Animexx - Verein der Anime- und Mangafreunde e.V.

Im Rahmen der KAZÉ Anime Night präsentierte Anime on Demand von 29. - 31.05.2020 den ersten Kino-Ableger der Erfolgsreihe "DanMachi" erstmals in Deutschland. Wir haben ihn uns für euch einmal angeschaut - vom heimischen Sofa aus.

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Harvest Moon - Baum der Stille

Originaltitel: Bokujō Monogatari: Yasuragi no Ki (牧場物語 やすらぎの樹)
 
Es ist wieder so weit: Steht früh auf, schnappt euch euer Werkzeug, rein in die Gummistiefel und los! Das beliebteste Farmerspiel der Welt ist zurück auf der Wii und entführt euch dieses Mal auf eine Insel, auf der Ihr euer ganz persönliches Paradies erschaffen dürft. Doch nicht immer ist alles so normal wie es scheint…
Inhalt „Das Leben auf dem Land ist schön“, denkt ihr euch, als ihr eine Broschüre in die Hände bekommt und deswegen beschließt auf die paradiesische Waffelinsel auszuwandern, um Farmer zu werden. Nachdem ihr euch zwischen einem jungen Farmer oder einer süßen Bäuerin als Spielcharakter entschieden habt, landet ihr auf einem Schiff, das euch geradewegs in das neue Leben bringen soll. Auf der Überfahrt zur Waffelinsel dürft ihr dem neugierigen Kapitän noch ein paar persönliche Fragen beantworten, bevor ihr plötzlich in Ohnmacht fallt und im Eisladen der Stadt wieder erwacht.







Nachdem ihr den Weg aus dem Zimmer gefunden habt, trefft ihr auf den Bürgermeister der Stadt, dem ihr von eurem Farmertraum erzählt. Dieser reagiert ganz begeistert und schickt euch quer durch die gesamte Stadt, um alle Stadtbewohner kennenzulernen und einen ersten Überblick über den neuen Wohnort zu bekommen. An eurem zweiten Tag als angehender Farmer auf der Waffelinsel bekommt ihr die großartige Möglichkeit auf der Suffle-Farm zu arbeiten und damit nicht nur das erste Werkzeug zu bekommen, sondern auch erste Erfahrungen als Landwirt zu machen. Nachdem alle Arbeiten auf der Farm erledigt sind, dürft ihr auch endlich eure eigene Farm betreten, die ihr euch vorher selbst aussuchen dürft. Ab diesem Zeitpunkt müsst ihr euch um eure eigene Farm kümmern und könnt so euren Farmertraum wahr werden lassen. Neben den typischen Feldarbeiten kommen nach und nach Tiere hinzu. So könnt ihr nicht nur die bekannten Hühner und Kühe auf die Farm holen, sondern auch Ziegen, Seidenraupen und Enten züchten. Möchtet ihr dem Farmerleben entfliehen, habt ihr die Möglichkeit einen Nebenjob in den zahlreichen Geschäften der Stadt zu bekommen oder einfach mal im Bergwerk nach Erz zu suchen, um euer Werkzeug ausbessern oder Geschenke für potenzielle Ehepartner schmieden zu lassen. Da ihr glücklicherweise auch nicht der einzige Junggeselle der Stadt seid, trefft ihr auf viele verschiedene Charaktere mit denen ihr euch natürlich nicht nur anfreunden und verlieben, sondern auch heiraten und eine Familie gründen könnt. Für Abwechslung sorgen verschiedene Arbeiten und Rätsel. Wo ist zum Beispiel das Mädchen von dem ihr immer wieder träumt und die um Hilfe bittet und was hat es mit dem Stück Decke auf sich, dessen Rätsel ihr lösen sollt?
Harvest Moon - Baum der Stille
Erscheinungstermin:09.10.2009
Preis (Amazon):43,95 €
Bestellen:Bei Amazon
Genres:RPG, Strategie, Simulationen Allgemein
Konsole:Wii
Dt. Publisher:Nintendo
Entwickler:Nintendo
Sprache:Deutsch
Altersfreigabe:USK: 0
Multiplayer-fähig:Am selben Gerät
Spieleranzahl:1 (1-4 in Minispielen)
Spielzeit:Unendlich
Vergleichbares:Harvest Moon – Deine Tierparade

