Animexx - Verein der Anime- und Mangafreunde e.V.

Im Rahmen der KAZÉ Anime Night präsentierte Anime on Demand von 29. - 31.05.2020 den ersten Kino-Ableger der Erfolgsreihe "DanMachi" erstmals in Deutschland. Wir haben ihn uns für euch einmal angeschaut - vom heimischen Sofa aus.

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Lost Planet 2

 
Eisige Kälte, Krieg und Monster beherrschen den Planeten. Dazwischen befindet sich die geheimnisvolle NEVEC Organisation. Einige Kämpfer opfern ihr leben für die Machenschaften von NEVEC und andere verfolgen ihre Ziele – doch letztendlich haben alle das selbe Ziel – die Vernichtung des Ultra-G-Akriden. Nimm die Waffe in die Hand und schreibe deine eigene Geschichte mit Lost Planet 2.
Inhalt Wir schreiben das Jahr zwölf n.d.p, nach der Probezeit von E.D.N III. Es sind nun genau 100 Jahre vergangen, nachdem NEVEC den Planeten E.D.N III kolonieserte, doch es sollte nicht so laufen, wie diese Organisation es sich vorstellte. Die Siedler begannen schon bald sich gegen NEVEC zu wehren. Diese Siedler, die bald nur noch zu Rebellen wurden, nannte man alsbald Schneepiraten. Zwei Jahre n.d.p. schaften sie es und zwangten die mobilisierten Einheiten von Nevec von dem Planeten.

Eine neue Energiequelle, sogenannte Thermalenergie, verschafte den Schneepiraten übermenschliche Regenerationsfähigkeiten, so dass NEVEC immer weitere Rückschläge bei neuen Versuchen den Planeten zu übernehmen einsteckten musste.

Doch mit der neuen Energiequelle kam auch Negatives. Akriden, monsterartige Wesen, reagierten auf diese neue Quelle und dort wo sich viel Thermalenergie befindet, dort sind diese Überwesen meist nicht fern.

Um diese Wesen zu bekämpfen, wurden so genannte VSs entwickelt. Mächtige Kampfmaschinen, die jedoch auch sich selbst dieser Energiequelle bedienen, die letztendlich nicht nur ihren Einsatz gegenüber den Akriden der Klasse G erhalten. Denn der Planet bietet vielerlei Orte und so gibt es neben den Rebellen von Schneepiraten auch die Dschungelpiraten und andere Rebellenorganisationen, die NEVEC zuschaffen machen.

Ob eisige Gebiete oder feurigheißer Wüstensand, die Einheiten von NEVEC sind stets gut ausgerüste,t um ihr Ziel mit allen Mitteln zu erreichen...
Lost Planet 2
Erscheinungstermin:07.05.2010
Preis (Amazon):19,90 €
Bestellen:Bei Amazon
Genres:Action, First-Person-Shooter
Konsole:Playstation 3
Dt. Publisher:Capcom
Entwickler:Capcom
Sprache:Deutsch
Altersfreigabe:USK: 16
Multiplayer-fähig:Über Netzwerk
Spieleranzahl:2-4
Vergleichbares:Alpha Protocol

UmsetzunG Wer das Spiel beginnt, wird zunächst Spieldaten auf der PS3 Installieren müssen. Dies ist für schnelleres Laden und auch für die Trophäen gedacht. Dann wird man auf noch höflich auf die Autospeicherfunktion hingewiesen, während man im Hintergrund die ersten Gegner in Augenschein nehmen darf.
Nun geht es weiter über einige Logos direkt in das Startmenü. Hier seht ihr rechts schon einmal einen Filmausschnitt aus dem Spiel. Durch das drücken der Starttaste kann man sich entscheiden, ob man auf das PlayStation Network zugreifen möchte oder nicht und schon befindet man sich in dem Hauptmenü.

Das Hauptmenü wurde einfach und übersichtlich gestaltet. Auf der oberen Hälfte des Bildschirmes erhält man die Ansicht der unten ausgewählten Menüpunkte. Neben den drei Kampfpunkten: Kampagne, Online und Training gibt es noch eine Seite, auf der man seinen
eigenen Charakter verwalten und individualisieren kann. Die letzten Punkte bilden die Optionen und die Übersicht der Mitwirkenden.
Die Kampagne treibt den normalen Storymode vorran. Während man sich beim Training über einige Steuermöglichkeiten im Klaren wird und sich für seine fortschritte Medaillen verdienen kann, kann man sich im Onlinemode zusammen mit bis zu vier Freunden einzelnen Missionen widmen.

