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Mit "Carrier of the Mask" hat Vinny-Vieh aka Anna Hörner einen äußerst ungewöhnlichen Manga erschaffen. Wir haben es uns nicht nehmen lassen und der Künstlerin ein paar Fragen zu ihrer Arbeit gestellt...!

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Hyperdimension Neptunia PP – Producing Perfection

Originaltitel: Kami Jigen Idol Neptune PP / 神次元アイドル ネプテューヌPP
 
Die Welt Gameindustrie ist im Wandel. Waren bisher immer die CPU Göttinnen diejenigen, die am meisten Aufmerksamkeit und Vertrauen bekamen, scheinen nun die Idols – besonders eine Band namens MOB48 - die Menschen an sich zu reißen. Nun liegt es an dir, dem Produzenten aus einer anderen Welt, aus Göttinnen Idols zu machen.
Inhalt Die friedlichen Zeiten in der Welt Gameindustrie und ihren vier Nationen Lastation, Planeptune, Lowee und Leanbox dauern nun schon einige Zeit an. Das liegt natürlich nicht zuletzt an der harten Arbeit ihrer CPU Göttinnen Noir, Neptune, Blanc und Vert, die sich nicht nur immer wieder um neue Hardware, sondern ebenfalls um Quests kümmern. Dank diesen generieren sie den Glauben und das Vertrauen der Menschen, auch „Shares“ genannt. Wann immer eine von ihnen besonders viele „Shares“ - also Anteile am Vertrauen – erhaschen kann, wird sie stärker und ihre Kräfte vergrößern sich. Dadurch profitieren natürlich auch die Nationen.

Doch momentan stehen die vier CPUs vor einem bisher unbekannten Problem. Langsam und heimlich sind die Shares gesunken – und nicht nur von einzelnen Göttinnen, sondern von allen. Der Ursprung ist schnell gefunden: Die Idol-Industrie hat sich klammheimlich breit gemacht und die Göttinnen aus den Herzen ihrer Nationen langsam verdrängt.
Besonders verdächtig ist dabei eine bestimmte Gruppe: MOB48. Die Beliebtheit der 48 Mitglieder ist beinahe überirdisch und dank ihrem MOBusiness schaffen sie Kapitel, wo sie nur können.

Kein Wunder also, dass Gameindustri in einer Krise steht. Die vier CPUs stecken ihre Köpfe zusammen und entschließen, dass eine gewaltbereite Lösung wahrscheinlich nicht die beste ist, da sie sonst als Bösewichte dastehen. Somit bleibt ihnen nur eine Wahl – sie müssen ebenfalls Idols werden und sich so ihre Shares wieder zurückholen.
Doch wie sollen sie das machen, ganz ohne Erfahrung? Mit ihrer letzten verbleibenden Kraft ermöglichen sie es, einen Produzenten aus einer anderen Welt zu rufen, der ihnen helfen soll.
Dieser hatte sich jedoch auf einen Sommerurlaub im eigenen Heim mit dem neusten Videospiel vorbereitet und weiß gar nicht recht, wie ihm geschieht. Nach einem kurzen Gespräch ist er einigermaßen im Bilde und merkt schnell, dass eine freundliche Ablehnung des Angebots leider nicht möglich ist. Da er jedoch selbst noch nie Manager eines Idols war, traut er sich nicht zu, gleich alle vier CPUs zu betreuen und entscheidet sich daher für ein angehendes Idol, das nun seine volle Unterstützung erhält.
 
Hyperdimension Neptunia Producing Perfection
Erscheinungstermin:06.06.2014
Preis (Amazon):39,95 €
Bestellen:Bei Amazon
Genres:Strategie, Simulationen Allgemein, Sonstiges
Konsole:Playstation Vita
Dt. Publisher:NIS America
Entwickler:Nippon Ichi Software
Sprache:Englisch, Japanisch
Altersfreigabe:USK: 12
Multiplayer-fähig:Nein
Spieleranzahl:1
Spielzeit:4 - 10 Stunden

UmsetzunG Dieser bedauernswerte Producer ist der Spieler selbst, denn dessen Aufgabe ist es nun, die CPU seiner Wahl zum größten Idol aller Zeiten zu machen. Dabei ist vor allem das organisatorische Talent gefragt.

