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Die Vorfreude der Amuro-Fans ist groß: Endlich gibt es den gutaussehenden jungen Mann, der nicht nur ein Geheimnis verbirgt, in Großaufnahme auf den deutschen Kinoleinwänden zu sehen. Ob sich der Besuch im Kino lohnt, verraten wir euch hier, denn wir durften bereits im Vorfeld in die deutsche Version eintauchen.

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Pokémon Ranger: Spuren des Lichts

Originaltitel: ポケモンレンジャー 光の軌跡 - Pokémon Ranger: Hikari no Kiseki
 
Mit „Pokémon Ranger: Spuren des Lichts“ kommt der dritte Teil der Ranger-Reihe nach Deutschland. Wieder einmal heißt es, sich dem Bösen entgegenzustellen – und das mit den unterschiedlichsten Pokémon der ersten vier Generationen. Setze ihre besonderen Fähigkeiten ein, um zahlreiche Kämpfe zu bestreiten, oder im Mehrspielermodus aufregende Abenteuer mit deinen Freunden zu erleben.
Inhalt Als Pokémon-Ranger verschlägt es euch mit eurem Partner in die sagenumwobene Oblivia-Region. Seit einiger Zeit werden der Friede und die Sicherheit der kleinen Inselgruppe durch eine Bande Krimineller bedroht, die es nun aufzuhalten gilt.
Auf Geheiß Professor Hastings hin, macht ihr euch also auf den Weg nach Oblivia, um den einzigen örtlichen Ranger, Taluga, bei dieser Aufgabe tatkräftig zu unterstützen.
Doch schon auf dem Weg zum Archipel beobachtet ihr, wie das Pokémon Latias von einer kleinen Gruppe gejagt wird – den sogenannten Pokénappern. Schnell wird euch klar, dass dies die Kriminellen sein müssen, von denen der Professor gesprochen hat! Ohne zu zögern schreitet ihr ein, doch beim Versuch, den Ganoven das Handwerk zu legen, wird euer Partner gefangen genommen und ihr stürzt hilflos ins Meer hinab...

Kurz darauf gelangt ihr an einen Strand. Ihr befindet euch auf einer Insel Oblivias, der Isla Dolcevi. Noch leicht benommen von dem Sturz, rappelt ihr euch auf und wollt gerade die Umgebung erforschen, als plötzlich ein älterer Herr namens Bukka erscheint. Dieser berichtet euch vom Treiben einiger seltsamer Personen auf der Insel und schnell wird klar, dass es sich um die Pokénapper handelt. Diese haben doch tatsächlich die heimischen Pichu gefangen genommen! Lediglich ein einziges von ihnen blieb übrig, das Ukulelen-Pichu.
Nachdem ihr euch mit dem kleinen Kerl angefreundet habt, weicht dieser euch kaum noch von der Seite.
Umgehend macht ihr euch auf den Weg, um dem Treiben der Pokénapper ein Ende zu setzen. Früher als euch eigentlich lieb ist, begegnet ihr ihnen auch schon und beobachtet, wie sie eine alte Rune aus einer Steintafel entnehmen...
Noch wisst ihr nicht, was das zu bedeuten hat, doch etwas Gutes können diese Gauner schließlich nicht im Schilde führen.
Zurück auf der Isla Dolcevi, taucht plötzlich ein Celebi direkt vor euren Augen auf. Noch bevor ihr wisst, wie euch geschieht, findet ihr euch an einem vertrauten Ort wieder... Doch dieser liegt in der Vergangenheit!

Was wird nun geschehen? Gelangt ihr bald wieder zurück in die Gegenwart, um eurem Partner zu befreien? Könnt ihr die Pläne der Verbrecher aufdecken, bevor es zu spät ist? Oder ist die Zeitreise womöglich der Schlüssel zum Erfolg?
Pokémon Ranger: Spuren des Lichts
Erscheinungstermin:05.11.2010
Preis (Amazon):39,99 €
Bestellen:Bei Amazon
Genres:Adventure, Strategie
Konsole:Nintendo DS
Dt. Publisher:Nintendo
Entwickler:Nintendo
Sprache:Deutsch
Altersfreigabe:USK: 0
Multiplayer-fähig:Über Netzwerk
Spieleranzahl:1 (1-4 per Wi-Fi Connection für Minispiele/Multiplayermodus)
Spielzeit:15+ Stunden
Vergleichbares:Pokémon Mystery Dungeon Erkundungsteam Himmel

UmsetzunG Nachdem ihr euren DS gestartet habt und ein neues Spiel beginnt, müsst ihr zunächst einmal Geschlecht und Namen eures Helden wählen. Bevor es jedoch auf große Reise geht, wird der Spieler mit einem kurzen Video in die Thematik des Games eingeführt. In der Szene seht ihr, wie eure Feinde, die Pokénapper, Jagd auf Latias machen und euer Held ins Meer hinabstürzt – dabei taucht ihr buchstäblich selbst ins Spielgeschehen ein.
Während des Sturzes ist euer FangKom abhanden gekommen – das wichtigste Gerät eines Rangers, mit dem Fangversuche gestartet werden – und ihr taucht ab, um ihn zu suchen. Es erscheint ein Hinweis auf eurem DS, der euch dazu auffordert, das Gerät nun vertikal zu halten. So wird eine realistischere Darstellung der Tiefe des Meeres erlangt und durch Berühren des Touchscreens mit eurem Touchpen taucht ihr immer weiter bis an euer Ziel hinab.





