Animexx - Verein der Anime- und Mangafreunde e.V.

In einer Welt, in der Kriege durch den Einsatz von gewaltigen Drachen entschieden werden, gibt es nur einen einzigen Weg, diese Herren der Lüfte zu besiegen: Man muss ihnen auf den Zahn fühlen.

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Gamescom 2013 - Die Reportage

 
Die Gamescom - jedes Jahr auf ein Neues. Ja, auch dieses Jahr waren wir wieder in den heiligen, kölner Hallen der Games für euch unterwegs. Todesmutig durchschritten wir Menschenmassen, Geräte, ohrenbetäubende Shows und einige entspannte Pressetermine. Was wir dieses Jahr alles gesehen und erlebt haben, erfahrt ihr hier!

Für uns fing die Gamescom dieses Jahr natürlich nicht erst am Dienstag an, sondern schon wesentlich früher. Doch nach einigen Wochen Termin- und Reiseplanung waren wir dienstags sozusagen schon vor Ort, um uns bereits einen Tag vor offiziellem Beginn ein wenig einzustimmen. Nur - wo waren wir denn genau?

Mad Catz:
Auch dieses Jahr lud uns Mad Catz zu ihrer Veranstaltung ein. Am Dienstagabend, also noch vor der eigentlichen Gamescom, öffneten sich die Türen der Balonihallen in Köln für uns und andere Vertreter der Medien. Es gab wieder viel zu sehen und zu staunen. Nicht nur, dass wir hier bereits Titel wie „Final Fantasy XIII: Lightning Returns“ oder die Neuauflage von „Kingdom Hearts“ für die PS3 anspielen konnten, wir konnten ebenso die ein oder andere neue Gerätschaft aus dem Hause Mad Catz entdecken. So ist zum Beispiel zurzeit ein neues Vibrationsmodul in Arbeit, das, trotz der geringen Größe von nur wenigen Zentimetern, eine enorme Vibrationsleistung bringt. In Zusammenarbeit mit der Firma Beyer wurde bereits ein Prototyp eines Kopfhörers gebaut, welcher den Bass von Musik oder Spielgeräuschen in Vibrationen umwandelt und direkt an den Körper weiterleitet. Allerdings soll das Modul vor allem für Touchpad-Spiele gedacht sein, womit der Finger beispielsweise vibriert, wenn man bei einem Autorennen an die Leitplanke fährt.
Außerdem gab es die neue Android-Konsole von Mad Catz zu bewundern, die sogenannte M.O.J.O.
An und für sich ist das kleine Gerät sehr unscheinbar und wirkt auf den ersten Blick mehr wie ein Spielzeug als eine vollwertige Spielekonsole. Jedoch wird einem die Qualität des M.O.J.O erst bewusst, wen man alle Spiele, die man auf seinem Smartphone oder Tablett hat, bequem daheim am Fernseher spielen kann. Dabei kann man auf sämtliche Android-Spiele zugreifen, die man besitzt, da die Konsole als Standard-Android-Gerät registriert ist.
Neben den tollen Neuheiten, die uns dieses Jahr wieder geboten wurden, gab es als Rahmenprogramm ein Counterstrike-Turnier, welches auf einem Beamer für alle sichtbar war sowie zusätzlich einen Speedrun mit neuem Guinness World Record von „Resident Evil 4“. Den gesamten Speedrun könnt ihr euch hier ansehen.















Am Mittwoch war es dann tatsächlich soweit – die Gamescom öffnete ihre Pforten. Eigentlich hatten wir mit mehr Stau gerechnet, doch als wir an der Halle ankamen, war klar, warum das nicht zutraf. Es waren schon enorm viele Menschen da. Dabei waren wir eigentlich sogar zu früh. Allerdings war die Atmosphäre noch entspannt und selbst wenn es das eine oder andere Problem mit den Akkreditierungen, beziehungsweise falschen Scan-Codes gab, war doch eigentlich alles schnell erledigt. Vielleicht lag es ja an uns, aber wir hatten schon früh das Gefühl, dass es 2013 wesentlich mehr Menschen als 2012 waren…
Allerdings blieb uns nicht viel Zeit, darüber nachzudenken, denn wir mussten uns für zwei Pressetermine aufteilen. Und das haben wir gesehen:

NisAmerica

Dragon‘s Crown

Gleich zu Anfang durften wir uns einen Titel ansehen, der es in sich hat. Auf den ersten Blick werden die meisten dieses Game wahrscheinlich nur fragend ansehen, doch mit „Dragon‘s Crown“ wartet auf die Spieler wieder einmal ein Ausnahmetitel des Herstellers Vanillaware, welche bereits mit „Odin Sphere“ einen überraschenden Durchbruch hatten.
In einem Land voller Magie, Drachen und alten Verliesen sammeln sich die Abenteurer und schließen sich zusammen, um die Labyrinthe zu durchschreiten und Ruhm zu ernten – so zumindest der Grundgedanke. Allerdings ist es selten so leicht, wie es sich anhört. Zuerst einmal habt ihr die Wahl zwischen sechs unterschiedlichen Charakteren, welche unterschiedliche Klassen tragen. Zur Auswahl stehen euch der gut ausgerüstete Krieger, die starke Amazone, der mächtige Zauberer, die flinke Elfe, der durchschlagkräftige Zwerg und die unterstützende Dunkelmagierin. Allerdings sollte man sich wirklich überlegen, welchen der Charaktere man nimmt, schließlich geht es in diesem Spiel darum, zusammen zu spielen. Und das geht sowohl lokal als auch per PSN-Network.
Schade ist allerdings, dass man nicht plattformübergreifend spielen kann. Sprich, es geht nur PS3 mit PS3 und PSVita mit PSVita. Allerdings gibt es das sogenannte Cross-Save – wer also sein Spiel auf der Heimkonsole speichert, kann es auf seinen Handheld kopieren und von dort aus weiterspielen.
An und für sich gestaltet sich das Spiel recht einfach. Es gibt neun Level, die jeder erst einmal für sich – beziehungsweise lokal auch zu mehrt – spielen muss. Hat man diese hinter sich gebracht, werden die Online-Funktion und neue Skills freigeschalten. Allerdings bleibt es bei diesen neun Leveln, die nun jedoch schwerer sind.
Das Spielprinzip erklärt sich recht einfach. Laufe (meistens) von links nach rechts durch den Dungeon und erledige alles, was sich dir in den Weg stellen will. Ach – und pass natürlich auf die vielen Fallen und gemeinen Monster auf…
Dabei wurde darauf geachtet, dass man so gut es geht mit der Umgebung interagieren kann. Hier und da finden sich Schatztruhen oder sogar versteckte Wege, die man bei leichtsinnigem Durchlaufen vielleicht gar nicht bemerkt hätte. Doch nicht jeder Held kann sich automatisch überall Zugang verschaffen. Daher gibt es ein kleines Helferlein, das man per rechtem Stick steuern und mit L1 wie bei einem Point-and-Click-Spiel auf bestimmte Gegenstände loslassen kann. Der einzige Nachteil: Da er die Schätze sammelt, behält er sie bis zum Ende des Dungeons und möchte dann erst einmal eine Bezahlung von euch sehen – und das noch bevor ihr überhaupt wisst, was ihr dafür bekommt.
Habt ihr euch dann tatsächlich dafür entschieden, dass ihr etwas zahlen möchtet, seid ihr mit etwas Glück nun stolzer Besitzer einer neuen Waffe oder eines neuen coolen Items. Nun ist noch die Frage, ob die Waffe für den Charakter der Wahl auch ausrüstbar ist. Ist es hingegen ein Item, so kann man dieses während des Spiels per Shortcut benutzten.
Und nach so einem langen Abenteurertag gelangt man letztendlich in die Gilde zurück, in der man neue klassenspezifische Skills erlernen und so seinen Charakter stärken kann. Die Story spielt sich im Wesentlichen zwischen den einzelnen Abschnitten ab. Das mag nun alles ein wenig kurzweilig klingen, tatsächlich macht das Spiel jedoch gerade mit mehreren Spielern unglaublichen Spaß. Man muss sich aufeinander einstellen und miteinander agieren und es gibt immer wieder neue kleine Orte und Schätze zu entdecken, die man vorher nicht gesehen hat. Daher sagen wir nur – gebt dem Game eine Chance.

Erscheinen wird das Spiel in Europa am 11. Oktober 2013 für die Playstation 3 und die Playstation Vita.
 


