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Im Rahmen der KAZÉ Anime Night präsentierte Anime on Demand von 29. - 31.05.2020 den ersten Kino-Ableger der Erfolgsreihe "DanMachi" erstmals in Deutschland. Wir haben ihn uns für euch einmal angeschaut - vom heimischen Sofa aus.

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Dragon Ball Raging Blast

Originaltitel: Doragon Bōru Reijingu Burasuto, ドラゴンボール レイジングブラスト
 
„Dragonball: Raging Blast“ ist ein weiteres Spiel zu der berühmten „Dragonball“-Saga des Autoren Akira Toriyama. Zählt dieser Teil auch zu den Flops der letzten „Dragonball“ Spiele oder wird dieser überzeugen können?
Inhalt Natürlich kennt so ziemlich jeder, der ein wenig Leidenschaft für Anime und Manga besitzt, die berühmte „Dragonball“-Saga aus der Feder des Herrn Toriyama. Aber geben wir mal an dieser Stelle trotzdem eine kurze Einleitung in die große Welt von Son-Goku und Co.

Ihr beginnt mit dem Start der Z-Geschichte. Son-Goku lebt friedlich mit seiner Frau Chi-Chi und ihrem gemeinsamen Sohn Son-Ghan auf der Erde. Plötzlich taucht ein Krieger namens Radditz auf, der behauptet, Son-Gokus bzw. Kakarotts Bruder zu sein. Radditz erklärt ihm, dass Son-Goku kein Mensch ist, sondern ein Sayajin, der dafür bestimmt war, den Planeten Erde auszulöschen. Doch damals hatte Son-Goku seinen Auftrag durch einen Unfall vergessen und weigert sich nun, diesen auszuführen. Um ihn jedoch zu überzeugen, entführt Radditz seinen Sohn und die mächtigen Kämpfe beginnen.
Son-Goku und Piccolo kämpfen gemeinsam Seite an Seite, um Radditz zu besiegen. Doch leider verläuft der Kampf zuungunsten unseres Helden. Son-Goku opfert sich, indem er Radditz festhält, während Piccolo seine Höllenspirale auf ihn abfeuert. Der sterbende Radditz verkündet mit seinem letzten Atemzug, dass zwei weitere Brüder von Son-Goku auf dem Weg hierher seien und ihn rächen werden. Sie sind weitaus stärker als er selbst und werden sich an der Menschheit für Radditz‘ Tod rächen. Um dies zu verhindern, sammeln alle wieder gemeinsam die sieben Dragonballs, um Son-Goku aus dem Reich der Toten wiederzubeleben. Piccolo nimmt sich der Kampferziehung von Son-Gohan an und alle anderen Kämpfer trainieren fleißig, um den Gegnern stärker denn je zu begegnen. Natürlich ist dies nur der Anfang der insgesamt vier Z-Sagen. Daraufhin folgen noch Freezer, Cell und Boo, die Son-Goku bekämpfen muss.
Dragonball: Raging Blast
Erscheinungstermin:13.11.2009
Preis (Amazon):46,70 €
Bestellen:Bei Amazon
Genres:Beat 'em Up
Konsole:X-Box 360
Dt. Publisher:Namco-Bandai
Entwickler:Namco-Bandai
Sprache:Englisch, Deutscher Untertitel
Altersfreigabe:USK: 12
Multiplayer-fähig:Über Netzwerk
Spieleranzahl:1-8
Vergleichbares:Dragon Ball Raging Blast 2

UmsetzunG In diesem Spiel geht es sogar ein Stück weiter als die TV-Z-Saga. Ihr habt insgesamt sieben Sagen zum Durchprügeln. Mit insgesamt über 100 Kämpfen, wovon ihr einige auch freispielen müsst. Den Startschuss setzt, wie oben schon erwähnt, die Sayajin-Saga mit Radditz und Vegeta, über Freezer, Cell bis hin zu Boo. Zusätzlich zu diesen vier Sagen habt ihr noch die „Legendäre Super-Sayajin-Saga“. Dort trefft ihr auf Son-Gokus Vater Broly, der den DBZ-Kennern aus den Filmen bekannt ist. Für die, die nicht ganz so fit sind in der geschichtlichen Reihenfolge von Dragonball, gibt es bei jeder Saga sowohl einen Prolog als auch einen Epilog - leider nur in schriftlicher Form. Als Zusatz befindet sich noch eine „Was-Wäre-Wenn-Saga“ in diesem Spiel. Hier könnt ihr euch, wie der Name schon verrät, durch fiktive Kämpfe prügeln.
Die Steuerung hat sich zum Vorgänger zwar etwas geändert, besitzt aber noch immer alt bekannte Moves. Es wird wieder geflogen, geprügelt, KI geschossen und Gegner durch die zerstörbaren Maps getreten. Erstmals könnt ihr sogar unter Wasser kämpfen. In manchen Stages sind kleine Seen eingebaut, in denen ihr euch bewegen könnt. Um aber wirklich mit allem zurechtzukommen und die kompletten Moves oder Combos zu beherrschen, sollte man sich doch durch die Tutorials klicken, die zumal auch Xbox-Punkte für euch abwerfen. Dort lernt ihr alles vom Bewegen bis hin zu den Würfen und Ultimativen Angriffen. Alles, was ihr tut und sei es auch nur bewegen, kostet euch KI. Diese könnt ihr aber entweder selbst aufladen durch einen Knopfdruck oder ihr ladet sie automatisch im Kampf auf, indem ihr einfach auf euren Gegner einschlagt. Ihr gelangt in den Hochspannungsmodus, wenn eure KI-Leiste voll aufgeladen ist. Dann könnt ihr die Superangriffe mit der rechten Steuerung ausführen. Natürlich kosten diese Angriffe auch wieder KI, umso mehr KI verbraucht ihr, wenn ihr euer Ass aus dem Ärmel zieht: Den Ultimativen Angriff. Dies ist die Spezialattacke eures Charakters und wird durch einen Klick auf die rechte Steuerung aktiviert. Hiermit könnt ihr euren Gegner regelrecht zerschmettern, wenn ihr denn trefft. Selbstverständlich darf das Verwandeln von eurem Charakter in einen Super-Sayajin nicht fehlen, hierbei stehen euch drei Stufen zur Verfügung, die immer die gleiche Menge an Energie verbrauchen. Im Kampf werden euch auch kleine Duelle begegnen, wenn ihr sowie der Gegner gleichzeitig einen starken Angriff ausführt. So etwas Ähnliches sah man schon zu Budokai-Zeiten und bleibt nun auch hier erhalten. Hier heißt es so schnell wie möglich den Analog-Stick drehen.
Leider wird euch auch schnell auffallen, dass die Steuerung nicht immer ganz so wunderbar funktioniert, wie sie eigentlich sollte. Zum Teil liegt es auch an manch dämlicher Kameraführung.