UmsetzunG Hatte man bereits die Möglichkeit das Oneplayer Spiel „Harvest Moon“ auf dem Super Nintendo oder den zahlreichen anderen Konsolen zu spielen, weiß man was man zu tun hat, sodass man sich sofort um den großen Farmertraum kümmern kann. Neulinge werden jedoch trotz den anfänglichen Erläuterungen und Schulungen ihre Zeit brauchen, um sich an das harte Landleben und die zahlreichen Möglichkeiten zu gewöhnen, die man sonst bereits in den anderen Harvest Moon Teilen sammeln konnte.




Durch den ersten Job auf der Suffle-Farm ist man glücklicherweise nicht völlig pleite, sodass man sich erste Samen für die eigene Farm leisten kann. Wer jedoch glaubt den ganzen Tag arbeiten zu können liegt leider falsch, denn die harte und lange Arbeit ist eine gute Möglichkeit Freundschaft mit dem Arzt der Stadt zu schließen. Der Energieverbrauch ist im unteren Teil des Bildes angezeigt und ehe man sich versieht steht man kurz davor wieder ins Krankenhaus eingeliefert zu werden, wenn man nicht etwas isst, um seine Energie wieder zurück zu bekommen. Gerade am Anfang ist es sehr schwer Arbeit ohne Essen zu verrichten, den die Energieleiste ist nicht sonderlich hoch und die Werkzeuge sind für den Neuling noch schwer zu bedienen und verbrauchen daher eine Menge Kraft. Damit keine falschen Bewegungen die wertvolle Energie rauben, sollten auch erfahrene Spieler die erste Zeit langsam angehen, da auch sie eine kurze Zeit brauchen werden, um sich an die Steuerung mit dem Wii Mote zu gewöhnen. Hierbei sind natürlich Spieler im Vorteil, die bereits den letzten Harvest Moon Teil auf der Wii kennenlernen durften, auch wenn dieser leider noch keine Funktion der neuen Technik zuließ. Drückt man die richtige Taste, wird das Feld angezeigt, welches man gerade angewählt habt, damit auch wirklich nichts schief gehen kann.
Zur Steuerung erscheinen jedes Mal Tipps und Tricks, wie man etwas mit dem Wii Mote oder dem klassischen Controller machen kann. Die Wii Steuerung soll das Spiel lebhafter und interessanter machen, was jedoch nicht wirklich der Fall ist, da man nicht wie z.B. bei Wii Sports wild mit den Armen um sich schlagen muss. Auch wirken die Bewegungen irgendwann ein wenig eintönig und veranlassen den Spieler dazu, mehr und mehr doch einfach die Knöpfe zu benutzten. Jedoch ist es ab und an dann doch wieder eine kleine, gelungene Abwechslung im Farmer-Alltag, auch mal „selbst Hand anlegen“ zu können.




