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Am 28. Juli präsentieren euch die Kazé Anime Nights den Surfer-Anime "Ride your Wave", welcher mit großen Emotionen gespickt ist. Wir durften uns den Film bereits vorab anschauen und geben euch hier einen kleinen Einblick...!

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BlazBlue: Continuum Shift

Originaltitel: Bureiburū: Kontinyuamu Shifuto, ブレイブルー コンティニュアム シフト
 
„BlazBlue: Continuum Shift“ ist wohl wahr ein gekonntes Beat'em Up im Animestil. Das Spiel lockt mit vielen Optionen, Verbesserungen, neuen Charakteren und einer weiterführenden Geschichte. Doch kann dieses Spiel halten, was es verspricht und überzeugt es auch ein weiteres Mal die Fans?
Inhalt In einer früheren Zeit existierte eine Kreatur, die den Namen „Schwarze Bestie“ trug. Sie besaß unfassbar große Kräfte und trachtete nach der Zerstörung der Menschheit. Nach einem vernichtenden Kampf standen die Menschen vor der endgültigen Zerstörung. Sie blickten ihrem Schicksal entgegen und wollten dennoch bis zum Tode kämpfen, auch wenn es keinen Sinn hatte. In einer solch aussichtsloser Situation tauchten, wie aus dem Nichts, sechs Helden auf. Sie brachten den letzten Überlebenden bei, wie man die mystischen Zauberkräfte des Universums nutzt und kontrollieren kann. Mit dieser neuen Kraft hat sich der Kampf gewandelt, zu Gunsten der Menschheit. Die Menschen erschufen mit den neu errungenen Kräften und mit Hilfe der Wissenschaft die „Ars Magus“. Jene, die die „Ars Magus“ benutzen konnten, kämpften tapfer an der Seite der sechs Helden gegen die mächtige Schwarze Bestie. Nach vielen brutalen Schlachten siegte die Menschheit am Ende. Überlebende erzählen bis heute ihren Nachkommen von dem „Ars Magus-Krieg“, wie sie ihn heutzutage nennen und die sechs glorreichen Helden gingen somit in die Geschichte ein. Einige Tage vergingen nach dem Krieg und die Menschen fanden sich in ihrem alltäglichen Leben wieder zurecht und erfreuten sich an ihrer Existenz. Doch leider trügt der Schein so oft. Aus den Überresten der Bestie bildete sich ein furchtbarer dunkler Nebel. Dieser bedeckte in kürzester Zeit den gesamten Planeten. Die längere Aufnahme dieses Nebels hatte schädliche Folgen für die Anatomie der Menschen. Um die Aufnahme dieses Giftes zu verringern oder sogar zu verhindern, waren die Menschen gezwungen ihre Städte auf den hohen Bergen ihres Planeten zu errichten. Man nannte diese Städte fortan „hierarische Städte“. Nun gilt es die Menschheit erneut vor der Bestie zu retten.

Die Handlung schließt bei dem Vorgänger „Calamity Trigger“ an. Der von NOL (Novus Orbis Librarium) gesuchte Schwerverbrecher „Ragna the Bloodedge“ treibt wieder sein Unwesen. Diesmal ist sein Ziel nicht die Zerstörung der NOL, sondern eher die Rache an einer bestimmten Person aus vergangenen Zeiten. Hierbei treten die einzelnen Charaktergeschichten wieder ein. Der NOL-Offizier Jin Kisarai ist zum Beispiel weiterhin auf der Ferse seines Bruders Ragna und die NOL-Soldatin Noel Vermillion tritt einem Attentäter entgegen, der ihr eigentlich immer sehr vertraut war.
Die Story ist sehr komplex und um sie zu verstehen, muss man sich durch die komplette lange Geschichte durchklicken. Zum Glück wird die allgemeine Geschichte kurz vorher grob aufgegriffen, um sich wieder im Geschehen zurecht zu finden.
BlazBlue - Continuum Shift
Erscheinungstermin:30.11.2010
Preis (Amazon):59,90 €
Bestellen:Bei Amazon
Genres:Beat 'em Up
Konsole:X-Box 360
Dt. Publisher:Arc System Works
Entwickler:Arc System Works
Altersfreigabe:USK: 12
PEGI: 12
Multiplayer-fähig:Über Netzwerk
Spieleranzahl:1-2
Vergleichbares:Fate/Unlimited Codes

