Animexx - Verein der Anime- und Mangafreunde e.V.

Im Rahmen der KAZÉ Anime Night präsentierte Anime on Demand von 29. - 31.05.2020 den ersten Kino-Ableger der Erfolgsreihe "DanMachi" erstmals in Deutschland. Wir haben ihn uns für euch einmal angeschaut - vom heimischen Sofa aus.

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Atelier Rorona - The Alchemist of Arland

Originaltitel: Arland no Renkinjutsushi (ロロナのアトリエ ~アーランドの錬金術師~)
 
Die kleine Rorona hat es wirklich nicht leicht. Erst wird sie dazu gezwungen, bei einer komplett faulen Alchemistin zu arbeiten und nun warten schon die nächsten Probleme auf sie. Wird das naive und tollpatschige Mädchen irgendwann Ruhm und Ehre durch die Alchemie erlangen? Erfahrt es in „Atelier Rorona“.
Inhalt Arland – ein malerisches Königreich umgeben von prächtiger Natur und Schätzen der Erde in Hülle und Fülle. Vor langer Zeit war das nun so große Königreich arm und wusste bald nicht mehr weiter.
Zu dieser Zeit kam zufällig ein Reisender in das Königreich und entdeckte in Arland ein Artefakt namens „Maschine“. Er brachte der Bevölkerung die Handhabung dieser „Maschine“ bei und Arland gelangte zu Ruhm und Reichtum.
Der König wollte den Mann reich belohnen, dieser hatte jedoch nur eine Bitte: Er wollte in der Stadt einen Workshop eröffnen und dort der Alchemie nachgehen.
Nun, viele Jahre später, ist dieser Workshop in Verruf geraten. Astrid, derzeitige Besitzerin, ist zwar unglaublich begabt, hat jedoch oft keine Lust etwas zu tun. Da sie schon viele schwierige Aufgaben gemeistert hat, sind ihr nun die meisten zu langweilig. Denn, bevor sie etwas wirklich nicht fesselt, sieht Astrid nicht ein, wozu sie sich die Mühe machen soll, morgens aufzustehen.
Eines Tages bekommt sie einen Auftrag von einem jungen Mädchen namens Rorolina Frixell, kurz Rorona, die um Medizin für ihre kranke Mutter bittet. Astrid nimmt diesen Auftrag an, allerdings muss Rorona ab sofort bei ihr in die Lehre gehen.
Das Mädchen ist naiv und leichtherzig, jedoch auch etwas tollpatschig und nicht immer die Schnellste. Zudem hat sie es nicht immer leicht mit ihrer Chefin. Größtenteils beschäftigt sie sich nur mit Astrids Anhänglichkeit statt mit Alchemie, obwohl sie nun schon länger in der Lehre ist.
Erst als ein Ritter den Workshop betritt und androht, den Laden zu schließen, wenn Astrid nicht innerhalb einer vorgegebenen Zeit bestimmte Aufgaben der Alchemie erfülle, ändert sich Roronas Leben. Als sie in den Workshop zurückkehrt, sieht sie Astrid das erste Mal etwas herstellen. Was es ist, weiß das Mädchen zwar nicht, freut sich jedoch trotzdem.
Der Gegenstand entpuppt sich als neues Ladenschild, auf dem groß „Atelier Rorona“ steht. Rorona versteht zuerst nicht, was dies bedeutet, doch plötzlich wird ihr klar, dass sie nun ihren Workshop vor sich sieht und somit auch die Verantwortung dafür trägt.
So muss sich das junge, unerfahrene Mädchen von nun an den Aufgaben des Königs und der Bewohner stellen und besteht dabei viele Abenteuer mit ihren neuen und alten Freunden.










Atelier Rorona: The Alchemist of Arland
Erscheinungstermin:22.10.2010
Preis (Amazon):49,99 €
Bestellen:Bei Amazon
Genres:RPG
Konsole:Playstation 3
Dt. Publisher:NIS America
Entwickler:Gust
Sprache:Englische und japanische Sprachausgabe, englische und französische Bildschirmtexte
Altersfreigabe:USK: 6
Multiplayer-fähig:Nein
Spieleranzahl:1
Vergleichbares:Rune Factory 2 - A Fantasy Harvest Moon