 
The Guided Fate Paradox
Als nächstes durften wir uns dieses besondere Stück in der Spielgeschichte ein wenig näher ansehen. Wer das Design sieht, wird sehr wahrscheinlich sofort an „Disgaea“ denken und so weit gefehlt ist das nicht einmal: Das ganze Spiel baut sich auf dem Disgaea-System auf. Wer nun aber genug von dem übertriebenen Humor der Overlords hat oder einen schlechten Abklatsch erwartet, hat weit gefehlt, denn tatsächlich schlägt „The Guided Fate Paradox“ einen anderen, ernsteren Weg ein.
Der junge Protagonist hat mehr oder minder Glück, denn er gewinnt in einer Lotterie. Und der Hauptpreis ist nichts Geringeres als die Rolle von Gott. Klingt absurd – und das ist es auch, doch damit muss er sich nun abfinden. Und als Gott hat er nicht nur die Engel, die ihm zur Seite stehen, sondern natürlich auch jede Menge Pflichten. Die wichtigste davon wird es wohl sein, sich um das Schicksal der Menschen zu kümmern. Somit muss er nun versuchen, die Menschen von ihren Ängsten und ihrem Leid zu befreien – und das mit Hilfe einer Maschine. Betritt er diese, manifestiert sich das Innere des betroffenen Menschen in eine kleine Welt, in der seine Probleme die Gestalt von Monstern annehmen. Und genau diese gilt es zu beseitigen.
Als Hilfsmittel dazu bekommt man Items – etwa eine gefühlte Tonne, denn hier wurde ganz offensichtlich nicht gespart. Noch dazu sind gerade Ausrüstungen unglaublich wichtig, denn sie sind die beste Möglichkeit sich zu verteidigen. Jedes Teil des Equipments gibt dem Spieler eine neue Fähigkeit, welche er mit Sicherheit brauchen wird. Abgesehen davon kann man sogar jeden angelegten Gegenstand am Protagonisten selbst sehen, während man sich Level für Level durch das Unterbewusstsein kämpft. Wie ihr euch an diesem Punkt wahrscheinlich schon selbst denken könnt, handelt es sich hierbei um einen Dungeon Crawler – das heißt, solltet ihr während eines Dungeons euer „Leben lassen“, so sind alle darin gesammelten Items futsch und ihr dürft noch einmal am Start beginnen. Meist sind die zufällig generierten Level sogar dafür da, dass man stirbt… nun, wirklich sterben kann man nicht, man ist ja Gott – auf jeden Fall bleiben die Level erhalten und so geht man stärker in die nächste Runde. Das Prinzip der Maps ist folgendes:
Läuft euer Protagonist einen Schritt, tun das sämtliche Freunde und Feine auf dem Feld ebenso. Normalerweise seid ihr allein mit Hilfe eines Engels, dem man einen von etwa fünf Befehlen geben kann, wie zum Beispiel „Loote“. Das wird er dann die ganze Zeit tun. Auf dem Spielfeld sieht man um die Gegner herum weiße Felder, tritt man in diese, oder gerät durch die Bewegung des Feindes hinein, wird man gesehen und sofort attackiert. Das ist insofern unpraktisch, da die dunkle Seite der Gedanken nicht dumm ist und sich schon gerne mal ein wenig zusammenrottet. Auch die Maps selbst können sehr anspruchsvoll werden, beispielsweise bei einer 3D-Würfel-Map, bei der man um Kanten laufen kann und bei der noch dazu manche Bereiche nicht übertretbar sind. Während man sich bewegt, fällt die Energieanzeige, ist diese auf null, werden langsam die Lebenspunkte reduziert. Somit ist es gar nicht so leicht, „einfach mal durchzulaufen“. Da aber nicht alle Menschen gleich sind, gibt es oft thematisierte Dungeons, beispielsweise mit Prinzessinnen oder Zombies.
Was natürlich trotz allem nicht fehlen darf, ist Humor – auch wenn die Geschichte ernster ist. Allein die Items sind einfach nur komisch – oder habt ihr schon mal Rennautoschuhe gehabt oder ein Krankenschwesterhäubchen? Und das schöne Design von Noizi Ito ist ebenfalls nicht zu verachten. Wem der Name bekannt vorkommt, der hat wahrscheinlich „Die Melancholie der Haruhi Suzumiya“ oder „Shakugan no Shana“ gesehen.

Angekündigt ist das Spiel momentan für den 25. Oktober 2013 für die Playstation3.
 


Disgaea D2
Nun ist die Serie schon zehn Jahre alt, doch wer hat es vermisst? Explodierende Pinguine, abgedrehter schwarzer Humor, die wohl durchgeknalltesten Charaktere des Planeten, von denen einer noch größenwahnsinniger als der nächste ist? Na? Sicher! Wir lieben „Disgaea“! Umso mehr hat uns natürlich die neue Präsentation gefallen und dass wir direkt einmal reinspielen durften.
Für alle, die vielleicht bisher noch nicht in Berührung mit einem Teil dieser Hit-Reihe gekommen sind: Disgaea handelt meist von einem Overlord – also dem obersten Bösen in der Netherworld, der Dämonenwelt. Oftmals ist es aber eher so, dass man der Böse selbst ist und tatsächlich versucht, selbst den Titel zu bekommen. So sammelt man jede Menge schräge Leute und Untergebene um sich, nur um in stundenlangen Strategie-Kämpfen auf absurd hohe Level zu kommen. Wozu? Einfach weil es wahnsinnig komisch ist – im wahrsten Sinne des Wortes. Worum geht es nun allerdings im neusten Teil der Reihe?
Das wiederum wird die Fans sehr freuen, denn D2 hält für sie die Charaktere des Anfangs bereit. Trefft Laharl, Flonne, Etna und ihre Prinnis und begleitet sie auf eine neue Reise. Es wird neue Charaktere und eine komplett neue Geschichte für uns geben. Laharl hat es endlich geschafft, Overlord zu werden, doch niemand kennt ihn. Die meisten Dämonen wissen nicht einmal, wer den Titel gerade hat und manche akzeptieren ihn auch nicht, weil er durch reine Gewalt an der Macht ist, aber keinen Charme hat. Das will er natürlich ändern – durch Gewalt. Gerade als er losziehen will, findet er ein unheilvolles Paket, dass an „den, der jetzt Overlord ist“ adressiert ist. Was da wohl drin sein wird?
In-Game wurde ebenfalls wieder ein wenig gewerkelt. Zum einen kann man nun, wenn man einen Charakter erstellt, ihn weiter anpassen und somit kinderleicht einen einzigartigen Verbündeten kreieren. Dazu hilft es oft, neue Monster zu besiegen, denn sobald man sich einmal erfolgreich mit einem angelegt hat, kann man es selbst „herstellen“. Womit wir auch schon zum nächsten neuen Punkt kommen: Menschliche Charaktere können nun auf den Monstern reiten. Dazu müssen sie neben ihnen stehen und den Befehl anwählen. Zusammen können sie dann noch kraftvollere Angriffe machen. Und da wir gerade bei kraftvoll sind: Jeder, der das Spiel kennt, weiß, dass die Macher es einfach lieben, unglaublich übertriebene Skills einzubauen. Das ist natürlich dieses Mal genauso, doch haben diese Skills jetzt zusätzlich ein eigenes kleines Video vorweg. Da bleiben die eigenen Lachtränen ebenso wie die Schmerzen der Gegner sicher nicht aus. Wer sich einen kleinen Vorteil verschaffen möchte, kann das ab jetzt auch tun: mit dem Cheat-Shop. Ja, richtig gelesen. Dort könnt ihr einige Dinge modifizieren. Seid ihr beispielsweise der Meinung, dass ihr genug Geld habt, dann schraubt die Rate ein wenig runter und lasst euch ein wenig mehr EXP geben – bloß als Beispiel. So könnt ihr schneller leveln, reich werden oder euch andere Vorteile verschaffen. Allerdings ist selbst hier der Humor der Entwickler nicht vorübergezogen, denn es gibt einige Cheats, die einfach nur unnötig sind – was sogar in deren Beschreibung steht. Ansonsten gibt es noch das Dojo zu entdecken. In diesem könnt ihr eure Figuren ans Training setzen und so gezielt gewisse Stats noch mehr erhöhen. Dabei bieten sie noch einen recht lustigen Anblick. Ansonsten gibt es natürlich noch immer das Chamber, die GeoPanels, die Itemworlds, Wiedergeburten und was den Entwicklern im Laufe der Jahre noch so alles eingefallen ist, um die Spieler zu fesseln und ihnen die Nerven zu rauben.
Es wurde sich also durchaus auch dieses Mal wieder Mühe gegeben und vor allem darauf geachtet, dass man Fans der Reihe nicht enttäuscht. Wir jedenfalls freuen uns darauf! Uns wurde sogar noch gesagt, dass man sich überlegt, das Game in einer DayOne Edition auf den Markt zu bringen, die nicht teurer als die normale Edition wird, aber ein paar Extras dabei hat.

Das Erscheinungsdatum ist momentan für den 27. September 2013 angesetzt und das Spiel wird für die Playstation3 erscheinen.


Währenddessen an einem nicht so weit entfernten Ort – eine andere Redakteurin, bei einem anderen Termin. Wir durften nämlich auch folgendes sehen:

Knack
Einer unserer ersten Pressetermine war bei Sony. Es ging um das Spiel Knack, welches in Europa am 29. November 2013 erscheinen soll. Entwickler sind SCE Japan Studio, die den Titel exklusiv für Play Station 4 entwickelt haben. Knack gehört somit zum Verkaufsstart Line-Up der PS4. Zum Entwicklerteam gehört der Direktor Mark Cerny, der schon damals „Crash Bandicoot“ mit entwickelte. Daher sieht man im Gameplay Parallelen zum damaligen Spiel.
Knack lässt sich sowohl im Singleplayer als auch im Mulitplayer mit zwei Spielern spielen. Die Kamera wird die komplette Zeit vom Spiel gesteuert, soll sich aber so entwickeln, dass sie nicht stören wird. Hierbei haben die Entwickler bei „God of War“ über die Schultern geschaut. Ganz so brutal soll das Spiel natürlich nicht sein, da es sich an Familien richtet. Bei der Figur namens Knack handelt es sich um die Erfindung eines Professors, die durch das Absorbieren bestimmter Gegenstände größer und stärker werden kann. In seiner Begleitung befindet sich der 15-jährige Praktikant des Professors. Zusammen erkunden sie Umgebungen und bezwingen Gegner. Neben Knacks Größe verändert sich auch seine Stimme, je nachdem wie groß er geworden ist. Wenn ihr das Spiel im Mulitplayer spielet, so wird der zweite Spieler einen Knack-ähnlichen Roboter spielen, der Knack heilen kann, wenn er zu viel Schaden genommen hat.

