Animexx - Verein der Anime- und Mangafreunde e.V.

Und auch dieses Jahr hat unsere Redaktion keine Mühen gescheut, euch ihre Highlights des ausklingenden Jahres 2018 zu präsentieren und damit dem einen oder anderen vielleicht einen Denkanstoß zu geben, was er seinen Liebsten zu Weihnachten unter den Baum legen könnte...!

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Dynasty Warriors: Strikeforce

 
Die Spielereihe Dynasty Warrior beweist wieder mal mit einem neuen Ableger, dass sich neben Final Fantasy auch andere Spieleserien halten können. Dynasty Warrior verbindet Rollenspiel mit Strategie und Kampfgeschick und hat sich somit eine große Fangemeinde erobert. Genau dort schließt Strikeforce mit an und bietet eine neue aufregende und interessante Welt.
Inhalt Am Anfang stand ein kleiner unbedeutsamer Clan und eine Ideologie – ganz China sollte unter dem Frieden eines Herrscher leben, so der Gedanke manch eines Clanoberhaupts. Zusammen mit eurem kleinen und doch mächtigen Clan macht ihr euch auf den Weg, das große weite Meer oder die saftigen grünen Wiesen zu überqueren, um euch mit euren Gefolgsleuten in einer neuen Stadt niederzulassen.

Eure neu gegründete Stadt soll als Hauptlager dienen, in dem ihr euch auf eure Kämpfe vorbereiten und euren Verbündeten eine erholsame Pause gönnen könnt. Jedoch seht ihr euch stetig gezwungen, eure kleine Stadt gegen Feinde aller Art zu verteidigen.
In langen und harten Kämpfen müsst ihr euch gegen andere Clane behaupten und viele Anführer niederstrecken, um dem Ziel ein Schritt näher zu kommen.

Doch auch die Weiterentwicklung eurer Stadt steht für euch an oberster Stelle – so stark wie ihr sein wollt, so stark muss eure Stadt sein und somit kämpft ihr für euch, euren Clan und eurer Stadt, um der größte Clan zu werden, den ganz China je gesehen hat.
Bestreitet die größten Schlachten, arbeitet mit hinterlistigen Taktiken und bahnt euch euren Weg quer durch das Land, um das feindliche Oberhaupt zu bezwingen. Doch zuvor müsst ihr Herr über euer Ki und Meta werden und die verschiedensten Fähigkeiten meistern.
Lasst der Bestie in euch freien Lauf, doch seid euch sicher, dass ihr sie kontrollieren könnt. Koordiniert als Anführer eure Mitstreiter und führt verheerende Angriffe und Taktiken aus und bringt euren Clan an die Spitze von China.

Seid ihr fähig Einheiten zu befehlen und mächtige Schlachten zu schlagen? Dann beweist dies als Anführer eines mächtigen Clans!
Dynasty Warriors 6
Erscheinungstermin:07.03.2008
Preis (Amazon):34,99 €
Bestellen:Bei Amazon
Genres:Action, Strategie
Konsole:Playstation 3
Dt. Publisher:THQ
Entwickler:THQ
Altersfreigabe:USK: 12

UmsetzunG Über eine atemberaubende und sehr detaillierte Filmsequenz gelangt man zum Titelbildschirm. Hier findet man in der Mitte das Logo des Spiels und etwas darunter die Aufforderung die Start-Taste zu drücken. Der Aufforderung nachkommend, wird man in ein Menü geführt, wo man ein neues Spiel starten kann, ein gespeichertes laden kann oder einfach die grundlegenden Optionen einstellen kann.
Bei den Optionen hat man die Wahl zwischen Einstellungen und Installation. Ersteres beinhaltet die Kameraführung, Vibration und die Soundeinstellungen. Die Installation fragt an, ob man eine 1892MB große Datei auf der Playstation 3 installieren möchte. Dies ist sehr zu empfehlen, da sich die Ladezeiten im Spiel drastisch mindern.