An Land wird es schließlich interessant, denn hier dürft ihr endlich eure ersten Fangversuche durchführen. Mit dieser Aktion werden die wilden Pokémon gezähmt, die euch später zur Verfügung stehen – vorausgesetzt, ihr habt ausreichend Platz in eurem Team. Insgesamt dürft ihr bis zu sieben Begleiter mit euch führen! Um ein Pokémon zu zähmen, müsst ihr mit dem Touchpen Kreise um die kleine Kreatur ziehen. Hierdurch füllt sich die sogenannte „Freundschaftsleiste“ auf: Ist diese voll, so gehört das Pokémon euch.
Im Gegensatz zu seinen Vorgängern weist „Spuren des Lichts“ eine recht leichte Steuerung während der Fangversuche auf, denn die Kreise lassen sich einfacher ziehen. Zwar ist die verbesserte Steuerung ein großer Pluspunkt, doch die Fangversuche haben auch ihre Schwachstellen: Sie sind viel zu einfach. Auf den Spieler wartet leider kaum eine Herausforderung, außer es handelt sich im späteren Verlauf des Spiels um einen Endgegner oder ein legendäres Pokémon, das gezähmt werden muss.

Solltet ihr während der Kämpfe doch einmal in Schwierigkeiten geraten, können euch eure Pokémon helfen. Sobald ihr eure gezähmten Begleiter eingesetzt habt, solltet ihr jedoch darauf achten, dass sie nicht von einem Gegner getroffen werden. Wenn diese Schaden erleiden, flüchten sie umgehend aus dem Kampf und sind später nicht mehr in eurem Team zu finden. Aber auch das Ukulelen-Pichu kann euch unterstützen. Nach dem Zufallsprinzip erscheint euer kleiner Freund im rechten unteren Bildschirmrand und bietet euch seine Hilfe an. Mit der Musik, die das kleine Pokémon mit seiner Ukulele erzeugt, können auch die härtesten Gegner besänftigt werden. Ein großer Vorteil ist außerdem, dass Pichu nicht aus dem Kampf verjagt werden kann und euch somit immer wieder aus der Patsche helfen wird.
Für Probleme während der Missionen steht euch das Menü zur Verfügung. Dieses kann mit der R-Taste aufgerufen werden und gibt euch nicht nur Hinweise zu eurem Standort oder den Pokémon, die ihr mit euch führt, sondern ihr könnt auch nachlesen, was ihr bisher erlebt habt und wie euer nächstes Missionsziel lautet.

Neben der eigentlichen Handlung werdet ihr immer wieder auf Inselbewohner treffen, die eure Hilfe benötigen und euch Aufträge erteilen. Diese müsst ihr nicht zwangsläufig annehmen, doch mit ihnen verdient ihr zusätzliche Ranger-Punkte, die der Verbesserung des FangKoms dienen. Die Individualisierung eures Gerätes kann ebenfalls im Menü vorgenommen werden.
Schnell werdet ihr feststellen, dass die Fähigkeiten eurer kleinen Freunde unabdingbar für die Aufträge der Inselbewohner, aber auch für euer eigenes Vorankommen äußerst wichtig sind. Immer wieder werden euch die unterschiedlichsten Hindernisse den Weg versperren, wie etwa riesige Felsbrocken oder widerspenstiges Geäst. Je nach Größe des Hindernisses müsst ihr hier ein oder mehrere Pokémon einsetzen, die euch den Weg freiräumen.
Hierfür solltet ihr einen Blick auf euren Topscreen werfen. Dieser zeigt an, welche Pokémon sich in eurem Team befinden, welche Fähigkeit sie haben und wie viele Pokémon ihr für die Aufgabe benötigt. Sollte diese sogenannte „Pokéstärke“ der Hindernisbeseitigung dienen, wird das entsprechende Pokémon farbig markiert und ist einsatzbereit. Wählt dazu einfach das Pokémon aus, also berührt es mit dem Touchpen, und zieht es zu dem Hindernis... schon ist das Problem gelöst!

Knifflig gestalten sich dagegen die Aufgaben im Mehrspielermodus. Dieser bietet eine echte Alternative zum Singleplayer-Modus, da mit vielen Details und zahlreichen Missionen der Spielspaß in die zweite Runde geht. Via Wi-Fi könnt ihr mit bis zu drei weiteren Spielern in die Vergangenheit reisen und gemeinsam neue Quests für den Storymodus freispielen oder mit vereinten Kräften Pokémon fangen.

