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Was, wenn man imaginäre Welten aus Fantasy-Games im realen Leben erforschen könnte? Shimizu Daisuke hat sich auf den Weg gemacht und zahlreiche Photographien von den verschiedensten Orten eingefangen, die magisch wirken…

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Final Fantasy XIII

 
„Final Fantasy“ - ein großer Begriff der Spiele-Szene. Nun erscheint bereits der dreizehnte Ableger des Spiels mit dem großen Namen. Doch was genau darf man erwarten? Wie sehr haben sich die Änderungen zu seinen Vorgängern eingeschlichen und wie wird das Spiel damit fertig. Werft mit uns einen Blick in das umstrittene „Final Fantasy XIII“ und erfahrt, was es damit wirklich auf sich hat.
Inhalt Irgendwo fährt ein Zug von einem unbekannten Ort nach Nirgendwo. In diesem Zug sitzen viele Menschen, die Handschellen und einheitliche, verhüllende Roben tragen. Gefangene? Der Zug fährt durch ein dunkles, zerstörtes Gebiet, das nur an einzelnen Stellen von grünen, grellen Lichtern durchzogen wird. Ein Passant spricht eine junge Frau neben sich an. Sie scheint etwas im Schilde zu führen und tatsächlich: Urplötzlich springt sie auf, greift sich eine der Wachen, erlegt diese und öffnet mit einem Gerät die Handschellen der Passagiere. Der Zug entgleist. Die junge Dame scheint jedoch nicht Rebellion als Ziel zu haben, denn sie geht ihren Weg und lässt den Zug hinter sich, gefolgt von einem Mann mittleren Alters, welcher sich ihr aus einer reinen Laune anzuschließen scheint. Lightning – so der Name der Frau – gehörte einmal selbst der Armee an. Jedoch einer anderen Gruppe, als der, die sich eben im Zug befanden. Sie nimmt keine Rücksicht auf Sazh, ihren nicht ganz freiwilligen Begleiter und scheint allgemein ziemlich kalt und zielstrebig zu sein. Doch was ist ihr Ziel hier in Brückland?







Gleiche Zeit, fast der selbe Ort: Die Menschen aus dem Zug greifen zu den Waffen. Sie wollen nicht „umgesiedelt werden“. Sie sind Bewohner der Stadt Bodhum die auf Cocoon liegt. Alles war dort in Ordnung, bis eines Tages ein sogenannter Fal’Cie aus Pulse – der Unterwelt – dort aufgetaucht ist. Seit ein Krieg zwischen Pulse und Cocoon stattgefunden hatte, meiden die Bewohner alles was aus Pulse kommt, sie hassen und fürchten es. Darum sollen nun alle Menschen aus der Stadt und deren Besucher nach Pulse gebracht werden. Das Militär hat jedoch eine andere Ansichtsweise. Tote Pulsianer sind ungefährliche Pulse-Bewohner. Die Unschuldigen wollen sich dies jedoch nicht gefallen lassen. Unter ihnen auch Snow mit seiner Gruppe NORA. Sie legen sich mit den Soldaten an und versuchen die Bevölkerung ihrer Stadt zu schützen, die sich nun irgendwo zwischen Cocoon und Pulse befindet. Auch er hat eigentlich ein anderes Ziel, das er jedoch erst einmal hinten anstellt. Snow und seine Gefährten ermutigen die Zivilisten ebenfalls zu den Waffen zu greifen. Unter ihnen auch die Mutter eines Kindes namens Hope. Die junge Vanille ist guter Hoffnung und scheint auf Hope solange aufpassen zu wollen. Doch es kommt wie es kommen muss. Seine Mutter kommt um, weil sie Snow schützt und Hope musste alles mit eigenen Augen ansehen. Vanille und er sind nun selbst auf der Flucht und Snow folgt seinem eigenen Ziel. Schnell stellt sich heraus, dass alle das Fal’Cie ansteuern. Durch persönliche Gründe und vielen unschönen Umständen werden sie zu L’Cie – Diener des Pulse-Fal’Cie und damit Feinde Cocoons. Somit bekommen sie eine wage Aufgabe von dem übernatürlichen Fal’Cie. Erfüllen sie diese nicht, werden sie zu Monstern ohne jegliche Gefühle, schaffen sie es, ihre Bestimmung zu erfüllen bekommen sie das „Geschenk“ des ewigen Lebens und werden zu einem Kristall. So ging es auch Sarah – Lightnings Schwester und Snows Verlobten. Snow versucht diese zu retten, doch Lightning geht davon aus, dass dies dem Tode gleich kommt. Sie alle sind miteinander verbunden als L’Cie, doch kommen sie wirklich miteinander klar?
Final Fantasy XIII
Erscheinungstermin:09.03.2010
Preis (Amazon):29,90 €
Bestellen:Bei Amazon
Genres:Adventure, RPG
Konsole:Playstation 3
Dt. Publisher:Koch
Entwickler:Square Enix
Sprache:Englische Spielsprache, deutsche Bildschirmtexte
Altersfreigabe:USK: 12
PEGI: 16
Spieleranzahl:1
Spielzeit:ca. 50 Stunden
Vergleichbares:Tales of Vesperia

