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Resident Evil GC

Originaltitel: Biohazard, バイオハザード
 
Fesselnde Atmosphäre, gepaart mit nervenaufreibendem Horror und kniffligen Rätseln: Willkommen bei Resident Evil. Wir laden euch hiermit auf einen kleinen Rückblick in Sachen Horror-Survival-Historie ein. Warum war dieses Game zu seiner Zeit und auch heute noch so erfolgreich und erfreut sich diverser Neuauflagen? Wir werden dem auf den Grund gehen.
Inhalt Raccoon City, eine friedliche Stadt im mittleren Westen der Vereinigten Staaten. Friedlich? Diese Zeiten sind vorbei… Im Juli 1998 wurden im nahe gelegenen „Raccoon Forrest“ immer mehr Mordfälle gemeldet, bei denen die Opfer auf grausame Art und Weise umgebracht wurden. Es wird das Bravo-Team des Special Tactics and Rescue Service - kurz S.T.A.R.S. - darauf angesetzt, von diesen verliert sich allerdings jegliche Spur. Von diesem Punkt an nimmt die Geschichte ihren Lauf, das Alpha-Team wird gesandt, nach ihren Kollegen zu sehen und zu ergründen, was im Wald vor sich geht...
Während des Erkundungsflugs stoßen sie auf den abgestützten Helikopter des anderen Teams, welcher ziemlich verwüstet aussieht. Kevin, der Pilot, ist tot, von den anderen keine Spur. So beginnt schließlich die Suche, die in einem Fiasko enden sollte: Aus dem zwielichtigen Wald springen Hunde einen Kollegen aus dem Team an, und ihr Anblick ist beinahe erschreckender als ihre Tat. Ihr Aussehen erinnert an Wachhunde direkt aus der Hölle. Kein Wunder - sie sind tot. Und nicht nur sie, sondern auch der Kollege des Teams muss dran glauben. Dem Rest des Teams bleibt nur noch eines, die Flucht nach vorn. Sie stolpern mehr oder weniger elegant in eine alte, verlassene und etwas heruntergekommene Residenz. Jedoch sind sie wieder einer weniger. Ob Barry, der Vermisste, überlebt hat, ist noch ungewiss. Und das soll nicht die einzige Frage bleiben, die sich den Überlebenden stellt. Wo sind sie hier gelandet, und was macht eine so große Residenz komplett verlassen mitten im Wald? Was ist mit dem verschollenen Team passiert, und wovon wurde es hier angegriffen? Und vor allem, wie sollen sie hier wieder lebend herauskommen? Schnell wird klar, dass es sich hierbei um mehr als nur einen einfachen Standard-Einsatz handelt, denn es steht wesentlich mehr auf dem Spiel. Je weiter sie in das unheimliche Gebäude vordringen, desto mehr unglaubliche und grausame Details zu dessen Geschichte offenbaren sich und tauchen alles in ein noch viel düsteres Licht, als man anfangs dachte...
Resident Evil
Erscheinungstermin:13.09.2002
Preis (Amazon):24,90 €
Bestellen:Bei Amazon
Genres:Third-Person-Shooter, Survival-Horror
Konsole:GameCube
Dt. Publisher:Capcom
Entwickler:Capcom
Sprache:Deutsch
Altersfreigabe:USK: 16
Multiplayer-fähig:Nein
Spieleranzahl:1
Vergleichbares:Alpha Protocol

UmsetzunG Inzwischen ist „Resident Evil“ wohl jedem ein Begriff. Der erste Teil der Serie war damals eines der bestverkauften Spiele seiner Zeit, und das, obwohl dieses Spielprinzip, anders als oft angenommen, nicht neu war. Der Urvater des Horrorsurvivals ist nämlich „Alone in the Dark“, aber Capcom hat mit „Resident Evil“ das Potential des Genres perfekt ausgeschöpft und so das Interesse der breiten Masse an einer bis dahin als „Trash“ verkannten Spielart geweckt.

