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Am 28.Mai war wieder Kazé Anime Night angesagt – diesmal mit „Mirai – das Mädchen aus der Zukunft“ vom Star-Produzenten Mamoru Hasoda („Das Mädchen, das durch die Zeit sprang“). Wir waren in Neuss dabei!

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Metal Gear Solid: Peace Walker

Originaltitel: メタルギアソリッド ピースウォーカー, Metaru Gia Soriddo Pīsu Wōkā
 
Wir befinden uns mitten im kalten Krieg der 70er Jahre. Snake verschlägt es nach Costa Rica, um dort nach Nuklearwaffen zu suchen, die durch eine militärische Gruppe ins Land geschmuggelt wurden. In Costa Rica hat man bereits von der Gruppe und den möglichen Waffen gehört, kann aber aufgrund der aktuellen militärischen Situation nichts ausrichten. Also müssen Snake und seine Leute wieder ran.
Inhalt Im Militaires Sans Frontières Basis Lager an der Columbia's Barranquilla Coast treffen sich im November 1974 eine Gruppe von Menschen: MSF stellvertretender Kommandant Kazuhira Miller, die junge Paz Ortega Andrade mit ihrem Begleiter Ramon Galvez Mena und natürlich Snake.
Seit Costa Rica kein Militär mehr zur Verfügung hat, treibt eine mit Waffen ausgestattete Gruppe dort ihr Unwesen. Die Regierung Costa Ricas hat Galvez insgeheim erlaubt, den Service der MSF in Anspruch zu nehmen, um die Gruppe zu stoppen. Obwohl Snake und Kazuhira glauben, dass die CIA in das Geschehen involviert ist, nehmen sie doch den Auftrag an. Hierzu benutzen sie eine Flachsee-Plattform im Karibischen Ozean als Basis für die Operation.

Paz war damals, vor dem Treffen mit Snake, mit einer Freundin außerhalb Costa Ricas unterwegs, um mit einem Tonband Vogelgeräusche aufzunehmen. Doch sie haben versehentlich etwas aufgenommen, was niemand hören sollte. Paz kam mit ihrem Leben davon, doch ihre Freundin hatte nicht so viel Glück. Paz hat das Tonband nun bei sich, auf dem man die Stimme des vermeintlichen Bosses der Gruppe hören kann.

Einige Woche später erreicht Snake den Strand Costa Ricas, um die Basis zu überprüfen, wo Paz und ihre Freundin gefangen gehalten wurden. Er schlüpft durch die Sicherheitslücken der Anlage und gelangt in den Funkraum. Hier hört er ein Gespräch über sogenannte „spears“, die aufgeladen wurden. Snake schnappt sich den Funkmann, fragt ihn aus und erfährt, dass diese Ladung auf dem Weg zum Vulkan Irazú ist. Durch die Konversation und die Boxen der Filmbänder, die er im Raum gefunden hatte, vermutet er, dass der CIA hinter der Beschaffung der Nuklearwaffen steckt.

Ursprünglich war „Metal Gear Solid: Peace Walker“ als fünfter Titel der Reihe gedacht, doch dies wurde im letzten Moment geändert. „Peace Walker" ist somit der vierte PSP Ableger von „Metal Gear" und der erste, an dem Hideo Kojima als Direktor mitgewirkt hat.
Was „Metal Gear Solid: Peace Walker“ noch besonderer macht ist, dass er der erste Ableger auf der PSP war, der wichtige Fragmente zur Story von „Metal Gear Solid" liefert.
 
Metal Gear Solid: Peace Walker
Erscheinungstermin:22.06.2010
Preis (Amazon):14,99 €
Bestellen:Bei Amazon
Genres:Action, Strategie
Konsole:Playstation Portable
Dt. Publisher:Konami
Entwickler:Konami
Sprache:Englisch mit deutschem Untertitel
Altersfreigabe:USK: 16
Multiplayer-fähig:Über Netzwerk
Spieleranzahl:1-6
Spielzeit:30+
Vergleichbares:Lost Planet 2

UmsetzunG „Peace Walker" hat viele nette Features, die einem auch aus den vorherigen Teilen bekannt sind und einige andere nicht. Zu Anfang habt ihr zum Beispiel die Möglichkeit, das Spiel in drei verschiedenen Modi zu spielen. Hierbei handelt es sich mehr um eine benutzerfreundliche Steuerung. Innerhalb dieser Modi sind die Tasten nämlich anders gelegt: Shooter, Action oder Jäger könnt ihr wählen. Diese sind angepasst an den Spielverlauf, in welche Richtung ihr es durchspielen wollt. Je nachdem welche Tasten ihr am meisten verwendet, so sind diese entsprechend der Vorgehensweise anders platziert. Natürlich könnt ihr diese Belegung auch noch später umändern, wenn es doch nicht die richtige ist.

