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Im Rahmen der KAZÉ Anime Night präsentierte Anime on Demand von 29. - 31.05.2020 den ersten Kino-Ableger der Erfolgsreihe "DanMachi" erstmals in Deutschland. Wir haben ihn uns für euch einmal angeschaut - vom heimischen Sofa aus.

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Dissidia 012[duodecim]: Final Fantasy

Originaltitel: ディシディア デュオデシム ファイナルファ, ンタジー, Dishidia Duodeshimu Fainaru Fantajī
 
Die Schlacht gegen Chaos wurde bereits in „Dissidia: Final Fantasy“ geschlagen, doch „Dissidia 012[duodecim]: Final Fantasy“ beleuchtet die Hintergründe, welche letztlich zum 13. und finalen Kreislauf führten. Kann der storytechnische Vorgänger aber besser als das Original abschneiden oder klingt das schon zu paradox, um wahr zu sein? Hier findet ihr die Antwort auf diese und weitere Fragen!
Inhalt Der scheinbar endlose Krieg zwischen Cosmos, der Göttin der Harmonie, und Chaos, dem Gott der Zwietracht, befindet sich mittlerweile in der zwölften Runde – ein Ende scheint allerdings nicht in Sichtweite zu rücken.
Seit einer Ewigkeit bekämpfen sich die beiden Götter und beschwören Helden und Widersacher der originalen Final Fantasy-Reihe, um diese gegeneinander antreten zu lassen. Doch auch der Sieg einer Seite läutet nicht den Beginn einer neuen Ära ein. Sobald ein Gott sein Leben verliert, wird dieser sodann von Shinryu – dem Gottdrachen – wieder zum Leben erweckt, womit eine neue Runde des Krieges ihren Lauf nimmt. Während des Neustarts wird ein Großteil sämtlicher Erinnerungen der Krieger Shinryu einverleibt, was das Schmieden von Plänen gegen diesen schwierig gestaltet.

Auch im zwölften Kreislauf stehen die Krieger beider Seiten an der Front und warten auf ihre Befehle. Während die Soldaten von Cosmos weiterhin nach ihren Kristallen suchen, um die darin enthaltene Macht zugunsten ihrer Göttin einzusetzen, werden einige von ihnen Zeuge einer neuen Bedrohung: der Manikins. Chaos‘ Schergen lassen diese willenlose Abbilder sämtlicher Krieger in kristalliner Form auf ihre Feinde los und setzen sie über eine bevorstehende Invasion der Marionetten in Kenntnis. Besorgt über die unheilvolle Kunde begeben sich die vielseitig begabte Lightning und ihre Gefährten zu Cosmos – so zumindest der Plan. Auf ihrer Reise zum Heiligtum der Ordnung – Cosmos‘ Residenz – werden die Gefährten bei einer weiteren Konfrontation mit Kriegern des Zwietrachts voneinander getrennt…






Dissidia 012 [duodecim]: Final Fantasy
Erscheinungstermin:25.03.2011
Preis (Amazon):39,99 €
Bestellen:Bei Amazon
Genres:Adventure, Beat 'em Up
Konsole:Playstation Portable
Dt. Publisher:Square Enix
Entwickler:Square Enix
Sprache:Englischer(partiell Deutscher) Bildschirmtext, Englische Sprachausgabe
Altersfreigabe:USK: 12
PEGI: 12
Multiplayer-fähig:Über Netzwerk
Spieleranzahl:1 - 2
Spielzeit:ca. 30+ Stunden
Vergleichbares:Naruto Shippuuden: Ultimate Ninja Storm Generations

UmsetzunG Obwohl zwischen „Dissidia 012 [duodecim]: Final Fantasy“ und seinem spieltechnischen Vorgänger viele Parallelen bestehen, ist dieser Titel keine reine Neuauflage.
Beim ersten Spielstart weist euch ein Mogry – ein weißes, plüschtierartiges Wesen mit rotem Bommel – auf Wunsch in die Grundlagen des Kampfes ein. Diese gestalten sich folgendermaßen:

Beide Kontrahenten können sich in einer zumeist weiträumigen Arena frei bewegen. Durch sogenannte Mut-Angriffe kann der in Zahlen gefasste Mut des Gegenübers gesenkt werden. Bei einer Reduzierung unter null ist der Angegriffene zeitweise „demotiviert“ und erleidet bei weiteren Attacken des Angreifers mehr Schaden, während dieser dagegen von einem erhöhten Mutwert profitiert.
Durch „KP-Angriffe“ können dann – wie der Name implementiert – die Kraftpunkte (KP) des Gegners bis auf null reduziert werden, womit auch der Sieg einhergeht. Da die KP-Angriffe immer Schaden in Höhe des aktuellen Mutwertes anrichten, empfiehlt sich der vorherige Einsatz von Mut-Angriffen.
Weiterhin kann der Spieler durch das Sammeln von „EX-Kristallen“ während des Schlagabtauschs den EX-Modus aktivieren, welcher ihm kurzzeitig besondere Fähigkeiten sowie verheerende Techniken eröffnet.
Defensiv bietet „Dissidia 012" auch mehrere Möglichkeiten wie Blocks und Ausweichmanöver, sodass Angriffen entgegengewirkt werden kann.
Erstmals kann auch ein Partner zur Unterstützung eingesetzt werden, welcher den Feind mit einem Angriff überraschen kann, sollte der Spieler die Partner-Leiste durch eigene Attacken füllen. Der Sieger eines Kampfes erhält einerseits Erfahrung, die zu Level-Ups und somit auch zu neuen Fähigkeiten verhelfen. Andererseits wirken auch Gil – die universelle Währung der „Final Fantasy"-Reihe – als Preisgeld, mit welchen man beispielsweise für seine Charaktere verbesserte Ausrüstung erstehen kann.