Es gilt nun, täglich etwas an sich und dem Idol zu arbeiten. Pro Tag hat der Spieler eine Aktion zur Verfügung, welche er sich jedoch gut überlegen sollte.
Hierfür gibt es den Bildschirm, den man am meisten sehen wird, nämlich das Menü, in dem man seine Aktionen wählt. Wichtig ist dabei, stets den Status der gewählten CPU im Auge zu behalten. Hier findet man die einzelnen Talente des zukünftigen Idols und ihre Fan-Anzahl, beziehungsweise ihren Stress.

Am Anfang sind alle Werte ziemlich im Keller. Um dies zu verbessern, gibt es nun verschiedene Möglichkeiten.




In der Überkategorien Work, Lesson, Relax, Move und Concert können verschiedene Optionen gewählt werden, die unterschiedliche Vorteile bieten.

Work steht insbesondere für die direkte Arbeit, die der CPU im besten Fall neue Fans bringt. Je nach Aktion kann der Effekt jedoch variieren. Beispielsweise kann man bei einer Ad Campaign nicht viel falsch machen – also ist es recht unwahrscheinlich, dass man Fans dadurch verliert. Allerdings bekommt man weniger Fans als beispielsweise bei einem Recording, bei dem der CPU eine Frage gestellt wird und die gewählte Antwort den Effekt beeinflusst. Auch die eigenen Fähigkeiten können hier gestärkt werden, oder - im schlimmsten Fall - wird Stress produziert.

Unter Lessons findet sich hingegen das Training, welches nicht in der Öffentlichkeit stattfindet, also keinen Einfluss auf Fans hat. Hier lassen sich beispielsweise durch Vocal Training gezielt Fähigkeiten wie die Stimme erhöhen oder durch Study beispielsweise alle Werte anheben. Eine Besonderheit bildet dabei die Rehersal, bei der zufällig Werte verbessert werden. Mal ist das sehr hilfreich, mal eher kontraproduktiv.

Bei Work und Lessons gilt jedoch, je besser die versprochenen Effekte, desto seltener kann man sie verwenden. Größere Aktionen wie Study oder Recording werden somit immer nur nach einer vorher festgelegten Tages-Anzahl wieder verfügbar sein.

Idol sein ist stressig, daher ist die Möglichkeit Relax sehr wichtig. Hier steht ebenfalls eine Breite Paillette zur Auswahl bereit. Ein gestresstes Idol macht mehr Fehler, ist oft schlecht gelaunt und möchte dann nicht mehr wirklich arbeiten oder lernen. Aus diesem Grund ist es wichtig, immer den Stress-Parameter im Auge zu behalten und Notfalls eine Auszeit auszuwählen. Diese kann entweder einen Tag oder drei Tage kosten – je nach dem, wie schlimm es um die arme CPU steht.
Auch die Beziehung zwischen Idols und die Beziehung zum Spieler können hier gesteigert werden. Das nimmt zwar nicht unbedingt den Stress, zeigt allerdings interessante und meist sehr lustige Szenen. Eine Art „Romanze“ kann auf diese Weise ebenso mit der CPU gestartet werden.




Der nächste Punkt ist Move. Hat man in einer Nation genügend Fans angehäuft, kann man seinen Aufenthaltsort in eine andere Nation verlegen und dort mit der Arbeit beginnen – immerhin ist das Ziel ja ganz Gameindustri.

Die letzte Option ist das Concert. Diese ist nur alle sieben Tage verfügbar und bringt einige Vorteile, dagegen ebenfalls einiges an Arbeit. Man muss die Position des Idols und ihre Outfit wählen, den Song, der gesungen werden soll, wenn denn schon mehr zur Verfügung stehen und welche Effekte und welche Bühne genutzt werden soll.
Während der Aufführung hat man dann die Kontrolle über die Kamera und die Effekte und muss diese so gezielt einsetzen, dass das Publikum angeheizt wird. Je besser der Auftritt, desto besser die Ergebnisse.