UmsetzunG Mit „Final Fantasy XIII“ versucht Square Enix einen neuen Weg einzuschlagen. Änderungen zu seinen Vorgängern sind viele vorhanden und zeigen sich in allen möglichen Details. Über die Grafik muss man eigentlich beinahe nicht sprechen. Wer die Spielereihe kennt weiß, dass sie mit jedem neuen Teil neue Maßstäbe setzt und mit unglaublichen Sequenzen aufwartet. Auch bei dem neusten Ableger des Games ist dies wieder der Fall. Egal ob wunderschöne Gegenden, die beispielsweise komplett aus Kristall oder aus Schrott bestehen, ob es sich um aufwendige Monster, Waffen und Roboter handelt, oder um die schönen Charaktere, die sehr menschlich wirken, alle ihre Eigenheiten aufweisen und eine unglaubliche Mimik zeigen, „Final Fantasy“ trumpft wieder einmal auf. Auch das neue Design von Speicherpunkten oder Truhen überrascht mit sehr mechanisch wirkenden Details und sind immer wieder ein Hingucker. Nicht zuletzt überzeugt das Spiel auch durch seine Werte, denn während Ingame noch 720p herrschen sind die Videosequenzen bereits Full HD. Jedoch sind die Wege auf denen man wandelt bis circa der Hälfte des Spiels wirklich sehr linear gehalten. Wenn tatsächlich einmal eine Abzweigung findet, läuft man meist fünf Schritte hinein, um eine der schwebenden Truhenkugeln zu finden und kehrt dann auf den eigentlichen Weg zurück. Jedoch kommt man auch nicht umhin hin und wieder stehen zu bleiben und die Kamera einfach mal ein wenig mit dem rechten Stick um sich herum drehen und sich ein wenig die Gegend anzusehen. In der oberen rechten Ecke findet sich eine Ansicht des Kartenabschnitts, in dem man sich gerade befindet. Diese hilft noch zusätzlich dabei,es eigentlich geradezu unmöglich zu gestalten, sich zu verirren oder den falschen Weg zu gehen. Wer selbst mit so vielen Hilfen noch immer Orientierungsprobleme hat, kann sich auch die Karte des gesamten Gebiets im Spielmenü ansehen. Auf dieser sind nicht nur der momentane Aufenthaltsort eurer Figur zu sehen, sondern auch die der anderen Personen, der Feinde, der Speicherpunkte und auch das Ziel der Reise sind darauf verzeichnet.
Gegner laufen frei auf der Karte herum. Dringt man in einen gewissen Raum rings um den Feind herum ein, leuchtet die Kartenansicht oben in der Ecke kurz rot auf. Nun hat man verschiedene Möglichkeiten: Entweder man läuft direkt frontal auf die Feinde zu und kommt somit in einen normalen Kampf oder man wählt eine der beiden taktischeren Möglichkeiten. So kann man beispielsweise bestimmte Gegenstände benutzen um sich einen taktischen Vorteil zu verschaffen, indem man damit seinen eigenen Status vor dem Kampf erhöht, sich selbst vernebelt oder andere Vorteile für sich herausschlägt, oder man pirscht sich vorsichtig von hinten an und schafft somit einen Präventivschlag, der einem ebenfalls den ein oder anderen Vorteil bietet. Sollte man jedoch einen der Gegenstände benutzen, wäre es besser, wenn man sich erst kurz vor dem Kampf dafür entscheidet, denn besonders lang halten diese Veränderungen nicht an.







