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Japanische Süßigkeiten sind...anders. Wie anders, das haben fünf unserer Redakteure in "spektakulären Selbsttests" herausgefunden und die Ergebnisse wollen wir euch natürlich nicht vorenthalten...!

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Marvel vs. Capcom Infinite (Steelbook-Edition)

 
Sechs Jahre ist es her, dass der letzte Teil der Reihe erschienen ist. Nun war es Zeit für einen Neustart. Ob dieser gelungen ist, verraten wir euch in unserem Spieletest.
Inhalt Die Antagonisten Ultron und Sigma vereinen sich und verschmelzen ihre Universen miteinander. Ihr Ziel ist, alles Leben zu tilgen, da sie dieses als verdorben sehen. Wenn sie diese Aufgabe erfüllt haben, wollen sie neues Leben schaffen, welches ihrem Ebenbild gleicht und frei von jeder Sünde des Fleisches ist.

Um dies zu verhindern, schließen sich die Helden beider Welten zusammen und schwören Ultron Sigma aufzuhalten. Doch für ihren Sieg brauchen sie Informationen und diese sollen sie von einem Gefangenen erhalten. Während ein Teil der Helden in das Gefängnis einbricht, taucht Ultron Sigma auf und setzt den Held ordentlich zu.




Marvel vs. Capcom Infinite
Erscheinungstermin:19.09.2017
Preis (Amazon):34,75 €
Bestellen:Bei Amazon
Genres:Beat 'em Up
Konsole:Playstation 4
Dt. Publisher:Capcom
Entwickler:Capcom
Sprache:Englisch, deutsche Untertitel
Altersfreigabe:USK: 12
Multiplayer-fähig:Über Netzwerk
Spieleranzahl:1-2
Spielzeit:5-6 Stunden (Storymodus)

UmsetzunG Wie es sich für ein Beat'em Up gehört, wird viel Action geboten. Besonders durch den Story-Modus wird der Einstieg auch für Neulinge geebnet. Die Steuerung ist handlich und schnell verinnerlicht. Im Großen und Ganzen kann man sich auf die vier Haupttasten konzentrieren. Damit werden eben ein starker oder schwacher Schlag oder die entsprechenden Tritte ausgeteilt. Für einen Block muss man sich einfach vom Gegner wegbewegen.

Natürlich kommen die Kombos nicht zu kurz und jeder Charakter bringt seine speziellen Kombos mit. Selbstverständlich lassen es sich die Gegner aber ebenfalls nicht nehmen, mit ihren Spezialattacken zu anzugreifen. Glücklicherweise gestaltet sich dies fairer als bei manch anderen Spielen. Selbst wenn der Spieler beim Block vollständig versagt, wird die Lebensanzeige höchstens halbiert. Allerdings sollte man sich dennoch in Acht nehmen und die KI oder Online-Gegner nicht auf die leichte Schulter nehmen.




Es besteht die Möglichkeit, in Zweierteams anzutreten. Außerdem kann man sogenannte Unendlichkeitssteine für den Kampf auswählen. Diese Steine haben unterschiedliche Effekte, die das Team unterstützen. Beispielsweise können sie den Bewegungsraum des Gegner einschränken oder diese verlangsamen. Um den Sieg davonzutragen, ist es fast immer möglich, einen Kämpfer zu tauschen.

Die Dialoge sind leider eine große Schwäche des Spiels. Zwar gibt es durchaus gelungene Dialoge, jedoch wird die meiste Zeit Potenzial verschenkt. Gerade die Einzeiler sind manchmal regelrecht peinlich. Natürlich dient die Handlung nur als Rahmen für die Kämpfe und daher wiegt dieser Kritikpunkt nicht so schwer wie es bei anderen Genre tun würde. Dennoch hätte es nicht geschadet, wenn bei der Entwickelung mehr Augenmerk auf die Gespräche gelegt worden wäre, denn teilweise leidet darunter die Atmosphäre. Der Spielgenuss wird leider auch durch die Ladezeiten gemindert. Zwar fallen diese kurz aus, aber sie häufen sich.

Grafisch kann „Marvel vs. Capcom Infinite“ vor allem in den Cutscenes punkten. In den Kämpfen selbst nimmt die Qualität leider ab. Auch das Charakterdesign kann nicht überzeugen. Zwar erkennt man die jeweiligen Charaktere wieder, allerdings wird häufig die Anatomie ausgehebelt und die Figuren wirken daher deformiert.

Hinter dem „Missionen-Modus“ verstecken sich jedoch keine Missionen im eigentlichen Sinne, sondern die freien Kämpfe, die natürlich nicht fehlen dürfen.




Verpackung Neben der herkömmlichen Kaufversion, bei der sich das Spiel in einer handelsüblichen Plastikhülle befindet, gibt es die Möglichkeit, das Spiel in der „Deluxe Steelbook Edition“ zu erwerben.

Das Steelbook ist hochwertig verarbeitet und der reflektierende Ausdruck ist ansprechend. Besonders schön ist, dass nur das Motiv auf das Steelbook gedruckt wurde, also keine Logos oder Ähnliches. In der Kaufversion erhält man zur dieser Edition noch den Season-Pass und vier DLC-Kostüme.
+ präzise Steuerung
+ 30 spielbare Charaktere
+ stimmungsvolle Vermischung der Universen
- störende Ladezeiten
- schwache Dialoge
- kurzer Storymodus
Fazit Sechs Jahre hat es bis zur Wiederbelebung der Serie gedauert. Zwar ist der Neustart nicht perfekt und wir hoffen bei den nächsten Ableger werden die Fehler ausgebügelt, gerade was die Dialoge und die häufige Ladezeiten angeht, dennoch ist das Spiel durchaus gelungen und es macht Spaß, sich mit den 30 Kämpfern durch die Gegend zu prügeln. „Marvel vs. Capcom Infinite“ eignet sich nicht nur für die Kenner der Serie, sondern ebenso für Neueinsteiger, da keine Kenntnisse vonnöten sind.
Grafik
Grafik
3

Sound
Sound
1.5

Steuerung
Steuerung
1.5

Story
Story
3.5

Gesamtnote


2.2
Gamedesign
Gamedesign
2.5

Multiplayer-<br>modus
Multiplayer-
modus
2

Umfang/<br>Bonus
Umfang/
Bonus
2

Preis/<br>Leistung
Preis/
Leistung
2

Autor:
Lektor: Roberto Czumbil /  RobbPlus
Grafiker: Julia Kefenhörster
Datum d. Artikels: 14.01.2018
Bildcopyright: Capcom


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