UmsetzunG Ein weiterer Teil der „Altelier“-Reihe endlich in Deutschland. Viele Fans werden sich schon gefreut haben, doch ein paar Dinge sollte man direkt vorweg sagen: „Atelier Rorona“ ähnelt nicht wirklich der „Atelier Iris“ Reihe, sondern erinnert eher an das Nintendo DS- Spiel „Atelier Annie“.
Wie alle Spiele des Entwicklers NIS America ist das Spiel englisch synchronisiert und untertitelt. Wen das nicht stört, hält eine Perle von Spiel in japanischer Form in den Händen.
Eure Hauptaufgabe als Rorona besteht darin, den Workshop zu retten und alle Aufgaben mit Bravour zu meistern, die das Königshaus euch zuteilt. Dabei handelt es sich meist darum, durch die Verwendung von Alchemie, entweder viele Gegenstände einer Art oder möglichst qualitative Dinge herzustellen.
Für Abwechslung und immer wieder neue Schwierigkeiten ist dadurch von Aufgabe zu Aufgabe gesorgt.
Da die Alchemie für die siebzehnjährige Rorona noch komplettes Neuland ist, müsst ihr auch eure eigenen Fähigkeiten stets weiterentwickeln.
Hier liegt der große Clou.
Denn neben der Alchemie selbst gilt es noch viele andere Aufgaben zu meistern. Beispielsweise müsst ihr auf eure Energie achten oder ihr müsst außerhalb der Stadtmauern in verschiedenen Gebieten Materialien für die Herstellung der Gegenstände suchen. Dazu müsst ihr den Shop wieder zu Ansehen bringen, indem ihr Aufträge der Stadtbewohner erledigt.
Wie soll ein einziges, junges Mädchen nur alleine mit all diesen Dingen klar kommen, wo zudem außerhalb der Stadt Monster lauern…?
Die Antwort ist einfach: Gar nicht.
Ihr sucht Unterstützung bei Roronas Freunden und Bekannten, die euch gegen eine Bezahlung helfen. Die Höhe der Bezahlung hängt von der Person und dem Level seiner Verbundenheit zur Alchemistin ab. Allerdings seid ihr ohne Verbündete im Nachteil, wenn man im späteren Spiel an wirklich wichtige Zutaten kommen müsst. Man merkt, hier wird einem wirklich Einiges abverlangt. Damit ihr detaillierter wisst, was auf euch zu kommt, nehmen wir uns die einzelnen Punkte genauer vor.








Alchemie – Die Macht etwas zu erschaffen!:

Das Wichtigste zuerst!
Die Alchemie hat dich in diesen Schlamassel gebracht. Deine Hauptaufgabe ist es, den Aufträgen des Schlosses nachzukommen. Dafür hast du im Normalfall drei Spielmonate Zeit.
Alchemie ist ein komplexer Vorgang, der damit beginnt, an ein Rezept zu gelangen. Dieses kann man entweder kaufen, finden oder geschenkt bekommen. Manchmal ist auch ein wenig Köpfchen gefragt um ein benötigtes Rezept zu bekommen, obwohl man eigentlich nicht viel Spielzeit übrig hat, sodass man lange danach suchen kann.
Als nächstes geht das Sammeln der nötigen Zutaten los. Dazu müsst ihr entweder einen der vielen Dungeons aufsuchen oder einkaufen gehen. Allerdings findet sich nur ein kleiner Bruchteil der wichtigen Items in den Läden wieder. Auf der anderen Seite gibt es auch Gegenstände, die nur käuflich erwerbbar sind und nicht anderswo gefunden werden können.

Der nächste Schritt ist, die Alchemie anzuwenden. Hierzu findet man im Workshop einen großen Kessel, bei dem man Rezept und Zutaten auswählen kann. Allerding ist hierbei Achtung geboten. Auch wenn die benutzten Gegenstände alle von der gleichen Art sind, heißt das noch lange nicht, dass sie die gleichen Eigenheiten und Qualitäten besitzen. All diese Eigenschaften sind wichtig für das End-Item, das daraus gemacht wird.
Manchmal gibt es Aufträge für besondere Items, welche zum Beispiel besonders qualitativ, groß, klein, explosiv oder hochwertig sind.