Wenn man das erste Mal die Gegend erkundet, verblüfft einen die schöne Umgebung. Auf den zweiten Blick hätte man sich jedoch trotzdem mehr Detailliebe und nicht nur eine feste Kameraposition gewünscht, was das Spiel für Grafikliebhaber viel interessanter gemacht hätte. Normale Spieler müssten mit der Grafik jedoch zufrieden sein, denn die wirklichen Nachteile der Grafik sind die ständigen Ladezeiten, die sehr nervig werden können, wenn man die Orte wechselt. Auch möchte man einige Male am liebsten im Bett liegen bleiben, wenn man eigentlich in die Stadt muss. Die Wege in „Harvest Moon – Baum der Stille“ erscheinen einem oft unendlich lang gezogen, sodass man unnötige Spaziergänge in die Stadt oder in den Wald lieber vermeiden sollte. Sollte man also wirklich einmal einen gewissen Ausflug aus Gründen des Einkaufens oder Sammelns planen oder gar wegen den Festen, die regelmäßig in der Stadt stattfinden, sollte man sich bereits frühzeitig Gedanken darüber machen, wie man seinen Zeitplan an diesem Tag am Besten legen kann. Die vielen Areale in die das gesamte Spiel aufgeteilt ist, rauben einem nicht nur Zeit durch die langen Wege und das ständige Laden, sondern stiften am Anfang auch Verwirrung. Wo war noch mal das eine Geschäft und wie komme ich zum Marktplatz? Geht es nach links oder nach oben zur Farm? War ich hier nicht erst gerade eben? Es empfiehlt sich also gerade auch anfangs noch von der Karte Gebrauch zu machen. Hat man sich einmal daran gewöhnt, so findet man sich gut zurecht und die unterschiedlichen Gegenden lassen sich auch gut auseinanderhalten. Doch auch hier hießt es wieder eine Menge Spielzeit und Geduld an den Tag zu legen, um Blind zu wissen wo man langgehen muss, um ans Ziel zu kommen. Aus diesem Grund sollte man falls möglich versuchen nach dem Telefon zu greifen, um Saat zu kaufen oder man beschafft sich so schnell wie möglich ein Reittier, damit man nicht den halben Tag damit verbringt von einem Ort zum anderen zu kommen.
Der Sound ist angenehm und stört nicht beim Spielen, wird aber irgendwann langweilig, da nicht wirklich viel Abwechslung vorhanden ist. Wem die Hintergrundmusik also nicht zusagt, der kann sie im Menü deaktivieren. Die bekannten Geräusche beim Gehen oder beim Arbeiten mit den verschiedenen Geräten sind auch in diesem Teil vorhanden und machen das Spielen realitätsgetreuer. Die Gespräche sind nicht all zu lang, man erfährt meistens wichtige Informationen über das Spiel oder über einzelne Charaktere. Aber auch hierbei können die kürzesten Gespräche nervig werden, wenn man es eilig hat, aber die Menüs nur langsam zu wechseln scheinen. Zwar ändern sich die Gesprächsthemen wenn sich das Wetter, die Jahreszeit oder auch die Beziehung zum Charakter ändern, mit dem man spricht, doch mehr als drei oder vier Sätze wird man ihm leider nicht entlocken können. Das kann gerade bei potenziellen Ehegatten oder Ehegattinnen nervig sein, mit denen man ja eigentlich täglich reden sollte, um die Beziehung zu vertiefen. Dabei kann einem auch eine Suchfunktion helfen, die, wenn einmal eingestellt, unten links anzeigt, wo der gesuchte Charakter ist. Diese bleibt so lange aktiv, bis man sie selbst ausschaltet. Praktisch, denn in der weitläufigen Welt von Harvest Moon müsste man sonst wahrscheinlich einen ganzen Tag suchen, wenn man nicht wüsste, wo sich der Mensch aufhält, den man sucht.