Die wahrscheinlich größten Änderungen sind jedoch die Kämpfe. Erst einmal sei gesagt, dass das rundenbasierte Kampfsystem so gut wie nicht mehr vorhanden ist. Außerdem habt ihr nicht wie sonst auch die Möglichkeit alle Charaktere eurer Gruppe zu steuern, sondern nur den Gruppenleiter. Eure Kampfgruppe besteht aus ein bis drei Charakteren. Bei großen Gegnern und Endbossen muss man sich jedoch auf eine besondere Taktik einlassen, wenn man wirklich einen Stich machen will, denn diese sind mit einfachen Attacken nicht klein zu kriegen. Aus diesem Grunde findet sich über jedem Kopf der Gegner eine sogenannte Schockanzeige. Diese nimmt zu, wenn man angreift und nimmt ab, wenn man dieses nicht tut. Ist sie jedoch voll, kann man sehr schnell sehr viel Schaden anrichten. Hier heißt es also keine Gnade zeigen und draufhauen was das Zeug hält. Je nach Gegner und Charaktere der Gruppe kann es auch gut sein, dass der nun etwas benebelte Feind wie ein Spielball hin und her fliegt ohne selbst auch nur einen Strich machen zu können. Einmal im Schockzustand bleibt der Gegner so lange mehr verwundbar, bis die Leiste wieder leer ist, den sie reduziert sich mit der Zeit. Hat man die Chance einen Präventivschlag auszuführen geraten die gegnerischen Mitglieder schon nach einem Schlag in den Schockmodus. Ansonsten ist man auf die richtige Kombination angewiesen, denn auch bei den Fähigkeiten der eigenen Spieler sind Neuerungen aufgetreten. So gibt es nun nicht mehr den üblichen Heiler-Charakter, den üblichen Kämpfer oder was auch immer, sondern jeder der Figuren kann bis zu sechs Klassen erlernen. Diese sind wie folgt:

Brecher – Brecher sind die offensivste Klasse. Sie können am meisten Schaden ausrichten, da sie sowohl die höchste Angriffskraft als auch Magiefähigkeiten haben. Vom Schaden, den die Brecher ausrichten erholen sich ihre Gegner nur sehr langsam, wodurch auch der Zustand des Schockbalkens langsamer wieder sinkt.

Verheerer – Verheerer stützen sich auf Elementar-Attacken, welche je nach Gegner sehr wirksam sein können. Zusammen mit Brechern bieten sie die schnellste und sicherste Möglichkeit, den Feind in einen Schockzustand zu versetzen.

Augmentor – Als Augmentor nimmt man eine passive Rolle ein. Bekannte Zauber, die den Status verbessern, werden eingesetzt. So können beispielsweise sowohl Angriffs- als auch Verteidigungskraft erhöht werden, oder auch die magische Resistenz gesteigert werden.

Manipulator – Der Manipulator bildet das Gegenstück zum Augmentor. Er schwächt den Status des Gegners, indem er seine Angriffs- oder Verteidigungskraft senkt und ihm Statusveränderungen, wie beispielsweise Gift an den Hals wünscht. Gelingt dies, steigt der Schockbalken und sinkt auch nur langsam wieder ab.