 

Man kann also sagen, dass wir gleich ziemlich durchgestartet sind. Irgendwie gewöhnt man sich an die Gamescom und irgendwann ist es nur wieder ein „zurück sein“. Da wir nun doch erst einmal eine Pause machen konnten, wollten wir uns ein wenig in den Entertainment-Hallen umsehen, was allerdings nicht ganz so einfach war. Dank der Wild-Card Verkäufe waren es tatsächlich nun mehr Besucher und nicht ganz so einfache durch zu kommen. Also setzten wir uns nach draußen zwischen die Hallen und gönnten uns einen Moment Ruhe, bevor wir bereits wieder weiterziehen mussten. Denn als nächstes hatten wir sowohl ein Spiel auf der Liste, dass volle Konzentration fordert, als auch ein Interview mit Naoki Yoshida zu „Final Fantasy XIV A Realm Reborn“.

Namco Bandai
Bei Namco Bandai haben wir einiges sehen können. Uns hat vor allem „Dark Souls II“ interessiert. Eines der schwierigsten Spiele der heutigen Zeit – Diesen Ruf hat Dark Souls bereits schon einige Male bestätigt. Nun kommt der Nachfolger heraus – mit neuer Geschichte und einem neuen Charakter. Es wurden weder großen Änderungen an der Steuerung vorgenommen noch am Spielkonzept gerüttelt. Es bleibt nach wie vor fordernd. Der Spieler muss hierbei lernen, nicht einfach drauf los zu schlagen, sondern den Gegner kennen zu lernen, sich seine Angriffe zu merken und dann anzugreifen, wenn er am schwächsten ist. Obwohl Dark Souls II ein schweres Spiel ist, so ist es niemals unfair gegenüber dem Spieler. Er bekommt immer, was er verdient hat. Jeder Fehler muss groß eingebüßt werden, aber auf der anderen Seite sind Siege auch große Errungenschaften. Für den Nachfolger wurden unfaire Spielzüge daher weitestgehend rausgenommen und das Game soll einen doppelt so großen Umfang haben wie „Dark Souls“ seinerzeit. Neben diesen Änderungen wird es noch Ablenkungswaffen, zerstörbare Umgebungen, optionale Endgegner und neue Herausforderungen zusätzlich zu dem hohen Schwierigkeitsgrad geben.

Der Erscheinungstermin für Dark Souls II liegt im März 2014.
 



Und auch bei Sony sind wir ein weiteres Mal hineingeschneit um zu sehen, was sie so für die Zukunft geplant haben. Natürlich ist unser Blick in der Entertainment-Halle mehrmals auf die neue Konsole gefallen, doch bisher hatten wir einen zu strengen Zeitplan, um wirklich „kurz“ anstehen zu können. Das wollten wir aber auf jeden Fall im Laufe der Tage noch nachholen.
Somit schauten wir uns nun erst einmal eine Präsentation zu einem Titel an, der es vor allem auf Merchandise abgesehen hat:

Invizimals
2010 berichteten wir bereits von Invizimals auf der Gamescom. Es scheint, dass das Konzept der Monstersuche in realer Umgebung gut einschlägt, denn dieses Jahr präsentiert Sony „Invizimals – The Alliance“, „Invizimals – The Lost Kingdom“ und einige andere Merchandise Geschichten rund um Invizimals. „Invizimals – The Alliance“ ist das erste Spiel der Reihe für die PS Vita. Hierbei dreht es sich um das Konzept: Jagen, Fangen und Kämpfen. Mit der eingebauten Kamera der Vita macht man sich auf die Suche in seiner Umgebung nach versteckten Invizimals. Der Unterschied zur PSP Version ist, dass man den Marker, den man zum Fangen damals verwendet hat, nicht mehr benötigt. Die Hardware der Vita schafft es ohne Marker, die Monster zum Leben zu erwecken. Zum Fangen stehen euch 20 Fangmethoden zur Verfügung. Zudem könnt ihr euch im Multiplayer mit drei anderen Spielern in einem Vier-Player-Battle messen. Neben Standard-Arenas auf der PS Vita gibt es nun auch eine „Open Surface“-Arena, die es möglich macht, eure Kämpfe in eurem Wohnzimmer auszutragen.
Für eure Kollektion der Invizimals steht nun ein Dorf mit verschiedenen Häusern bereit, wo die dementsprechenden Invizimals wohnen. Hier könnt ihr eure Invizimals betrachten und auswählen.
Bei „Invizimals – The Lost Kingdom“ handelt es sich um ein PlayStation 3-Spiel, in welchem ihr Hiro spielt, den Hauptcharakter der Serie. Dieser trägt ein spezielles Armband, mithilfe dessen er sich in verschiedene Invizimals verwandeln kann. Dieses Game ist mehr auf einer Geschichte basiert. Dennoch gibt es andere besondere Features im Multiplayer. Es wurde ein Crossplay zwischen der PS Vita-Version und der PS3-Version angekündigt. Neben den Kämpfen kann man auch Items tauschen oder versenden und empfangen.

Erscheinungsdatum ist bei beiden Spielen Oktober 2013

 


An Merchandise bietet Invizimals ein Trading Card Game, Paninisticker und eine Fernsehserie. Einige dieser Artikel laufen bereits erfolgreich in Spanien. Das besondere an der TV-Serie ist, dass in einigen Folgen neue Invizimals zu sehen sind, die man dann mit seiner PS Vita einfangen kann, wenn man die Kamera Richtung TV weist. Das Kartenspiel und die Sticker werden voraussichtlich im Herbst im Rest von Europa erscheinen. Die Fernsehserie wird wahrscheinlich im November mit sechs Episoden starten, die jeweils etwa 26 Minuten Lauflänge haben werden. Eine zweite Serie ist schon in Arbeit!

Und somit ließen wir langsam den ersten Tag der Messe auslaufen. Das Wetter spielte recht gut mit, ohne dieses Mal zu heiß zu sein und auch von der Menschenmasse ging es am eigentlichen Fachbesuchertag noch – wir wussten aber noch nicht, was auf uns zukam…
Und so fuhren wir gemütlich „nach Hause“ in unsere Messezeitbleibe und bereiteten uns schon einmal auf Donnerstag vor.



Donnerstag – einer der ruhigeren Tage auf der Messe… Moment mal – was? Ja, normalerweise schon, doch dieses Jahr kündigte sich bereits früh an, was nur noch schlimmer werden sollte – Menschenmassen. Tatsächlich war so viel los, dass wir und fast schon fragen mussten, ob wir einen Tag verschlafen haben. In den letzten Jahren, in denen wir von der Gamescom berichteten hatten, gab es donnerstags noch nie so einen Andrang. Nichtsdestotrotz hatten wir natürlich auch an diesem ausverkauften Tag unsere Termine und einer davon war wirklich groß:

Square Enix

Final Fantasy XIV: A Realm Reborn
Nun endlich ist es also so weit. „Final Fantasy XIV“ wird wiedergeboren und was herauskommt, kann sich sehen lassen. Vieles werdet ihr bereits aus unserem Interview mit dem Entwickler Naoki Yoshida erfahren haben, anderes habt ihr vielleicht auch schon gesehen. Wir durften das Spiel anspielen und können es jedem Fan von MMOs weiterempfehlen. Sowohl auf dem PC als auch auf der PS3 läuft das Spiel flüssig (sofern die Server mitspielen) und bietet folglich plattformübergreifend einen wahren Spielgenuss. Dabei steht ihr als Spieler selbst im Mittelpunkt. Denn, obwohl es viele Quests gibt, die man besser zu mehrt erledigt und sogar solche, die euch keine Wahl lassen, konzentriert sich die Haupthandlung vor allem auf eines: auf euch.
Ihr seid der Held des Geschehens und sollt die Welt retten. Klingt nach einem „Final Fantasy“ oder? Fühlt sich auch so an. Tatsächlich spielt es sich sogar auf der Heimkonsole sehr gut, trotz einigen grafischen Einschränkungen. Man fühlt sich eigentlich nicht so, als hätte man spielerisch einen Nachteil gegenüber PC-Spielern, obwohl viele das befürchtet haben. Überall findet man kleine Anspielungen auf die Welten der bisherigen Spielereihen-Teile und es ist ebenso sehr eindrucksvoll, einfach nur auf seinem Chocobo durch die Gegenden zu reisen und sich diese anzusehen.
Wir erwarten auch in Zukunft noch viel von diesem Spiel, in dem ganz eindeutig Herzblut und Verständnis für „Final Fantasy“-Fans stecken. Vielleicht können wir euch bald sogar eine kleine Überraschung bieten.

Ist bereits für den PC und die Playstation 3 erschienen.



Lightning Returns: Final Fantasy XIII
Wie der Titel bereits sagt: Lightning ist zurück und hat mal wieder mächtig Probleme auf ihren Schultern lasten. Denn dieses Mal ist sie niemand anders als die Erlöserin, die innerhalb von dreizehn Tagen so viele Seelen wie möglich retten soll. Doch nun ist die Frage – welche Seelen lassen sich von ihr so einfach einfangen? Sie kann unmöglich alle Menschen retten, wen wird sie opfern? Und wie nutzt sie ihre Zeit am besten? All diese Fragen müsst ihr als Spieler beantworten, denn ihr steuert Lightning und somit auch ihre Taten.
Also fragen wir uns doch einmal: Was ist neu am letzten Teil der Reihe rund um die Heldin? Eigentlich so ziemlich alles. Lightning wurde zur Erlöserin. Das heißt, sie ist auf sich allein gestellt und dementsprechend wurde auch das Kampfsystem ein wenig angepasst. Es läuft nun schneller. Außerdem entfällt das Paradigmensystem, da ihr nur noch eine Person habt, bei der ihr die „Klasse“ wechseln müsst. Es wurde besonders Wert darauf gelegt, dass ihr euch mit ihr als Protagonistin identifizieren könnt. Somit wurden viele Kostüme aus anderen Titeln der „Final Fantasy“-Reihe wie zum Beispiel VII oder XIV miteingebracht. Dazu gibt es nun keine gerade Storyline mehr, sondern ihr könnt selbst entscheiden, wie ihr eure Zeit einteilt und wann ihr an welchem Ort was tut. Somit steht es euch frei, wie ihr die dreizehn Tage gestaltet. Durch gewisse Aktionen wird es möglich sein, sich ein wenig mehr Zeit zu verschaffen oder diese zu verringern, doch man sollte immer die Uhr im Auge behalten. Natürlich könnt ihr dabei wieder alten Bekannten über den Weg laufen – wie sie jedoch zu euch stehen, weiß niemand.
Die Welt ist offener geworden und ihr könnt nun mehr mit eurer Umgebung interagieren. Die Steuerung ist schon einmal für unsere Finger sehr angenehm gewesen und auch der Spielfluss scheint gut vonstatten zu gehen. Ob ihr euch jedoch an ein weiteres „Final Fantasy XIII“-Abenteuer wagen wollt, bleibt euch überlassen.

