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2013 rief der Halbamerikaner, Halbjapaner Samuel Kaylor das Musikprojekt „Home Sessions“ ins Leben. Was genau es damit auf sich hat könnt ihr in unserem Interview mit dem sympathischen Künstler erfahren.

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Yakuza 4

Originaltitel: 龍が如く4 伝説を継ぐもの / Ryū ga Gotoku 4: Densetsu o Tsugumono
 
Geldverleiher sind meistens keine netten Gesellen. Bei Shun Akiyama liegt der Fall jedoch etwas anders, aber genau diese Tatsache stellt bald sein Leben völlig auf den Kopf.
Inhalt Inmitten der Stadt Kamurocho betreibt Shun Akiyama einen kleinen Geldverleih. Damit Shun allerdings Geld an seine Kunden verleiht, müssen diese einen Test bestehen. Dabei gibt es kein bestimmtes Verfahren, vielmehr denkt sich Akiyama stets etwas Neues aus. Es klingt wie reinste Willkür, doch Akiyama tut dies nicht ohne Hintergedanken. Mit seinen Tests will er herausfinden, ob seine Kunden es auch schaffen können, ihre Notsituation zu überwinden. Geld ist zwar hilfreich, aber nicht die Lösung für alle Probleme und Akiyama spricht da aus Erfahrung.

Eines Tages jedoch stehen große Schwierigkeiten Akiyama ins Haus. Die Tatsache, dass er für seine Kredite keine Zinsen erhebt, geht natürlich einigen gegen den Strich und diese wollen nun ihrem Unmut Luft machen. Außerdem lernt er Lili kennen, die einen Kredit möchte, und gerät dabei noch tiefer in den Streit zweier Yakuza-Familien…




Yakuza 4 - Kuro-Edition
Erscheinungstermin:18.03.2011
Preis (Amazon):29,90 €
Bestellen:Bei Amazon
Genres:Action, Adventure
Konsole:Playstation 3
Dt. Publisher:Sega
Entwickler:Sega
Sprache:Japanisch mit englischen Untertiteln
Altersfreigabe:USK: keine Freigabe
Multiplayer-fähig:Nein
Spieleranzahl:1
Spielzeit:20+ Stunden
Vergleichbares:Yakuza 3

UmsetzunG Man sollte sich nicht nur nach der Questmarkierung richten, denn dann würde man eine ganze Menge verpassen. Kamurocho bietet vieles, das es zu entdecken gilt. Vielleicht sollte Akiyama mal bei einer Massage entspannen oder ein aufregendes Tischtennisspiel wagen? Dies und mehr hält die Stadt parat. Da der Spieler auch etliche Nebenmissionen annehmen kann, ist es möglich, etliche Stunden abseits der Haupthandlung verbringen.

„Yakuza 4“ hält auch einige Minispiele parat, die man bereits aus den Vorgängern kennt und natürlich Prügeleien, wobei die Zufallsgegner sich häufig als sehr einfach herausstellen. Die Hauptkämpfe sind schon schwerer, aber für geübte Spieler dürften sie keine große Probleme darstellen. Glücklicherweise lässt sich jedoch der Schwierigkeitsgrad anpassen und so sollten selbst Profis zufriedengestellt werden.




Die verschlossenen Schließfächer bieten eine Reihe von Items - natürlich erst, nachdem man den passenden Schlüssel gefunden hat. Neben Materialien, die für den Kampf nützlich sind, gibt es auch eine Reihe von Geschenken. Diese finden Verwendung in den Cabaret Clubs. Dort gilt es nämlich, Mädchen zu bezirzen. Dafür ist es erst einmal nötig, Smalltalk mit ihnen zu führen, damit man die entsprechenden Vorlieben herausfindet. Nachdem man Geld im Club gelassen hat, indem man die richtigen Speisen und Getränke bestellt hat und der Dame ein teures Geschenk gemacht hat, darf man sie unter Umständen gleich noch in eine andere Lokalität ausführen.

