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Gigantische Wale am Nachthimmel, Clans, die um die Vorherrschaft kämpfen - all das sind Elemente des Fantasy-Romans "Die Clans von Tokito" von Caroline Brinkmann. Im Interview sprechen wir mit der Autorin über Freund und Feind und welchem Clan sie sich anschließen wollen würde.

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PokéPark 2: Dimension der Wünsche

Originaltitel: ポケパーク2 ~Beyond the World
 

Was ist gelb, ähnelt einem Hamster und hat schwarze Streifen? Und wenn man es ärgert wird man schnell Opfer seines gewaltigen Donnerschocks? Die Rede ist natürlich von Pikachu. In seinem neuen Abenteuer macht er sich auf, um neue Freunde zu finden und Gefahren die Stirn zu bieten.

Inhalt

Die legendären Pokémon Reshiram und Zekrom spüren eine finstere Bedrohung und fürchten um das Schicksal der Welt. Doch ein kleines Licht, welches die Dunkelheit durchdringt, gibt ihnen Hoffnung. Jedoch ist ungewiss, ob dieses Licht genügt.

Nach dieser Szene schlüpft der Spieler in die Rolle von Pikachu und zusammen mit seinem Freund Plinfa geht es auf zum „PokéPark“, dort wird gleich eine neue Attraktion angepriesen, ein wahres Schlaraffenland. Der sogenannte „Wunschpark“ soll voller Abenteuer und –es kommt noch besser– Süßigkeiten, so viele man verträgt, sein. Natürlich wollen Pikachu und Plinfa dabei sein und nehmen das Angebot gleich wahr. Schnell müssen sie jedoch feststellen, dass der Traum mehr ein Alptraum ist. Denn das Gebiet wird von einer bösen Macht beherrscht und alle Pokémon, die von den leckeren Süßigkeiten gegessen haben, sind zu willenlosen Wesen geworden. Das können die beiden natürlich nicht mit ansehen und schaffen es schließlich, die Pokémon aus ihrer Trance zu befreien. Bei der Flucht aus dem Wunschpark bleibt Plinfa allerdings zurück. Wieder im PokéPark angekommen, erfahren wir von Ottaro, dass viele Pokémon verschwunden sind und er in diesem Fall ermitteln will. Natürlich ist Pikachu gleich Feuer und Flamme und will bei der Aufklärung helfen, um seinen Freund, aber auch die anderen Pokémon zu retten.





Je weiter die Gefährten in den Fall eintauchen, desto mehr Sonderbarkeiten offenbaren sich ihnen und mit jedem neuen Hinweis steigt auch die Gefahr. Werden die Freunde am Ende die Sieger sein oder wird die Welt in Dunkelheit versinken?
PokéPark 2 - Die Dimension der Wünsche
Erscheinungstermin:23.03.2012
Preis (Amazon):36,95 €
Bestellen:Bei Amazon
Genres:Adventure
Konsole:Wii
Dt. Publisher:Nintendo
Entwickler:Nintendo
Sprache:deutscher, englischer, spanischer, französischer, italienischer Bildschirmtext
Altersfreigabe:USK: 6
Multiplayer-fähig:Am selben Gerät
Spieleranzahl:1-4
Spielzeit:14 Stunden (reine Hauptstory)
Vergleichbares:Pokémon Mystery Dungeon Erkundungsteam Himmel

UmsetzunG

Das Spiel startet mit einem ausführlichen Tutorial, welches ohne jede Eile das Spiel erklärt. Zur prinzipiellen Steuerung wird die Wii-Remote waagerecht gehalten. Klassisch wird mit dem Steuerkreuz gelenkt, während die „2“ nun die Funktion des „A-Knopfes“ übernimmt. Dennoch kommt die eigentliche Besonderheit der Wii-Steuerung nicht zu kurz. So wird beispielsweise bei den Minispielen wieder die Remote senkrecht gehalten und man muss wie gewohnt mit Bewegungen der Fernbedienung steuern. Einige Attacken, wie Pikachus Eisenschweif, lassen sich durch schütteln ausführen. Im Gegensatz zum ersten Teil „PokéPark: Pikachus großes Abenteuer“ spielt man nun nicht nur Pikachu, sondern bekommt noch drei Partner zur Seite. Dabei handelt es sich um Serpifeu, Floink und Ottaro. Jeder hat eine unterschiedliche Spezialität und somit ist es an manchen Stellen des Spiels notwendig, die Spielfigur auszutauschen. Beispielsweise kann nur Ottaro schwimmen, Serpifeu jedoch als einziger hohe Stellen erreichen. Die Kamera kann nicht selbst vom Spieler gedreht werden, was den Spielgenuss aber nicht stark mindert, da sich die Perspektive im Spielverlauf gut anpasst, aber doch von Vorteil wäre, denn so ist es nicht möglich sich die Umgebung mit einem Rundblick anzusehen. Die Hauptgeschichte kann nur von einem Spieler bestritten werden, während sich bei den Minispielen bis zu vier Spieler gleichzeitig an die Wii-Remote machen können.








