Animexx - Verein der Anime- und Mangafreunde e.V.

Im Rahmen der KAZÉ Anime Night präsentierte Anime on Demand von 29. - 31.05.2020 den ersten Kino-Ableger der Erfolgsreihe "DanMachi" erstmals in Deutschland. Wir haben ihn uns für euch einmal angeschaut - vom heimischen Sofa aus.

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Harvest Fishing

 
Stellt euch einmal vor, eure über alles geliebte Schwester schläft und will einfach nicht mehr aufwachen. Was macht ihr dann? Die Frage lässt sich in „Harvest Fishing“ leicht beantworten. Ihr angelt! Doch wozu, wie geht das Ganze und macht es auch auf Dauer Spaß? Wir sagen es euch!
Inhalt Senri geht wie jeden Tag am Teich spazieren und denkt sich nichts böses. Er mag die Natur und all die Fische, Insekten und Pflanzen. Nach einer Weile beschließt er jedoch, dass er nach Hause gehen und mit seiner geliebten Schwester frühstücken sollte. Auf dem Weg läuft ihm noch Sasara über den Weg. Sie ist Professorin der Biologie und forscht an Insekten, Fischen und Pflanzen. Sie hatte Yunna, Senris Schwester, ebenfalls versprochen, zum Frühstück vorbeizukommen. Nun bittet sie ihren Bruder, ihr auszurichten, dass sie vorbeischaut, sobald sie hier am Teich fertig ist. Gesagt, getan… Zumindest lautete so der Plan, doch als Senri zu Hause ankommt, liegt seine Schwester noch seelenruhig in ihrem Bett und schläft. Vorsichtig versucht der Junge, sie zu wecken, doch vergebens. Selbst verzweifeltere Versuche haben keinen Zweck. Nach kurzer Zeit kommt auch Sasara hinzu. Auch sie kann sich nicht genau erklären, wieso die kleine Yunna so reagiert und einfach nicht aufwachen will. Jedoch geht sie davon aus, es könnte etwas mit dem Wald oder dem Flusskönig zu tun haben. Der Flusskönig ist ein legendärer Fisch. Wenn man mit einer seiner Schuppen einen Trank brauen könnte, wäre das eine große Chance für Yunna, gesund zu werden, denn angeblich heilt dieser Trank alle Krankheiten. Doch es ist leichter gesagt als getan, diesen Fisch zu fangen, denn sein Name spricht schon Bände. So lernt Senri nun das Angeln von Sasara und sammelt sich seine ersten Ausrüstungen zusammen. Die Biologin hilft ihm außerdem mit allen möglichen Informationen. Doch erst einmal muss der Junge ein Spitzenangler werden. Schon nach kurzer Zeit trifft er einen magischen Baumgeist, der ihm wiederum einiges zu sagen hat. Er glaubt tatsächlich, dass der Wald vielleicht daran Schuld ist. Denn dieser ist magisch und beherbergt Geister und Monster, denen das nichts ausmacht, doch auf manche Menschen könnte er einen negativen Effekt haben. So begibt sich Senri auf die Suche nach dem legendären Fisch, um seine Schwester zu retten, lernt dabei viele interessante Leute kennen und sieht Dinge, die er nicht zu sehen geglaubt hätte.
Harvest Fishing
Erscheinungstermin:30.10.2009
Preis (Amazon):9,40 €
Bestellen:Bei Amazon
Genres:Simulationen Allgemein, Sportspiele
Konsole:Nintendo DS
Dt. Publisher:Koch
Entwickler:Rising Star Games
Sprache:Deutsch
Altersfreigabe:USK: 0
Multiplayer-fähig:Über Netzwerk
Spieleranzahl:1-4
Spielzeit:unendlich
Vergleichbares:Animal Kororo