Wenn man ein neues Spiel startet, bekommt man zugleich die Auswahl, sich für ein Volk oder Clan zu entscheiden. Zur Wahl hat man die Shu, die Wu und die Wei. Zu jedem Auswahlpunkt bekommt man Bilder in der Form einer Diashow zu sehen. Rechts von all dem befindet sich eine kleine Erörterung um was für Leute es sich bei dem jeweiligen Clan handelt. Jedoch muss man hier schon sagen, dass der Text extrem klein ist und man dadurch gezwungen wird, sehr nahe an den Bildschirm zu rücken.
Hat man sich für einen Clan entschieden, kann man sich einen Charakter von mehr als zehn zur Auswahl Stehenden auswählen. Hier sollte man aber auf den rechten Informationskasten achten, der die Grundwaffen, die Fähigkeiten und die Erfahrung im Umgang mit Waffen aufzeigt. Mit R1 und L1 kann man dann noch weiterblättern, jedoch gibt es hier nur einen wieder mal zu kleinen Text zu finden, der einem ein wenig über den Charakter verraten soll. Mit der Dreieck-Taste ändert man die Ansicht der Charaktere. Vom Normal-Zustand zu einem Art Limitmodus und wieder zurück.

Hat man sich nun bei der großen Auswahl für einen Kämpfer entschieden, vergibt man zuerst einmal einen Namen. Dann wird das Profil gespeichert und sofort geht es auf ins große Abenteuer.
Eine Einführungssequenz erklärt einiges über die vielen Charaktere, doch leider wird der Text nur auf Englisch gesprochen und der deutsche Untertitel ist auch hier wieder viel zu klein. Mit Start kann man das ganze Spektakel überspringen.

Ihr findet euch nun in der Stadt wieder. Hier könnt ihr eure Kampfvorbereitungen treffen, indem ihr Items und neue Waffen kauft, eure Waffen verstärken lasst oder neue Fähigkeiten erlernt. Eure kleine Stadt besitzt neun Anlagen: Die Akademie – in der neue Ki und Meta-Techniken erlernt werden können; die Werkstatt, wo man sich Orbs herstellen lassen kann; die Schmiede – hier könnt ihr euch zahlreiche Waffen herstellen lassen; das Anschlagbrett ist eure Station für kleinere Aufträge, die nicht zum direkten Vorankommen des Spielgeschehens bei steuern; der Pförtner – dieser teilt euch die relevanten Missionen für das Vorankommen im Spielgeschehen mit; der Schrein – hier könnt ihr später einen kleinen Trupp von Helfern anwerben und auch eure Charaktere nochmal auswechseln; der Markt – wichtige Items zum Heilen und zum Schützen findet ihr hier; die Börse – wenn man bei den Namen vermutet, dass dies irgendwas mit Geld zu tun hat, merkt man schnell, dass man hier falsch gedacht hat, denn hier kann man Materialien eintauschen; und zu guter Letzt das Lagerhaus - dort werden alle gefundenen Materialien gelagert.
Die Materialien, die im Laufe des Spielgeschehens gefunden werden, wirken anfänglich, als wären sie nicht von Belangen. Wenn man sich jedoch schon mit der Akademie, der Werkstatt und dem Schmied beschäftigt hat, stellt man sehr schnell fest, dass die Materialien sehr von Nutzen sein können. Denn nur im Tausch für Materialen und ein wenig Gold kann man neue Fähigkeiten erlernen, sich Orbs machen lassen oder sich neue Waffen schmieden lassen. Um diese Materialien auch zu bekommen, muss man zunächst einen Auftrag oder eine Mission erledigen. Beginnen wir also mit dem Anschlagbrett.