Zu all dem Organisatorischen spielen dann noch Events mit, die mehr oder minder zufällig auftauchen und die wöchentlichen Charts, die ebenfalls Werte verändern können.

Somit besteht das Spiel aus viel Organisation und einigem Zufallsfaktor.

Wer sich stur auf den Erfolg konzentriert, wird schnell an einem der Enden angelangt sein, denn sobald man seine CPU zur Nummer Eins gemacht hat, endet natürlich die Aufgabe des Producers. Welches Ende man zu sehen bekommt, hängt dabei von der Zuneigung des eigenen Idols ab.
Wer gerne ein wenig länger spielen und einige der unterhaltsamen Szenen sehen möchte, der sollte darauf achten, wie die Konkurrentinnen sich schlagen und sich nach deren Tempo richten, um nicht plötzlich ganz allein auf dem Thron zu sitzen.
Somit kann die Spielzeit stark variieren, denn wer gern alle Szenen sehen oder sogar Platin erringen will, der wird einiges an Zeit und dank dem Zufallsfaktor manchmal auch an Nerven mitbringen müssen.




Bei der schweren Aufgabe hilft es sehr, dass alle Charaktere – außer dem eigenen – voll synchronisiert sind. Dabei kann man zwischen der japanischen und englischen Sprachausgabe wählen. Der Text selbst ist allerdings – wie bei allen NIS America Spielen – leider nur auf Englisch verfügbar.
Verpackung Verpackt kommt das Spiel in einer herkömmlichen Playstation Vita Spielehülle. Abgesehen von Neptune sticht hier deutlich wieder das FSK Logo heraus, welches gerade auf der kleinen Hülle recht übergroß wirkt. Bedauerlicherweise gibt es kein Wendecover, um dem Abhilfe zu schaffen. Im Inneren findet sich nur die kleine Spielkarte, ansonsten leider nichts.

Ein kleines „Extra“ gibt es jedoch noch im Spiel zu finden. Im Hauptmenü gibt es den „Viewer“ Modus. Hier kann man sein gewähltes Idol umkleiden, genauer ansehen, in Pose werfen und - als kleinen Bonus - eine Art Wecker stellen. Dieser kann mit der Stimme des Idols oder einem Ton ausgelöst werden, funktioniert allerdings nur, wenn die Playstation Vita und das Spiel aktiv sind.
<br />
<b>Notice</b>:  Undefined variable: labelalt in <b>/www/htdocs/w01589a5/animepro.de/test-game-artikel.php</b> on line <b>217</b><br />
+ Leider keine deutsche Text- oder Sprachausgabe
+ Teilweise recht starker Zufallsfaktor
+ Keine richtige Erklärung
- Charaktere abseits des Spielers komplett synchronisiert
- Einfallsreicher Humor mit vielen Anspielungen auf Videospiele
- Passend für kurze und lange Spiel-Sessions
Fazit Sicherlich nicht jedermanns Sache, vor allem, da es sich im Spielprinzip sehr von anderen „Hyperdimension Neputina“ Spielen unterscheidet und repetitiv werden kann. Wer jedoch gerne Spiele spielt, bei denen er planen muss oder wer den sehr eigenen Gaming-Humor der Reihe schätzt, der wird hier sicherlich nicht enttäuscht werden. Hat man erst einmal den Bogen raus, kann das Spiel ziemlich fesseln und dank seines Aufbau ist es genau das richtige, für kurze und lange Spielmomente.
Grafik
Grafik
1

Sound
Sound
1.5

Steuerung
Steuerung
1



Gesamtnote


2.2
Gamedesign
Gamedesign
3

Multiplayer-<br>modus
Multiplayer-
modus
2

Umfang/<br>Bonus
Umfang/
Bonus
3

Preis/<br>Leistung
Preis/
Leistung
4

Autor: /  Celest_Camui
Lektor: Anja Degenhardt
Grafiker: Julia Kefenhörster
Datum d. Artikels: 31.07.2018
Bildcopyright: NIS America, Idea Factory, Tamsoft


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