UmsetzunG So, mal eben eine Runde angeln? Kein Problem. Das denkt man vielleicht am Anfang noch, doch das alles gestaltet sich etwas schwieriger, als man vielleicht denken sollte. Direkt nach der ersten Wendung in der Story bekommt man von Sasara eine Einführung in das Angelhandwerk und merkt schon, dass es wohl etwas anspruchsvoller als gedacht ist. Denn abgesehen von der Wahl der Angel und des Köders ist das Fischen an sich doch eine ziemliche Kunst für sich. Erst einmal muss man sich einen geeigneten Ort und dort eine geeignete Stelle suchen. Dann muss überlegt werden, wie weit man am besten die Angel auswirft. Mit dem leichten Ziehen an der Schnur können Fische etwas leichter angelockt werden, ansonsten heißt es warten. Beißt einer an, so bedeutet das, dass man den richtigen Moment erwischen muss, um ihn anzuhaken. Dann beginnt der „Kampf“. Denn ganz ohne gibt der Fisch sicher nicht auf. Kreist man mit dem Touchpen auf den Touchscreen, holt man die Angelschnur ein. Manche Fische lassen sich so leicht fangen, doch die meisten haben zu viel Kraft und sind nicht müde genug. In dem Fall heißt es Nerven bewahren und den Fisch ermüden. Seht ihr auf dem oberen Bildschirm, dass der Fisch zu sehr in eine bestimmte Richtung zieht, heißt es für euch in die andere zu ziehen, indem ihr auf dem Touchscreen die andere Seite antippt. Bleibt ihr darauf, haltet ihr einfach nur die Leine gespannt. Doch Vorsicht ist geboten. Denn was auf dem oberen Bildschirm noch zu sehen ist, sind die beiden Anzeigen, die sehr wichtig für euch werden sollen. Zum einen habt ihr eine Energieanzeige, zum anderen eine Spannungsanzeige eurer Schnur. Sollte eure Energie zur Neige gehen, kippt ihr um.




Dieses könnt ihr durch Essen, Schlafen oder einen Helfer verhindern. Die Spannung solltet ihr genau im Auge behalten, diese steigt manchmal drastisch und fällt auch wieder genau so schnell. Sollte sie das rechte Ende erreichen, reißt eure Schnur und der Fisch entkommt. Lasst ihr zu locker, schwimmt er ebenfalls einfach seines Weges – und mit ihm euer Köder. Hat man doch einen erfolgreich aus dem Wasser gezogen, bekommt man erst einmal die Information darüber, wie groß er ist, welcher Rasse er angehört und wie viele SP – die Währung in „Harvest Fishing“ – man dafür bekommt. Mit dem Fisch selbst kann man nun verschiedene Dinge anstellen. Entweder man lässt ihn frei oder man legt ihn in den Korb, um ihn dann später einem Monster zu fressen zu geben oder ihn bei Sasara für eine Karte einzutauschen. Bringt man dieser nämlich eine gewisse Anzahl der gleichen Insekten, Fische oder Pflanzen gibt sie einem eine Karte mit detaillierten Informationen zu dem jeweiligen Geschöpf. Diese kann man dann sammeln oder bei Jango gegen Waren zum Angeln tauschen. Natürlich kann man bei diesem aber auch mit den SP zahlen. So baut ihr nach und nach eure Ausrüstung und Fähigkeiten aus, erschließt neue Gegenden, lernt neue Menschen kennen und erfüllt Aufgaben, die diese Leute für euch bereithalten. Außerdem werden euch kleine Monsterbabies über den Weg laufen, die ihr, mit ein wenig Fisch und ein bisschen Aufmerksamkeit aufziehen könnt. Diese haben magische Fähigkeiten, die euch helfen können, passen manchmal auf eure Köder auf, wenn ein Fisch damit abzuhauen droht und helfen auch ab und an, eines dieser störrischen Geschöpfe aus dem kühlen Nass zu ziehen. Je nach dem, wie viel ihr ihnen verfüttert habt, entwickeln sich ihre Fähigkeiten und ihr Aussehen ändert sich. Außerdem lernen diese knuddeligen Wesen langsam das Sprechen und unterhalten sich dann mit dir. Die Steuerung des Charakters lässt sich einfach über die Tasten oder den Touchscreen bedienen. Sie ist leicht zu erlenen und macht keinerlei Probleme. Eigentlich müsste man auch zum Hauptmenü nichts sagen, denn es erklärt sich praktisch von selbst. Hier könnt ihr euch euren Korb, die Karten, den Status, eure Statistiken und eure Ausrüstung ansehen oder auch ändern. Natürlich wird auch euer Essen hier ausgewählt, solltet ihr etwas essen wollen. Auch die Geschichte ist an und für sich interessanter, als man eigentlich bei einem solchen Spiel erwarten sollte. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und der Morgens-Mittags-Nachts Modus ist immer wieder angenehm und interessant, denn die Tageszeit ändert sich, wann immer ihr eine Gegend verlasst und eine neue betretet. Eine genaue Spielzeit hat das Game eigentlich nicht, denn es kann sehr, sehr unterschiedlich sein, wann man sein Ziel erreicht und wie lange man für bestimmte Aufgaben auf dem Weg dorthin braucht. Außerdem gibt es auch die ganzen Sammelaktionen, die einen beinahe unendlichen Spielspaß zulassen. Die Grafik spricht vielleicht nicht jedermann an, denn alles ist im knuddeligen Chibi-Look gestaltet, den Japan-Fans mit Sicherheit schon einmal zu Gesicht bekommen haben. Doch wen das nicht stört, wird ein schön gestaltetes Spiel mit Liebe zum Detail vorfinden.
Ein weiteres Plus sind die spannenden Angel-Turniere, in denen ihr mit Freunden entweder via DS-Drahtlos-Funktion oder sogar per Wi-Fi ein Turnier über das Internet starten könnt. Dabei sind die Einstellungen sehr leicht und die Aufgaben unterschiedlich: Mal geht es darum, wer am meisten Fische angelt, mal darum, wer das größte Exemplar aus dem Wasser zieht. Auf jeden Fall macht es Spaß.