Verteidiger – Verteidiger tun, was Verteidiger tun müssen: sie verteidigen. Und zwar nicht nur sich selbst, sondern die gesamte Truppe. Mit Fähigkeiten wie Provozieren bringen sie die feindlichen Truppen dazu, ihre Angriffe von den Kameraden ab und auf sich selbst zu lenken. Außerdem besitzt er auch Fähigkeiten, die ihm das Kontern erlauben.

Heiler – Sie sind eine der wichtigsten Klassen. Sie heilen nicht nur die TP – Trefferpunkte – eure Gesundheitsanzeige, sondern befreien euch auch von negativen Statusveränderungen und beleben Mitglieder wieder.







Nun mag man vielleicht denken, okay, diese Klassen nehme ich als Standard, doch leichter gesagt als getan. Denn während des Kampfes geht es heiß her und man kommt manchmal nicht darum herum auch Klassen, die man weniger mag in Gebrauch zu nehmen. Darum gibt es die sogenannten Paradigmen. In den Paradigmen können bis zu sechs verschiedene Klassen-Kombinationen für die momentane Gruppe zusammengestellt werden. Diese können dann per drücken der L1 Taste während des Kampfes schnell gewechselt werden, wenn dieses nötig ist. Oftmals wird ein fliegender Wechsel benötigt, um wirklich gut durch einen Kampf zu kommen. Damit ein doch nicht ganz großes Durcheinander entsteht, habt ihr einen ATB-Balken. Jede Fähigkeit verbraucht eine gewisse Anzahl an Abschnitten dieses Balkens, die erst gefüllt werden müssen, bevor man von ihnen Gebrauch machen kann. Stirbt euer Truppenführer, bedeutet dies automatisch „Game Over“. Es kann jedoch schon einmal vorkommen, dass ihr zehn Mal innerhalb der ersten Sekunden sterbt, weil die richtige Kombination des Paradigmas nicht gefunden wurde. Am Ende gibt es dann natürlich eine Belohnung, sowie einen Rang. Der Rang kann zwischen einem und fünf Sternen variieren. Schafft ihr den Kampf in der dafür vorgegebenen Zeit, bekommt ihr drei Sterne, seid ihr besser oder schlechter dementsprechend mehr oder weniger. Diese wirken sich unter anderem auch auf eure Belohnungs-Items aus.
Außerdem bekommt ihr KP – Kristallpunkte. KP ersetzen die genreüblichen Erfahrungspunkte. Wer „Final Fantasy X“ kennt, sollte mit dem neuen Level-System einigermaßen vertraut sein. Denn das Kristarium ähnelt dem Sphärobrett seines Vorgängers sehr. Hier kann man die Punkte in gewisse Richtungen leiten und somit neue Fähigkeiten und Statusboni bekommen. Für jede Klasse bekommt man einen eigenen Zweig im Kristarium und nicht jeder Charakter ist für jede Klasse gleich gut geeignet. Starten werden eure Spielfiguren jedoch mit nur ein bis drei der Klassen.







