Animexx - Verein der Anime- und Mangafreunde e.V.

In einer Welt, in der Kriege durch den Einsatz von gewaltigen Drachen entschieden werden, gibt es nur einen einzigen Weg, diese Herren der Lüfte zu besiegen: Man muss ihnen auf den Zahn fühlen.

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Jack & Daxter - The Lost Frontier

 
Jak, Daxter und Keira wollen eine Eco-Quelle finden und damit die Welt retten. Doch wenn Keira eine Weise werden will, muss sie erst noch mehr über Eco erfahren. Eco-Piraten stellen sich ihnen reichlich in den Weg. Werden sie die neuen Hürden meistern können?
Inhalt Was zuvor geschah: Jak und Daxter lebten einst sorglos in einem Dorf namens Sandover. Eines Tages fiel Daxter in ein Fass mit dunklem Eco und verwandelte sich in ein halb- Otter-halb- Wiesel-Wesen….
Weiter im Geschichtsverlauf aktivierte Jak einen großen Precursor-Ring, wodurch er vor einem riesigen Monster flüchten konnte, aber in einer Stadt landete, in der er prompt ins Gefängnis wanderte. Dort führte man an Jak Experimente mit dunklem Eco durch. Dadurch wurde er so, wie er euch jetzt begegnet. Durch die aktuellen Eco-Schwankungen verwandelt er sich aber nicht in dieses Monster. Dann wurde die Flucht möglich und der böse Herrscher der Stadt besiegt...

In der jetzigen Zeit muss die Crew schleunigst einen Ort zum Landen finden, denn der Eco-Sturm wird immer stärker. Als wenn das nicht schon schlimm genug ist, kommen ihnen Eco-Piraten auf die Spur. Diese verankern sich in ihr Flugzeug und greifen an. Jak stellt sich ihnen tapfer in den Weg und verjagt die Piraten. Leider wurde das Flugzeug beschädigt und eine Notlandung unabwendbar. Gott sei Dank befindet sich direkt vor ihnen eine Insel. Gelandet, beginnt Keira sofort damit, das Schiff zu reparieren und Jak und Daxter erkunden die Gegend. Sie finden einen Kristall voller grünem Eco, welcher dunkles Eco aufnimmt und in grünes verwandelt. Als ein weiteres Flugschiff angegriffen wird, schreitet die Crew zur Hilfe und zerstört die Feinde. Deswegen werden sie freundlich in dem großen Flugschiff in Empfang genommen. Jak und Daxter erkunden die große Stadt innerhalb des Schiffes, während Keira auf eigene Faust loszieht. Fürst Skyheed, der Anführer der Stadt der Aeropaner, bittet nun die Crew zu sich, um herauszufinden, wer die Retter sind und welche Ziele sie haben. Sie erzählen ihm alles und der Fürst berichtet ihnen von seinem Eco-Sucher. Dieser ist leider kaputt und da Jak besondere Fähigkeiten beherrscht, versucht er, damit den Sucher zu reparieren. Dies glückt nicht und Keira will es versuchen, indem sie den Sucher zuerst untersucht. Der Fürst reicht den Sucher allerdings nicht so aus seinen Händen. Jak und Daxter müssen erst einen Gefahrenkurs durchlaufen, um zu sehen, ob sie auch tatsächlich gut auf den Sucher aufpassen können. Selbst dann bekommen sie das Gerät nur für eine Woche. Nach dem erfolgreichen Durchlauf des Kurses begeben sich Jak und Daxter zurück- doch Daxter, klein wie er ist, fällt durch einen offenen Kanaldeckel in die Kanalisation. Er hat Angst und versucht, wieder hinaus zu finden. Doch schon überschwemmt ihn eine Welle von dunklem Eco. Bei der Berührung mutiert er zu einem abscheulichen großen Wiesel. Daxter rauscht nun in einem Kampfwahn durch die Kanalisation und besiegt einiges an Krabbeltier, was sich ihm in den Weg setzt. Am Ende der Kanalisation folgt ein Aufzug, mit dem er- entladen- vor Jak steht, der schon auf ihn gewartet hat. Sie gehen zurück zum Fürsten, der sie mit Freuden erwartet hat. Er überreicht den Sucher, da erschüttert eine Explosion den Raum. Eco-Piraten erscheinen und stehlen den Sucher. Keira springt hinter ihnen her und wird glatt mit entführt. Jak und Daxter machen sich nun sofort auf den Weg, den gestohlenen Sucher zu hohlen und ihre Freundin und Kameradin zu befreien.
Jak and Daxter: The Lost Frontier
Erscheinungstermin:20.11.2009
Preis (Amazon):16,99 €
Bestellen:Bei Amazon
Genres:Action, Adventure, Jump'n'Run
Konsole:Playstation Portable
Dt. Publisher:Sony
Entwickler:Sony
Sprache:Englisch, Spanisch, Französisch, Deutsch, Italienisch, Portugiesisch, Niederländisch, Polnisch, Schwedisch, Dänisch, Norwegisch, Finnisch
Altersfreigabe:USK: 12
Multiplayer-fähig:Nein
Spieleranzahl:1 Spieler
Spielzeit:ca 10. stunden
Vergleichbares:Dark Void

