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Am 28. Juli präsentieren euch die Kazé Anime Nights den Surfer-Anime "Ride your Wave", welcher mit großen Emotionen gespickt ist. Wir durften uns den Film bereits vorab anschauen und geben euch hier einen kleinen Einblick...!

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The Last Story - Limited Edition

Originaltitel: Last Story (Rasuto Sutōrī) ラストストーリー
 
Das gute alte finstere Mittelalter - Zael und seine Söldnerfreunde stecken mittendrin auf der Suche nach ihrem eigenen Weg und nach genug Geld, um die Nächte in Gasthäusern zu verbringen. Ihr Ziel? Zu echten Rittern werden, um von der Gesellschaft anerkannt zu werden. Doch all das tritt in den Hintergrund, als Zael Calista begegnet und die große Schlacht in „The Last Story“ beginnt.
Inhalt Auf der Insel Lazulis, genauer gesagt in „Lazulis-Stadt" beginnt die Reise rund um Dargan und Zael und ihren Söldnerkollegen. Seit einiger Zeit reist die Gruppe, zu der auch Syrenne und Yurick gehören, zusammen durch das Land, das bis jetzt vom Krieg verschont geblieben ist - auf der Suche nach neuer Arbeit und neuen Herausforderungen. Denn sie sind Söldner und immer unterwegs, sich ein wenig Geld zu verdienen. Vor vielen Jahren begegnete Dargan dem Waisenkind Zael und seitdem ist es ihr Traum, zu echten Rittern zu werden, denn in ihrem derzeitigen Beruf werden sie verachtet und gemieden.

Zur Zeit schlagen sich Dargan und Syrenne durch einen Höhlenkomplex, der voll von Reptilienkämpfern ist. Zwischen den Schwertern und den Pfeilen hindurch ist der Weg weit und die Gegner wollen einfach nicht weniger werden. In einem der großen Höhlenkomplexen gesellen sich dann auch Zael und Yurick zur Gruppe dazu und gemeinsam wird nun der Feind bekämpft. Alles läuft nach Plan, bis sich unsere Helden plötzlich in einer Art Kathedrale wiederfinden, in der gleichzeitig auch ihr Weg zu Ende zu sein scheint.

Dargan und Yurick beschließen, die Gegend zu erkunden, um einen Weg aus der Sackgasse zu finden und verlassen erst einmal die Gruppe. Kurz darauf erscheinen weitere Monster und ein heißer Kampf entbrennt, in dem Syrenne zum Opfer der vielen Gegner wird und die letzten Sekunden ihres Lebens verbringt. In diesem Moment erstrahlt Zael in gleißendem Licht und bevor ihm überhaupt klar wird, was mit ihm geschehen ist, zieht er mit seiner neuen Kraft die Gegner auf sich und ist sogar in der Lage, seine gefallene Kameradin zu retten. Er weiß zwar nicht, warum ihm diese Macht übertragen wurde und was sie eigentlich bewirkt, aber er konnte Syrennes Leben retten und ist dankbar.







Nach so viel Aufregung wird es Zeit zurückzugehen. Auf dem Weg in die Stadt dringen Hilferufe an die Gruppe heran und schnell wird klar, dass ihr Handeln verlangt wird. Ein paar Kinder werden von einem großen weißen Tiger bedroht. Die Taktik ist schnell besprochen und so lenken die Männer den Tiger ab, während Syrenne die Kinder aus dem Gefahrenbereich bringt. In einem harten, aber fairen Kampf wird das Ungeheuer schließlich verscheucht. Der Dank fällt jedoch nicht gerade freundlich aus, als die Geretteten merken, dass ihre Helden eigentlich nur niedere Söldner sind.

In der Taverne angekommen wird zusammen der Frust weggefeiert - bei dem einen mehr bei anderen weniger; und bevor Syrenne richtig betrunken ist, geht auch der Alkohol aus und Zael wird beauftragt, Nachschub zu besorgen. Auf dem Weg zum Händler bemerkt er ein Geräusch aus einem Kutschenwagen und als er die Plane hochhebt, schaut ihm ein schönes Frauengesicht entgegen. In diesem Moment tauchen auch zwei Wachen des Königshauses auf, die anscheinend auf der Suche nach etwas oder jemanden sind. Auf die Frage, ob er eine junge Frau gesehen hätte, verneint er und die Wachen ziehen weiter. Er hilft der Frau aus ihrem Versteck heraus und sie stellt sich ihm als Lisa vor, möchte allerdings nicht sagen, warum sie von den Wachen verfolgt wird. Wie es der Zufall so will, tauchen kurz darauf die nächsten Wachen auf und eine Hetzjagd durch die Gassen der Stadt beginnt.