Die eigene Seite bietet Übersicht über die erhaltenen Spielfigur-Teile, Waffen, Gesten, Fähigkeiten und Spitznamen. Wenn man die Auswahl hier festlegt, erscheint ein neues Fenster und dort kann man seinen Charakter individualiseren, die Statistiken näher einsehen (Kampagnen-Statistiken sowie Ranglisten-Spiel-Statistken) sowie zwei Listen ansehen – Individualiserungsliste und die Good Job-Liste. Diese Listen bieten eine allgemeine Übersicht über erhaltene Auszeichnungen und gesammelte Waffen, Figuren-Teile, Gestiken, Fähigkeiten und Spitznamen.
Diese Dinge kann man aber nur bei dem Gimmick erhalten – Einarmiger Bandit, den man im Menü der Individualisierung aufrufen kann. Der Einarmige Bandit verwendet die Credits, die man durch das bestehen von Missionen in der Kampagne erhält.

Der Sound wirkt stets gut überlegt und ist daher auch gut zu den Situationsgeschehen gewählt und wirkt somit während dem Spielen nicht störend oder ablenkend. Grafisch kann das Spiel schon von Anbeginn überzeugen, da optisch sehr viel Wert auf Genauigkeit gelegt wurde. So wirken nicht nur die Charaktere real, sondern auch die Monster und die Umgebungen. Die deutschsprachige Synchronisation fördert den Realismus ungemein.

Durch das Drücken der R1-Taste erhält man in den einzelnen Menüs noch zusätzlich Auswahlpunkte, wie zum Beispiel die Auswahl der Melodie, die Möglichkeiten sich Einladungen anzushenen oder eien Sprach-Chat zu starten.

Wer sich nun in die Hauptgeschichte des Spiels werfen will, startet die Kampagne. Das nächste Menü lässt die Möglichkeit sich für zwei Punkte zu entscheiden, wenn man ohne PS Network spielt oder sich zwischen vier Punkten zu enscheiden, wenn man mit PS Network spielt. Schnelles Spiel und Benutzerdefiniertes Spiel steht nur mit PS Network Verbindung zur Verfügung. Ansonsten bleibt nur noch die Wahl der Verbindungsart, die hier Offline ist, und die Wahl: Spiel Erstellen.
Wer ein Spiel erstellt, darf nun die Episode, das Kapitel und den Schwierigkeitsgrad wählen. Friendly Fire, welches man auf Aus, Rückstoß oder Tödlich einstellen kann, bedeuet letztendlich ob sich eure eigene Einheiten gegenseitig verletzten kann/darf oder nicht. Zudem könnt ihr noch die KI-Spieler wählen, die euch in einem Alleingang tatkräftig mit bis zu drei Mann zur Seite stehen.
Nachdem die Auswahl bestätigt wurde, kann im nächsten Menü noch ein zweite Spieler integriert werden, wenn dieser auf einen weiteren Kontroller die Start-Taste betätigt.

Jede Mission beginnt mit einer ansprechenden und einführenden Sequenz, welche man mit der Start-Taste einfach überspringen kann. Die ersten Schritte vollzieht man mit Hilfe des Steuerknüppels, L3. Das Steuerkreuz hat hier eine andere Verwendung. Mit der Pfeil-Hoch- und -Runter-Taste kann man in das Visier zoomen. Wie weit dies möglich ist, hängt von der jeweiligen Waffe ab. Mit der linken und rechten Pfeiltaste kann man den Nachtsichtmodus aktivieren. Mit der Select-Taste gelangt man in den PDA – ein Informationsspeichermedium, welches die Missionsinfos parat hält, sowie die Optionen. Mit Viereck kann man in diesem Menü auf die Good Job-Liste umschalten, während man mit Start das Spiel verlassen kann.










