen. Derjenige, der ihn einsammelt, bringt noch mehr Punkte für sein Team ein. Die spielbaren Charaktere sind muskulös und voller Hass, wie es sich für „God of War“ gehört. Der Hintergrund und das Ambiente wurden ebenfalls passend zur griechischen Mythologie gestaltet. Der Hintergrund, den wir im Spiel sahen, war voller Leben. Man sieht zum Beispiel einen übergroßen Zyklopen, der sich stetig bewegt und dem das Team mit dem Speer den Finishing-Move erteilen kann.

Natürlich bietet das Spiel mehr als das, was wir spielen konnten. Wir warten gespannt auf den Release im März 2013.
Trailer:


Nach diesem vollen und unglaublich heißen Tag wird uns bewusst, dass wir nur noch einen Tag auf der Messe sein werden, die sich nach den Jahren schon so vertraut anfühlt. Schade eigentlich...


Sonntag, letzter Tag der Spielemesse 2012. Auch weiterhin freuen wir uns über den Entertainment-Bereich, allerdings weniger über die Hitze. Bereits jetzt merkt man hier und da schon, dass die Stimmung Richtung Ende geht. Aber natürlich haben wir trotz allem das ein oder andere gespielt:

Ni no Kuni
Exklusiv am Namco Bandai- Stand durften wir das von Level 5 und Studio Ghibli produzierte Spiel „Ni no Kuni“ anspielen. Wie manche schon vermuten: Ja, es sieht wirklich aus wie ein Studio Ghibli Film. Wir beginnen unsere Reise mit dem jungen aber charismatischen Helden Oliver, der von seinem etwas seltsamen Freund Drippy begleitet wird. Sie reisen durch die Welt namens „Ni no Kuni“, um Olivers Mutter zu finden. Wir beginnen das Spiel irgendwo am Anfang, befinden uns aber bereits in „Ni no Kuni“. Genauer gesagt, sind wir in einem Wald und bekommen es gleich einmal mit dem großen Wächter des Waldes zu tun. In diesem Kampf wird dem Spieler erklärt, wie das Kampfsystem funktioniert. Man kann also entweder mit Oliver kämpfen und seine magischen Zaubersprüche verwenden oder mit einem Monster, das er zur Hilfe rufen kann. Die „Arena“ ist frei begehbar und man sollte immer ein wenig Abstand zum Gegner haben, bevor man zu zaubern anfängt. Auch Verteidigen ist wichtig, wenn der Gegner zu starken Attacken ausholt.
Nach dem erfolgreichen Kampf gegen den Waldgeist geht die Reise weiter, bis wir in die erste Stadt kommen. Auf der Weltkarte erwarten uns weitere Kämpfe. Man kann die Gegner auf der Karte sehen und ihnen entweder aus dem Weg gehen oder sich ihnen stellen. Auch das Interagieren mit den NPCs ist wichtig. So kann man beispielsweise den Enthusiasmus aus dem Herzen eines Menschen ziehen und ihn in das Herz eines unmotivierten einsetzen und somit die beiden ein wenig ausgleichen. Alles in allem können wir sagen, dass es sicherlich ein interessantes neues RPG geben wird, das viele Spieler über längeren Zeitraum glücklich machen wird.

Dieses dürft ihr euch ab dem 25.01.2013 zu Gemüte führen.
Hier schon einmal ein Vorgeschmack:

Nach diesem heiß erwarteten Game widmeten wir uns aber erst einmal einer anderen Größe.

 
Dead or Alive 5
Die nächste Runde beginnt. „Dead or Alive“ ist für die Beat’em‘Up- Freunde sicherlich ein Begriff, nun steht der fünfte Teil in den Startlöchern. Schön anzusehen war das Spiel schon vom ersten Teil an und inzwischen ist es zu einem richtigen Grafikleckerbissen geworden, in dem nicht nur die Charaktere hüpfen. Gespielt wurde im Versus Modus und die Kämpfe gingen wirklich gut und flüssig von der Hand. Die Bewegungen sind sauber und die Moves wirken alles andere als schwerfällig. Auch Combojäger werden auf ihre Kosten kommen, so viel steht fest. Die Hintergründe sind schön gestaltet und es gibt wieder Arenen mit mehreren Ebenen, durch die man seine Gegner unsanft befördern kann. Merkt euch, liebe Männer da draußen, Frauen darf man in diesem Genre mittlerweile nicht mehr unterschätzen.