Zael und Lisa rennen durch die schmalen Straßen und versuchen, mit Hilfe von umgeworfenen Apfelkisten, auf denen die Verfolger ausrutschen, zu entkommen. Schlussendlich gelingt es ihnen auch und Zael beschließt, Lisa mit in die Taverne zu nehmen. Unter den neckischen Bemerkungen von Zaels Kollegen betreten die beiden das Gasthaus - doch so schnell wie Lisa auftauchte, verschwindet sie auch wieder aus Zaels Leben. Wer war sie? Warum wurde sie von Wachen verfolgt? Und wird er sie je wiedersehen?
The Last Story - Limited Edition
Erscheinungstermin:24.02.2012
Preis (Amazon):47,90 €
Bestellen:Bei Amazon
Genres:Adventure, RPG
Konsole:Wii
Dt. Publisher:Nintendo
Entwickler:Mistwalker
Sprache:Englisch, Deutsche Untertitel
Altersfreigabe:USK: 16
Multiplayer-fähig:Über Netzwerk
Spieleranzahl:1-6
Spielzeit:ca. 30 Stunden Hauptspielzeit
Vergleichbares:Final Fantasy XII

UmsetzunG Gleich vorweg sei gesagt, dass man das Spiel sowohl mit der Wii-Remote und dem Nunchuk als auch mit einem Classic Controller spielen kann. Des Weiteren ist zu erwähnen, dass sich das Spiel nur spielen lässt, wenn euer Fernseher auf 60 Hz einstellbar ist.
Schon zu Beginn des Spiels merkt man, dass dies kein gewöhnlicher Nintendo Titel ist. Jegliche Weichheit der Grafik und die hellen Farben sind beinahe vollständig verschwunden. Was bleibt, ist ein grafisch sehr schönes, wenn auch sehr düsteres Spiel, das sich stark am Europa des Mittelalters orientiert. Auch die Umgebungen, die Städte und Burgen sind sehr nostalgisch und man fühlt sich von der ersten Sekunde an in die graue Vorzeit versetzt. Auch was das Design der Charaktere betrifft, ist man sehr nah an der Realität geblieben und es wird versucht, die Emotionen der Personen mit Mimik und Gestik darzustellen, was auch gut umgesetzt wurde, auch wenn natürlich die Wii mit ihren Next-gen Kollegen in dieser Hinsicht nicht mithalten kann. Manchmal wirken auch die Mimiken etwas überzogen und dann schnell unecht.






Am Anfang steht euch lediglich die Auswahl eines neuen Spiels zur Verfügung und man wird ohne große Umschweife ins Geschehen geworfen. In der Rolle des Dargan beginnt man, das interaktive Tutorial zu durchlaufen, während immer wieder neue Gegner auf den Spieler zukommen. Wann immer es ein neues Tutorial gibt, wird dieses mit einer Meldung in der Mitte des Bildschirmes angezeigt und kann mit dem A Knopf angewählt werden. So wird man Stück für Stück in das Kampfsystem eingeführt und lernt die Steuerung kennen. Die einzelnen Tutorials können auch später im Menü erneut abgerufen werden. Die Umgebung kann an manchen Orten genutzt werden, um sich Deckung zu suchen oder aus ihr hervorzuschnellen, um so dem Gegner mehr Schaden zuzufügen.

Ein weiterer wichtiger Kampffaktor im weiteren Spiel mit Zael ist der sogenannte Fokus. Aktiviert man diesen, wird die Aufmerksamkeit aller in der Nähe befindlichen Feinde auf sich selbst gezogen, was unter gewissen Umständen sowohl Vor- als auch Nachteil sein kann. Außerdem erlaubt der Fokus, gefallene Kampfmitglieder wiederzubeleben.




Wer gerne seine Truppen selbst befehligt und weiß, welche Attacke zu welchem Zeitpunkt besonders gut wäre, der hat nach Aufladen eines Ladebalkens die Möglichkeit, seinen Kammeraden den nächsten Zug zu befehlen. Der Vorteil daran ist, dass Angriffe gebündelt werden können und dass die Zauber eurer Magier nur noch drei Sekunden zum Ausführen benötigen.

