Animexx - Verein der Anime- und Mangafreunde e.V.

In einer Welt, in der Kriege durch den Einsatz von gewaltigen Drachen entschieden werden, gibt es nur einen einzigen Weg, diese Herren der Lüfte zu besiegen: Man muss ihnen auf den Zahn fühlen.

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Bayonetta

 
Massen von Gegnern, denen sich eine verführerische Hexe mit vier Knarren und ihren tödlichen Haaren gegenüber stellt. Ein neues Meisterwerk des „Devil-May-Cry“-Schöpfers Hideki Kamiya, verrückt wie eh und je - mit einem hohem Fesslungsfaktor, der alle Hack & Slay Freunde packen wird.
Inhalt Bayonetta erzählt die Geschichte zweier Clans, die sich mit großen Respekt entgegen kamen und durch deren Kämpfe gegen das Böse die Welt in ihrer Balance aufrecht erhalten werden konnte. Doch eines Tages wurde die Balance gestört. Der Krieg zwischen den beiden Clans brach aus. Bayonetta ist die letzte Überlebende ihres Clans.
Vor 20 Jahren wurde Bayonetta aus einem Sarg, der auf dem Grund des Sees verbannt war, geborgen. Dort lag sie ca. 500 Jahre im Schlaf. Seitdem bekämpft sie alle Engel, die sich ihr in den Weg stellen. Was genau in ihrer Vergangenheit verborgen liegt oder warum sie auf den Grund des Sees verbannt wurde weiß sie nicht mehr. Das Einzige das sie kennt ist der Kampf gegen die Scharen an Engeln, bzw. engelsgleichen Kreaturen. Bayonetta soll einen Edelstein aus der Stadt namens Virgit stehlen. Der große Nachteil dabei: Die Stadt ist streng religiös, weswegen sie unter dem großen Schutz der Engel steht. Die Story von Bayonetta bietet viele interessante und verwirrende Wandlungen,welche sich innerhalb der Zwischensequenzen zu einem Ganzen zusammensetzt. Alte Bekannte tauchen auch auf, wie zum Beispiel eine zweite Hexe - Jeanne, die sich unentwegt Bayonetta in den Weg stellt. Es ist klar, dass Jeanne etwas über ihre Vergangenheit weiß, doch sie lässt Bayonetta unentwegt im Dunklen. Was es sich allerdings mit dem geheimnisvollen Mädchen, welches Bayonetta die ganze Zeit „Mutter“ nennt oder dem Journalisten Luka, der die komplette Handlung bezüglich Bayonetta verfolgt und der sie für die Ermordung seines Vaters verantwortlich macht, auf sich hat, erfahrt ihr, wenn ihr das Spiel selbst zum Schluss bringt. Eins ist aber sicher: Dieses Spiel ist geprägt von kritischen, aber auch sehr amüsanten Szenen, die das ein oder andere Grinsen ins Gesicht zaubern werden.




Bayonetta
Erscheinungstermin:08.01.2010
Preis (Amazon):46,48 €
Bestellen:Bei Amazon
Genres:Action, Hack & Slay
Konsole:Playstation 3
Dt. Publisher:Sega
Entwickler:Platinum Games
Sprache:Englisch, Deutsche Untertitel
Altersfreigabe:USK: keine Freigabe
Multiplayer-fähig:Nein
Spieleranzahl:1
Spielzeit:ca. 23 Stunden
Vergleichbares:Bleach: Soul Resurrección