UmsetzunG Leider ist das Spiel für die, die mit „The Lost Frontier“ beginnen, nicht gerade schlüssig. Dabei hilft auch der Einleitungsfilm nicht viel. Zum Glück steht kurz und knapp die Story der vorherigen Teile auf den ersten Seiten des Booklet zusammengefasst.
Das Spiel ist ein reines Singleplayer Jump'n'Run- Adventure mit reichlich Abwechslung. Ihr erkundet die erste Insel, auf der die Crew notlanden musste und lernt dort, wie ihr kämpft, springt und die Kamera bewegt. Wenn ihr Gegner zerstört, lassen diese Lebenspunkte (LP) fallen, die euren Lebenspunktebalken wieder auffüllen. Zusätzlich findet ihr im Spiel Boxen, die euch ebenfalls mit neuer Lebensenergie aufladen. Zu Anfang besitzt ihr nur eine Waffe, mit der ihr nur schlagen könnt. Dies ändert sich während des Spieles noch. Erst bekommt ihr für diese Waffe einen Aufsetzer zum Schießen und später weitere neue Waffen. Nach dieser kleinen Tutorial-Insel wechselt das Spiel zu einer Flugsimulation mit Kampfgefechten. Hierbei lernt ihr die Steuerung des Flugschiffs kennen und benutzt eure Waffen, um die gegnerischen Schiffe zu eliminieren und mit neuen Steuerungsbewegungen gekonnt ihren Schüssen auszuweichen.
In der Stadt der Aeropan seht ihr kleine Kristallstatuen. Diese beinhalten einige Herausforderungen. Hierbei geht man zum Beispiel auf eine kleine Ostereiersuche, in der ihr, bevor die Zeit abgelaufen ist, die Precursor-Kugel gefunden haben müsst. Natürlich lauft ihr nicht blind darauf los. Zu Beginn der Miniquest bekommt ihr einen kleinen Screenshot zu sehen, wo sich diese Kugel befindet. Hierbei müsst ihr auf die kleinen Details achten, denn die Umgebung sieht überall ziemlich gleich aus, was die Suche natürlich erschwert. Diese Kugeln könnt ihr später im Star-Menü unter „Geheimnisse“ gegen Extras eintauschen.
Desweiteren bietet das Jump'n'Run Adventure das, weswegen es Jump’n’Run heißt. Ihr springt von Plattform zu Plattform, bezwingt Gegner, löst Rätsel, sucht Dinge, legt Schalter um und versucht dabei, nicht zu sterben. Das Gewicht liegt allerdings mehr auf der Story, da ihr zwischen den einzelnen Quest immer wieder Filmsequenzen anschauen müsst. Diese machen grafisch einiges her. Die Figuren wirken cartoonmäßig, besitzen aber flüssige Bewegungen und sehen nicht allzu eckig aus. Die Steuerung gestaltet sich in den meisten Fällen recht simpel. Wenn ihr aber im Flugzeug unterwegs seit und dabei andere zum Abschießen jagt, wird die Handhabung etwas schwieriger. Noch eine Steigerung gibt es, wenn ihr Daxter unter dem Einfluss des dunklen Eco spielt. Beim Drücken der Dreiecktaste gerät Daxter in den Wahnmodus und ist recht schwer zu lenken. So dreht er sich sehr schnell im Kreis. Es gleicht fast dem Tasmanischen Teufel von den Lonney Toons.











