Animexx - Verein der Anime- und Mangafreunde e.V.

Im Rahmen der KAZÉ Anime Night präsentierte Anime on Demand von 29. - 31.05.2020 den ersten Kino-Ableger der Erfolgsreihe "DanMachi" erstmals in Deutschland. Wir haben ihn uns für euch einmal angeschaut - vom heimischen Sofa aus.

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Gods Eater Burst

Originaltitel: ゴッドイーター バースト; Goddo Ītā Bāsuto
 
Eine fiktive Welt bewohnt von Aragamis, riesigen und angriffslustigen Monstern, darunter nur wenige Überlebende der hiesigen Bevölkerung. Als junges Talent und „New Typ God Eater“ schließt ihr euch der letzten Festung Fenrir an und kämpft für ein neues Utopia!
Inhalt Die Städte sind nur noch ein Schatten ihrer selbst, richtiges Leben gibt es dort schon lange nicht mehr. Die wenigen Überlebenden haben sich in abgeriegelte Bereiche begeben und kämpfen seitdem ums nackte Überleben und für eine neue Zukunft. Wenn da nicht die Tatsache wäre, dass die neue Zukunft bereits tief in diesem Kampf verstrickt ist. Die Krieger, die sich den gewaltigen Bestien in den Weg stellen, nennt man „God Eaters“, doch die neue Generation werden als „New-Type God Eaters“ bezeichnet und genau diese neue Art von Kriegern rekrutiert die letzte Festung Fenrir.

Das Ziel dieser Festung ist es, neue junge Krieger auszubilden und durch sie ein neues Utopia zu schaffen. Das Markenzeichen dieser jungen Kämpfer ist ein Armreif, welches die Verbindung zu ihrer biochemischen Waffe, dem God Arc, darstellt. Diese Waffen sind sowohl Schwert als auch Schusswaffe und in ihnen steckt Leben, das beherrscht werden muss und weise genutzt werden sollte.

Als neuer Anwärter nehmt ihr eure Waffe in Empfang und befindet euch kurz darauf schon in eurer ersten Mission. Wilde Aragamis treiben ihr Unwesen und ihnen gehört Einhalt geboten. Begleitet durch erfahrene Mitstreiter begebt ihr euch in die Schlacht und kämpft für eure und die Zukunft der gesamten Welt.

Kaum ist die Mission vorbei, ist euch schon klar, dass dies definitiv nicht die letzte als Anwärter war, denn schon steht für euch die nächste Mission bereit. Warum auch nicht? Getreu dem Motto „Der beste Weg, um ein guter Kämpfer zu werden, ist zu kämpfen“, geht ihr bis ans Äußerste um auch am nächsten Morgen die Sonne am Himmelszelt aufgehen zu sehen...
Gods Eater Burst
Erscheinungstermin:18.03.2011
Preis (Amazon):34,95 €
Bestellen:Bei Amazon
Genres:Action, RPG
Konsole:Playstation Portable
Dt. Publisher:Namco-Bandai
Entwickler:Namco-Bandai
Sprache:Englisch
Altersfreigabe:USK: 12
Multiplayer-fähig:Nein
Spieleranzahl:1 Spieler
Spielzeit:60+
Vergleichbares:Monster Hunter Tri - Classic Controller Pro Pack

UmsetzunG Bevor man sich bei „God Eaters Burst“ so richtig ins Getümmel werfen kann, darf man sich seinen Charakter aus einer Vielzahl von Auswahlmöglichkeiten selbst zusammenbasteln. Dabei steht dem Spieler eine Auswahl von 16 Frisuren, 15 Haarfarben, 19 verschiedene Gesichtsmodellen, sieben Hautfarben, 21 Bekleidungsvarianten und satten 20 verschiedenen Stimmen zur Verfügung.
Im Anschluss kann dieser auch schon gespeichert werden. Hierfür stehen dem Spieler bis zu drei Speicherslots zur Verfügung.

Nach einigen kurzen Spielinhalten steht der Charakter auch schon zur Verwendung bereit. Die ersten Schritte gehen ohne Tutorial vonstatten – man läuft mit dem Steuerknüppel, bestätigt mit der X-Taste oder spricht mit anderen Charakteren.
Schnell merkt man, dass sich das Spiel hauptsächlich um Missionen dreht. Um in den Genuss eines Tutorials oder der weiterführenden Geschichte zu gelangen, muss man sich für eine Mission am Schalter entscheiden. Missionen können unter anderem dadurch freigeschaltet werden, dass man einfach mit den Leuten in der Festung spricht.

Die Tutorials erklären recht gut die Handhabung in einem Kampf. Wenn man keine, beziehungsweise kaum Englischkenntnisse besitzt, kann es ein wenig kompliziert werden. Aber selbst hier sollte zusehen und ausprobieren wohl das beste Hilfsmittel sein.
Bei den eigentlichen Missionen wird immer ein Ziel vorgeben. Hauptsächlich geht es darum bestimmte Areale von Aragamis zu säubern und bestimmte Gegenstände einzusammeln.