UmsetzunG Bei diesem Spiel wird so ziemlich alles gemixt, was gemixt werden kann. Erst kämpft man noch in einer Stadt, die einen an die Renaissance erinnert und im zweiten Augenblick bietet sich einem eine Schießerei auf einem Militärflugzeug dar. Genau das gleiche geschieht bei den Charakteren. Wirr zusammengesetzte Kreaturen mit einem Heiligenschein erscheinen Bayonetta, welche ungefähr zehn mal kleiner ist, als diese. Hier heißt es Gegner erklimmen und erlegen. Nicht zu verachten ist ihre etwas außergewöhnliche Waffe - ihre Haare. Bayonettas Haare schwingen sich in die Lüfte, formen sich zu riesigen Stiefeln oder Fäusten und schmettern den Gegner zu Boden. Desweiteren könnt ihr gewisse Folterangriffe einsetzten, wenn ihr durch Kombos den Magiebalken gefüllt habt. Als I-Tüpfelchen erklingen während fast jedem Kampf japanische Pop-Songs - Und zwar unter anderem kein minderer als „Fly me to the Moon“, welcher auch schon in einer anderen Version der Serie "Neon Genesis Evangelion" verwendet wurde, wo auch gegen Engel gekämpft wurde, der letztendlich mit einem „I-love-you“-Kuss von Bayonetta beendet wird. Ihr besitzt zwei verschiedene Waffenslots, in denen ihr In-Game wechseln könnt. Beispielsweise zwischen dem Shuruba, einem Katana oder Kulshedra, einer besonderen Peitsche. Des Weiteren habt ihr noch einen Trumpf im Ärmel, die „Hexenzeit“. Diese könnt ihr während des Kampfes eröffnen und in Zeitlupe die Gegner niederschmettern. Ihr werdet diesen Trumpf noch des öfteren gebrauchen, da der Schwierigkeitsgrad auf Normal sich noch ein ordentliches Stücken schwieriger gestaltet. Sehr pompös ist das Ende der übermäßig großen Gegner und nie langweilig, da sie bei jedem erledigtem Bossfight individuell sind. Ihr durchreist während des Spieles Zeit und Raum und trickst hiermit an einigen Stellen, um weiter zu kommen. Je weiter ihr reist, desto mehr erfahrt ihr über eure Vergangenheit und über die andere Hexe, die euch ständig in die Quere kommt. Schallplatten gegen neue Waffen eintauschen, Verwandlungen, Lollies, welche die Energie wieder auffüllen oder neue Kombos könnt ihr „Im Tor zu Holle“ erwerben, einer alten verrauchten Jazzbar. Bezahlt wird natürlich mit Heiligenscheinen, die ihr im Kampf oder in der Umgebung einsackt. Zwischen den Kämpfen erfreut ihr euch an „Angel-Attack“ einem kleinem Minispiel, das an alte Acarde-Lightgun-Shooter erinnert. Natürlich gibt es einige Parallelen zu „Devil-May-Cry“, die man nicht nur an der Spielweise erkennt, sondern auch am Beenden einer jeden Mission. Je nach dem wie gut ihr die Mission abgeschlossen habt, bekommt ihr eine steinerne, goldene oder Platinstatue. Dadurch schreit das Spiel ständig nach einer verbesserten Spielweise. Doch auch wenn ihr mal mitten in Missionen sterbt, kommt das Spiel euch an einigen Ecken entgegen, indem ihr an manchen Punkten erneut an Checkpunkten starten könnt. Das Spiel ist, wie eventuell schon gemerkt ein reines Single-Player-Game. Natürlich könnt ihr im PSN oder auch in Live eure Trophäen bzw. Erfolge auf den Bestenlisten miteinander vergleichen. Bayonetta ist ein sehr buntes und artenreiches „Hack & Slay“-Adventure das mit einer schönen Grafik und Texturen lockt. XBOX360-Versions-Besitzer können sich erfreuen, die PS3-Version besitzt eine schlechtere Grafik als auf der XBOX360. Dieses Game könnt ihr innerhalb von ungefähr 23 Stunden durchspielen. Genügend Zeit, um das Spiel zu genießen. Wenn ihr das Spiel auf Anfänger begonnen habt, könnt ihr euch in den deutlich schwierigeren Modi „Leicht“ und „Normal“ widmen. Nachdem ihr z. B. Normal durchgespielt habt, erscheint ein neuer Schwierigkeitsgrad, „Hard“. Danach könnt ihr das Spiel auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad durchspielen: „Infinite Climax“ (Grenzenloser Höhepunkt). Die Steuerung gestaltet sich spannend. Sie ist zielgenau und durch verschiedene Kombos könnt ihr umso stärkere Angriffe ausführen. Man muss sich aber erst an die ausführliche Steuerung gewöhnen.








Verpackung Auf dem Cover seht ihr Bayonetta in ihrer bewaffneten Pose vor dem Mond, auf der Rückseite jedoch findet ihr eine interessante Einleitung zum Spiel, sowie einige Screenshots zum Gameplay. Das Handbuch erweist sich als sehr nützlicher Gegenstand. Es gibt Informationen über die Charaktere, Steuerung, Waffen, Angriffe und weitere Gegenstände, die ihr In-Game findet. Im Spiel selber könnt ihr Bilder in der Galerie erwerben.




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+ Ausführliche Spielgestaltung
+ Unterhaltungswert
+ Schnelligkeit und flüssiger Übergang des Spieles
- schlechtere Grafik bei der PS3-Version
Fazit Bayonetta ist mit Abstand das verwirrendste und dabei amüsanteste Spiel des Jahres. Eine attraktive Hexe, die zum aktionreichen Kampf in verschiedenen Umgebungen einlädt. Eine kontrastreiche Grafik verpackt das Spiel in eine angenehme Atmosphäre. Das Spiel ist dank seiner Vielfalt und freispielbaren Trophäen nie endend und immer wieder aufs Neue super zu spielen. Ein gelungenes Spiel für Fans der „Devil-May-Cry“ oder „God of War“-Saga oder auch allgemein der „Hack & Slay“-Genres.
Grafik
Grafik
1.5

Sound
Sound
1

Steuerung
Steuerung
2



Gesamtnote


1.5
Gamedesign
Gamedesign
1

Story
Story
2

Umfang/Bonus
Umfang/Bonus
2

Preis/Leistung
Preis/Leistung
1

Autor: /  Reh-Baecker
Lektor: Michael Leible /  -Camui-
Grafiker: Rebecca Bertram /  Reh-Baecker
Datum d. Artikels: 11.11.2010
Bildcopyright: Sega


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