Ist all das gewählt, gibt man an, welche Menge man machen möchte. Je nach Gegenstand und Anzahl vergehen Tage während dieses Prozesses. Aber Vorsicht: Nur weil alles beisammen ist, bedeutet das noch lange nicht, dass ihr ein gutes Endprodukt bekommt. So kann der Alchemie-Erfolg schnell in einem Alchemie- Chaos enden, sofern ihr noch nicht allzu sicher im Umgang mit der Alchemie seid. Euer Level ist wichtig, denn ohne Erfahrung nützen auch das beste Rezept und die besten Zutaten nichts und ihr bekommt am Ende vielleicht ein bisschen Geld und habt womöglich wichtige Spieltage verschwendet. So solltet ihr, wann immer die Zeit es zulässt, euch in der Kunst der Alchemie üben.
Es sei der Alchemie keine Grenzen gesetzt: ob Kuchen, Bomben, Kleidung, Asche, Tee, Statuen, Schilder, Seifen oder Kanonen, ihr könnt so gut wie alles herstellen. So etwas später auch Ausrüstungsgegenstände.


Ruf aufbessern – Kommt zu uns!:

Da Astrid nicht sonderlich beliebt und genauso wenig freundlich war, ist es kein Wunder, dass der Laden von der ganzen Stadt vorwiegend gemieden wird. Dies zu ändern, gehört ebenfalls zu euren Aufgaben.
Dabei ist es von Vorteil, dass das Schloss euch nicht nur Aufgaben erteilt, sondern euch auch hilft. Je mehr Aufträge ihr für das Schloss erledigt, desto mehr wird euer Ruf steigen. Hier ist allerdings wieder Vorsicht geboten: Je höher euer Rang, desto schwerer werden die zu erledigenden Quest.
Während es zu Beginn meist noch ausreicht, beliebige Zutaten zu sammeln, werden bald mehr und mehr eure Fähigkeiten benötigt und je nach Person Zusatz-Wünsche geäußert, die zur Erhöhung der Belohnung führen.
Diese Quest sind ein lohnender Weg, relativ schnell an Geld zu kommen, welches für den Kauf von Ausrüstung oder Ähnlichem gebraucht wird.








Der lange Weg nach draußen – Dungeons/Kämpfe/Sammeln.:

Nun wurde schon oft erwähnt, dass ihr Gegenstände sammeln müsst um sie für die Alchemie zu verwenden und damit eure Aufträge zu erfüllen. Doch woher diese nehmen? Trotz, dass viele dieser Items überall zu finden sind, heißt das nicht, dass ihr alle davon gratis in der Stadt finden könnt. Deswegen geht die junge Rorona ihren Weg auch außerhalb der Stadtmauern weiter.
In der Stadt hört ihr euch sich immer wieder nach Orten um, an denen ihr eventuell Zutaten für die Alchemie finden könnt und nehmt dann tagelange Reisen auf euch. Das bedeutet, dass immer, wenn ihr einen Dungeon betretet, Spieltage verstreichen werden. Es sollte also gut überlegt werden, zu welcher Zeit man an welchen Ort geht.
Auf den ersten Blick scheint der Vorgang immerzu gleich. Ihr lauft durch ein festgelegtes Gebiet und sucht Stellen, an denen euch ein Zeichen zeigt, dass hier Zutaten zu finden sind. Dann wählt ihr aus, welche ihr gern hättet und lauft zum Nächsten.
Allerdings: Ihr habt nicht unbegrenzt Platz in eurer Tasche, deswegen: überlegt euch, was ihr wirklich braucht oder was ihr später vielleicht wegwerfen werdet.
Zuhause könnt ihr das Gesammelte in euer Lager verbannen, um wieder mit einem leeren Korb zu starten. Immer, wenn ihr von einem Abschnitt in den nächsten lauft, vergehen weitere Spieltage.