Erscheinen wird das Spiel für die Playstation 3 und die Xbox 360. Das Datum wurde vorerst auf den 14.02.2014 gesetzt.




Final Fantasy X / X-2 HD Remaster
Eigentlich braucht man hier nicht viel sagen. Es ist nun einmal das gleiche Spiel, das schon viele begeistert hat, nur in besserer Qualität. Allein was die Musik betrifft, wurden mehr als 60 Stücke neu arrangiert und in HD-Audio optimiert. Wenn das mal nichts ist. Ansonsten spielen sich die beiden Spiele noch genau wie früher, so dass man als Fan nichts missen mag. Natürlich gibt es nun auch ein Trophäen-System für beide Spiele, welches die Herausforderung noch ein wenig steigert. Als kleines Extra für alle, die mehr wollen, findet sich eine kleine Audio-Drama-Szene von etwa 30 Minuten, gesprochen von den englischen Synchronsprechern, die auch im Spiel zu hören sind. Das Spiel wird zusätzlich in einer limitierten Edition mit exklusivem Artbook erscheinen, welches sich sehen lassen kann. Wer also ein Stückchen Nostalgie in neuem Glanz haben möchte, ist hier sicher an der richtigen Adresse.

Die Spiele werden sowohl für die Playstation 3 als auch für die Playstation Vita erscheinen. Momentanes Erscheinungsdatum ist der 27.12.2013.





 
Kingdom Hearts HD 1.5 Remix
Und ein weiteres Kultspiel kehrt zurück, um sich erneut in die Herzen der Gamer zu schleichen: „Kingdom Hearts“. Mit der neuen Veröffentlichung kommt nun endlich das langersehnte „Kingdom Hearts Final Mix“ in HD zu uns. Damit gelangt nicht nur eine komplett überarbeitete Grafik, sondern auch neue Waffen, Fähigkeiten, Gegenstände, Herzlose und noch vieles mehr in die Hände der Fans und derer, die es werden wollen. Glücklicherweise hatten wir die Möglichkeit, „Final Mix“ ebenso anzuspielen. Nicht nur wurde dabei die Kamera von den Schultertasten auf den rechten Stick verlegt, sondern auch Sonderbefehle, die man früher unten im Menü aufrufen musste, können nun wie im zweiten Teil der Serie per Dreieck-Taste ausgeführt werden. Außerdem kann sich die Grafik kwirklich sehen lassen. Leider oder zum Glück hat mich kurz vor der Ankündigung das „Kingdom Hearts“-Fieber gepackt und ich habe den ersten Teil noch einmal komplett gespielt. Somit konnte ich mir ein gutes Vergleichsbild schaffen. Schaut euch doch später den Trailer an und vergleicht selbst mit dem Original.
Außerdem findet sich auf dem ersten Teil der Reihe für die Playstation 3 ein weiteres Highlight: Der damalige Gameboy Advance Titel „Kingdom Hearts Re:Chains of Memories“. Das Spiel mit dem etwas anderen Kampfsystem wurde ebenfalls überarbeitet und ist in diesem „Remix“ komplett spielbar. Somit wurde das Spiel erstmals in 3D Grafik überarbeitet und ihr habt die Wahl, ob ihr mit Sora oder Riku als Charakter durch das Abenteuer schreiten möchtet.
Als drittes findet sich „Kingdom Hearts 358/2 Days“ auf der Scheibe. Allerdings handelt es sich hierbei nicht wirklich um das Spiel, sondern um die Geschichte des Spiels in Form von HD-überarbeiteten Videos. Dadurch erfährt man direkt noch die Geschichte von Organisation XIII sowie Roxas und ist bestens gerüstet, bevor man sich Teil zwei und letztendlich dem dritten Teil für die Playstation 4 widmet.
Neben all den zusätzlichen Inhalten und dem verbesserten Gameplay darf natürlich auch das Trophäen-System nicht fehlen – ihr könnt nämlich nun Jagd auf die begehrten, kleinen Schmuckstücke machen.

Erscheinen wird das Spiel für die Playstation 3 am 13.09.2013.




Murdered: Soul Suspect
Ronan O’Conner hat einen wirklich schlechten Tag. Um nichts zu sagen den schlimmsten seines Lebens – denn danach ist dieses vorbei. Der Polizist hat schon einiges gesehen, was wirklich nicht schön war, doch an diesem Tag wird er Zeuge von etwas, was niemand sehen möchte – seinem eigenen Tod. Als er bei einem Raubüberfall in der kleinen Stadt Salem aus einem Fenster geworfen wird, traut er erst seinen Augen nicht, als er seinen Körper auf der Straße liegen sieht. Allerdings bleibt ihm nicht viel übrig, denn sein Mörder steht plötzlich vor seinem Körper, nimmt sich seine Waffe und schießt das Magazin in ihn hinein. Und was jetzt? Idyllisches Leben nach dem Tod?
Weit gefehlt, denn dank seines undankbaren Todes hängt er nun in einer Zwischenwelt, in der nicht nur andere Verstorbene seine Gesellschaft teilen, sondern auch solche, die sich im Laufe der Zeit zu Monstern entwickelt und es auf seine – oder jede andere Seele - abgesehen haben. So bleibt ihm nur ein Ausweg – er muss seinen Mörder finden und ihn seiner gerechten Strafe zuführen. Doch wie soll er das anstellen, wenn die Beamten den Fall nicht richtig klären können, er keine Ahnung hat, wer ihn ermordet hat und noch dazu keinen Kontakt zu Lebenden bekommt?
Das einzige, auf das er sich verlassen kann, sind die seltsamen und übernatürlichen Fähigkeiten, die er mit der Zeit entwickelt, nur wird das reichen?
In der Rolle des Ronan O’Conner begibt man sich also in dieses Action-Adventure, das seinen Schwerpunkt allerdings mehr auf das Adventure als auf richtige Action legt. Ronan muss seinen Tod aufklären, kann jedoch keine Waffen mehr verwenden, um sich gegen die Monster in der Zwischenwelt zu verteidigen. Somit liegt es am Spieler, so lange zu „überleben“, bis der ehemalige Kriminalbeamte seinen Mörder gefunden und irgendwie gestellt hat. Ein sehr interessantes und eher seltenes Konzept, auf das wir uns schon sehr freuen.

Das Spiel wird voraussichtlich Anfang 2014 für die Playstation 3, Xbox 360 und den PC erscheinen.




Thief
Leider konnten wir nur einen kurzen Blick in “Thief” anhand eines Trailers werfen. In einer Welt, in der sich die Reichen und Armen sehr weit voneinander entfernt haben und in der Angst und Hass herrschen, befindet sich der Meisterdieb Garrett, der sich nimmt, was er will. Wer den Trailer gesehen hat, wird sich jetzt schon auf diesen ungewöhnlichen Titel für die Next-Gen-Konsole freuen, in dem der Spieler beinahe keine Einschränkungen haben soll und sich ebenso durch die Level einen individuellen Weg suchen kann.

Ein Erscheinungsdatum steht noch nicht fest. Allerdings konnte schon gesagt werden, dass das Spiel 2014 auf jeden Fall für den PC und die Playstation 4 als auch für die Xbox One – laut Trailer – erscheinen soll.



 
Final Fantasy XV und Kingdom Hearts III
Ja, auch diese beiden Titel dürfen eigentlich nicht fehlen, obwohl es faktisch keine wirklichen Neuigkeiten gab. Wir durften uns Trailer zu „Final Fantasy XV“ – ehemalig „Final Fantasy Versus XIII“ – und „Kingdom Hearts III“ ansehen, welche wir euch natürlich nicht vorenthalten wollen und es wurde versprochen, dass sicher bald neue Informationen auf uns warten. Wir sind gespannt!