UmsetzunG „BlazBlue: Continuum Shift“ ist, wie seine Vorgänger, ein 2D Beat'em Up im Animestil. Anime-Fans dürften hier ihren Spaß an dem Spiel haben, da es auch mit wunderbar animierten Hintergründen triumphiert. Man hat hier, wie in so gut wie jedem Spiel, mehrere Schwierigkeitsstufen. Neu in „Continuum Shift“ ist der Anfänger-Modus, in dem man die schwierigen Moves in vereinfachter Form ausführen kann. Dies frustet weniger Anfänger, im Gegensatz zu den Vorläufern. Dennoch ist mehr Neues hinzugekommen, als nur der Anfänger-Modus.





Im Hauptmenü sieht man schon, dass man einiges zur Auswahl hat. Neben einem ellenlangen Tutorial trifft man auf den üblichen Arcademodus. Hier stehen dem Spieler 14 Charaktere zur Verfügung. Nach insgesamt zehn Kämpfen schaltet ihr einige neue Dinge in der Galerie frei, wie zum Beispiel Bilder, Videos, Sounds und noch mehr. Natürlich könnt ihr selbst einstellen, welchen Bedingungen diese zehn Runden unterliegen. In diesem Modus könnt ihr sogar mit einem Freund gemeinsam spielen. Unter dem Arcade seht ihr den Versus-Modus. Dieser beinhaltet das, was er bedeutet: Kämpfe ohne Story oder frei spielbare Dinge, gegen CPU oder einen Freund.
Kommen wir zu den Extra-Features, so seht ihr den folgenden Punkt: Punktspiel. Hier könnt ihr alleine einstellbare Kämpfe spielen und eure Highscores in Xbox-live hochladen. Im Training könnt ihr, wie in allen Beat'em Ups eure Moves und Super-Angriffe üben und Feinheiten verbessern. Dieses Spiel ist nicht grade leicht zu bedienen, wenn es um die Spezial-Angriffe außerhalb des Anfängermodus geht. In Herausforderungen könnt ihr eine Reihe an Missionen für jede Figur übernehmen und kämpfen. Man mag vielleicht annehmen, dass dies ein Online-Modus ist, doch da hat man sich geschnitten. Lediglich „Netzwerk“ bietet die Möglichkeit, sich online gegen andere Spieler zu messen, was eigentlich schade ist, dass das nicht mit den anderen Modi, wie zum Beispiel dem Legionmodus, möglich ist. Hier kann man mit seiner eigenen Legion oder Armee gegen eine andere Armee spielen. Es ist Taktik angesagt. Ihr habt am Ende bis zu 20 Kämpfer in eurer Armee. Pro Kampf könnt ihr einen Kämpfer hinzubekommen oder auch verlieren. Zudem stellt ihr pro Match eure Legion zusammen, die dann gegen den Gegner antritt. Natürlich bietet das Spiel auch einen Storymodus. Hier klickt ihr euch zu Anfang durch eine ellenlange Einführung zur Vorgeschichte des Spiels. Nach dieser gelangt ihr zu dem Menü, wo ihr die einzelnen Kurzgeschichten der Figuren durchspielen könnt. Pro Durchspielen, schalten sich mehr und mehr Figuren frei. Leider habt ihr nicht die Möglichkeit von allen Charakteren die Geschichten zu spielen. Innerhalb der Geschichten habt ihr die Möglichkeit zu interagieren, indem ihr zwischen zwei Optionen wählen könnt, wie ihr nun in den Situationen reagiert. Leider rückt die eigentlich interessante und witzige Geschichte des Spiels in den Hintergrund, dadurch dass man sich nur durchklickt. Das ist eigentlich sehr schade, da diese Geschichte Potential hat, auch um eines möglichen Animes wegen. Nach den Schlachten schaltet ihr wieder neue Extras in der Galerie frei. Natürlich könnt ihr bei allem in eure Statistiken reinschauen und Rekorde von euch versuchen erneut zu knacken. Ihr habt zum Beispiel bei dem Menüpunkt Wiederholungen die Chance, eure Kämpfe noch einmal zu betrachten, die ihr aufgenommen oder sogar aus dem Netzwerk herunter geladen habt. Wenn man sich nun die teils nicht einfache Steuerung betrachtet, wird man als Anfänger schnell frustriert. Wie schon mehrfach erwähnt und wie man in anderen Tests dieses Spiels lesen kann, ist die Handhabung nicht leicht. Dies liegt unter anderem auch daran, dass man als Anfänger eher zufällig die Supermoves aktiviert als gekonnt. In dem langen Tutorial wird euch genau erklärt, wie man welchen Move aktiviert. Zum Beispiel aktiviert man die Supermoves erst durch vorläufige Kombos, die man in einer bestimmten Reihenfolge startet. Zudem muss man treffen, damit sich diese aktivieren, was nicht unbedingt einfach ist, da der Gegner wie man selbst in Bewegung bleibt. So liegt es am Spieler, eine Taktik zwischen ausweichende oder abbrechende Angriffe und seine eigenen Attacken auszuarbeiten. Je höher man die Schwierigkeit einstellt, desto mehr legt sich das Spiel nach Taktik aus. Dennoch bietet jeder Charakter Abwechslung in den Angriffen und Supermoves, die sich in ihrer Animation echt sehen lassen können.







