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In einer Welt, in der Kriege durch den Einsatz von gewaltigen Drachen entschieden werden, gibt es nur einen einzigen Weg, diese Herren der Lüfte zu besiegen: Man muss ihnen auf den Zahn fühlen.

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Little Big Planet PSP

 
Ein Jahr nach dem Release von „Little Big Planet“ für die PS3 gibt es nun gutes Futter für die PSP. Nun könnt ihr auch unterwegs, mit euren eigenen gestalteten Sackboys die Welt von „Little Big Planet“ beschreiten und eurer Kreativität freien Lauf lassen.
Inhalt In „Little Big Planet“ gibt es keine wirklich leitende Geschichte. Diese bietet sich euch eher individuell pro Land, das sich wiederum in Level aufgliedert, in denen es darum geht, anderen zu helfen. In der ersten Welt „Rundgang“ macht ihr, wie der Name schon sagt, einen kleinen Rundgang durch eine Welt von „Little Big Planet“. Die erste Welt befindet sich im Down-Under und zu Beginn des Levels begrüßt euch Bruce der Löwe. Er wird euch immer wieder auf eurem Urlaubsrundgang erscheinen. Doch erstmal geht es los, die Welt erkunden. Bei kleinen Hindernissen helfen euch die freundlichen Tiere des Down-Under, wie zum Beispiel Kängurus und oder Koalabären. Später trefft ihr auf einen Frosch, dem ihr einen Moskito geben müsst, damit er seine Zunge rausstreckt, die als Brücke zum Weiterlaufen fungiert. Im nächsten Level „Zum Greifen nahe“ trefft ihr erneut zu Beginn auf Bruce, der euch berichtet, dass ihr es auf die Spitze des Berges schaffen müsst, um einen Auftrag vom Mystiker zu erhalten. Dieser erwartet euch am Ende leider noch nicht, da ihr es erst durch die Höhle der Träume schaffen müsst. Im folgenden Level „Didgeridoo oder nicht Didgeridoo“ begebt ihr euch in diese Höhle. Doch Bruce warnt euch: Die Höhle ist voll von Kriechtieren und Fallen, die Körper und Seele herausfordern. Doch natürlich wagt man sich hinein. In der Höhle hilft man dann einigen Ahnengeistern aus der Patsche und weicht einigen anderen bösen Geistern aus. Am glorreichen Ende wartet dann auch endlich der Mystiker auf euch und vertraut euch diese große Aufgabe an. In „Traumzeit“ müsst ihr durch das Didgeridoo des Mystikers klettern und gelangt in die Traumzeit, wo die besagte Aufgabe und die Magie des Schöpfens enthüllt werden. Es waren damals alle großen Meisterschöpfer zu einer großen Karnevalsparty eingeladen. Leider haben nicht alle geantwortet. An euch liegt es nun nachzusehen, was bei den Meisterschöpfern los ist. Vom Down-Under gelangt ihr in den Orient und müsst dort dem Meisterschöpfer Sario beim Kampf gegen einen gemeinen Drachen helfen.
Little Big Planet
Erscheinungstermin:20.11.2009
Preis (Amazon):16,90 €
Bestellen:Bei Amazon
Genres:Geschicklichkeit, Sonstiges, Jump'n'Run
Konsole:Playstation Portable
Dt. Publisher:Sony
Entwickler:Sony
Sprache:Deutsch
Altersfreigabe:USK: 6
Multiplayer-fähig:Über Netzwerk
Spieleranzahl:1-4
Vergleichbares:Mario vs. Donkey Kong – Aufruhr im Miniland