Doch es wäre viel zu einfach, wenn man einfach frei herum laufen und Items sammeln könnte. Also, warum nicht ein paar Monster einbauen, die euch das Leben schwer machen? Das machen sie wirklich, daher ist es angebracht, eure eigenen Fähigkeiten zu leveln, wenn ihr die Möglichkeit dazu habt.
Kämpfe laufen folgendermaßen ab: Ihr seht die Monster in den Dungeons herumlaufen. Bei Feindkontakt kommt es zu einem auf Runden basiertem Kampf. Seid ihr an der Reihe, seht ihr zuerst euren Status. Dieser zeigt nicht nur eure Lebensanzeige, sondern auch eure Angriffs- und Verteidigungskraft und die Schnelligkeit des jeweiligen Charakters. Weiter unten seht ihr, wie es euren Mitstreitern geht. Nachdem ihr das beachtet habt, wird es Zeit, sich den Kampfbefehlen zu widmen. Diese sind im Normalfall: „Angriff“, „Fähigkeit“, „Verteidigung“ und „Flüchten“. In Roronas Fall kommt zudem noch „Gegenstand“ hinzu. Dabei könnt ihr Angriffs- Items, zum Beispiel Bomben oder Heil- Items. Zum Beispiel Salben aus eurer Tasche verwenden.
Während man die meisten Optionen eher nicht erklären muss, sei gesagt, dass die Fähigkeiten von Charakter zu Charakter sehr unterschiedlich sein können.
Auch mit Statusveränderungen könnt ihr gepeinigt werden. So sind Dinge wie „Schlaf“, „Gift“, „Lähmung“ und noch die ein oder andere mehr aber nicht immer an der Tagesordnung.
Elemente spielen auch eine Rolle. Jedes Gebiet hat sein Element, in dem es Fähigkeiten des Gleichen verstärkt und des Gegenteiligen verringert. Je mehr ihr jedoch mit einem anderen Element zugange seid, desto mehr nimmt eure Umgebung dieses an und unterstützt oder verringert somit eure Angriffe.
Rorona ist nicht gerade der Abenteuer-Held wie er im Buche steht, sondern eher das Gegenteil. Kein Wunder also, dass sich fast alle Charaktere um sie sorgen. Wenn sie in einem Dungeon unterstützende Personen dabei haben sollte, kann es durchaus möglich sein, dass diese ihr spontane Hilfestellung geben, die sich durch die Einblendung einer Sprechblase neben dem Profil des jeweiligen Charakters zeigt.
Reagiert man schnell genug und drückt entweder L1 oder R1, kann es sein, dass besagter Charakter direkt nach Rorona einen Extra-Angriff ausführt oder für sie den Treffer einsteckt. Man sollte sich überlegen, wann das wirklich hilfreich ist.
Nach einem Kampf erhält man ein wenig Geld, Gegenstände und Erfahrungspunkte, die das Level steigern können und dadurch auch eure Stats.











Freunde- Helfer in der Not?

Roronas Freunde wollen sie natürlich nicht in Gefahr wissen. Deswegen bieten sie ihr an, wie oben erwähnt, mit ihr nach erforderlichen Items zu suchen. Allerdings machen sie auch dies nicht umsonst. Im Gegenteil: Sie erwarten, dass ihnen ein gewisser Geldbetrag pro Reisetag gezahlt wird. Natürlich sind engere Freunde auch gegen weniger Bezahlung zu haben, als diejenigen, mit denen ihr so gut wie nichts zu tun habt. Natürlich verlangen bessere Kämpfer teils höhere Preise.
Darum heißt es: Freundet euch an und sorgt dafür, dass der Preis gesenkt wird. Das schafft ihr meist dadurch, indem ihr Aufgaben für sie erfüllt, die man von Zeit zu Zeit bei der jeweiligen Person anwählen kann. Im Normalfall haben diese Quest – wie immer – mit dem schlichten Item-Sammeln oder der Alchemie zu tun. Immer, wenn ihr eine dieser Aufgaben in vorgegebener Zeit schafft, steigt euer Freundschaftswert ein wenig und der Preis für die Dienste sinkt. Gerade in „Atelier Rorona“ sollte man auf sein Geld aufpassen. Es ist ratsam, immer genug dabei zu haben. Somit ist es beinahe unabdingbar, Aufgaben von Freunden anzunehmen und zu erfüllen. Auch wenn es euch natürlich wieder kostbare Tage kostet…


Wie sieht das denn aus? Und kann ich das auch spielen?

„Atelier Rorona“ ist das erste Spiel der Reihe, das in neuem 3D-Cell-Shading Design erscheint. Die Figuren sehen hübsch aus und die Hintergründe sind auch schön anzusehen und passen geradezu perfekt in die Geschichte und die Welt rund um die Alchemie. Alles ist liebevoll gestaltet, wirkt ein wenig altertümlich und fantasievoll zugleich. Auch das Charakterdesign, das, neben der Spielfigur, mit Charakterbildern im Mangastil bei den Dialogen erscheint, ist wieder unglaublich detailreich. Zum Beispiel ändert sich je nach Laune die Mimik der Figur.
Das ganze Spiel wurde einwandfrei passend englisch synchronisiert. Ebenso die Texte sind gut angepasst und fehlerfrei. Alles in allem ist das Spiel in der Optik optimal. Dazu ist die Hintergrundmusik mit seinen meist ruhigen Melodien nicht zu aufdringlich.