Schon die ursprüngliche Version von Resident Evil auf der Playstation bestach durch eine Grafik, die zur damaligen Zeit seinesgleichen suchte. Diesen Vorteil wurde dem Spiel dank vorberechneten Hintergründen zuteil. Auch das Remake benutzt wieder diese Technik, allerdings in überarbeiteter Fassung. Hierdurch besticht auch diesmal das Bild sehr, an einigen Stellen des Spiels werden die Bilder wirklich sehr überzeugend dargestellt. So wird die düstere Atmosphäre, die schon damals gegeben war, noch aufgepeppt.
Stilmittel dieser unheimlichen Stimmung sind, wie schon früher die in das Spielprinzip passenden festgestellten Blickwinkel, - die sogannante „Überwachungskamera-Ansicht“ sowie eine sehr schlichte, aber schaurig gute Hintergrundmusik, die in wirklich jeder Spielszene passend gewählt wurde. Besagte Kameraführung macht einen Großteil der Spannung während des Spiels aus. Die fest angebrachte Kamera ist so zu verstehen, dass der aktuelle Bildausschnitt auf den nächsten Kamerablickwinkel wechselt, sobald der Charakter aus der Sicht der Kamera gesteuert wird. So erzielt das Spiel mehr als nur den ein oder anderen Schockmoment. Dies ist nicht verwunderlich, stellt man sich einmal vor, man läuft auf eine Wegbiegung zu, sieht aber nicht das Geschehen hinter der Ecke - dann wechselt die Kamera, und da steht er auch schon, der ausgehungerte Zombie!





Die Steuerung ist durch diese Kameraführung allerdings für Neulinge sehr gewöhnungsbedürftig. Die Richtungen, in die man steuert, sind zwar ganz normal vom Bildschirm abhängig. Also beispielsweise, indem man den Control Stick nach links bewegt, läuft man auch auf die linke Bildschirmhälfte zu. Wenn dann allerdings der Bildausschnitt plötzlich wechselt, kann die nächste Kamera sich dann an einer ganz anderen, eventuell ungünstigen Stelle befinden. Zum Beispiel auf einer anderen Korridorseite, wodurch die Richtung, in die der Charakter läuft, sich dann genau umkehrt.
Man kann den Charakter bewegen, ihn Dinge untersuchen oder einsammeln lassen und auf Gegner schießen. Nachgeladen wird, sobald das Magazin leer ist. Dies kann in manchen Situationen eher hinderlich sein, hierfür gibt es aber auch noch eine andere Lösung – Im Menü kann man Gegenstände kombinieren, um beispielsweise Gegenstände für Rätsel zu bearbeiten oder Kräuter-Mixe herzustellen, so kann man auch Waffen mit Munition kombinieren und lädt so ohne Zeitverlust nach. Außer den anderen bereits erwähnten Interaktionen spielen sich alle weiteren im Menü ab. Auch hierdurch wird eine bessere Atmosphäre erzielt, da die Entwickler aus diesem Grund auf jegliche Anzeigen, sei es für Munition, Ausrüstung oder gar Gesundheit, verzichtet haben. Im Menü kann der Spieler sein Wohlbefinden sehen, welche Waffe ausgerüstet ist, die Karte einsehen, Gegenstände kombinieren und untersuchen und gefundene Berichte oder Informationen anschauen. Einzig speichern kann man im Menü nicht. Hierfür kann man im Spiel Farbbänder finden, auf welche man mittels Schreibmaschinen, die an bestimmten Orten des Spiel platziert sind, den Spielstand schreiben kann. Alles in allem ist das Menü jedoch sehr gut strukturiert und übersichtlich gestaltet.
Neuerung in der Neuauflage sind auch die Nahkampfwaffen, welche es dem Spieler ermöglichen, Zombies, denen es möglich war, den Spieler zu attackieren, von sich zu stoßen bzw. in letzter Minute zu töten. Diese sind allerdings nicht sehr häufig und sollten daher mit Bedacht verwendet werden.
Das Spiel ist ein reines Einzelspieler-Game. Dies geht sogar soweit, dass der Charakter schon fast anfangen könnte, mit sich selbst zu reden. Die meiste Zeit ist man alleine unterwegs und trifft auch nicht oft auf Leute, die mit einem reden wollen. Wenn es allerdings doch einmal der Fall ist, kann man dies meist mit einer schön gestalteten Videosequenz genießen, welche komplett in englischer Sprachausgabe daherkommt. Als kleine Entschädigung gibt es deutsche Untertitel, und auch jegliche anderen Texte und Menüs des Spiel sind ins Deutsche übersetzt worden.
Durch die beiden Schwierigkeitsstufen Leicht und Normal, welche man durch eine Persönlichkeitstest-Frage zu Beginn auswählt, ist das Spiel auch für Anfänger des Genres geeignet. Es ist mit seinen rund 20 Stunden Spielzeit nicht gerade so umfangreich wie manches Rollenspiel, aber als Trost kann man das Spiel noch mal mit dem jeweils anderen der beiden Hauptcharaktere durchspielen. Ansonsten gibt es auch eine Menge Freischaltbares, von dem man sich überraschen lassen kann und Spieler sich gerne selbst zum Weiterspielen verpflichten.




