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Super Street Fighter IV

Originaltitel: スーパーストリートファイター IV, Sūpā Sutorīto Faitā Fō
 
Ein neuer Teil im „Street Fighter“- Universum. „Super Street Fighter IV“ beinhaltet einige Änderungen. Manche zum Vorteil, manche zum Nachteil. Lohnt es sich, diesen Titel zu kaufen, der eigentlich ein Remake des bekannten „Street Fighter IV“ ist?
Inhalt Eigentlich hat dieses Beat'em Up keine direkte Storyline. Dennoch verpacken die Entwickler von Capcom ein wenig Hintergrundinformationen in die kleine Geschichte, die man in „Arcade“ durchspielen kann. Jeder Charakter hat seine eigene Vergangenheit, trotzdem gibt es lediglich einen Prolog sowie Epilog. Wenn man nun beim Menüpunkt „Arcade“ zum Beispiel Ryu als Spieler auswählt, bekommt man Anfangssequenzen in Form von Comicseiten mit der Erzählsicht des Charakters zu sehen: Im Fall von Ryu sieht man ihn allein im Wald kämpfen und wie er versucht, seine Kampfskills zu verbessern, was ihm am Ende auch gelingt. Bei Ken wissen die echten „Street Fighter“- Fans schon, dass er ein „pensionierter“ Kämpfer ist. Nach den aufregenden Kämpfen der Vergangenheit, in denen Ryu an seiner Seite war, ist der bescheidene Ken nun häuslich geworden. Mittlerweile hat er seine Freundin Eliza geheiratet und beide erwarten voller Freude die Geburt ihres ersten Sohnes. Ken kann es kaum fassen, dass nach seiner actionreichen Vergangenheit nun ein neuer, ruhigerer Lebensabschnitt angefangen hat.
Nachdem ihr euch tapfer durch die Kämpfe geschlagen habt, seht ihr nach dem Endboss eine kurze Animesequenz, in der Ken im örtlichen Krankenhaus seine Frau besucht. Der kleine, blonde Sohn ist auf der Welt und der stolze Vater kann sein Glück kaum fassen. Die Familie ist endlich komplett.

Guile hingegen findet keine Ruhe. Er ist sauer über die Organisation, die mit ihrem Aufstieg immer mehr Opfer nahm. Sie zerstörten Menschen, Familien und Existenzen. Selbst sein Freund Charlie ist nur wegen der Organisation gestorben. Guile will seinen Freund rächen und die bösen Machenschaften aufdecken. Somit zieht er in seine eigene Schlacht.
Super Street Fighter IV
Erscheinungstermin:30.04.2010
Preis (Amazon):39,99 €
Bestellen:Bei Amazon
Genres:Beat 'em Up
Konsole:X-Box 360
Dt. Publisher:Capcom
Entwickler:Capcom
Sprache:Englisch, Japanisch; Deutscher Untertitel
Altersfreigabe:USK: 12
Multiplayer-fähig:Über Netzwerk
Spieleranzahl:1-8
Vergleichbares:BlazBlue Continuum Shift Extend

UmsetzunG Es hat sich nicht sehr viel getan, um von „Street Fighter IV“ zu „Super Street Fighter IV“ zu kommen. „Street Fighter“ ist seit Längerem beim neumodischen Comicstil im Cellshading-Look angekommen. Gegen die Grafik lässt sich nicht viel sagen. Eine Veränderung gab es in der Anzahl der Charaktere: Ihr habt nun mehr als vorher zu spielen - ganze zehn Figuren. Allerdings sind die meisten davon altbekannte Personen des „Street Fighter“- Universums. Jedem Charakter stehen nun jeweils zwei Ultraangriffe zur Verfügung. Leider könnt ihr pro Kampf nur einen verwenden und müsst diesen bereits vor dem Spiel auswählen. Ebenfalls wurden die Charaktere aneinander angeglichen. Schwächere Personen wurden aufgepäppelt und stärkere den schwächeren angepasst. Des Weiteren stehen euch, im Vergleich zu „Street Fighter IV“, vier neue Stages zur Verfügung, in denen es sogar einen Kommentator gibt.
Doch kommen wir zu den Optionen. Ihr habt im Menü wieder die Wahl zwischen „Arcade“, „Versus“, „Xbox-Livekampf“, „Herausforderungen“ und dem „Training“. In „Arcade“ habt ihr die Möglichkeit, alleine oder mit einem Freund die Story eines jeden Charakters durchzuspielen. Zur Erklärung der Mini- Geschichten sind kleine Animesequenzen eingebaut, die ein wenig Informationen zu den jeweiligen Personen geben. Zwischendurch begegnen euch zwei Bonusstages. Dort geht es entweder darum, in einer bestimmten Zeit ein Auto in Schutt und Asche zu legen oder so viele Fässer wie möglich kaputt zu schlagen. Euch stehen von Anfang an alle Charaktere zur Verfügung, wodurch deren Freispielen wegfällt. Doch was erwartet euch am Ende einer jeden Geschichte?