Beim Untersuchen des Anschlagbretts öffnet sich links ein grün hinterlegtes Auswahlfenster. Bisher hat man nur einen Auftrag zur Auswahl frei. Rechts davon gibt es eine Erklärung zu dem Auftrag. Ganz oben wird der Schwierigkeitsgrad anhand von maximal fünf roten Sternen dargestellt. Darunter bekommt man Informationen zum Gegner, dem Schlachtfeld, die Belohnung und das Zeitlimit. Daraufhin folgt, was man für einen Sieg und für einen Bonus erledigen muss und wie oft man eine Niederlage kassieren kann, ohne dass der Auftrag als gescheitert gewertet wird. Zum guten Schluss geht es an die interessante Belohnung – die Belohnungsmaterialien. Für einen Sieg wirst du ein besonderes Material erlangen und für den erfolgreich ausgeführten Bonusauftrag ebenso.

Hat man sich für einen Auftrag entschieden, kommt man nochmal in eine Vorschau. Links oben hat man fünf Menüpunkte zur Auswahl: Anfangen, zurück zur Stadt, Ausrüstung, Gegenstände und Taktiken. Letzteres ist leider erst zu einem späteren Zeitpunkt interessant. Die Auftragsübersicht rechts ist nochmal die gleiche wie schon zuvor am Anschlagbrett, hier hat man durch das Betätigen von L1 oder R1 Zugriff auf die Karte des Areals
Hat man sich nach kurzer Kontrolle der Gegenstände und der Ausrüstung für Anfangen entschieden, startet man zuerst in einem kleinen sicheren Bereich. Links unten findet man ein Bild der gewählten Waffe, hier wird mit R2 auf die Nebenwaffe umgeschaltet und direkt daneben in grün die Lebensanzeige und darunter die Limitanzeige. Rechts oben im Eck präsentiert sich eine kleine Karte und darüber läuft das vorgegebene Zeitlimit als Countdown ab. Eine kurz eingeblendete Systemnachricht erinnert dich nochmals daran, was du zu erledigen hast.

Mit der X-Taste springst du voran ins Getümmel, mit der Viereck-Taste schwingst du deine Waffe und mit Dreieck wird ein besonders starker Angriff ausgeführt. Haltet ihr die Taste ein wenig länger fest, wird der Charaktere einen Flächenschlag ausführen.
Mit jedem Schlag und Treffer füllt sich die Limitanzeige.
Ist die Leiste gefüllt, kann man mit der Kreis-Taste der Energie ihren freien Lauf lassen. Ihr könnt nun höher und öfters hintereinander springen und kräftigere Attacken ausführen, wenn ihr mit Kreis zuschlagt, jedoch beachtet dabei, dass das Ausführen eines solchen Angriffs den Limitzustand aufheben wird.
Mit L1 könnt ihr in der Luft einige Meter weit davon gleiten. R3 erlaubt es euch den Gegner anzuvisieren (bei R3 handelt sich um den rechten Steuerknopf, den man einfach nur drücken muss).
Das Kampfsystem ist sehr übersichtlich und leicht durchschaubar, somit haben auch Neulinge keine Probleme mit den Kämpfen und der Handhabung des Charakters.

Gelegentlich werden die Gegner Materialien oder Nahrung hinterlassen. Ersteres in Form eines Kristalls, der blau leuchtet und letzteres in Form von Reisbällchen, die ebenso blau leuchten. Gebiete werden mit Türkis farbigen Balken, die auf und ab gehen, von einander abgetrennt. Die Kommandanten werden auf der Karte groß und rot dargestellt, hingegen zeigen sich normale Gegner als einfacher kleiner roter Punkt.
Hat man ein Bonusziel und/oder das Ziel erreicht, wird eine kleine Systemnachricht darauf hinweisen.
Auf einem extra Bildschirm werden einem die Ergebnisse offenbart. Die erhalten Erfahrungspunkte, Gold, Kampfzeit und die erhaltenen und gefunden Materialen werden hier zusammenfassend noch einmal aufgeführt. Danach findet man sich in der Stadt wieder.
Nun kann man für die Materialien und etwas Gold sich neue Ki-Fähigkeiten aneignen und Waffen sowie Orbs kaufen. Mit Start gelangt man in das zweiseitige Menü. Auf Seite eins gibt es zur Auswahl: Ausrüstung, Gegenstände, Stadt aufrüsten, Status, Karte, System und Speichern und die zweite Seite bietet noch den Mehrspielermodus, Profil und Bank.