Ein weiteres interessantes Feature ist, dass man die Kleidung der Charaktere sowohl in seinen Lieblingsfarben umfärben kann als auch die Möglichkeit hat, ganze Kleidungsstücke oder auch nur Teile davon komplett zu entfernen. Die Eigenschaften der Rüstung
oder des Accessoires bleiben dabei aber erhalten. So kann man beispielsweise, wenn einem die Beinschienen nicht gefallen, diese einfach unsichtbar machen. Bei bestimmten Händlern kann man sich auch neue Farben zusammenmischen lassen, um seine Farbpallette zu erweitern. Doch nicht nur Farben sind wählbar. Man kann sich auch spezielle Effekte holen, wie zum Beispiel Motten, welche um den Spieler schwirren. Und ist man nun der Meinung, Zael würde ohne Kleidung besser aussehen, gibt es auch dafür eine Option, welche die Charaktere bis auf die Unterwäsche auszieht.

Das Kampfsystem gestaltet sich recht anspruchsvoll und bloßes „Auf-den-Gegner-Zustürmen“ führt meist nicht zum Erfolg.
Da ist es ganz praktisch, dass vor Beginn größerer Kämpfe das Schlachtfeld aus der Vogelperspektive betrachtet werden kann.
Hat man sich nun die strategischen Erläuterungen seiner Kampfgefährten angehört, kann man die Schlacht beginnen. Während die Magier im Hintergrund bleiben und beschützt werden wollen, stürmen die Nahkämpfer nach vorn. Meist ist man selbst an vorderster Front. Die Schwächen des Gegners zu kennen und diese gegen ihn zu nutzen, ist ein wichtiger Teil des Kampfes. Ist die gegnerische Gruppe zum Beispiel gegen Feuer anfällig, lässt man Yurick einen Feuerzauber sprechen. Die Zauber hinterlassen auf dem Schlachtfeld einen Magiekreis, den man dazu nutzen kann, seine Waffe mit einem Element zu versehen oder durch Aufwirbeln der Zauber Flächenschaden und, im Falle von Feuerzaubern, Rüstungsbruch bei in der Nähe befindlichen Feinden auszulösen.



Im Menü des Spiels hat man zusätzlich die Wahl, ob man einen automatischen oder manuellen Angriff bevorzugt. Während bei Automatik der Charakter angreift, wenn man sich nahe genug am Gegner befindet und weiter auf diesen zusteuert, kann bei manueller Einstellung der Angriff über Drücken der A-Taste erfolgen.
Waffen und Rüstungen findet man zu Beginn des Spiels eine ganze Menge, meist jedoch immer dieselben und man weiß nicht so recht, was man mit ihnen machen soll. Auf der einen Seite kann man doppelte oder abgelegte Rüstungen verkaufen, um an Geld zu gelangen oder man geht zu einem Schmied und lässt dort seine Waffen und Rüstungen aufwerten. Gewisse Waffen und Rüstungen erhalten bei erhöhtem Level Boni wie zum Beispiel, dass Feinde bestohlen werden oder die Chance auf sofortigen Tod des Gegners.

Wenn ein Gegenstand einen bestimmten Level erreicht hat, benötigt man gewisse Items, um ihn weiter zu verbessern. Welcher Ausrüstungsgegenstand es nun wert ist aufgestuft zu werden, liegt allein im Ermessen des Spielers und muss ausprobiert werden.
Ein weiteres Feature ist die interaktive Umgebung. So läuft oder rennt man durch die Straßen und rempelt beispielsweise wie in vielen Spielen Passanten an. Was passiert? Sie beschweren sich lauthals. Ebenso ist es möglich, Obstkörbe umzuwerfen, auf denen die NPCs und auch man selbst ausrutscht, was schon für den einen oder andern Lacher sorgen kann. Auch sind die Stadt und deren Bewohner nicht stumm. Kommt man an einer Gruppe Menschen vorbei, ist die Chance hoch, dass diese sich gerade über irgendetwas unterhalten - angefangen beim Wetter bis hin zur Politik.