Ihr erhaltet Zubehör für den Charakter, neue Farben oder schaltet zum Beispiel das japanische Sprachpaket frei.
In „Versus“ könnt ihr Player vs. Player oder Player vs. CPU spielen. Hier habt ihr gewöhnliche Kämpfe und die Hintergrundgeschichte fällt weg.
Kommen wir zur Onlineseite des Spieles. Ihr habt online die Möglichkeit im „Endless Battle“ mit bis zu acht Spielern gleichzeitig anzutreten. Wer am Ende noch steht, hat gewonnen. Oder ihr spielt im „Team Battle“ mit einem anderen Onlinegamer gegen ein Team. Als dritte Option stehen euch Ranglistenmatches zur Verfügung. Hier könnt ihr, wenn ihr gewinnt, aufsteigen oder auch Punkte loswerden und absteigen, falls ihr einen Kampf verliert.
Leider wurde der „Championsmodus“ im Gegensatz zum Vorgänger abgeschafft.
Last but not least habt ihr noch die „Herausforderungen“ vor euch. Dort könnt ihr online herausgefordert werden und wieder Punkte verdienen. Im „Training“ geht es in freien Kämpfen wie immer darum, Combos zu verfeinern und die Steuerung zu üben. Allerdings ist die Steuerung nicht schwer zu erlernen. Es wird erst komplexer, wenn ihr die Schwierigkeitsstufe hochschraubt. Ihr habt die Möglichkeit, zwischen acht Einstellungen zu wählen, von kinderleicht bis superschwer. Natürlich könnt ihr auch andere Einstellungen zum Spiel ändern, wie Zeit oder Rundenanzahl.
Verpackung Auf der Verpackung seht ihr in der Mitte Ryu in seiner Kampfstellung und hinter ihm andere bekannte Figuren der „Street Fighter“- Welt, wie zum Beispiel Ken. Auf dem Backcover sind standardmäßig Screenshots aus dem Spiel abgebildet und die gewöhnlichen Informationen. Extras sind leider nicht vorhanden.
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+ Neue Charaktere
+ Kleiner Preis
+ Zwei Ultramoves pro Charakter
- Championsmodus fehlt
- Fesselt nicht sehr lange
Fazit Trotz kleiner Neuerungen kann der Titel nicht wirklich überzeugen. Es ist keine bahnbrechende Neuerung im Beat'em Up- Wesen. Bis auf neue Charaktere oder Ultramoves lockt das Spiel nicht sehr. Echte Fans der Reihe werden dennoch ihre Freude haben. Leider fehlt, wie so oft, der Motivationsfaktor, um lange am Ball zu bleiben. Das Spiel fesselt nicht so, dass man es ständig spielen würde. Während man früher noch beschäftigt war, die Charaktere frei zu spielen, sind von Anfang an alle dabei. Dennoch gibt es am Preis von 23,40€ nichts auszusetzen. Wer sich ein Beat'em Up für wenig Geld leisten will, kann hier getrost zuschlagen.
Grafik
Grafik
1.5

Sound
Sound
1

Steuerung
Steuerung
2

Story
Story
3

Gesamtnote


1.8
Gamedesign
Gamedesign
3

Multiplayer-<br>modus
Multiplayer-
modus
1

Umfang/<br>Bonus
Umfang/
Bonus
2

Preis/<br>Leistung
Preis/
Leistung
1

Autor: /  Reh-Baecker
Lektor: Aylin Hoffmann /  Tuulikki
Grafiker: Andreas Williger /  Minorou
Datum d. Artikels: 17.07.2011
Bildcopyright: Capcom


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