Nach all diesen tollen Ankündigungen wussten wir nicht so recht, wo uns der Kopf stand und deshalb versuchten wir, eine Pause einzulegen. Doch wie es der Zufall so wollte, war außerhalb der Fachbesucherhallen die Hölle losgebrochen. Kaum verließ man den Bereich, wurde es voll und laut – aber die Leute hatten Spaß. So ließen wir uns ein wenig vom lustigen Treiben mitziehen, bevor wir uns dem nächsten Termin hingaben. Einem Termin, in dem es um Geld und Leben ging:

Killzone Mercenary
Neben „Killzone Shadow Fall“ erscheint auch „Killzone Mercenary” für die PS Vita. Das Spiel wurde in Zusammenarbeit von Cambridge und einigen Guerilla Freelancern erstellt. Ihr spielt einen der Soldaten, die nur des Geldes wegen in den Krieg ziehen. Jede Mission bringt Geld und das ist, was zählt. Dabei ist es egal, ob man mal für Freund oder Feind arbeitet. Das Spiel bietet sechs bis acht Stunden Spielspaß, verteilt auf neun Missionen. Je besser der Auftrag erledigt wurde, desto mehr Geld erhält man. Das Geld aus Mulit- und Singleplayer geht dabei in einen Topf. So kann man das Geld vom Mulitplayer auch im Singleplayer für bessere Waffen, Rüstungen oder Granaten ausgeben. Beim Händler kann man zwischen zwölf Hauptwaffen, zwölf sekundären Waffen, sechs Rüstungen, sechs Granaten und sechs System-Updates wählen. Im Mulitplayer wird jeder Spieler eine Battlecard besitzen. Wenn man stirbt, lässt man diese Fallen. So können andere Spieler diese einsammeln und im Shop für Extras ausgeben. Beim Multiplayer spielt man mit acht Spielern auf einer Map in Teams von vier gegen vier. Sechs Maps stehen dem Mulitplayer in drei verschiedene Modi zur Verfügung.
Zusätzlich wurde die Community des Spiels an http://www.killzone.com gekoppelt. Hier kann man die Statistiken anderer Spieler betrachten.
Beim Gameplay wurden natürlich die Vorzüge der PSVita integriert. Gekämpft wird durch Swiping auf dem Touchdisplay, aber auch anvisieren und schießen kann man damit. Neben den Vita Features wurde ebenso eine Custom UI möglich gemacht. Zu Beginn hat man einige Hilfestellungen, wie zum Beispiel das Anvisieren der Gegner. Je schwerer das Spiel eingestellt wird, desto weniger Hilfestellungen stehen einem zur Verfügung und man bekommt eine höhere Belohnung.
Während der Gamescom startete bereits die Open Beta, an der alle PlayStation Plus Mitglieder mitmachen können. Neben dem Vita Spiel wurde natürlich auch „Killzone Shadow Fall“ für die PS4 gezeigt. Ob es hier ein Crossplay zwischen PS Vita und PS4 geben wird, ist leider noch nicht bekannt. Erscheinungstermin ist der 4. September 2013.



Den Rest der Zeit sahen wir uns, so gut es ging, ein wenig um und ahnten schon, was am Wochenende hier wohl geschlagen haben wird. So ging der Donnerstag auf sein Ende zu, allerdings nicht ohne ein gutes Abendessen. Freitag würde ein weiterer, großer Publisher auf uns warten, während wir erneut bei Sony über die Schulter schauen würden.



Was wir uns dachten, bewahrheitete sich. Die gesamte Gamescom 2013 war ausverkauft und das machte sich in den Hallen und Gängen bemerkbar, in denen teilweise sogar die Laufrichtung angegeben werden musste, damit niemand zu Schaden kam. Am Freitag durften wir uns noch einmal in der ruhigeren Fachbesucher-Area aufhalten, um einige Termine wahrzunehmen, doch am Wochenende würden auch wir uns in der Masse befinden. Doch zuerst durften wir einem großen Publisher einen Besuch abstatten:

Nintendo

Pokémon X / Y
Zum ersten Mal weicht Pokémon von seiner 2D-Grafik ab und befördert den Pokémon Trainer in eine 3D-Welt. Der Spieler befindet sich dabei in der Karlos Region, in der er seine ersten Pokémon fängt und erste Kämpfe austrägt. Die 3D-Welt funktioniert durch die Kameraposition, in der man den eigenen Charakter aus dem Third-Person-View betrachtet. Die Umgebung ist viel detaillierter und auch der Spielverlauf, die Bewegung in der Pokémon-Welt hat sich gefühlstechnisch verändert. Man läuft zum Beispiel schwieriger durch hohes Gras. Den Kämpfen kommt die 3D-Perspektive zu Gute: Mit neuen Effekten wird der Kampf noch monströser inszeniert.
Man beginnt wieder mit der Auswahl eines Feuer- , Pflanzen- oder Wasserpokémon. Hier habt ihr die Wahl zwischen Fynx, Igamaro oder Froxy. Was wäre eine neue Generation ohne neue Pokémon?! Auf ein Neues wurden welche erfunden, um die Edition speziell zu machen. Zu den neuen Pokémon gehört ebenso ein neues Gebiet, in dem ihr noch nie zuvor gewesen seid. Zu Pokémon „Y“ gehört das vor kurzem entdeckte, legendäre Pokémon Yveltal und bei „X“ das legendäre Pokémon Xerneas. Wir von animePRO hatten das Vergnügen, einen der Teile anzuspielen und die ersten Minuten des Spiels zu erkunden. Wir freuen uns daher auf die Titel, die am 12. Oktober in Deutschland erscheinen werden.
 


Yoshi’s New Island
Neben Pokémon hatten wir einen weiteren Leckerbissen am Start: Die Wiederaufarbeitung von „Yoshi’s Island“ anzuspielen, das seiner Zeit noch auf dem Super Nintendo erschienen ist. An der bekannten Steuerung von früher hat sich kaum etwas verändert. Ihr spielt Yoshi, der Baby Mario auf seinem Rücken durch alle Levels trägt. Wenn ihr von Gegnern getroffen werdet, schwebt Baby Mario in einer Blase durch den Bildschirm und ihr habt zehn Sekunden Zeit, ihn wieder einzufangen. Währenddessen hört ihr das irritierende Baby-Geschrei, welches euch zur Beeilung zwingen soll. Die Level wurden in der gleichen Optik von früher gestaltet. Es sieht alles wunderbar zeichnerisch aus. Ihr könnt mit Yoshi erneut Gegner auffressen und Eier werfen. Neuerungen, wie beispielsweise Riesen-Eier, sind aber auch vorhanden. Leider können wir euch nicht mehr zu dem Titel erzählen, da sich dieser noch in Entwicklung befindet und deswegen noch kein Erscheinungsdatum bekannt gegeben wurde.



Professor Layton and the Arzan Legacy
Bei Nintendo hatte animePRO das Glück, einen Vorgeschmack zum neuen Layton Titel für den 3Ds zu bekommen. Hierbei handelt es sich um den sechsten Layton und das Ende der Tribologie von Level 5. Es wird daher der letzte Titel sein, indem Layton die Hauptfigur spielen wird. Das Spiel kam bereits im Februar 2013 in Japan heraus. In Europa wird er erst am 08. November 2013 erscheinen. Nach dem Ende des Vorgängers „Professor Layton und die Maske der Wunder“ kam das Erbe Azrans, das Relikt einer historischen Zivilisation, in Besitz der mysteriösen Organisation Targent. Diese haben natürlich nichts Gutes damit vor und wollen die Macht Azrans, für ihre eigenen Zwecke verwenden. Hier schreitet Professor Layton ein und muss dies verhindern. Dabei trifft er mit seiner Assistentin Emmy Altvana und seinem Auszubildenden Luke Triton auf ein Mädchen namens Aurora, das ihre Erinnerungen verloren hat. Ein Mysterium folgt dem anderen. An euch ist es daher, so viele Puzzle und Rätsel wie möglich zu lösen. Davon gibt es 500, mehr als zuvor!



Bayonetta 2
Haare, Haare und nochmal Haare. Ja, es geht um Bayonetta. Genauer gesagt um „Bayonetta 2“.
Wir durften den zweiten Teil der Hexensaga ganz frisch bei Nintendo anspielen und - was soll man sagen - es sieht noch detailreicher als der erste Teil aus.
Der zweite Teil wird auf der WiiU erscheinen und bietet durch den Controller der Konsole neue Features für das Spiel. So kann man es zum Beispiel komplett mit dem Touchscreen bedienen, was die ganze Sache relativ interessant macht. Zu bemerken ist dabei, dass man lediglich den gewünschten Gegner anwählen muss und schon fängt die Hexe an, den armen Engel zu bearbeiten - natürlich in bester Bayonetta-Manier. Weiterhin kann man aber ganz regulär mit dem Pad spielen, was es von der Steuerung sehr nahe an seinen Vorgänger bringt.
Zur Story können wir zu diesem Zeitpunkt leider nicht viel sagen. Aber zwei Sachen sind uns aufgefallen. Erstens trägt Bayonetta ihr Haupthaar jetzt kurz, was jedoch nichts an ihrer Schlagfertigkeit ändert und zum zweiten haben wir eine Verbündete im Kampf gegen die Engelschar. Unserer Meinung nach ein würdiger Nachfolger des ersten Teils, der mit noch größeren Gegnern, besseren Effekten und jeder Menge Spaß aufwartet. Warten wir darauf, was die Story letzten Endes zu bieten hat.

Das Erscheinungsdatum steht leider noch nicht fest – sicher ist jedoch, dass es für die WiiU erscheinen wird. Wahrscheinlich jedoch leider erst 2014.



Super Mario 3D World
Wieder einmal nimmt uns der kleine italienische Klempner mit auf Reisen. Dieses Mal sogar mit allen seinen Freunden. Mit bis zu vier Spielern kann man in „Super Mario 3D World“ durch die Gegend hüpfen, rutschen und rennen. Und auch Katzen sind dabei. Mario und seine Freunde können nun in Katzenkostüme schlüpfen und damit sogar Wände hoch klettern, wie an den guten Gardinen im Wohnzimmer. Gleich im ersten spielbaren Level der Demo wird uns dieses Feature näher gebracht. Neben den bekannten roten Pilzen und den Feuerblumen kommen jetzt auch Katzenglocken aus den Blöcken raus. Wenn man ein derartiges Kostüm angezogen hat, rennt man auf allen Vieren durch die Gegend und kann die Gegner aus dem Sprung heraus kratzen. Im nächsten Level begegnen uns Glasröhren, durch die wir, gleich einer Art Rohrpost, hindurchgeschleust werden. Allerdings gibt es auch fiese Stachelbälle im Röhrensystem, die einem das Leben zur Hölle machen. Man kann ihnen allerdings mit dem richtigen Timing durch das Ausweichen in Nebenröhren entgehen.
Ob alleine oder mit bis zu vier Spielern, „Super Mario 3D World“ macht auf jeden Fall eine Menge Spaß und bringt mit neuen Features auch alte Hasen wieder in die Pilzwelt.