Verpackung Grün ist wahrhaftig die Farbe für Xbox Verpackungen und genauso ist es auch hier. Auf dem Cover glänzen einige bekannte Figuren, auch aus vorherigen Teilen dieser Serie. Der Stil des Covers ist ganz klar im Digital Painting gehalten. Auf der Rückseite zeigen sich einige Screenshots aus den Kämpfen und Charaktere in ihrer gewohnten Spielhaltung. Rote Überschriften locken zum Kauf des Spiels. Unter all diesen Informationen stehen die technischen Feinheiten wie Sprache, Speicherplatz und Spieleranzahl. Bei dem Spiel ist sogar ein Booklet vorhanden, welches dem Spieler eine kurze Einführung in die Steuerung und in das Interface des Spiels gibt.
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+ Animestil
+ animierte Hintergründe
+ witzige Story
- Schwere Steuerung
Fazit Dieses Spiel hat durchaus Potential und ist kein alltägliches Beat'em Up wie andere Spiele. Es bietet Einiges mehr als nur Schlägereien mit ein bisschen Story. Dennoch braucht der Spieler den Ehrgeiz sich in die nicht unbedingt einfache Steuerung einzuspielen und auch dann, wenn es noch nicht so klappt wie es sollte, die Motivation, auch am Ball zu bleiben. Für Anime-Fans ist dieses Spiel auf grafischer Ebene ein Schmaus für das Auge. Es gibt kaum solch liebevoll designte Beat'em Ups wie dieses. Dennoch ist es schade, dass dieses Spiel es vergeudet, mehr auf den Schatz der Story einzugehen. Man empfindet es später einfach nur als lästig, sich durch die Geschichten zu lesen bzw. zu klicken. Man müsste einen besseren Einklang zwischen Kampf und Geschichte finden als diesen. Freuen wir uns auf den folgenden Titel!
Grafik
Grafik
1

Sound
Sound
1

Steuerung
Steuerung
3

Story
Story
2

Gesamtnote


1.9
Gamedesign
Gamedesign
1.5

Multiplayer-<br>modus
Multiplayer-
modus
2

Umfang/<br>Bonus
Umfang/
Bonus
2

Preis/<br>Leistung
Preis/
Leistung
3

Autor: /  Reh-Baecker
Lektor: Regina Liebersbach /  Chimi-mimi
Grafiker: Rebecca Bertram /  Reh-Baecker
Datum d. Artikels: 25.04.2011
Bildcopyright: Arc System Works


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