Trotz dieser Mankos wird das Spiel nicht langweilig, da man immer wieder auf neue Charaktere oder auf viele neue Tiere trifft, die auf der gesamten Insel verteilt sind und die man sich sogar als Haustier halten kann. So würden sich einige weibliche Spieler vielleicht über den Chihuahua freuen und die männlichen Spieler eventuell über einen Affen. Die gesetzten Ziele rund um die eigentliche Hauptgeschichte, die Rettung der Insel, sorgen ebenfalls für Abwechslung. Neben der Hausvergrößerung kann man sich neue Möbel kaufen oder natürlich Heiraten und Kinder bekommen. Anders als in den Vorgängern werden die Ehepartner jedoch nun auch eine neue Rolle einnehmen oder an ihrer alten festhalten. Nehmen wir einmal das Beispiel mit dem Doktor als Ehemann. Er wird euch als seiner Frau jeden Morgen ein leckeres Essenpaket geben, mit unterschiedlicher Qualität und auch an euren Geburtstag und Hochzeitstag denken, doch da er der einzige Doktor in der Stadt ist, wird er auch weiterhin jeden Tag brav zur Arbeit gehen.
Außerdem gibt es zu jeder Jahreszeit bestimmte Feste und natürlich auch verschiedenes Saatgut, das je nach Jahreszeit gepflanzt werden kann. Auf Tiere muss man dieses Mal jedoch ein wenig warten. Um den Spieler nicht zu überfordern werden diese nicht direkt am Anfang verfügbar sein, ist es dann jedoch so weit, hat man nicht nur die altbekannten Tiere sondern auch neue zur Auswahl, wie beispielsweise die Seidenraupe oder auch den Strauß. Tiere wollen jeden Tag gepflegt und gefüttert werden, damit sie Produkte von hoher Qualität abgeben, ähnlich wie man vor dem Säen der Saat seinen Boden düngen sollte. Natürlich sind auch die bekannten Maschinen wie der Käse-Macher oder Garn-Macher wieder mit von der Partie. Wer so für seinen Geschmack noch immer nicht genug Geld verdient, kann unterwegs Kräuter oder Pilze einsammeln oder Erze abbauen gehen.
Wer vom Farmerleben genug hat und seinem Charakter einen Tag Ruhe bieten möchte, kann u.a. Angeln gehen, seine Energie in der heißen Quelle regenerieren, etwas essen gehen oder einfach ein wenig mit Leuten sprechen. Auch für die, die stattdessen etwas Action wollen wurde etwas geschaffen: Man kann gemeinsam mit seinen Freunden im Multiplayermodus die Zeit mit den Minispielen wie Steinehüpfen oder Insekten fangen vertreiben.







Verpackung „Harvest Moon – Baum der Stille“ kommt in der gängigen und bekannten weißen Wii Verpackung. Auf dem Titelbild sieht man neben dem Schriftzug beide Charakterauswahlmöglichkeiten auf einer Wiese und einige Tieren im Hintergrund, denen man im Spiel begegnet. Auf der Rückseite befinden sich zwei Screenshots, die einen Einblick verschaffen sollen, sowie eine kurze Inhaltsangabe über das Wii Spiel. Zum Spiel bekommt man außerdem ein Handbuch, das alles durch Schrift und Bild verständlich erklärt und darstellt. So kann man sich bereits im Handbuch über alle Werkzeuge und die Tiere einen Überblick verschaffen, sowie die Stadtbewohner kennenlernen.
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+ Grafik
+ Geschichte
+ Viele neue Möglichkeiten
- Steuerung
- Wenig Energie am Anfang
- ständiges Laden durch zu viele Areale
Fazit Alle Fans von der Super Nintendo Version, wie ich, werden sich bei „Harvest Moon – Baum der Stille“ über die neuen Möglichkeiten freuen. Endlich wieder eine Charakterauswahl und eine lange Spielzeit. Unzählige landwirtschaftliche Möglichkeiten und natürlich auch die Nebenjobs. Über die unnötigen langen Wege und andauernden Ladezeiten werden sich die ungeduldigen Spieler hingegen ärgern. Der hohe Energieverbrauch bei der kleinsten Bewegung ist außerdem extrem ärgerlich, nimmt jedoch im Laufe des Spiels ab. Trotz alledem ist „Harvest Moon – Baum der Stille“ ein Must-Have für alle Fans und alle Anderen, die gerne einmal Farmer sein wollen, denn die lange Spielzeit ist abwechslungsreich und bietet einen großen Spielspaß. Extrem ungeduldige Farmer sollten aber vielleicht die Finger von dem Spiel lassen.
Grafik
Grafik
2

Sound
Sound
2

Steuerung
Steuerung
3

Story
Story
1.5

Gesamtnote


2.4
Gamedesign
Gamedesign
1.5

Multiplayer-<br>modus
Multiplayer-
modus
3

Umfang/<br>Bonus
Umfang/
Bonus
3

Preis/<br>Leistung
Preis/
Leistung
3

Autor: /  Satsukiame
Lektor: Laura Schubert /  lour
Grafiker: Bianca Weickert /  Celest_Camui
Datum d. Artikels: 14.02.2010
Bildcopyright: Rising Star Games, Nintendo


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