Erscheinen soll das Spiel am 12.12.2013 für die WiiU.



The Legend of Zelda: A Link Between Worlds
Wie wir schon festgestellt haben, stand die Gamescom 2013 nicht nur im Zeichen der Neuerungen, sondern vor allem im Zeichen der Nostalgie und so ließ es sich auch Nintendo nicht nehmen, ein kleines Stück Spielgeschichte neu zu verpacken. Mit „The Legend of Zelda: A Link Between Worlds“ erscheint ein neues Game für die Handheld-Konsole, welches sich vor allem an „The Legend of Zelda: A Link to the Past“ orientiert. Glücklicherweise bin ich mit dem Spiel damals aufgewachsen und somit umso verliebter in die neue Auflage. Musik und Soundeffekte lassen den Spieler sofort nostalgisch werden und obwohl die Grafik neu ist, sieht man doch das gleiche Design wie früher. Tatsächlich wurde die Welt des Klassikers für die SNES von 1991 komplett übernommen. Wer sich nun denkt, dass das langweilig ist, immerhin kennt man ja schon alles, der sollte nicht zu vorschnell urteilen. Trotz dass die Welt die gleiche geblieben ist, gibt es jede Menge neuer Dungeons und dazu eine neue sowie sehr knifflige wie auch geniale Idee. Link kann sich in Dungeons als eine Wandzeichnung an Wände „kleben“ und so an Orte kommen, die sonst für ihn unerreichbar wären. Somit gibt es viele interessante und fordernde Rätsel, die neu sind und ein wenig Geschick verlangen. Die Dungeons wurden so entwickelt, dass sie in 3D noch mehr Spaß machen, da man teilweise mit Ebenen übereinander gearbeitet hat. Alles in allem also sicherlich ein Titel, den man sich genauer ansehen sollte.

Erscheinen soll er im November diesen Jahres für den Nintendo 3DS.



Braverly Default: Flying Fairy
Einen kleinen Ausschnitt von diesem Game durften wir uns bei Nintendo ansehen, obwohl es eigentlich von Square Enix ist. Leider war nicht viel zu sehen. Wir hatten nur die japanische Version, aber was wir gesehen haben, war viel wert. So durften wir uns vor allem einen Ausschnitt des Spielgeschehens selbst anschauen, wie auch einen Teil der Augmented Reality, in der plötzlich eine Frau mitten im Raum steht, bevor sie „weggesogen“ wird. Nicht nur die Grafik, die stark an „Final Fantasy“ erinnert, kann überzeugen, auch die Umsetzung macht bereits Lust auf mehr. Wir freuen uns darauf!

Erscheinen soll das Spiel voraussichtlich Ende 2013 für den Nintendo 3DS.



Wonderful101
Was uns bei „The Wonderful 101“ erwartete, war alles andere als normal.
Wir schlüpfen in die Rolle eines Superhelden und weil wir nicht alleine kämpfen wollen, nehmen wir uns ein paar Freunde mit... 100 um genau zu sein. Jetzt denkt man vielleicht, oh das sind aber viele - ja sind es und wir werden alle brauchen, denn um uns gegen die Massen von Gegnern zu wehren, formen sich unsere Freunde zu einzigartigen Schwertern, Kanonen oder lebenden Fäusten, mit denen wir den Unholden zu Leibe rücken können.
Die ganze Umgebung ist ziemlich bunt und die Helden nur wenige Zentimeter groß auf dem Bildschirm.

Durch die Eingabe über den Touchscreen der WiiU können wir unseren Waffentyp bestimmen. Wollen wir ein Schwert zeichnen, machen wir einen langen Strich aufs Pad, eine Kanone bekommen wir durch einen Haken und die Faust wird durch den Kreis symbolisiert. So arbeiten wir uns durch die erste Welle Widersacher, während wir, anfangs noch wenige, dann immer mehr Helden rekrutierend, die Straßen der Stadt durchqueren. Plötzlich ist die Straße zu Ende und wir wissen nicht genau, wie es weiter gehen soll. Hinweise gibt es im gesamten Spiel nicht sehr viele. Die Straße endet in einer Art Lagerhaus, also laufen wir hinein... Nichts passiert. Momente vergehen, bis wir bemerken, dass auf dem Controller nun die Innenansicht des Lagerraums zu sehen ist. An der Wand sind Rädchen angebracht, ergo verwandeln wir unsere Helden in eine Hand und drehen daran. In diesem Augenblick erkennen wir auf dem Fernseher eine Art Zahlenschloss, welches am Dach des Lagerhauses angebracht ist. Und mit dem richtigen Zahlencode können wir das Lagerhaus durch den Hinterausgang verlassen. Wenn man mal keine Lust hat, sich den Gegnern alleine in den Weg zu stellen, kann man sich mit bis zu vier Spielern den Weg durch die Straßen bahnen.
Wie man sieht, hat „The Wonderful 101“ viele neue Ideen zu bieten und macht eine Menge Spaß, obwohl die Steuerung, besonders das Zeichnen der Waffen, teilweise nicht reibungslos läuft.

Das Spiel ist bereits für die WiiU erschienen.



Gerade als wir den Hands on Bereich von Nintendo verlassen wollen, dringt eine Stimme an unser Ohr, die unverkennbarer nicht sein könnte. Es ist Mario! Als wir jedoch um die Ecke biegen, sehen wir keinen Mario, aber einen Mann - hochgewachsen und mit weißem Haar steht er vor uns und lässt Fotos von sich schießen. Fragend schauen wir uns an, doch als er den Mund aufmacht, wird uns klar, da steht der Synchronsprecher von Mario. Was er euch zu sagen hat, das könnt ihr hier sehen!



Somit waren wir lange Zeit beschäftigt – nicht nur mit vielen guten Spielen, sondern auch einigen guten Gesprächen. Schließlich machten wir uns noch auf den Weg zu Sony, um an einer weiteren Konferenz teilzunehmen:

Tearaway
Tearaway ist der neue Titel aus dem Hause „Media Molecule“, die letztes Jahr bereits ihr Karting Game von Little Big Planet herausbrachten. Diesmal steht mit Tearaway ein PS Vita-Titel an, der eine feste Geschichte enthält. Inspiriert durch Papercraft, spielt ihr einen Jungen, der einen Kopf in Form eines Briefes hat. Um diesen Brief, beziehungsweise die Nachricht dreht sich das ganze Spiel. Diese müsst ihr nämlich sicher an den Empfänger überreichen. Die komplette Welt von Tearaway ist ein reines Bastelabenteuer. Alles besteht aus buntem Papier. Manche farblose Objekte müsst ihr im Zuge der Geschichte gestalten - ob es sich nun um Anmalen oder Ausschneiden dreht! Neben den farblosen Objekten sind auch reflektierende, glänzende Objekte zu sehen. Mit diesen müsst ihr interagieren. Hier kommt der Touchscreen der Vita zum Einsatz. Dazu müsst ihr für Trampolins oder ein Becken von Gegnern den hinteren Touchscreen verwenden, um diese mit eurem Finger, der im Spiel zu sehen ist, zu zerdrücken oder das Trampolin anzustupsen.
Media Molecule bemühte sich, alle möglichen Features der Vita ins Spielgeschehen einzubauen. Ihr könnt die Kamera für Fotos oder Selbstdarstellungen verwenden und auch Audiofiles einsprechen, um gemeine Krähen zu verjagen.
Das Spiel hat leider keinen Mulitplayer oder einen Level Editor, der ja besonders bei Little Big Planet großen Anklang fand. Der Umfang fällt durchschnittlich aus. Auf der Gamescom wurde eine durchschnittliche Zeit von acht Stunden bei neun Etappen genannt, bis man das Spiel durchgespielt hat.
Im Großen und Ganzen fühlt sich Tearaway ähnlich an wie Little Big Planet. Es bemüht sich, genauso kreativ und inspirierend, vor allem allerdings individuell, zu sein. Ziel ist immer, etwas Neues zu entwickeln, was noch nie gewesen war!
Als Erscheinungstermin wurde der 22. November 2013 angepeilt.