Die Steuerung ist einfach gehalten und sollte auch Anfängern kein Problem darstellen. Auch wenn vielleicht die Vielfalt und die Schwierigkeit der Kämpfe nicht unbedingt sofort zu Erfolgsgefühlen bei Neueinsteigern führen werd, kann man sich nach etwas Eingewöhnungszeit schnell zurecht finden und sich somit immer neuen Herausforderungen stellen.
Wichtig ist immer, dass man das richtige Gleichgewicht zwischen Kämpfen, Sammeln und Alchemie findet, damit man nicht plötzlich in einem dieser drei Hauptaktionen komplett unterlegen ist.
Das Spiel mag sicherlich nicht das Leichteste sein. Aber wer sich traut, seinen Kopf ein wenig zu beanspruchen und über eine gewisse Ausdauer verfügt, sollte früher oder später ohne Probleme zu recht kommen. Durchhalten ist die Devise. „Atelier Rorona“ ist etwas für Menschen mit Ehrgeiz.

Es gibt sehr viele verschiedene Enden des Spiels, darum ist auch ein Wiederspielfaktor durchaus vorhanden, sofern man die Lust an diesem Game nicht vorzeitig verliert.










Verpackung Rorona steht vor ihrem Workshop, während hinter ihr die Dächer der Stadt und die schönen Gebäude zu sehen sind. Freundlich schaut sie den Käufer von der üblichen Playstation 3- Hülle an. Neben ihr sieht man den hübschen Schriftzug des Spiels. Die Rückseite zeigt neben dem deutschen Text noch sechs Screenshots. Auch technische und rechtliche Daten findet man hier. Alles in allem ist die Verpackung wirklich sehr schön gestaltet.
Das Handbuch befasst sich mit den elementaren Themen des Spiels. Auch hier ist das Design gelungen, allerdings sind die Innenseiten nur in Schwarz und Weiß gehalten. Die wichtigsten Dinge werden hier noch einmal kurz erklärt, auch wenn man hin und wieder vielleicht gern eine etwas ausführlichere Erklärung hätte.
Natürlich gibt es Spieltrophäen, die nur darauf warten, vom Spieler errungen zu werden. Diese sind durchaus zu bekommen. Allerdings wird man, wenn man es auf alle abgesehen hat, das Spiel mehrfach durchspielen müssen.
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+ Schönes Design
+ Viele verschiedene Aufgaben
+ Sehr menschliche Charaktere
- Teils sehr schwere Kämpfe
- Manchmal durch viele Aufgaben etwas verwirrend
- Teilweise wenige Hinweise zur Lösung einer Aufgabe
Fazit Vielfalt, hübsches Design, einfache Steuerung, schöner Ton und verschiedene Enden – das alles und noch mehr bietet „Atelier Rorona“ und ist somit etwas für Menschen mit Durchhaltevermögen und Ehrgeiz. Hin und wieder kann das Spiel ein wenig frusten, doch die meisten werden sich wahrscheinlich von den immer steigenden Aufgaben angestachelt fühlen. Das macht dieses Spiel zu einem besonderen Leckerbissen. Interessant ist, dass der Sinn des Spiels, sprich der rote Faden, so selten zu sehen ist. Denn auch wenn es sich um ein Rollenspiel handelt, leitet man keinen Helden und soll auch nicht die Welt retten. Dafür wirken die Charaktere umso menschlicher. Spielspaß der besten Sorte, wenn auch vielleicht nicht für jeden.
Grafik
Grafik
1.5

Sound
Sound
1.5

Steuerung
Steuerung
1

Story
Story
1.5

Gesamtnote


2.1
Gamedesign
Gamedesign
2



Umfang/<br>Bonus
Umfang/
Bonus
3

Preis/<br>Leistung
Preis/
Leistung
4

Autor: /  Celest_Camui
Lektor: Aylin Hoffmann /  Tuulikki
Grafiker: Bianca Weickert /  Celest_Camui
Datum d. Artikels: 19.01.2011
Bildcopyright: NIS America


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