Der eigentliche Kampfbildschirm ist optisch gut gegliedert und bietet links oben die Übersicht der Lebensenergie und Thermalenergie und rechts oben eine kleine Karte. Unter der Karte, rechts unten in der Ecke, findet man die Waffen (maximal zwei tragbar) und die Munitionsanzahl. Links unten findet man die Wurfwaffen wie Granaten und ähnliches (Typ und Anzahl). Zusätzlich kann man hier mit Dreieck + L1 die Verwendung von Thermalenergie aktivieren. Dies ist besonders nützlich, wenn man Mitglieder heilen oder Lagertanks aktivieren will. Besitzt man zwei Waffen, kann man durch das kurze drücken von Dreieck auf die andere umschalten. Wer eine neue Waffe findet und aufheben will, kann dies durch das längere Drücken der selbigen Taste bewirken. Mit der R1-Taste kann man schießen, das Gedrückthalten lässt automatisch weiterfeuern. Geht die Munition aus, wird auch diese automatisch nachgeladen. Jedoch kann selbst nicht nachgelanden werden. Mit der Kreistaste kann man Stoßattacken oder je nach gewählter Waffe, auch zuschlagen. Datenstationen, Hinweistafeln oder Ähnliches kann durch das Drücken der Kreistaste oder das dauernde Drücken der Kreistaste aktiviert oder gelesen werden.
Wer großen Bergen gegenüber steht, kann mit Viereck einen Anker auswerfen und sich damit hinaufziehen. Dies ist auch praktisch, um Gegner auf die Schnelle zurückzustoßen.

Für aureichend Waffen ist stets gesorgt, Raketenwerfer, Scharfschützengewehr oder Kampfpanzer verschiedener Art, die sich VS nennen, können immer wieder gefunden werden.

Somit bietet die Handhabung des Spiels und des Charakters viel Leichtigkeit, da alles sehr übersichtlich aufgegliedert wurde. Dadurch, dass Gegner auf der Karte als rote Kreise erscheinen, kann man sehr gut Strategien entwickeln, um sich den Weg durch diese Hürden zu bahnen. Da das Spiel eine Autospeicherung besitzt und die Kapitel in mehreren Unterkapitel gegliedert sind, die später bei der Missionswahl nicht mehr auswählbar, ist man gezwungen ein Missionskapitel komplett fertig zu machen.
Verpackung Das Spiel erscheint in einer üblichen PS3 Hülle. Das Cover wird von einem riesigen Akriden und zwei NEVEC Soldaten geziert. Das Logo des Spiels befindet sich mittig und das von Capcom sticht rechts unten heraus.
Die Rückseite bietet einige kleine Screenshots und eine knappe Inhaltsangabe auf Englisch.

Als besonderes Extra bietet das Spiel eine eigene Seite – Meine Seite genannt. Dort kann der Charakter individualsiert werden. Mit Hilfe von Credits, die man durch das gelingen einer Kampagne erhält, kann man den Einarmigen Bandit in Bewegung bringen und sich neue Spielfiguren-Teile, Waffen, Fähigkeiten, Gestiken und Spitznamen freispielen.
Leider wirken sich diese Zusätze von Waffen und Fähigkeiten nur auf den eigenen Charakter aus und nicht auch auf den zusätzlichen Mitspieler.

Während den kurzen Ladezeiten flimmern immer wieder besondere Tipps über den Bildschirm.
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+ Grafik
+ Handhabung
+ Charakter Individualisierung
- Speichermöglichkeit
- Freispielbare Waffen stehen nicht für den zweiten Mitspieler zur Verfügung.
- Kein selbstständiges Nachladen der Munition möglich
Fazit Lost Planet 2 bringt viel Vergnügen mit sich. Nicht nur optisch und musikalisch kann es von sich überzeugen, sondern auch geschichtlich und von der Handhabung. Auf ein direktes Tutorial wird verzichtet, das bei der einfachen Handhabung jedoch auch nicht wirklich von Nöten wäre. Es ist ein Shooterspieler der besonderen Klasse, das auf die Ego-Perspektive ganz und gar verzichtet. Die Möglichkeit, das Spiel zu zweit zu spielen, unabhängig von PS Network, ist grandios. Das Spiel bietet mehr als 60 Stunden geballte Schlachten und riesige Bosskämpfe. Wer noch nie zuvor einen Shooter gespielt hat, wird hierbei garantiert etwas verpassen. Shooter-Fans hingegen kommen hier voll und ganz auf ihre Kosten.
Grafik
Grafik
1

Sound
Sound
1

Steuerung
Steuerung
1.5

Story
Story
2

Gesamtnote


1.7
Gamedesign
Gamedesign
2

Multiplayer-<br>modus
Multiplayer-
modus
1

Umfang/<br>Bonus
Umfang/
Bonus
2.5

Preis/<br>Leistung
Preis/
Leistung
2.5

Autor: /  Yukii2
Lektor: Sabine Losert
Grafiker: Andreas Williger /  Minorou
Datum d. Artikels: 23.07.2011
Bildcopyright: Capcom


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