Doch auch blutig wurde es, denn wir wurden zum Vampir… Na ja, mehr oder weniger. Auf jeden Fall durften wir uns ein weiteres Spiel ansehen, dass mehr Spaß macht, als man vielleicht glauben mag:

KONAMI

Castlevania: Lords of Shadow 2
Es ist düster, es ist blutig und niemand glänzt, obwohl unser Hauptcharakter ein Vampir ist - und nicht nur irgendeiner, sondern Dracula. Die Rede ist von „Castlevania: Lords of Shadow 2“, dem letzten Teil der Trilogie.
Wir beginnen unsere Reise in einem ziemlich großen, düsteren Raum. Schon gleich fällt uns auf, dass ordentlich an der Grafikschraube gedreht wurde. Nicht nur das, es ist uns jetzt möglich, die Kamera frei in jede Richtung, 360° um die Spielfigur herum zu drehen. Nach dem kurzen Tutorial geht es los und wir begeben uns auf unseren Weg durch das Schloss. Kaum durch die erste Tür gehuscht, werden wir auch schon mit dem ersten großen Element des Spiels konfrontiert: klettern.
Jetzt mag man sich vielleicht denken, „Och nö schon wieder so ein „Assasin‘s Creed“-Abklatsch ohne Sinn“, aber man wird schnell eines Besseren belehrt, da die Kletterpassagen recht anspruchsvoll sind und ein gewisses Maß an Timing und Reaktionsvermögen verlangen. So klettern und springen wir durch den ersten Raum und bekommen erklärt, dass, falls wir mal nicht weiter wissen, wir uns den Weg auch durch kleine rote Markierungen anzeigen lassen können. Im nächsten Raum begegnen wir den ersten Gegnern und werden ziemlich ins kalte Wasser geworfen, denn auch die Kämpfe sind sehr fordernd.
Hierbei sind Timing und Reaktionsvermögen das A und O, denn wer nicht schnell zwischen Angriff und Abwehr umschalten kann, wird es in diesem Spiel schwer haben.
Auch unsere drei Waffen werden uns erklärt. Zum einen unsere Hauptwaffen die Schattenpeitschen, das Leben wieder auffüllende Schwert und die rüstungsbrechenden Handschuhe. So schlagen, brechen und heilen wir uns durch die weiteren Räume und langsam aber sicher haben wir Blut geleckt - es fängt an, richtig Spaß zu machen. Da stehen wir auf einmal vor einem Gegner, der so hoch ist wie ein mehrstöckiges Gebäude.
Allerdings wird der gute nur durch Metallbolzen zusammen gehalten, die wir natürlich zerstören können. Jedoch müssen wir da auch erst einmal hinkommen. So beginnt eine rasante Kletterpartie, denn nicht nur, dass rotierende Zahnräder den Weg versperren, auch noch ein fliegender Gegner mit einem Bogen ist hinter uns her. Wir erreichen schlussendlich den Kopf des Riesen und können seine Energiequelle zerstören - was uns den Sieg sowie das Ende der Demo bringt.
„Castlevania: Lords of Shadow 2“ ist düster und blutig, fordernd und spannend und wird für diejenigen Spaß bringen, die eine Vorliebe für genau diese Art von Spielen haben. Uns zumindest hat es viel Spaß gemacht.

Erscheinen soll es am 27.02.2014 für die Playstation3, Xbox360 und für Windows PCs.



So endete nach wirklich vielen Games der Freitag für uns. Die nächsten beiden Tage würden heiß, eng und manchmal auch ein wenig feucht werden – so viel war klar. Aber noch hatten wir unsere Augen nicht von der Playstation 4 genommen und so schnell würden wir das auch nicht tun.



Voll, voller, Gamescom 2013 – Samstag. Ja, so kann man es schon sagen. Und wir? Waren mitten im Geschehen, denn nach tagelanger Enthaltsamkeit wollten wir sie nun auch endlich in den Händen halten – die Playstation 4. Gesagt, getan, also auf zum Sony-Stand, an dem bereits einige andere Leute den gleichen Einfall hatten.

PS4:

Driveclub
Uns wurde der große Genuss zuteil, die neue Playstation 4 anzuspielen. Ein ganzer Bereich war komplett der neuen Konsole gewidmet und man bekam an verschiedenen Stationen die Möglichkeit unterschiedliche Titel zu testen. So zum Beispiel die Rennsimulation „Driveclub“.
Entgegen der Befürchtung hier nur ein weiteres Rennspiel vorzufinden, bekamen wir es erst einmal mit der PS4 Kamera zu tun, die prompt ein Bild von uns aufnahm, um es nachher samt Punktezahl in die lokale Bestenliste aufzunehmen. Nachdem wir also unser Bild für die Gamescom verewigt hatten, durften wir uns ein Auto aussuchen. Unsere Wahl traf einen getunten Porsche 911.
Was "Driveclub" nun von anderen Rennspielen unterscheidet ist, dass es nicht nur darum geht schnell zu sein, sondern auch Punkte zu sammeln indem man bestimmte Aufgaben löst, wie zum Beispiel das Fahren auf einer vorgegebenen Linie oder das Driften durch einen speziellen Bereich der Strecke.
Was uns sofort ins Auge fiel war die tolle Grafik mit der die neue Konsole aufwartet. Die Details der Wagen und das Gefühl der Geschwindigkeit kommen um ein vielfaches besser zur Geltung.
Auch der neue Controller ist ein wenig geändert worden. Mit etwas längeren Griffflächen und einem schlankeren Design liegt er gut in der Hand, allerdings haben wir uns sagen lassen, dass er doch etwas ungewohnt für Menschen mit größeren Händen ist. Neben der gewohnten Art das Auto mit dem Analogstick zu steuern, konnte man es auch wahlweise durch neigen des Pads lenken, ähnlich wie bei der Wii oder WiiU und „Mariokart“.

Der Exklusiv-Titel für die Playstation 4 wird an deren Erscheinungstermin – dem 29.11.2013 erscheinen.



Skylanders
Als nächstes stachen uns kleine Figuren ins Auge, die auf einer leuchtenden Plattform standen. Neugierig wie wir sind mussten wir uns das natürlich aus der Nähe ansehen und stießen auf „Skylanders Swap Force“. Das Spiel ist im Grunde genommen ein simples Jump and Run und spielt sich auch wie eines. Allerdings hat man in diesem die Möglichkeit seinen Helden durch einen anderen auszutauschen, indem man die Figur die auf einem Sockel steht austauscht. Der Sockel ist mit der PS4 verbunden, erkennt welcher Held gerade darauf steht und projiziert diesen ins Spiel. Die Figuren sind meist zweigeteilt, was einem die Möglichkeit gibt verschiedenste Kombinationen auszuprobieren und auch zu leveln, da immer der Oberkörper die Erfahrung erhält. Für manche Missionen / Minispiele ist es notwendig eine bestimmte Figur oder Teile derer zu benutzen. Hier liegt auch der Knackpunkt des Spiels, da man sich gewisse Charaktere für etwa zwölf Euro extra dazu kaufen muss.
An und für sich muss man aber sagen, dass das Spiel viel Spaß macht und sowohl für große als auch für kleine Spieler ein Vergnügen ist.

Der Titel für Sammler wird am 18.10.2013 für folgende Konsolen erscheinen: Nintendo 3DS, Nintendo Wii, Nintendo Wii U, Playstation 3, Playstation 4, Xbox 360 und Xbox One. Außerdem wird auch eine „Dark Version“ angeboten.



Knack (entertainment Bereich)
Ein weiterer Jump and Run Titel für die PS4 der es in sich hat. „Knack“ heißt das Spiel und auch der ungewöhnliche Protagonist, den wir hier steuern dürfen. Eigentlich ist Knack nur eine Ansammlung von Gegenständen, die sich um ein uraltes Relikt drängen und dabei eine menschenähnliche Form annehmen.
Durch das Einsammeln von Gegenständen kann Knack größer und stärker werden. Allerdings ist er dann auch leichter zu treffen.
Der Schwierigkeitsgrad des Spiels ist für ein Jump and Run recht hoch und man muss schon Ausdauer und flinke Finger beweisen um nicht dauernd zu sterben. Allerdings sind die Wiederbelebungspunkte gut gewählt, sodass man nie einen zu großen Weg mehrmals laufen muss.
Durch die hohe Rechenleistung der PS4 sieht das Spiel einfach klasse aus. So kann man jeden einzelnen Gegenstand, der zum Körper des Helden gehört, genau erkennen und auch in der Bewegung sieht alles flüssig aus.
Wer auf anspruchsvolle Jump and Run Spiele steht wird bei „Knack“ gut bedient werden.

Ebenfalls ein Exklusiv-Titel für die Playstation 4 der mit der Konsole am 29.11.2013 erscheinen wird.



(Gespräch mit dem Entwickler)



Controller Demo
Zu guter Letzt erregte noch ein Bereich, der sich ganz der PS4 Kamera und den neue Features des Controllers widmete, unsere Aufmerksamkeit. So wurden mit Hilfe der Kamera die Spielenden gefilmt und ein kleiner fliegender Roboter dazu projiziert, dem man durch die Gegend schubsen kann, indem man die Hand in seine Richtung bewegt. Allerdings gefällt das dem kleinen Robofreund nicht, weshalb er mal eben den Kopf des Spielers in virtuelle Flammen setzt oder ihn mit einem Blitzschlag bestraft.
Weiterhin gab es eine Art „Pong“ bei dem die Controller als Schläger benutzt werden, dabei konnte man durch neigen des Controllers die Spielfläche verbiegen, was dem Spiel einen neuen Schwierigkeitsgrad verleiht.
Alles in allem kann man sagen, dass man mit dem neuen Controller auch wieder neue Möglichkeiten hat, die Frage, die allerdings bleibt ist, ob diese in den neuen Spielen eingebaut werden, oder ob sie ungenutzt verstauben. So haben wir zum Beispiel noch kaum Verwendungsmöglichkeit für das integrierte Touchpad gesehen.




Allerdings ist spielen ja nicht das einzige, was man auf der Gamescom kann und daher beschlossen wir, uns etwas interessantes anzusehen:


Starcraft II – Teil 1
Neben den ganzen Spielen, die man überall auf der Gamescom spielen kann, gibt es auch Orte, an denen es fast spannender ist einfach mal zu zusehen. Genau so ging es uns nämlich als wir am Samstag und Sonntag die Finalrunden der Starcraft II World Championchip Series Season 2 ansahen.

Es erwarteten uns einige Stunden der Spannung und der Freude.
Zu Beginn der Finalrunden – die wir gesehen haben - stand das Viertelfinale an. Dort begegneten sich unter anderem die seit langer Zeit rivalisierenden Spieler NaNiWa und Jaedong, wobei zu bemerken ist das NaNiWa einer der letzten beiden nicht-Koreaner (die allerdings in Korea trainiert wurden) im Rennen war und das Scarlet, mit ihren Zerg´s, die einzige Frau in den letzten Runden war. Gespielt wurde jeweils „best of five“ - wer also drei Spiele gewinnt, gewinnt auch den Einzug in die nächste Runde. So ging der Samstagnachmittag ziemlich schnell vorbei und die Halbfinalgruppen standen fest.