Negativ fällt im Spiel oft die Kammerführung auf. Diese lässt sich in einigen Passagen selbst verändern und in einigen anderen wiederum nicht.
Natürlich fehlt das Aufrüsten einiger Gegenstände in einem „Jak & Daxter“-Teil nicht. Wie bei den Waffen schon erwähnt, könnt ihr auch eure Flugzeuge durch einige Bauteile aufrüsten. Wollt ihr also einen schnellen Flitzer oder eher einen Bomber? Das bleibt euch überlassen. Wenn ihr euch in der frei beweglichen Welt befindet, könnt ihr eure bei Kämpfen gesammelten Punkte bei Keira gegen neue Fähigkeiten eintauschen. Ob es nun eine Erweiterung eurer Lebensenergie ist oder neue verbesserte Kampffähigkeiten, liegt bei eurer Punkteanzahl. Wichtig ist aber, bedenkt eure Wahl gut. Im Start-Menü befinden sich noch einige Missionen, die man erfüllen kann. Desweiteren könnt ihr dort in euer Inventar sehen. Zudem findet sich hier noch eine Karte der Welt bzw. Stadt, in der ihr euch zeitweise befindet.
Als praktisch gestaltet sich das Speichern. Ihr könnt jederzeit im Spiel speichern, da hier keine festen Speicherpunkte vorhanden sind.
„Jak & Daxter – The Lost Frontier“ ordnet sich mit einer Spielzeit von ca. 8 Stunden ebenfalls in der mittleren Klasse ein. Grafik und Sound sind nicht schlecht, aber überzeugen im Großen und Ganzen nicht.
Verpackung Auf dem Cover der üblichen PSP- Verpackung seht ihr die Köpfe von Jak und Daxter. Das Cover ist genauso gestaltet wie das Booklet- Cover. Im Booklet selbst wird euch zu Beginn noch einmal kurz die Geschichte der vorherigen Teile erzählt. Danach erwarten euch die Steuerungs- und Interfaceerklärung sowie weitere Erläuterungen zu den Waffen, dem Fluggameplay, Ecos sowie den Boosters, um eure Flugzeuge anzupassen. Leider wurde sich bei dem Booklet nicht viel Mühe gegeben. Es ist in Schwarz-Weiß gehalten und selten wurden Bilder verwendet, die das Booklet ein wenig interessanter gestaltet hätten. Im Menü des Spiels trefft ihr auf die Extras. Im Start-Menü seht ihr unter dem Unterpunkt „Statistiken“ eure gesamten Spielstatistiken. Wie oft ihr gestorben seid, wie viele Gegner ihr ins Jenseits geschickt habt und wie viele Nebenmissionen ihr unter anderem abgeschlossen habt. Unter dem Punkt „Geheimnisse“ könnt ihr eure gesammelten Precursor-Kugeln gegen Extras, wie neue Kleidung für die Charaktere, Accessoires wie Bärte und weitere witzige Dinge eintauschen. Diese peppen eure Charaktere ordentlich auf.
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+ Abwechslungsreiches Gameplay
+ Extras sind vorhanden
+ Freies Speichern
- Keine wirklich fesselnde Story
- Kameraführung hackt oft
Fazit Trotz der Extras und des abwechslungsreichen Gameplay macht das Spiel nicht wirklich viel her. Die Story ist nicht fesselnd und irgendwie wird man mit Jak und Daxter als Helden nicht wirklich warm. Dennoch macht es Spaß, zu spielen. Leider wirkt sich der Spaß nicht auf die Dauerspielbarkeit des Games aus. Es ist nicht wirklich ein Muss für die PSP-Sammlung. Doch wer auf ein abwechslungsreiches Jump'n'Run Action-Adventure steht und dabei einige Abstriche machen kann, liegt bei „Jak & Daxter – The Lost Frontier“ nicht falsch.
Grafik
Grafik
2

Sound
Sound
2

Steuerung
Steuerung
3



Gesamtnote


2.7
Gamedesign
Gamedesign
3

Story
Story
3

Umfang/Bonus
Umfang/Bonus
3

Preis/Leistung
Preis/Leistung
3

Autor: /  Reh-Baecker
Lektor: Aylin Hoffmann /  Tuulikki
Grafiker: Andreas Williger /  Minorou
Datum d. Artikels: 27.07.2011
Bildcopyright: Sony


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