UmsetzunG Gleich zu Beginn bekommt ihr ein einstimmendes Video gezeigt und landet kurze Zeit später schon im Tutorial von „Little Big Planet“. Hierbei werden euch alle Funktionen von diesem Spiel erklärt. Zu Beginn des Tutorials könnt ihr eure Figur erstmal mit den ersten Kleidungsstücken aufpeppen. Später im Spiel sammelt ihr natürlich noch mehr und könnt jederzeit, auch mitten in einem Level, eure Figur neu ausstatten. Die Steuerung ist recht einfach und simpel gehalten und die kleinen Emotionen, die ihr eurer Spielfigur verpassen könnt, gestalten das Spiel als recht amüsant. Weitere Steuerungsneuheiten, auf die ihr in weiteren Levels stößt, werden mit witzigen Video-Tutorials erklärt. Kostüme und Fell-Muster sind natürlich nicht die einzigen Dinge, die ihr in der Welt von „Little Big Planet“ sammeln könnt. Ihr könnt Sticker sammeln, die euch bei einigen Missionen helfen werden und diese fungieren natürlich nicht nur als Missionshelfer, sondern dienen auch als Verschönerungen der Welten. Sticker könnt ihr fast überall hin kleben und Welten damit neugestalten. Das Stickermenü und das Menü für die Kostüme befinden sich im „Popit“. Hier seht ihr natürlich noch eine weitere Funktion. Falls ihr mal im Spiel nicht weiter kommt und sozusagen feststeckt, müsst ihr das Level nicht von vorne beginnen. Hier gibt es eine wunderbare Funktion, mit der man sich durch Drücken der X-Taste selbst in die Luft jagen kann und beim letzten Zwischenspeicherpunkt wieder erscheint. Gott sei Dank gibt es von diesen Punkten nicht wenige in den Levels, sodass man recht einfach durch die Levels kommt. Neu ist, dass man nun beliebig oft seinen Sackboy in die Luft jagen kann. In der PS3-Version musste man nach einigen Malen schon das Level neu starten. Die Level müsst ihr natürlich nicht nur durchlaufen, sondern könnt auch in einigen Passagen mit einem Jetpack fliegen und dabei einige Gegenstände von A nach B befördern, oder müsst euch irgendwo festhalten und werdet an euren gewünschten Punkt teilweise geschleudert. Hebel müssen genau bedient, Blöcke genau verschoben und Tasten gut gedrückt werden. Oft geschieht es aber, dass man einige Rätsel in einem Level noch nicht lösen kann, da man die Sticker noch nicht hat. Dies ist aber nicht weiter schlimm, da ihr diese in den folgenden finden werdet. Später könnt ihr das Level erneut spielen und wer es genau nehmen will, auch auf die gewünschte 100% (durchgespielt und alles gesammelt) bringen. Dazu müsst ihr natürlich auch alle blauen Blasen sammeln, die euch Punkte einbringen. Wenn ihr ein bereits durchgespieltes Level nochmals spielt, fällt euch auf, dass die Stickerblasen nun zu normalen blauen Punkteblasen mutiert sind. Manchmal kommt ihr dann auf versteckte Rennen, indem ihr das Spiel so schnell wir möglich durchrennen müsst. Je mehr Level ihr durchspielt, umso weiter geht eure Reise. Zwischendurch könnt ihr auch kleine Abzweigungen zu Minispielen nehmen, in denen ihr z.B. einem Bauern mit dem Scheren seiner Schafe helfen müsst, oder auf einem Surfbrett surft. Im Grunde gestaltet sich das Spiel sehr ähnlich an dem PS3 Vormodell, die knuddelige, plüschige Atmosphäre bleibt weiterhin erhalten und man fühlt sich kreativer denn je. Der Ton hakt an manchen Stellen, aber das kommt nicht allzu oft vor. Doch lange Ladewartezeiten frustrieren schon arg beim Spielen. Leider fehlt der Multiplayerteil völlig. Da hilft es auch nicht, Level mit anderen tauschen zu können.










Verpackung Die Verpackung ist in dem typischen „Little Big Planet“ Style gehalten. Auf dem Cover seht ihr natürlich den typischen Sackboy. Das Handbuch führt euch durch die Welt des Sackboys. Hier könnt ihr alle wichtigen Dinge zur Steuerung und den Planeten nachlesen.
Im Hauptmenü des Spieles seht ihr am Anfang drei Welten, „Little Big Planet“ (Story), der „Community-Mond“ und „Meine Zentrale“. Bei „Little Big Planet“ gelang ihr zur Story mit den ca. 30 Levels, beim „Community-Mond“ könnt ihr, wenn ihr im Internet seid, Level runter laden und im Storymodus spielen. „Meine Zentrale“ ist ein Sammelbecken für den Spieler. Alle Statistiken der Spiele werden dort gesammelt. Man kann dort zusätzlich das Aussehen des Charakters verändern und News aus der „Little Big Planet“ Community erhalten. Wenn ihr allerdings das Down-Under erfolgreich durchquert habt, erhaltet ihr einen vierten Planeten „Mein Mond“. Hier könnt ihr selber Level erstellen, nach euren eigenen Vorstellungen und das bei mehr als 60 Stück. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Diese Level könnt ihr dann natürlich im Network hoch laden und bewerten lassen. Zusätzliche Gegenstände, mit denen ihr Level gestalten könnt, könnt ihr auch im Store herunterladen. Leider sind diese oft kostenpflichtig. Natürlich könnt ihr eure Werke auch offline mit Freunden teilen.
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+Charmantes Gamesdesign
+Abwechslungsreiche Levels
+Treffende Musikuntermalung zur Grafik
-Kein Multiplayer
-Lange Ladezeiten
-Nur 30 mitgelieferte Levels, weitere kostenpflichtig
Fazit Es ist schon schade, dass hier kein Multiplayermodus vorhanden ist, dennoch hat das Spiel, dank seiner vielen Extras und der eigens originellen Atmosphäre einen hohen Lustfaktor. Für Unterwegs ist es ein Muss und bereitet viel Freude, sich durch die mehr als 30 Levels zu rätseln und selber mehr als 60 Stück erstellen zu können. Auch das Tauschen der eigens erstellten Levels oder das Herunterladen weiterer Levels für den Storyteil zu Hause machen Spaß. Leider sind die originalen Zusatzlevel oft mit Kosten verbunden, was wiederum weniger positiv ist, aber im Großen und Ganzen kann man sagen, dass „Little Big Planet“ eine Bereicherung für die PSP-Sammlung ist.
Grafik
Grafik
1.5

Sound
Sound
2.5

Steuerung
Steuerung
1.5



Gesamtnote


2.0
Gamedesign
Gamedesign
1.5

Story
Story
2.5

Umfang/Bonus
Umfang/Bonus
2

Preis/Leistung
Preis/Leistung
2.5

Autor: /  Reh-Baecker
Lektor: Regina Liebersbach /  Chimi-mimi
Grafiker: Andreas Williger /  Minorou
Datum d. Artikels: 24.06.2011
Bildcopyright: Sony


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