Auch ein Multiplayermodus ist im Spiel vorhanden. Online steht man sich in einer Art „Mann gegen Mann“ beziehungsweise „Gruppe gegen Gruppe“-Kampf in einer Arena gegenüber. Zuerst wählt man den Charakter, mit dem man spielen möchte, und betritt, nachdem sich alle in einer Lobby versammelt haben, die Arena. Das Aussehen der Charaktere wird dabei vom eigenen Spielstand übernommen, die Statuspunkte sind allerdings vorgegeben, um Chancengleichheit zu schaffen. Des Weiteren gibt es einen Co-op Modus, in dem man mit bis zu sechs anderen Spielern gegen einen Bossgegner antritt. Hierbei werden der Status und die Ausrüstung eures Spielstandes übernommen; das heißt es ist von Vorteil, diese Art von Onlinemodus erst später im Hauptspiel zu versuchen. Egal für welchen der beiden Online-Mehrspielermodi ihr euch entscheidet, am Ende werdet ihr je nach Platzierung Gegenstände bekommen, die ihr auch im Hauptgame verwenden könnt. Freigeschalten werden die Modi bereits beim ersten Speicherpunkt der Geschichte.

Zu guter Letzt ist zu erwähnen, dass sowohl Director Hironobu Sakaguchi als auch Musikproduzent Nobuo Uematsu an diesem Spiel mitgewirkt haben. Kenner der RPG-Szene werden diese beiden Herren wohl schon aus der „Final Fantasy“ Reihe kennen.
Verpackung Geliefert wird die Limited Edition in einem dicken, beigen Karton. Hier sieht man nicht nur den Schriftzug, sondern auch eine Zeichnung der gesamten Gruppe, die sich über die Kanten hinweg zieht. Die Rückseite zeigt viel Text in verschiedenen Sprachen und ein paar kleine Screenshots. Der Inhalt ist jedoch wirklich sehr interessant. Zum einen hat man hier erst einmal die ganz reguläre Spielhülle, in der sich das Game auch befindet. Man muss also auch auf die normale Hülle nicht verzichten.




Als nächstes stößt man auf eine kleine, aber sehr edle Box in dunklem Blau und mit einem wunderschönem Bild, das auch eine wichtige Rolle im Spiel spielen wird. Darin befinden sich zwei besondere Leckerbissen. Zum einen das kleine Buch mit dem Namen „The Last Story – The Illustrations“, zum anderen die CD „The Last Story – Premium Soundtrack“. In dem vollkommen farbigen Hardcover-Buch finden sich einige Hintergrund-Illustrationen und zu jedem mehr oder weniger wichtigen Charakter ein Character-Sheet. Dazu bekommt man noch einige Informationen von Kimihiko Fujisawa und Hironobu Sakaguchi. Der Soundtrack setzt sich aus sieben wirklich schöne Songs aus dem Spiel zusammen, die von niemand geringerem als Nobuo Uematsu stammen. Die Laufzeit beträgt etwa 25 Minuten. Die CD ist in einem edlen Gold gehalten und zeigt sowohl auf der Scheibe als auch auf der Verpackung schöne Illustrationen von Calista. Im Inlay findet sich jeweils eine Seite geschrieben von Nobuo Uematsu und Hironobu Sakaguchi. Allerdings sind alle Informationen bei der CD und im Artbook in englischer Sprache gehalten. Zuletzt findet sich noch ein schönes Steelbook, das Calista und Zael zeigt und Platz für Spiel sowie Soundtrack bietet. An schönen und qualitativen Extras wird also nicht gespart und vor allem auch hierbei wirklich Stil bewiesen.
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+ Hochwertige Grafik für die Wii
+ Interessante Story
+ Viele Customize Optionen
- Keine Einbindung der Wii Motion Funktionen
- Teilweise etwas ungünstige Kameraführung
Fazit „The Last Story" bietet ein rundum gutes und solides Rollenspiel für die Wii. Die Charaktere und Umgebungen sind mit viel Liebe zum Detail ausgearbeitet und erfreuen jeden Rollenspieler. Wer sich von den manchmal etwas zu schnulzigen Szenen zwischen Zael und Calistia nicht störten lässt, wird mit diesem RPG sicher glücklich werden. Die anspruchsvollen Kämpfe und die interessante Story bieten einem einige Stunden Spielspaß und dank dem Onlinemodus bleibt dieser auch nach dem Hauptspiel nicht auf der Strecke.
Grafik
Grafik
1.5

Sound
Sound
1.5

Steuerung
Steuerung
2

Story
Story
1.5

Gesamtnote


1.5
Gamedesign
Gamedesign
1.5

Multiplayer-<br>modus
Multiplayer-
modus
1

Umfang/<br>Bonus
Umfang/
Bonus
1

Preis/<br>Leistung
Preis/
Leistung
2

Autor: /  Celest_Camui
Lektor: Jennifer Brox
Grafiker: Julia Kefenhörster
Datum d. Artikels: 15.04.2012
Bildcopyright: Nintendo, Mistwalker


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