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Gigantische Wale am Nachthimmel, Clans, die um die Vorherrschaft kämpfen - all das sind Elemente des Fantasy-Romans "Die Clans von Tokito" von Caroline Brinkmann. Im Interview sprechen wir mit der Autorin über Freund und Feind und welchem Clan sie sich anschließen wollen würde.

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Resident Evil: Revelations (PS4)

Originaltitel: Biohazard Revelations / バイオハザード リベレーションズ
 
Bei einem Auftrag verschwinden Chris und seine Partnerin spurlos. Zu ihrer Rettung werden zwei weitere Agenten ausgesendet, doch diese erleben eine böse Überraschung.
Inhalt „Resident Evil Revelations“ ist zwischen den Geschehnissen von „Resident Evil 4“ und „Resident Evil 5“ angesiedelt. Im Jahr 2005 begeben sich Chris Redfield und seine Partnerin Jessica Sherawat auf Mission und verschwinden dabei spurlos. Natürlich muss diese Sache untersucht werden und der einzige Hinweis ist ein Notsignal von Chris.

Das Notsignal wurde vom Kreuzfahrtschiff „Queen Zenobia“ abgesetzt. Deshalb machen sich Jill Valentine und ihr Partner Parker Luciani auf den Weg dorthin. Kaum angekommen, bekommen die beiden eine Videobotschaft eines maskierten Mannes zu sehen. Der Unbekannte droht damit, ein Fünftel der Weltmeere mit einem Virus zu infizieren. Dies gilt es natürlich zu verhindern…




Resident Evil Revelations - [PlayStation 4]
Erscheinungstermin:29.08.2017
Preis (Amazon):23,99 €
Bestellen:Bei Amazon
Genres:Third-Person-Shooter, Survival-Horror
Konsole:Playstation 4
Dt. Publisher:Capcom
Entwickler:Capcom
Sprache:Deutsch, Englisch, Italienisch, Spanisch, Französisch und Japanisch
Altersfreigabe:USK: 16
Multiplayer-fähig:Über Netzwerk
Spieleranzahl:1-2
Spielzeit:14 Stunden
Vergleichbares:Silent Hill Downpour

UmsetzunG Bei „Resident Evil Revelations“ handelt es sich um einen Ableger, der ursprünglich für den Handheld „Nintendo 3DS“ erschienen ist. Natürlich wurden die Grafiken für die Portierung überarbeitet. In Anbetracht der Ursprungskonsole ist dies gut gelungen und kann sich sehen lassen. So ganz kann das Spiel seine Herkunft aber nicht verleugnen. Ein Auge muss man also schon zudrücken. Wir konnten glücklicherweise keine Aussetzer und auch kein Tearing feststellen. Die Geräuschkulisse ist durchweg überzeugend und kann die gruselige Stimmung perfekt unterstützen, ebenso wie es die von Zeit zu Zeit herrschende Stille tut.

Die Handlung wird in Episoden erzählt, wobei der Spieler entweder in die Rolle von Jill oder Chris schlüpft. Durch zahlreiche Rückblenden wird dem Spieler auf die Handlungen, die dem Spiel zuvor entgangen sind, nähergebracht. Deshalb sind Vorkenntnisse nicht zwingend nötig, schaden kann es aber auch nicht, denn stellenweise kann es schon konfus werden. Das dominierende Genre des Spiels schwankt immer wieder zwischen Survial-Horror und Shooter.




Wie aus den vorigen „Resident Evil“-Teilen bekannt, steuert man aus der Third-Person-Perspektive. Die Steuerung ist griffig und schnell verinnerlicht. Es ist auch möglich, sich zu bewegen, während man zielt. Ebenso ist die Kamera freibewegbar. Während man zielt, kann man bei Bedarf auf eine Ego-Perspektive zurückgreifen.
Die Umgebung ist abwechslungsreich. Mal bewegt man sich durch enge Gänge und jede Kreuzung kann eine Überraschung bereithalten. Oder der Spieler findet sich in Unterwasserpassagen wieder, die atmosphärisch gestaltet sind.

Es gibt eine Reihe von Waffenmodifizierungen, die regelrecht zum Experimentieren einladen, sofern man Freude an so etwas hat. Mit Hilfe des „Genesis-Scanner“ lassen sich zudem versteckte Items auffinden und Gegner können ebenfalls gescannt werden. Leider kommt es vermehrt zu Backtracking, also bereits bekannte Spielbereiche müssen erneut durchsucht werden. Dies und die häufigen Ladebildschirme, seien sie noch so kurz, bremsen das Spiel leider etwas aus.

Leider wurde ein Mehrspielmodus in der Kampagne versäumt. Gerade, weil man die meiste Zeit ohnehin mit einem Partner unterwegs ist, wäre dies eine gute Möglichkeit gewesen. Nur im Raubzugmodus ist es möglich, mit jemand anderem zu spielen. Entweder lädt man dazu direkt einen Freund ein oder man erhält einen zufälligen Gefährten. Allerdings kann man den Modus auch alleine spielen, jedoch muss dafür erst der Story-Modus beendet worden sein, damit man auf Raubzug gehen kann.




Der Raubzugmodus bietet verschiedene Maps, in denen man sich gegen Gegner behaupten muss. Vor Beginn kann man einen Charakter wählen und ihn mit Waffen ausrüsten. Natürlich gibt es auch jede Menge Charaktere oder Waffen, die man erst erspielen muss.
Verpackung Capcom stellte uns das Spiel als Presseexemplar vor und daher erhielten wir keine Hülle, aber unserem Wissen nach wird das Spiel in einer handelsüblichen Amaray-Hülle vertrieben.
+ abwechslungsreiche Umgebung
+ atmosphärischer Soundtrack
+ interessantes Waffen-Upgradesystem
- wenige Rätsel
- ausgeprägtes Backtracking
- stupide Schießerei-Abschnitte
Fazit Wer den Ableger bisher nicht kennt, kann beruhigt zur Version für PlayStation 4 greifen. Es ist eine solide Portierung geworden, die zwar den Ursprung nicht verleugnen kann, aber dennoch ansehnlich ist. Außerdem konnten wir keine technischen Probleme feststellen, die den Spielspaß mindern könnten.
Grafik
Grafik
3

Sound
Sound
1

Steuerung
Steuerung
1

Multiplayermodus
Multiplayermodus
4

Gesamtnote


1.9
Gamedesign
Gamedesign
2

Story
Story
2

Umfang/Bonus
Umfang/Bonus
1

Preis/Leistung
Preis/Leistung
1

Autor:
Lektor: Roberto Czumbil /  RobbPlus
Grafiker: Julia Kefenhörster
Datum d. Artikels: 23.01.2018
Bildcopyright: Capcom


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