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Sakura Wars: So Long, My Love

Originaltitel: Sakura Wars ~ So Long, My Love ~
 
Zum ersten Mal schafft es ein „Sakura Wars“ Spiel nach Deutschland und zugleich geht es geschichtlich und inhaltlich schnell zur Sache. Folgt Shinjiro, dem Protagonisten, in eine altbekannte und doch neue Welt und erlebt mit „Sakura Wars ~ So Long, My Love ~“ eine außergewöhnliche Geschichte rund um die Liebe und den Krieg, der Hand in Hand mit dem täglichen Leben geht...
Inhalt Aus Japan zurückgekommen wird Shinjiro Taiga gleich von neuen Gesichtern in Empfang genommen. Als ehemaliger Leutnant der Navy in Japan soll er nun der neue Captain der zur New York Combat Revue gehörenden Star Division werden. Natürlich ist aller Anfang grundsätzlich schwer. Shinjiro muss sich nicht nur an neue Gesichter gewöhnen, sondern auch an eine neue und fremde Umgebung. Zu seinem Glück trifft er auf die süße Gemini Sunrise, die ebenfalls das Hauptquartier sucht. Zusammen machen sich beide auf den Weg. Doch kaum ist Shinjiro in seiner künftigen Behausung angekommen, da wird er schon sehr unfreundlich, durch ein Missverständnis, willkommen geheißen. Nach dieser ersten Bekanntschaft mit Cherry Cocker und Anri Yoshino, verbringt er erst einmal eine ruhige Nacht. Am nächsten Morgen wird er schon von Gemini erwartet, sie nimmt sich die Zeit und zeigt Shin die Stadtviertel. Eine leichte Erschütterung und eine große Explosion unterbrechen den gemütlichen Stadtspaziergang, denn der Krieg ist immer nah. Doch statt zur Verteidigung gerufen zu werden, wird explizit nur auf Shinjiro verzichtet. Obwohl er extra zum Kämpfen nach New York kam, wird ihm nicht gestattet, diesem Kampf beizuwohnen. Leicht wütend schluckt der den Befehl von Ratchet Altair und versucht sich mit all seinen Gedanken an den Anblick der Stadt zu fesseln. Doch so einfach fällt ihm diese Abweisung nicht und Gemini versucht, ihn auf andere Gedanken zu bringen...

Einige Stunden später, nach den Ereignissen, führt ihn Altair zum Kommandeur der New York Combat Revue. Shinjiro versucht noch mal Klarheit zu schaffen, doch irgendwie liefert das Gespräch nicht die von ihm erhofften Ergebnisse. Ein wenig später trifft er auf die etwas arrogante Subaru Kujou und auf Cheiron Archer. Eine Begegnung, auf die er wohl hätte verzichten können...
Sakura Wars: So Long, My Love
Erscheinungstermin:09.04.2010
Preis (Amazon):24,95 €
Bestellen:Bei Amazon
Genres:Adventure, RPG
Konsole:Wii
Entwickler:Tecmo Koei
Sprache:Sprache: Japanisch,Englisch; Text: Englisch
Altersfreigabe:USK: 6
PEGI: 12
Multiplayer-fähig:Nein
Spieleranzahl:1
Vergleichbares:Bleach - Shattered Blade

UmsetzunG Grafisch bietet das Spiel eine gute Ansicht, jedoch wurde sich nicht allzu viel Mühe gegeben. Grundlegend erinnert die Grafik an einen Anime, was anfangs auch einen sehr positiven Eindruck macht. Nur leider wird bei Gesprächen und Räumlichkeiten nicht viel Wert darauf gelegt. Den Protagonisten Shinjiro bekommt man nur sehr sehr selten zu Gesicht, da man die anderen Charaktere durch „seinen Augen“ sieht.
Wenn man das Spiel mal nicht gerade im Anime-Stil erlebt, sind die Charaktere und Hintergründe in 3D gehalten. Leider sehen die Charaktere dort sehr kantig aus, was den anfänglichen guten Eindruck schmälert.
Die Interaktionsmöglichkeiten beschränken sich in den ersten drei bis vier Stunden lediglich auf Laufen und aus einer Art von Minispielen. Man hat gelegentlich die Möglichkeit, den Verlauf der Geschichte ein wenig zu verändern. Es werden dem Spieler drei Antwortmöglichkeiten eingeblendet und je nachdem welche man auswählt, kann sich die Geschichte gänzlich anderes entwickeln. Zusätzlich bekommt man die Gelegenheit, bestimmte Mechanismen mit Hilfe des Nunchuk und der eigentlichen Wii-Fernbedienung in Bewegung zu bringen. Einmal müsst ihr die Gänge schrubben und ein anderes Mal den Strom im Theater wieder herstellen.