Verpackung Das Coverdesign gestaltet sich charakteristisch düster. Es ist neben diversen Logos und der Altersbeschränkung einzig und allein der Schriftzug „Resident Evil“ auf dem schwarz-rötlichen Hintergrund zu finden. Die Rückseite der Amaray-Hülle bietet neben den technischen und rechtlichen Hinweisen eine Besonderheit: Anstatt auf langen Rückentext zu setzen, steht hier lediglich „Terror³“, was viel Platz für drei Screenshots und ein Artwork eines Zombies bietet.
Das Handbuch enthält neben den technischen Informationen kurze Informationen zu Charakteren und Story und natürlich kurze Erklärungen zu allem, was man im Spiel braucht, wie Aktionen, Objekten, dem Menü und der Speicherfunktion. Auf der letzten Seite erhält man noch ein paar Tipps, die das Überleben sicherstellen sollen.
Es werden keine Extras mitgeliefert, allerdings kann man sich im Spiel diverse Sachen freischalten - wie neue Kostüme für Jill und Chris, neue Waffen, ein anderes Titelbild oder andere Spielmodi.




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+ Tolle Grafik
+ Fesselnde Atmosphäre
+ Knifflige Rätsel
- Steuerung gewöhnungsbedürftig
- Nachladen im Menü
- Teils frustrierende Gegner
Fazit Ein Spiel, welches in keiner Sammlung eines Survival-Liebhabers fehlen sollte. Es ist einfach der Klassiker schlechthin und überzeugt durch sein neues Gewand umso mehr. Oftmals geht ein Remake eines Spiels ganz schnell nach hinten los, hier jedoch ist alles gelungen, das Spiel bleibt das alte, jedoch mit ein paar frischen Neuerungen und strahlender Optik. Die Story fesselt den Spieler von Beginn an und lässt ihn auch so schnell nicht wieder los. Soundtrack, Grafik und Gameplay harmonieren wunderbar miteinander und verbinden sich zu einem großartigen Spielerlebnis, welches es auch erlaubt, über kleinere Fehler hinwegzusehen. Einer der wirklich großen Titel - und sicher wird das Spiel auch noch in geraumer Zeit eine treue Schar von Anhängern haben.
Grafik
Grafik
1

Sound
Sound
2

Steuerung
Steuerung
3.5

Story
Story
1.5

Gesamtnote


2.1
Gamedesign
Gamedesign
2.5



Umfang/<br>Bonus
Umfang/
Bonus
2.5

Preis/<br>Leistung
Preis/
Leistung
2

Autor: /  -Camui-
Lektor: Liane Awizio /  ShainaMartel
Grafiker: Rebecca Bertram /  Reh-Baecker
Datum d. Artikels: 26.12.2009
Bildcopyright: Capcom


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