Der eigentliche Hauptteil des Spiels gestaltet sich mit etwa 14 Stunden Spielzeit eher kurz. Doch noch nie war ein Pokémon-Titel damit beendet und so ist es auch hier der Fall. Nach dem Hauptteil gibt es noch eine erweiterte Handlung, die jedoch die Spielzeit von anderen Spielen der Reihe nicht erreichen kann. Die Handlung ist vorhersehbar und bietet zwar Unterhaltung, aber wenig Neues. Am Ende bleibt es doch ein kurzer Ausflug in die Welt des Pokémon-Universums, auch wenn sich die Spielzeit zum Vorgänger, den man mit knapp 8 Stunden absolviert hatte, schon praktisch verdoppelt hat.

Ganze 194 Pokémon kann man innerhalb des Spieles finden und sich mit ihnen anfreunden. Dabei gestaltet es sich unterschiedlich, wie man Freundschaft schließt, manche möchten spielen, manche wollen kämpfen und nur wenn man gewinnt, ist die Verbindung geschlossen. Andere Pokémon wiederum möchten ein bestimmtes Item und ihre Freude bei der Überbringung ist so groß, dass sie gleich Freundschaft schließen wollen. Im sogenannten „PokéAlbum“ kann man jederzeit nachsehen, welche Freunde man schon hat. Außerdem erscheint über den Köpfen der befreundeten Pokémon eine Musiknote, wenn man sich ihnen nähert.

An der Grafik der Zwischeneinspielungen, die entweder einen Bereich vorstellen oder die Handlung erzählen, ist nichts auszusetzen, sie holt alles aus der Wii raus, was möglich ist. Gerade diese Szenen wurden liebevoll und farbenprächtig gestaltet. Aber auch die Animationen im eigentlichen Spiel bleiben konstant gut und weisen nur einen gravierenden Fehler auf: Wände werden grafisch nicht vollständig dargestellt, wenn das aktive Pokémon direkt davor steht.





Eine direkte Sprachausgabe gibt es nicht. So werden die Handlung und die Gespräche per Bildschirmtext wiedergegeben. Allerdings gibt neben der Hintergrundmusik von Zeit zu Zeit mal ein Pokémon seinen Namen zum Besten. Doch das kommt eher selten vor und wirkt nicht störend. Der Soundtrack beschränkt sich hauptsächlich auf ruhige Melodien, die klar aus den Lautsprechern dringen. Sehr viel Abwechslung bietet die Musik nicht, die Melodien wiederholen sich. Jedoch sind sie stets der Situation angepasst, zum Beispiel gibt es in Kämpfe schnellere Klänge zu hören, und sie wirken nie störend.
Verpackung

Das Spiel befindet sich in der für Wii-Spiele üblichen weißen Amaray-Hülle. Das Cover zeigt neben Pikachu noch seine drei Partner: Serpifeu, Floink und Ottaro. Jedes Pokémon ist in einer anderen Ecke platziert worden, der Mittelpunkt des Covers bildet der Titel des Spiels, welches mit einem Regenbogen auf einer schwarzen Wolke hinterlegt ist. In der unteren linken Ecke wurde der USK-Hinweis gedruckt. Direkt daneben, am unteren Rand entlang, findet sich der Schriftzug „The Pokémon Company“ und rechts daneben noch das Nintendo-Logo. Hinter den Pokémon sind Gebäude aus den spielbaren Bereichen zu erkennen. Der obere Rand des Covers gehört wie üblich dem Wii-Logo. Auf der Rückseite sind Bilder abgedruckt, die ein paar Szenarien aus dem Spiel zeigen.

Die Spielanleitung ist ausführlich und erklärt die Grundsteuerung, die Handhabung des Hauptmenüs und beschreibt die Durchführung des Spieles. Die Anleitung wurde liebevoll gestaltet und zeigt sich farbenfroh, ganz wie es sich in der Manier der Pokémon gehört. Die Wii-Disc zeigt ebenfalls die vier Pokémon des Covers auf weißem Grund. Außerdem finden sich darauf auch der USK-Hinweis, das Wii-Emblem und die Logos der beteiligten Unternehmen wieder.

+ zahlreiche zusätzliche Aufgabe neben der Hauptgeschichte
+ simple Steuerung
+ liebevolle Grafik
- kurzer Hauptteil
- Minispiele bieten nichts Neues
- Kameraperspektive nicht frei wählbar
Fazit

„PokéPark2: Dimension der Wünsche“ besticht nicht durch tiefgründige Handlungsstränge oder rasante Action, dafür durch liebevolle Animationen und süße Pokémon. Das Spiel richtet sich an das jüngere Publikum und für dieses lässt es sich uneingeschränkt empfehlen. Durch die leichte Steuerung und das ausführliche Tutorial ist der Titel für Anfänger geeignet. Aber auch Fans sollten einen Blick riskieren, denn Nintendo hat hier einen weiteren Pokémon-Titel, der sich sehen lassen kann, auf den Markt gebracht. Erfahreneren Spielern könnte die Langwierigkeit des Tutorial aufstoßen, aber hat man dies erfolgreich absolviert, taucht man in die wundervolle Welt des PokéParks ab und will ihn gar nicht mehr verlassen.

Grafik
Grafik
3

Sound
Sound
2

Steuerung
Steuerung
1.5

Multiplayermodus
Multiplayermodus
3

Gesamtnote


2.6
Gamedesign
Gamedesign
3

Story
Story
2

Umfang/Bonus
Umfang/Bonus
3

Preis/Leistung
Preis/Leistung
3

Autor:
Lektor: Christine Schäffer
Grafiker: Julia Kefenhörster
Datum d. Artikels: 12.05.2012
Bildcopyright: Nintendo/ Creatures


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