Erscheinungsdatum ist der 28.09.2012.
Wer schon einmal einen Blick riskieren möchte, kann das hier tun:


Aber auch eine absolute Neuheit war dabei:

 
Zombie U
Neue Konsole, neues Spiel.
Zum ersten Mal durften wir die neue Konsole von Nintendo testen, die „WiiU“. Auch wenn Nintendo selbst nicht da war, war ein Stand von „ZombieU“ zu finden, welches wir uns natürlich nicht entgehen lassen wollten.
Das Spiel ist recht schnell erklärt: Eine Epidemie hat sich unter den Menschen ausgebreitet, die jeden der infiziert und zu einem wandelnden Toten macht. Man selbst beginnt das Spiel als einer der wenigen Überlebenden, die den Virus nicht in sich tragen. Nachdem man seine ersten Anweisungen über die Sprechanlage erhalten hat, geht die Party auch schon los. Wir haben in diesem Szenario den Auftrag, aus dem nahegelegenen Kindergarten Medizin zu besorgen. Über den Abwasserkanal geht es auf die Straße und weiter Richtung Kindergarten. Kaum zwei Meter über die Straße gelaufen, begrüßt uns der erste Zombie. Schnell der Bedrohung entledigt und in den Kindergarten hinein. Wir schlagen uns mehr oder weniger gut durch die Gänge bis runter in den Keller, sammeln Munition, die immer zu wenig erscheint und finden unterwegs auch die benötigte Medizin. Im Keller angekommen, springt uns plötzlich ein Zombie an und da wir zu langsam reagieren, sterben wir schließlich das erste Mal. Warum das erste Mal? Nun…
Auf einen Neustart wartend, wird einem die Zeit eingeblendet, die man überlebt hat.
Das Spiel startet erneut und zu unserer Verwunderung spielen wir einen neuen Charakter, auch die nette Stimme aus der Sprechanlage begrüßt uns wieder. Der Auftrag bleibt der gleiche, nur mit dem kleinen Unterschied, dass wir nun unseren ersten Charakter jagen und „töten“ müssen, um die Gegenstände wieder zu bekommen. Gesagt getan, unser altes Ich ist erledigt, unterwegs haben wir uns noch das ein oder andere Mal erschreckt und nun versuchen wir, aus dem Kindergarten rauszukommen, was uns allerdings nicht gelingt und wir sterben erneut. Damit beenden wir „ZombieU“ fürs Erste.
Die „WiiU“ besticht in diesem Spiel durch ein neues Level an Interaktivität. Ausgestattet mit zwei Analogsticks, einem Steuerkreuz, vier Buttons und vier Schultertasten hat sie alles, was ein guter Controller braucht. Zusätzlich befindet sich in der Mitte des Controllers ein Touchscreen und am oberen Ende eine Kamera. Im Endeffekt hat man nun einen übergroßen Controller, den man schon bei anderen Konsolen gesehen hat, nur mit einem Touchscreen. Durch den zusätzlichen Bildschirm bieten sich viele neue Möglichkeiten, die von Nintendo und den Spieleentwicklern hoffentlich gut genutzt werden. So wird zum Beispiel das Inventar im Touchscreen angezeigt und man kann Sachen darin verschieben oder auswählen, muss allerdings darauf gefasst sein, in der Zwischenzeit von Zombies angegriffen zu werden, da das Spiel auf dem Hauptbildschirm weiterläuft. Ebenso kann man die Umgebung im Spiel scannen, in dem man mit dem Controller durch die Luft fährt und das Bild aus dem Spiel wurde auf den Controller- Bildschirm übertragen. Dadurch wird das „In-Game Feeling“ noch einmal verstärkt.

„ZombieU“ soll etwa zeitgleich mit der neuen Konsole erscheinen.
Hier ein kleiner Vorgeschmack:


Damit mussten wir uns auch schon wieder von der Messe verabschieden. Es war lang, stressig, heiß, aber hat auch unglaublich viel Spaß gemacht. Somit wissen wir schon, wie wir uns verabschieden: "Bis nächstes Jahr dann!"
Autor: /  Celest_Camui
Lektor: Regina Liebersbach /  Chimi-mimi
Grafiker: Rebecca Bertram /  Reh-Baecker
Datum d. Artikels: 13.09.2012
Bildcopyright: Gamescom


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