Apropos Cabaret Clubs. Akiyama besitzt ebenfalls einen dieser Clubs und hier darf der Spieler selbst eingreifen und die Damen aufhübschen, denn der Kunde ist König und seinen Wünsche müssen die Damen entsprechen. Dafür steht eine ganze Reihe an Schminke, Kleider und Accessoires zur Verfügung. Also auch hier kann man einige Spielzeit investieren. Wer dies jedoch nicht möchte, kann diese Aufgabe auch seinen Angestellten überlassen.

So bunt das Spiel sein kann, so düster kann es auch werden. Die Haupthandlung ist interessant und von Sega sehr gut in Szene gesetzt. Auch wenn der Spieler schon ein Auge zudrücken muss, denn stellenweise wirkt es etwas unreif. Jedoch unterscheidet sich dies kaum von den Vorgängern. Natürlich ist noch kein Schläger vom Himmel gefallen und im Verlauf des Spiels ist es nötig, die Fähigkeiten der Protagonisten auszubauen, jedoch können nicht alle Techniken per Charakterbogen gelernt werden. Manchmal ist es notwendig, einen besonderen Moment innerhalb der Stadt zu beobachten, damit der Protagonist zu einer neuen Technik inspiriert wird, oder man wiederholt die Kämpfe in der sogenannten „Virtual Reality-Maschine“ und lernt damit direkt vom Gegner.

Obwohl die vier spielbaren Figuren eigentlich unterschiedliche Kampfstile besitzen sollen, fühlen sie sich sehr ähnlich an. Hier hat Sega leider deutlich Potenzial verschenkt. Die Steuerung ist jedoch schnell in Fleisch und Blut übergegangen und gerade Kenner der Reihe werden sich sofort zurechtfinden.




Lohnenswert ist es auch, immer wieder den Passanten Beachtung zu schenken und ihnen Gefallen zu tun. Was wünschen sich wohl Obdachlose? Richtig, mit einem alkoholischem Getränk liegt man wohl selten falsch. Belohnt werden diese Handlungen mit hilfreichen Items, die dem Spieler zugeworfen werden, sollte er in einen Kampf verwickelt werden. Insgesamt drei Waffen kann jeder Charakter bei sich tragen. Dabei sind Schusswaffen aber wohl eher Beiwerk, immerhin geht es hier darum, seinen Gegner derbe zu verprügeln. Die Freigabe ab 18 Jahren ist definitiv gerechtfertigt.
Verpackung Das Spiel erschien in zwei Editionen. Neben der regulären Version mit herkömmlicher Plastikhülle, gab es die „Kuro Edition“ mit Steelbook.

Im PlayStation Store ist es außerdem möglich eine digitale Version des Spiels zu kaufen.
+ viel zu entdecken
+ dichte Atmosphäre
+ viele kleine Zusatzgeschichten
- keine Lokalisierung
- Zufallskämpfe sehr einfach
- Kampfstile zu ähnlich
Fazit Liebhaber der Spielreihe „Yakuza“ werden dieses Mal bestimmt wieder auf ihre Kosten kommen. Leider gibt es keine deutsche Übersetzung und der Spieler muss sich mit Englisch begnügen. Für diejenigen, die noch keinen Kontakt zur Reihe hatten gibt es eine ausführliche Zusammenfassung der Vorgeschichte. Quereinsteiger sind also nicht im Nachteil.
Grafik
Grafik
1

Sound
Sound
1

Steuerung
Steuerung
1

Story
Story
2.5

Gesamtnote


1.4
Gamedesign
Gamedesign
2



Umfang/<br>Bonus
Umfang/
Bonus
1

Preis/<br>Leistung
Preis/
Leistung
1

Autor:
Lektor: Roberto Czumbil /  RobbPlus
Grafiker: Julia Kefenhörster
Datum d. Artikels: 10.02.2018
Bildcopyright: Sega


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