Quarterfinals (Bo5)
aLive:2
First:3

Jaedong:3
NaNiwa:1

TaeJa:3
Rain:0

Bomber:3
Scarlett:2

Und somit war der Samstag einfach zu voll und zu warm, um noch etwas anderes zu machen, als sich ein wenig umzusehen und sich die Ziele für den ebenfalls ausverkauften Sonntag zu stecken. Erschöpft von so viel – nun… allem – fielen wir daheim ins Bett und machten uns für einen stressigen, wenn auch aufregenden letzten Messetag bereit.



Am Sonntag widmeten wir uns dann etwas, was wir schon lange kennen und lieben – der Playstation 3. Sofern ein Durchkommen möglich war, machten wir das beste aus unserer Zeit und konnten folgende Titel anspielen:

Beyond: Two Souls
Ist es ein Film? Ist es ein Spiel? Nein! Es ist „Beyond: Two Souls“.
Nach „Fahrenheit“ und „Heavy Rain“ kommt nun mit „Beyond: Two Souls“ das nächste Hit verdächtige Spiel von „Quantic Dream“. Mit überarbeiteter Grafik und dem neuen Spielsystem kommt es noch viel mehr an einen interaktiven Film heran als je zu vor. Waren es in den Vorgängern noch leuchtende Kreise und Richtungsanzeigen, die euch zeigten was ihr tun müsst, werden diese in „Beyond: Two Souls“ komplett weggelassen und der Spieler muss intuitiv den Bewegungen der Protagonistin mit dem Analogstick folgen um Aktionen wie schlagen oder ausweichen zu meistern. Dies ist im manchen Fällen nicht immer ganz eindeutig was aber dem Spielvergnügen keinen Abbruch tut. Generell wirkt das gesamte Gameplay flüssiger und man bekommt recht schnell das Gefühl mitten im Geschehen zu sein. Und genau das ist es was Kenner des Genres so an diesen Spielen schätzen.
Wir beginnen unsere kurze Reise in Form einer nicht-materiellen Seele, was uns auch schnell erklärt warum das Spiel „Two Souls“ heißt. Auf der einen Seite steuert man nämlich die Seele namens Aiden und auf der anderen die mit ihm verbundene Jodie, die Protagonistin des Spiels.
Wir können uns also frei von der Schwerkraft umsehen und erkennen dass wir uns in einem Zug befinden. Wir entdecken Jodie schlafend und entschließen uns sie zu wecken da wir an einen Bahnhof gelangen an dem Polizisten warten. Jodie muss also fliehen, warum ist uns zu diesem Zeitpunkt nicht klar. Wir haben mehrere Möglichkeiten mit Gegenständen zu interagieren, was jedoch nicht in jedem Fall hilfreich ist.
Als die ersten Polizisten den Zug betreten um diesen zu durchsuchen, bekommen wir die Kontrolle über Jodie zugeteilt. So schnell es geht rennen wir los um uns in Sicherheit zu bringen. Schon hier merkt man die Einflüsse eines Films, denn ohne Schnitt oder dergleichen wechselt man von der Sequenz ins Spielgeschehen. Man ist also stets aufmerksam und bereit loszurennen.
Kaum durch die erste Türe müssen wir auch schon kämpfen. Den ersten Polizisten erledigt geht es weiter, wohin genau wissen wir nicht. Wir gelangen irgendwie auf das Dach des inzwischen wieder fahrenden Zuges und müssen unseren Häschern ausweichen die ebenfalls ihren Weg nach oben gefunden haben. Alles geht unglaublich schnell und als der Zug durch etwas gestoppt wird, das wir nicht sehen, versuchen wir in aller Panik und Adrenalin in den nahe gelegenen Wald zu fliehen - die Verfolger immer auf unseren Fersen.
Leider ist in diesem Moment auch schon Schluss da die nächste Gruppe zum Spielen kommt.
Noch ganz aufgewühlt verlassen wir die Konsole und freuen uns auf das Release am 09.10.2013 für die Playstation 3.
 




Killer is Dead
Durchgeknallt bis in die Haarspitzen: Das trifft es wohl am ehesten was uns am kleinen Stand von „Killer is Dead“ erwartete. Aus der Feder aus der auch „No more Heroes“ stammt kommt nun ein neues bizarres Werk.
Der Stil ähnelt dem von „No more Heroes“ sehr. Die extreme Cellshading-Optik, die kantigen Strukturen, überdimensionale Waffen und Charaktere die nach Freakshow schreien sind also wieder das Aushängeschild.
Zum Plot gibt es nicht viel zu sagen. Wir spielen den Schafrichter Mondo und rennen und schlachten uns mit Hilfe seines Schwertes und seines Cyborg-Arms, der sich in allerlei Waffen und Werkzeug verwandeln lässt, durch die Gegend.
Jetzt mag man vielleicht denken „oh das klingt aber doof“, ist es auch aber es macht eine Menge Spaß und scheint erstaunlicherweise sogar einen recht tiefen Hintergrund in der Geschichte zu entwickeln. Die seltsamen Charaktere, die hier und da anzügliche Atmosphäre des Gigolo-Modus und die Action ziehen einen schnell in den Bann und auch die Hintergrundmusik tut ihr übriges dazu.
Wer also auf diese Art von Spiel steht wird mit „Killer is Dead“ bestens bedient werden.

Das Spiel ist bereits für die Playstation 3 und die Xbox 360 erschienen.



Rain
Ein etwas anderes Spiel erwartete uns als wir „Rain“ entdeckten.
In einer Stadt in der es pausenlos regnet sieht ein Junge die Silhouette eines Mädchens im Regen und er versucht ihr zu folgen. Er wird, so wie das Mädchen auch, unsichtbar und man kann seine Umrisse nur noch sehen, wenn er im Regen steht. Neben den beiden sind aber auch noch andere Kreaturen da draußen die einem an den unsichtbaren Kragen wollen.
„Rain“ erinnert ein wenig an Spiele wie „ICO“ und die Umsetzung von sichtbaren und unsichtbaren Elementen ist gut gelungen. So können wir unseren Weg in trockenen Regionen nur an Hand der Fußspuren ausmachen die unser Protagonist hinterlässt. Stehen wir im Regen können wir uns gut erkennen allerdings unsere Gegner auch. So muss man sie manchmal locken um sie irgendwo hin zu führen oder man muss versuchen ihnen in trockenen Gebieten aus dem Weg zu gehen.
Alles in allem ein sehr interessantes Spiel dass definitiv nicht der Norm entspricht.

Erscheinungsdatum ist der 02.10.2013. Das Spiel wird für die Playstation 3 erhältlich sein.


 
Doch das war nicht alles. Natürlich gab es eine Sache, die wir uns auf keinen Fall entgehen lassen wollten:

Starcraft II – Teil 2
Am Sonntag ging es dann mit einem rein koreanischen Halbfinale weiter, das an Spannung kaum zu übertreffen war.
In haarsträubenden Matches trafen dabei First auf Jaedong und Bomber auf Tae-Ja. Sowohl Bomber als auch Tae-Ja spielen Terraner während Jaedong der letzte Zerg Spieler und First der letzte Protos Spieler war. Durchsetzen konnten sich am Ende Bomber und Jaedong, zur Verwunderung vieler, die eigentlich mit einem Jaedong Tae-Ja Finale rechneten.

Nach einer kurzen Pause ging es dann auch ohne große Umschweife zum Finale über. Dieses Mal wurde jedoch ein „Best of seven“ gespielt was sehr viel Konzentration und Durchhaltevermögen verlangt. Mit bis zu 300 Tastenanschlägen pro Minute hämmerten sich die beiden Kontrahenten durch die Karten, bis nach etlichen nervenaufreibenden Minuten und Stunden Bomber als Sieger aus dem Kampf hervorging.
Den Sieger erwarteten 40.000$ Preisgeld und 3000 Punkte in der Weltranglistenwertung.

Zum Schluss noch eine komplette Aufistung der Runden:


Playoffs
Semifinals (Bo5)
First:0
Jaedong:3

TaeJa.2
Bomber:3

Finals (Bo7)



Jaedong:0
Bomber:4
Und zu guter Letzt:

Noch ein paar Informationen für euch. Erst einmal möchten wir den Gewinnern der Gamescom Awards einen herzlichen Glückwunsch wünschen!
2013 gingen auch einige Awards an japanische Titel und diese waren:

Best Console Game Nintendo WII:
Mario Kart 8 (Nintendo Europe GmbH)

Best Family Game:
Mario Kart 8 (Nintendo Europe GmbH)

Best Hardware incl. Peripheral:
PlayStation 4(Sony Computer Entertainment Deutschland GmbH)

Best Mobile Game:
The Legend of Zelda: A Link Between Worlds (Nintendo Europe GmbH)

Und hier noch ein paar Zahlen:
Auf der Gamescom 2013 waren über 340.000 Besucher, die somit alle Tage schon im Vorverkauf ausverkauft hatten. Damit wurde ein Anstieg von etwa 23% zu letztem Jahr erreicht. Die Besucher aus 88 Ländern durften sich auf einer Fläche von 140.000 m² mehr als 635 Aussteller aus 40 Ländern ansehen, welche etwa 400 Weltprämieren vorstellten – darunter natürlich auch die Playstation 4 und die Xbox One. Wenn das mal nichts ist.

Und so sagten wir „Goodbye Gamescom 2013 – bis nächstes Jahr!“.

Autoren: Bianca Weickert, Rebecca Bertram, Urs Wahl
Autor: /  Celest_Camui
Lektor: Aylin Hoffmann /  Tuulikki
Grafiker: Rebecca Bertram /  Reh-Baecker
Datum d. Artikels: 10.09.2013
Bildcopyright: animePRO, Gamescom


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