Die Kämpfe an sich zeigen sich sehr dynamisch und flexibel. Durch die God Arc ist der Spieler nicht nur an einem Waffentyp gebunden, sondern besitzt gleich mal ein Schwert, ein Schild und eine Fernkampfwaffe die man in Sekundenschnelle dem Kampfgeschehen anpassen kann. So kann man zum Beispiel den Rückstoß bei einem Schuss gut als Ausweichmanöver nutzen oder aber durch schnelles Wechseln zum Schwert als Angriffsverstärkung. Der Kamerawinkel lässt sich kurzerhand einfach mit der L-Taste in die Blickrichtung des Charakters lenken, schwieriger wird es jedoch wenn man während des Laufens einen anderen Winkel benötigt. Dazu muss nämlich das Steuerkreuz verwendet werden, was sich oft als recht umständlich erweisen kann.

Das Thema Ausrüstung ist ein ganz eigener Punkt. Grundsätzlich reicht dem Charakter die God Arc, jedoch lässt sie sich natürlich weiterhin modifizieren. So kann man beim einzigen Händler neue Waffentypen und Munition erlangen sowie diverse Items und Materialien. Materialien werden benötigt, um neue Waffentypen freizuschalten, beziehungsweise die Waffen aufzuwerten. Bei Waffen sollte man nicht nur einen Blick auf die Statuswerte werfen, sondern auch den Vorteil durch die verschiedenen Fähigkeiten, die ihnen innewohnen, ausnutzen.

Der Sound im Kampfgeschehen regt zu einer hohen Konzentration an, die man auch brauchen wird. Die Melodien spiegeln teilweise gut den trostlosen Zustand der zerstörten Städte wieder, so dass man sich dem Charakter um einiges näher fühlt.
Grafisch wirken die Charaktere ein wenig kantig, was jedoch kaum ins Gewicht fällt, da man sich umso mehr Mühe bei den atemberaubenden Aragamis und den Kampfarealen geben hat. Die Optik der Waffen, Rüstungen und Angriffe sprechen ebenso für sich.
Die Story ist im Großen und Ganzen sehr interessant, wenn da nicht oftmals die eigenen Englischkenntnisse stark auf die Probe gestellt werden würden...







Verpackung Gods Eater Burst erscheint in der üblichen PSP-Hülle. Das Cover zeigt eine große gehörnte Bestie, die bereit ist, mit ihren mächtigen Klauen den Feind zu zerschmettern. Ihm gegenüber stehen zwei New-Type Gods Eaters, zusammen mit ihren Arc Gear, bereit zum Gegenschlag. Im Hintergrund des Covers erstrahlen im Sonnenlicht die letzten Trümmer einer Stadt. Farblich wird das Cover von Rot- und Orangetönen dominiert. Unten findet man neben dem Namco Logo das USK-Symbol.
Die Rückseite zeigt eine mysteriöse Gestalt sowie elf Screenshots, die faszinierende Einblicke ins Spiel bieten. Vier kurze Beschreibungstexte auf Deutsch sollen das Interesse am Spiel fördern. Beim Öffnen der Hülle sieht man neben dem eigentlichen Spiel ein Handbuch, das kurz und knapp die wichtigsten Begriffe und Gegebenheiten im Spiel erklärt. Es ist im Gegensatz zum Spiel auf Deutsch.
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+ Spannende Story
+ Interessante Charaktere
+ Flexible & dynamische Kämpfe
- Nur englischsprachig
- Kameraführung
Fazit Gods Eater Burst ist ein interessantes Game. Die Kämpfe sind episch und abwechslungsreich. Leider stört öfter mal der Kamerawinkel und auch die Kameraführung, die eher unpraktisch ist. Im Gegenzug zum deutschen Handbuch zeigt sich das Spiel rein englischsprachig ohne weitere Alternativen. Nicht einmal die originale japanische Synchronisation ist vorhanden, was eigentlich sehr schade ist. Wer auf Echtzeitkämpfe steht und sich gerne in großartige und harte Schlachten wirft, ist mit dem Spiel gut bedient. Englischkenntnisse sind hierbei jedoch sehr vom Vorteil.
Grafik
Grafik
2

Sound
Sound
2

Steuerung
Steuerung
4

Story
Story
2

Gesamtnote


3.2
Gamedesign
Gamedesign
3

Multiplayer-<br>modus
Multiplayer-
modus
4

Umfang/<br>Bonus
Umfang/
Bonus
5

Preis/<br>Leistung
Preis/
Leistung
4

Autor: /  Yukii2
Lektor: Christine Schäffer
Grafiker: Andreas Williger /  Minorou
Datum d. Artikels: 27.03.2012
Bildcopyright: Namco Bandai Games


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