Das Spiel hat allerdings auch so einige Schwachstellen. Da sich die Spielzeit mit 15-20 Stunden leider nur sehr kurz gestaltet, wirkt sich dies auch nachteilig auf die Story aus. Meist verfolgt man die Pokénapper und vereitelt ihre Pläne, zu selten haben dagegen andere Missionen Vorrang. Zwar haben die Entwickler neben dem Mehrspielermodus auch im Hauptteil des Spiels eine Reise in die Vergangenheit eingebaut, doch während dieser kurzen und seltenen Sequenzen sitzt der Spieler untätig vor seinem DS und blättert in den meisten Fällen nur gelangweilt den Text weiter. Dabei wurde aber die Umgebung grafisch sehr schön gestaltet und die Gespräche liefern wichtiges Hintergrundwissen für euer Vorankommen.

Trotz einiger Mankos kann das Spiel mit seiner tollen Grafik und viel Liebe zum Detail punkten. Winzige Luftbläschen und bunte Korallen verschönern die Unterwasserwelt, an Land bewegen sich die Gräser im Wind. Kleine Einzelheiten, wie das Leuchten und Schimmern einiger Unterwasserpokémon, tragen ungemein zum Spielspaß bei und lassen den Spieler immer wieder Neues entdecken.
Auch der Sound weiß zu überzeugen. Dieser erinnert unweigerlich an ältere Editionen der kompletten Spielreihe, hat aber auch seinen ganz eigenen Charme und wird wunderbar in den passenden Situationen und Umgebungen eingesetzt.







Verpackung Wie es für Nintendo DS-Spiele üblich ist, erscheint auch „Pokémon Ranger: Spuren des Lichts“ in der handlichen weißen Hülle.
Das bunte Cover zieren sowohl der männliche als auch der weibliche Hauptcharakter des Spiels, die beide farbenfrohe Kleidung tragen und sehr mutig aussehen. Die Protagonisten bewegen sich jeweils auf einem Pokémon fort. So sieht man den Jungen im Vordergrund, der auf Raikou reitet und einen Großteil des Bildes einnimmt. Links neben dem Gespann kann man das Ukulelen-Pichu in die Luft springen sehen. Das Mädchen hingegen sitzt auf einem Latias und befindet sich hintergründig in der rechten oberen Bildecke, und es tauchen noch weitere bekannte Pokémon auf: Entei und Suicune, sowie ein Latios sind hier zu sehen.
Die Umgebung zeigt die idyllische Oblivia-Region und lässt zahlreiche Palmen, Strand und Meer, sowie den blauen Himmel erkennen.
Im unteren Teil des Bildes befinden sich der USK-Hinweis und das Logo des Spiels. Darüber hinaus wird das Cover komplett holografisch dargestellt.
Auf der Rückseite befinden sich noch einige Screenshots, sowie eine sehr knappe Inhaltsangabe des Spiels.
Beiliegend findet der Spieler viele Handbücher, die über die Wi-Fi Connection Bedienungsanleitung, bis hin zur eigentlichen Spielanleitung reichen. Letztere wurde sehr ausführlich und informativ gestaltet, damit auch wirklich keine Frage unbeantwortet bleibt. Auf knapp 50 Seiten wird hier jeder Schritt detailliert beschrieben – besonders für Anfänger ist dies sehr geeignet!
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+ Grafik
+ Multiplayermodus
+ Ständiger Partner (Pichu) kann nicht besiegt werden
- zu lange Wege
- teilweise zu leicht, es werden kaum Anforderungen an den Spieler gestellt
- eintönige Story
Fazit Freunde einer ansprechenden Story werden vielleicht enttäuscht sein, da das Spiel vor allem auf dem altbewährten „Weltrettungsprinzip“ basiert und sich auch in den unterschiedlichen Missionen selten davon löst. Dennoch wird das Spiel nicht langweilig, da es in der gesamten Region viel zu entdecken gibt und vor allem die Grafik den Spielspaß wesentlich erhöht. Obwohl es sich um den bereits dritten Teil der Ranger-Reihe handelt, ist dieser Ableger auch Neueinsteigern zu empfehlen. Er schließt nicht direkt an seine Vorgänger an und kann so problemlos gespielt werden.
Mit „Pokémon Ranger: Spuren des Lichts“ holt sich der Spieler ein recht kurzes, aber dennoch spannendes Spiel ins Haus, das mit Sicherheit für einige unterhaltsame Stunden sorgen wird.
Grafik
Grafik
1.5

Sound
Sound
2

Steuerung
Steuerung
1

Story
Story
3

Gesamtnote


2.2
Gamedesign
Gamedesign
2

Multiplayer-<br>modus
Multiplayer-
modus
2

Umfang/<br>Bonus
Umfang/
Bonus
3

Preis/<br>Leistung
Preis/
Leistung
3

Autor: /  rio
Lektor: Christine Schäffer
Grafiker: Andreas Williger /  Minorou
Datum d. Artikels: 03.10.2011
Bildcopyright: Nintendo


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