Sehr lange Zeit könnt ihr auch weder eure Truppen selbst zusammenstellen, noch entscheiden, wen ihr selbst spielt. So werdet ihr mehr oder weniger dazu gezwungen alle Klassen einmal auszuprobieren. Auch „Esper“ – in anderen Spielen der Reihe beispielsweise auch als GF oder Bestia bekannt - sind natürlich wieder mit von der Partie. Dieses Mal hat jeder Charakter seinen eigenen Esper, welcher sich auch in ein Fortbewegungsmittel transformieren kann und so viele verschiedene Vorteile im Kampf bringen kann. Da es in Kämpfen auch meist sehr hektisch und ziemlich schwerwiegend vor sich geht, wird eure Gruppe nach jedem Kampf automatisch geheilt. Natürlich könnt ihr auch Gegnern ausweichen, doch zu empfehlen ist das nicht, denn so kann es gut sein, dass ihr euch einmal stundenlangem Aufstufen der Charaktere hingeben müsst. Und dies kann sich problematisch gestalten, denn die Gegner verschwinden, nachdem sie besiegt wurden und tauchen erst dann wieder auf, wenn ihr eine gewisse Anzahl an Abschnitten zwischen euch und euren Gegnern hinterlassen habt.
Auch die Gruppen ändern sich am Anfang noch sehr häufig und so wird die Geschichte, die vor allem die persönlichen Hintergründe der Charaktere zum Ziel hat, aus immer wieder anderen Blickwinkeln erzählt. Auch wenn sich die Dungeons meist etwas in die Länge ziehen, was nicht nur dank dem linearen Spielverlauf der Fall ist, wird jedoch immer nach einem gewissen Abschnitt ein wenig Geschichte eingefügt, damit alles nicht auf Dauer zu eintönig wird. Jedoch bezieht sich diese sehr lange mehr auf die Vergangenheit, als auf die Gegenwart und man bekommt stellenweise ein klein wenig das Gefühl, dass eigentlich nichts voran geht, auch wenn man sich natürlich über die Hintergrundinformationen und Antworten auf alle „Wie es dazu kam“-Fragen freut. Die einzelnen Figuren handeln ihrem Charakter entsprechend und man bekommt eigentlich nie das Gefühl eine stereotype Gruppe vor sich zu haben. Auch während der Wege selbst werfen euch eure Kameraden immer mal wieder ein paar Kommentare zu oder sprechen einfach mal ein paar ihrer Gedanken aus.







Auch ein grafisches und umfangreiches Highlight bietet das Menü. Es ist sehr übersichtlich, bietet jede Menge Informationen und man verliert sich eigentlich nicht. Zu den Gegenständen findet man meist eine kurze, aber ausreichende Erklärung. Außerdem bekommt man zu so ziemlich jedem Begriff oder auch Schritt, den ihr im Spiel hört oder machen müsst, eine sehr ausführliche Erklärung. Was Ausrüstungen angeht, so habt ihr nicht nur die Möglichkeit diese zu kaufen oder zu finden, sondern könnt sie auch an jedem Speicherplatz mit gefundenen Gegenständen aufrüsten und verbessern. Ihr habt dort auch die Möglichkeit Items zu kaufen. Denn viele Städte bekommt man leider nicht zu Gesicht. Und selbst wenn das einmal der Fall ist, kann man leider nicht mehr in alle Gebäude treten und auch nicht mit allen Personen sprechen, wie man es bisher eigentlich von „Final Fantasy“ gewohnt war. Auch andere Kleinigkeiten wurden geändert, wie die bekannte Melodie nach einem erfolgreich bestrittenen Kampf, oder auch dass die Potion nun dem Heiltrank gewichen ist.
Am Anfang des Spiels werdet ihr jedenfalls mindestens innerhalb der ersten zehn Spielstunden immer wieder neue Tutorien vorgesetzt bekommen, die euch immer und immer wieder neue Dinge aus der Welt von „Final Fantasy XIII“ näher bringen, aber hin und wieder ein wenig ermüden.
Auch für kleine Minispiele wurde ab und an gesorgt, wie das Suchen eines kleinen Chocobo-Babys oder auch wenn man mit Hope in einem Roboter aus Pulse mal locker durch die Gegend rennt, ein paar Soldaten das Fliegen lehrt, welche dann urplötzlich explodieren. Es wird immer für ein wenig Abwechslung gesorgt.
Nach all dem ist es wahrscheinlich überflüssig noch zu erwähnen, dass das Spiel ein reines Single-Player Vergnügen ist. Neben der Grafik muss man natürlich wie immer die Musik loben, denn sie ist sehr gelungen und reißt den Spieler förmlich mit und das nicht allein wegen seiner „DD 5.1“-Einstellung. Auch wenn wir wieder einmal auf eine deutsche Synchronisation verzichten müssen, muss man doch die englische loben, denn sie ist passend und sehr professionell. Die deutschen Texte lassen sich immer gut lesen, selbst wenn sie Videos untertiteln und haben auch immer eine angenehme Größe - Selbst wenn man kein Monster von Fernseher zuhause stehen hat. Alles in allem fesselt das Spiel RPG-Fans rund 50 Spielstunden an die Konsole und macht das, was es macht, eigentlich richtig gut.