Wer natürlich auf große Schlachten gehofft hat, wird anfänglich enttäuscht, kann sich aber im späteren Verlauf des Spiels darauf freuen. Mit eurem STAR, einem Kampfroboter optimal zugeschnitten auf die Persönlichkeit des Führers, wagt ihr euch in die vielen Kämpfe. Ob an Land, im Wasser oder hoch oben in der Luft – mit eurem STAR seid ihr definitiv für jede Art von Kampf gewappnet.
Links auf eurem Kampfbildschirm habt ihr eure auswählbaren Kommandos, direkt daneben ist ein hellblauer Balken – dieser zeigt euch wie weit ihr euch von eurem jetzigen Stand weg bewegen könnt oder wie viele Angriffe ihr hintereinander ausführen könnt. Jede Aktion benötigt ein wenig dieser Mobility Gauge. Direkt darunter findet man zwei weitere Balken, die ersten sind die HP des STARs und darunter sind die Spirit Points (SP) des Piloten zu finden.
In den verschiedenen Kampfbereichen (Land, Wasser, Luft) stehen euch verschiedene Angriffsmöglichkeiten zur Verfügung und hier wird stark auf Strategie gebaut, vor allem wenn die Feinde größer sind als ein Wolkenkratzer.

Die Handhabung und die allgemeine Steuerung der STARs benötigt ein wenig Übung, da auch der Sichtbereich des STARs eine wichtige Rolle spielt beim Zielen. Hier besteht nämlich auch die Möglichkeit von Kombinationsangriffen mit einem eurer Teammitglieder, die oftmals einen sehr durchschlagenden Erfolg zeigen.

Der Sound des Spiels ist im Durchschnitt recht angenehm und wirkt nur in vereinzelten Momenten unpassend. Dass die Charaktere in diversen Momenten auch wirklich sprechen, das zwar nur auf Englisch, erhöht das Spielerlebnis; nur leider hat man auf die Synchronisation von Shinjiro überwiegend verzichtet.

Wem das noch zu wenig ist, kann mit dem Handy von Shinjiro im späteren Spielverlauf einige tolle Fotos schießen. Camratron, so nennt sich die Kamera, kann zu jeder Zeit gezückt werden.







Verpackung Die Testversion des Spiels gelangt ohne Hülle, jedoch mit einem dicken Handbuch, in unsere Hände.
Das Handbuch ist komplett auf Englisch, enthält aber viele recht einfach verständliche Erklärungen, die das Spielen ungemein erleichtern können.

Als Extra bietet das Spiel selbst den Menüpunkt „A free day in New York“. In diesem Mode kann man sich jederzeit die geschossenen Fotos ansehen oder sich zu Romando begeben. Hier kann man Passwörter eingeben, um weitere interessante Extras freizuschalten.
+ Anime Stil
+ Synchronisation der Charaktere
+ Beeinflussbare Geschichte
- Rein englischsprachig
- Lange Einführung
- Kantige 3D Grafik
Fazit „So Long, My Love“ ist die erste offizielle „Sakura Wars“ Umsetzung, die es auch zu uns nach Deutschland schaffte. Fans des Anime kommen einerseits auf Ihre Kosten und werden jedoch in manchen Punkten stark enttäuscht. Mit allzu hohen Erwartungen sollte man an das Spiel nicht gehen, weil der Spieler teilweise stark gezwungen ist, den englischen Text genau zu lesen, so dass seine ganze Aufmerksamkeit darauf gerichtet ist. Dabei können andere Details in den Hintergrund rücken. Eine lange Anfangsgeschichte, inklusive verschiedener Tutorien, sollen in das Spielvergnügen helfen. Die Minispiele sind eine interessante Variante und auch die etwaigen Auswahlmöglichkeiten von Antworten bieten jedem eine individuelle Story, was das Spiel doch wiederum recht interessant macht. Jedoch sollte man das Spiel zumindest mal angespielt haben, um sich sein eigenes Bild zu machen.
Grafik
Grafik
3

Sound
Sound
3

Steuerung
Steuerung
3.5



Gesamtnote


3.3
Gamedesign
Gamedesign
3

Story
Story
3

Umfang/Bonus
Umfang/Bonus
4

Preis/Leistung
Preis/Leistung
3.5

Autor: /  Yukii2
Lektor: Jennifer Brox
Grafiker: Andreas Williger /  Minorou
Datum d. Artikels: 18.05.2011
Bildcopyright: SEGA, TECMO KOEI America, NIS Amerika


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