Verpackung Auf dem Cover sieht man Senri, der gerade auf einem Boot einen Fisch aus dem Wasser zieht. Mit ihm auf dem Schiff sieht man zwei seiner Monster, dahinter ein Schild, auf dem mit Regenbogenfarben „Harvest Fishing“ steht. Leider verdeckt das große USK-Logo einen sehr großen Teil des eigentlichen Motives, was wirklich schade ist. Auf der Rückseite findet man neben den üblichen rechtlichen und technischen Hinweisen noch einige Informationen über das Spiel, welche gut zusammengefasst sind. Das beiliegende Handbuch ist zwar einfach gestaltet, passt jedoch sehr gut zum Spiel und sieht auch toll aus. Es ist wirklich hilfreich und erklärt jeden Punkt des Spiels noch einmal mit kurzen Beschreibungen. Auch viele Bilder und Screenshots helfen bei den Erklärungen. Wer mehr über die verschiedenen Charaktere wissen möchte, findet hier auch eine Auswahl der Personen, die ihr treffen werdet.



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+ Schön gestaltete Welten und Figuren
+ Viele Ausrüstungen und Köder
+ Wi-Fi und DS-Drahtlos Multiplayerfunktion
- Teilweise sehr in die Länge gezogene Aufgaben
- Manchmal ein wenig zu schwer gestalteter Angelvorgang
- Gerade am Anfang ein wenig Probleme, an neue Ausrüstungen zu kommen
Fazit „Harvest Fishing“ ist ein entspannendes Spiel, das immer wieder Freude macht und euch an den Handheld fesseln wird. Egal ob ihr eurem Sammelwahn freien Lauf lassen, euch in eine süße Umgebung begeben oder wissen wollt, ob Senri seine Schwester wieder zum Erwachen bringt - wer einmal mit dem Fischerwahn angefangen hat, wird sehr wahrscheinlich nicht mehr so schnell damit aufhören können. Wen das Spiel also auch nur im Geringsten anspricht, der sollte einmal reinschauen. Denn selbst wenn es wohl nicht das „Spiel des Jahres“ ist, kann man doch auf ein wirklich gutes Game blicken.
Grafik
Grafik
1.5

Sound
Sound
2

Steuerung
Steuerung
1

Story
Story
2

Gesamtnote


1.7
Gamedesign
Gamedesign
1

Multiplayer-<br>modus
Multiplayer-
modus
1

Umfang/<br>Bonus
Umfang/
Bonus
3

Preis/<br>Leistung
Preis/
Leistung
2

Autor: /  Celest_Camui
Lektor: Kathrin Hommel
Grafiker: Rebecca Bertram /  Reh-Baecker
Datum d. Artikels: 05.02.2011
Bildcopyright: Rising Star, Koch Media


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