Verpackung Das PS3-Cover zeigt Lightning und natürlich das Logo des Spiels. Das Handbuch ist nicht nur umfangreich, sondern auch ein Blickfang sondergleichen. Es bietet jede Menge Informationen und lässt den Spieler in Zeiten der Not nicht im Stich. Alles was man wissen muss findet man hier – In Form von jeder Menge Screenshots, Bildern und genauen Erklärungen. Eine wirkliche Bereicherung.
An Extras wurde jedoch nicht gespart. Neben den wirklich sehr ausführlichen Datenbanken im Spiel, die nicht nur Monster, Charaktere und Geschichte beschreiben gibt es natürlich auch wieder Trophäen zu ergattern. Diese sind zum Teil geschichtlich gebunden und zum Teil auch auf euer Kampfkönnen oder den Sammlerwahn abgestimmt.
Wem das noch nicht reicht, der sollte sich überlegen, ob er sich nicht die Limited Edition des Spiels zulegen möchte. In dieser sind noch folgende Merchandise-Artikel vorhanden: Eine CD, die eine Auswahl des Soundtracks beinhaltet, drei exklusive Illustrationen zu den Esper, das Buch „Die Welt von Final Fantasy XIII“ mit sehr vielen Illustrationen zu Charakteren, Landschaften und allem, was man im Spiel so sieht und ein Aufkleber des Stigmata, das L’Cie kennzeichnet.
Auch nett anzusehen sind die Bilder eurer Speicherdateien, die sich je nach Ort und Charakter voneinander unterscheiden. Während jedem Laden eurer Spieldatei könnt ihr euch außerdem die Wartezeit mit dem Nachlesen eurer Story verkürzen, damit ihr auch nach längerer Pause genau wisst, wo ihr wart. Vielleicht nicht zwingend ein Extra, aber auch nichts, was jedes Spiel hätte.
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+ Grafik – wieder einmal umwerfend
+ Die Charaktere zeigen sehr viel Tiefe
+ Minispiele und abwechslungsreicher Modus zwischen Kämpfen und Geschichte
- Für Anfänger etwas komplizierter Kampfmodus
- So gut wie keine abwechlungsreichen Nebenmissionen
- Lineare Dungeons
Fazit Auch „Final Fantasy XIII“ ist ohne Frage wieder ein sehr umfangreiches Rollenspiel und ein weiterer Meilenstein der Japano-RPG Geschichte. Doch viel von dem, was die Fans der Reihe von Vorgängern kennen ist leider nicht geblieben. Wer ein alteingesessener Fan ist und schon seit den letzten Teilen fordert, dass „Final Fantasy“ lieber zu den Wurzeln zurückkehren sollte, wird vielleicht ein wenig enttäuscht sein. Wen das jedoch nicht stört, oder wem die Serie bisher zu wenig Action beinhaltet hat, der sollte auf jeden Fall in den neusten Ableger schauen. Ob der Spieler diesen Teil jedoch als Spiel der Hauptreihe akzeptieren möchte, bleibt wohl jedem selbst überlassen und wird noch eine Menge Gesprächsstoff bieten.
Grafik
Grafik
1

Sound
Sound
1

Steuerung
Steuerung
1.5



Gesamtnote


1.6
Gamedesign
Gamedesign
1

Story
Story
1

Umfang/Bonus
Umfang/Bonus
3

Preis/Leistung
Preis/Leistung
3

Autor: /  Celest_Camui
Lektor: Michael Leible /  -Camui-
Grafiker: Bianca Weickert /  Celest_Camui
Datum d. Artikels: 22.09.2010
Bildcopyright: Square Enix


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