Nach der Einführung gelangt man zum Hauptmenü, wo verschiedene Spielmodi zur Auswahl stehen. Im Story-Modus wird in ereignisreichen Kapiteln der zwölfte Kreislauf des endlosen Krieges aus der Sicht verschiedener Charaktere erzählt. Spielerisch gestaltet sich der Story-Modus in zwei sich abwechselnden Phasen. Auf der Weltkarte könnt ihr euch frei über Ländereien bewegen und Schätze sammeln, gegen umherstreifende Manikins antreten und bei Mogrys Ausrüstung kaufen. Über Portale gelangt ihr zu Verliesen, welche zumeist von zahlreichen Manikins und seltener auch von Bossgegnern bewacht werden. Über diverse Einwegfertigkertigkeiten können hier mehrere Feinde in einer Kette aus aufeinanderfolgenden Schlachten bezwungen oder andere nützliche Effekte genutzt werden. Durch das Durchspielen des zwölften Kreislaufs wird als besonderes Feature die gesamte Handlung von „Dissidia: Final Fantasy“ freigeschaltet, welche in den neuen Spielablauf integriert wurde.
Zwar gibt sich Square Enix Mühe, den Spielverlauf ansprechend zu gestalten und lässt seine Charaktere nicht wie einfache Pappaufsteller wirken, doch zu schnell werden die Spielabschnitte zur reinen Routine, da einem nach kurzer Zeit spieltechnisch nichts Neues mehr geboten wird. Auch der Plot der eigentlichen Haupthandlung ist recht kurz und zu vorhersehbar, was für ein Beat´em Up nicht unüblich ist, aber doch zu weniger Motivation führt, sich durch den Story-Modus zu schlagen.

Sehr positiv anzumerken sind jedoch die freien Kampfmodi. Mit einer Auswahl aus insgesamt 31 Charakteren mit individuellen Stärken und Schwächen ist für viel Abwechslung gesorgt. Neben den standardmäßigen 1vs.1-Kämpfen können auch Schlachten mit bis zu fünf Mitgliedern je Seite ausgefochten werden, wobei im einzelnen Kampf erneut nur ein Mitglied je Gruppe antreten darf. Es ist ebenfalls möglich, sich mit einem Mitspieler zu messen, vorausgesetzt dieser befindet sich in unmittelbarer Nähe.

Ein Problem kommt dem endlosen Prügelspaß dennoch entgegen: Außerhalb der Dialoge im Story-Modus ist der gesamte Menütext in Englisch nach Europa portiert worden. Selbst der eingefleischte Gamer dürfte ab und an verwirrt sein, doch für einen Gelegenheitsspieler sind die zahlreich verwendeten Fachbegriffe in einer Fremdsprache äußerst fordernd und auch leicht demotivierend.

Grafisch kann sich Dissidia allerdings wirklich sehen lassen. Rasende Krieger wie auch gleißende Zauber werden klar und ohne Fehler angezeigt, sodass das Potenzial der PSP voll ausgeschöpft wird.
Akustisch warten zahlreiche Titel und Arrangements aus der klassischen „Final Fantasy"-Reihe darauf, eure Ohren mit guter Soundqualität und abwechslungsreichen Melodien in das Kampfgeschehen zu befördern.
Ohne Dateninstallation auf dem Memory Stick Pro Duo können Kämpfe auf Grund der hohen Anforderungen allerdings nicht selten Ladezeiten in Minutenlänge benötigen.
Verpackung Das Rezensionsexemplar befand sich in einer Plastikhülle, ohne Verpackung oder sonstige Beilagen. Eine Beschreibung dieses Kriteriums ist daher nicht möglich.

Im Spiel selbst ist ein Museum enthalten, welches Hintergrundinformationen zu sämtlichen Kriegern, die gesamte Spielmusik und die Sammlung an Spielerbildern, welche im Spielverlauf optional zu sammeln sind, beinhaltet. Spielinterne Trophäen sorgen für eine weitere Motivation zum regelmäßigen Gefecht.

Über den PlayStation-Store ist es weiterhin möglich, zahlreiche Zusatzkostüme für die Charaktere und weitere Songtitel für den Kampf zu erstehen
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+ Einzigartiges Kampfsystem
+ Große Auswahl an individuellen Charakteren
+ Hohes Maß an Qualität in den Bereichen Grafik und Sound
- Schwacher Story-Modus
- Ausschließlich englischsprachiger Menütext
- Lange Ladezeiten ohne Dateninstallation
Fazit Einerseits bietet „Dissidia 012[duodecim]: Final Fantasy“ ein interessantes wie auch ausgeklügeltes Kampfsystem, welches durch zahlreiche Innovationen und Micromanaging viele Stunden Spaß bereiten kann. Andererseits sind der ziemlich schwache Story-Modus und die fehlende Übersetzung des Menüs eben diesem Spaß hinderlich. Wem eine Story in einem Beat´em Up nicht wichtig ist und wer eher etwas Spaß für zwischendurch sucht, dem ist dieser Titel jedoch wärmstens zu empfehlen.





Grafik
Grafik
1

Sound
Sound
1

Steuerung
Steuerung
2

Story
Story
4

Gesamtnote


2.7
Gamedesign
Gamedesign
3

Multiplayer-<br>modus
Multiplayer-
modus
5



Preis/<br>Leistung
Preis/
Leistung
3

Autor: /  RobbPlus
Lektor: Jennifer Brox
Grafiker: Julia Kefenhörster
Datum d. Artikels: 14.12.2011
Bildcopyright: Square Enix


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