Beim Ausrüsten wählt man zwischen Ki, Haupt- und Nebenwaffe sowie Montur. Ein begleitender Bildschirm rechts zeigt, wie sich die gewählten Punkte auf den Charakter auswirken. Gegenstände bieten eine kleine Übersicht über die im derzeitigen sich in eurem Besitz befindenden Gegenstände. Stadt aufrüsten erlaubt es mit Hilfe von Offizierskarten, die Stadt nach jedem Auftrag oder Mission ein wenig weiter zu entwickeln. Die Offizierskarten sind auch sehr nützlich für Taktiken, sobald man im Schrein ein paar Soldaten auswählen kann. Diese werden im Übrigen in der Vorbereitung für die Taktiken verwendet. Status bietet den Einblick auf die Aufrüstung, die vorhandenen Erfahrungspunkte (EP) und die benötigten EP zum Level up. Die Kartet bietet Einblick auf das Voranschreiten der Feinde. System erlaubt das nochmalige Ändern der Einstellungen. Mit Speichern kann man seinen Spielstand speichern, dies funktioniert jedoch nur in der Stadt. Mehrspieler erlaubt die Auswahl auf Schnelles Spiel, Benutzerdifiniertes Spiel und Stadt erstellen – diese Verwendung erfordert aber eine Anmeldung beim PlayStation Network. Zu guter Letzt bietet Bank noch eine Übersicht über alle Erfolge, Offiziere, Schätze, Legenden, Filmgalerie, Offizierskarten und Taktiken. Alles in allem ist das Menü sehr übersichtlich und leicht gehalten.

Grafisch überzeugt das Spiel mit flüssigen und detailreichen Filmsequenzen und detaillierten Charakteren und Umgebungen. Der Sound passt stets zur Umgebung und wirkt sogar feuerentfachend in den großen Schlachten, die man hier schlagen muss.
Verpackung Das Spiel kommt in einer üblichen Playstation 3-Hülle ins Haus. Das Cover wird von dem Logo und vielen kleinen Bildfenstern geziert, die schon ein wenig die grafische Qualität des Spiels ausdrücken. Die Rückseite wartet mit einigen Screenshots und einem kurzen Einführungstext auf, die das Spiel nur noch mehr interessant machen.

Als Extra kann man während dem Spielen diverse kleine Filme erlangen, die man sich genüsslich im Menü auf Seite zwei unter Bank bei der Filmgalerie ansehen kann.
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+ Grafik & Sound
+ Waffenauswahl
+ Fähigkeiten Auswahl
- kleiner Text
- kein richtiges Tutorial
Fazit Dynasty Warrior: Strikeforce ist ein würdiger Abkömmling der Spiele Reihe von Dynasty Warriors. Es gibt viel zu entdecken und dies mit Leichtigkeit, so dass auch Neulinge mit dem Spiel sehr schnell zu recht kommen. Was man leider negativ werten muss, ist die oftmals zu klein gewählte Schrift. Den Gesundheitsabstand zum Fernseher kann man damit nicht halten.
Inhaltlich wird einem viel geboten, so auch optisch und soundmäßig. Dies bringt einen leicht dazu, ein Auge zuzudrücken und über den kleinen Text hinweg zu sehen. Fans von Action und sonstigen Kampfspielen kann man das Spiel nur wärmstens ans Herz legen.
Grafik
Grafik
1

Sound
Sound
1

Steuerung
Steuerung
2

Story
Story
2

Gesamtnote


2.1
Gamedesign
Gamedesign
3

Multiplayer-<br>modus
Multiplayer-
modus
3

Umfang/<br>Bonus
Umfang/
Bonus
2

Preis/<br>Leistung
Preis/
Leistung
3

Autor: /  Yukii2
Lektor: Regina Liebersbach /  Chimi-mimi
Grafiker: Rebecca Bertram /  Reh-Baecker
Datum d. Artikels: 06.07.2011
Bildcopyright: THQ Entertainment GmbH, Koei


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