Auch die Multiplayer-Angebote fallen diesmal gut aus. Ihr habt die Möglichkeit, offline gegen einen Freund zu spielen oder online gegen bis zu acht Gegner. Neben dem normalen Versus-Modus, in dem ihr in gewohnten 1:1 Kämpfen gegen CPU oder Freund antretet, habt ihr auch die Möglichkeit, in „Super-Kampfprüfungen“ eure Ranglisten zu verbessern. Hier habt ihr die Wahl zwischen Überleben, Zeit-, Punkt- oder auch K.O.-Attacken. Hier kann man noch fünf weitere Modi freispielen. Natürlich dürfen die bekannten großen Turniere bei „Dragnonball“ nicht fehlen. Hier könnt ihr offline gegen CPUs oder online gegen bis zu acht Spieler kämpfen.
Auch freispielbare Dinge gibt es in „Dragonball: Raging Blast“. Hier könnt ihr Kämpfe, aber auch Attacken sowie Kostüme oder auch Musik im Museum freispielen. Dies soll natürlich an das Sammelfieber der Spieler appellieren. Bei allen Kämpfen habt ihr die Möglichkeit, individuell zu entscheiden, welchen Schwierigkeitsgrad ihr haben wollt. Hier könnt ihr wählen zwischen standardmäßigem Leicht, Mittel oder Schwer.
Leider müssen Fans der deutschen Synchronisation wieder leer ausgehen, da es nur eine englische Tonspur gibt und für Deutsche lediglich einen Untertitel.
Verpackung Auf dem Cover seht ihr Son-Goku und seinen Vater im Hintergrund in der Super-Sayajin-Form. Ganz groß über den beiden prangt der Titel des Spiels. Auf dem Backcover könnt ihr noch einige Informationen zum Spiel finden plus vier Screenshots. Bis auf die Extras im Spiel, die man freispielen kann, gibt es hier keine weiteren.
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+Lange Story-Teile
+Viele Charaktere
+Anime Grafik
-Kameraführung
-Orientierungslosigkeit in den Kämpfen
-Keine deutsche Synchronisation
Fazit Alles in allem ist dies wieder ein typisches „Dragonball“- Spiel. Aber es geht besser! Es gab schon mal bessere Teile von „Dragonball“, dennoch ist es kein Grund, das Spiel nicht zu kaufen. Es bietet viel, wenn man sich die Sagen mal betrachtet, mit über 100 Kämpfen. Dennoch wird man nicht ganz warm mit der Steuerung, was auch oft zu Frustmomenten oder Orientierungslosigkeit im Kampf führt. „Dragonball Raging Blast“ lockt zwar mit einigen extra Features und freispielbaren Charakteren, Kämpfen etc., dennoch fehlt einem die Motivation, ständig am Ball zu bleiben. Dies ist ein bedeutender Nachteil gegenüber anderen Spielen, die einen dauerhaft an der Konsole halten.
Grafik
Grafik
1

Sound
Sound
1

Steuerung
Steuerung
4

Story
Story
2

Gesamtnote


2.1
Gamedesign
Gamedesign
2.5

Multiplayer-<br>modus
Multiplayer-
modus
1

Umfang/<br>Bonus
Umfang/
Bonus
2

Preis/<br>Leistung
Preis/
Leistung
3

Autor: /  Reh-Baecker
Lektor: Jennifer Baronick /  Yuyuchiable
Grafiker: Rebecca Bertram /  Reh-Baecker
Datum d. Artikels: 27.06.2011
Bildcopyright: Namco Bandai


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