Nach dieser Auswahl kommt ihr einem Tutorial entgegen. Es ist verpackt in ein Training am Strand Costa Ricas. Hier lernt ihr die grundlegenden Steuerungen des Spiels. Gegner auszuknocken oder im Klammergriff festzuhalten, sind einige der wichtigen Bewegungen, die ihr im weiteren Verlauf verwendet.
Das Spiel will euch mehr zu einem Stealthverhalten motivieren, anstatt in den Konflikt zu gehen. Aber ihr könnt natürlich auch dieses tun. Munition ist nicht grade Massenware, also setzt sie überlegt ein, besonders die Betäubungsmunition.





Die Umgebungen, in denen ihr herumschleicht, euch im Gras versteckt oder hinter Wänden kauert, sind abwechslungsreich. Mal habt ihr einen Teil im Dschungel oder in einem kleinen Dorf oder auf einer Anlage. Ihr habt ein Fernglas zur Verfügung, mit dem ihr die Umgebung ausspähen könnt und natürlich die Option zu schleichen. Dies ist natürlich abhängig von der Geschwindigkeit des Laufens. Ihr könnt euch ducken und an Wänden oder Bäumen anlehnen, um so nicht gesehen zu werden. Natürlich darf der Klassiker der „Metal Gear"-Reihe nicht fehlen: Der beliebte Pappkarton. Mit diesem könnt ihr wieder an Wachen vorbei schleichen. Und wenn es doch mal brenzlich wird, könnt ihr mit dem „CQC“ (Close Quarter Combat) - den Nahkampftechniken wie Elektroschocker, Wurf- oder Würgegriff - die Patrouille außer Gefecht setzen.
Das Spiel ist in Missionen unterteilt, die wiederum eigenen Abschnitte auf der Karte haben. Zwischen den Missionen erwarten euch Cutscenes, die als Animated Comic die Geschichte erzählen. Manche Cutscenes entpuppen sich auch als Quick-Time-Events, in denen ihr schnell und auf Kommando die Tastenkombinationen drücken müsst. Andere wiederum sind interaktiv. Hier könnt ihr tiefer in das Bild hineinzoomen, um so versteckte Dinge zu entdecken. Der Schwierigkeitsgrad ist nicht grade einfach gestaltet. Wachen erblicken euch schneller, als ihr denkt und wollen den Teil der Karte kontrollieren. Wenn ihr nun voreilig Munition verwendet, kommen nur weitere Frustmomente auf euch zu. Also Eile mit Weile ist das Motto.

Natürlich könnt ihr Waffen und Equipment entwickeln lassen, wenn ihr im Menü seid. Auf eurer Motherbase, eurer Anlaufstelle des Menüs, steht euch ein 20-köpfiges Team zur Verfügung, die alle unterschiedliche Stärken besitzen und so die Aufgaben der Entwicklungen übernehmen können.

Auch an einen Coop-Modus wurde gedacht. Missionen können mit einem Kumpanen durchgespielt werden und so wird es wesentlich einfacher, die Wachen außer Gefecht zu setzen. Euer Freund braucht lediglich eine PSP und das Spiel. Neben dem Coop gibt es auch einen Multiplayer- bzw. Versus-Modus, in denen ihr mit der Ad-Hoc Verbindung in zwei Teams von bis zu drei Spielern gegeneinander antreten könnt.

Leider kommt die Atmosphäre nicht so großartig wie bei den großen Konsolentiteln beim Spieler an. Dennoch kann Snake auf der PSP mit schöner Grafik, passender Sounduntermahlung und Gamedesign glänzen. Auch die Filmabschnitte haben ihr besonderes Flair. Bei einem Umfang von 128 Missionen, inklusive der Bonusmissionen, kann man jedoch nicht klagen.







Verpackung Leider lag uns beim Test nur die Promotionsversion vor. Daher können wir Verpackung und Extras nicht bewerten.
<br />
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+ Viele Missionen
+ Gute Steuerungen, sehr benutzerfreundlich
+ Klasse Gamedesign
- Kein Onlinemodus
- Kein Kriechen möglich
Fazit Es ist eine äußerst spannende Geschichte, die ein weiteres Puzzleteil zum Leben von Snake liefert. Auch der PSP-Ableger hinkt seinen Konsolen-Vorreitern nicht hinterher. Mit passender Grafik und Gameplay stürzt ihr euch ins Gras und sucht euch einen Weg an euren Gegner vorbei. Das Gameplay bleibt seinem altbewährtem Muster treu und zeigt viele Spielelemente in einer neuen Verpackung. Auch an den Spaß mit Freunden wurde gedacht und ihr könnt miteinander und gegeneinander antreten. Mit 128 Missionen in der Story und weiteren Aufrüstungsmöglichkeiten in der Basis seid ihr erst mal lang beschäftigt, denn der Schwierigkeitsgrad ist nicht unbedingt etwas für die Weichen unter Euch.
Grafik
Grafik
1.5

Sound
Sound
1

Steuerung
Steuerung
1

Story
Story
1

Gesamtnote


1.6
Gamedesign
Gamedesign
2

Multiplayer-<br>modus
Multiplayer-
modus
3



Preis/<br>Leistung
Preis/
Leistung
2

Autor: /  Reh-Baecker
Lektor: Jennifer Baronick /  Yuyuchiable
Grafiker: Julia Kefenhörster
Datum d. Artikels: 14.05.2012
Bildcopyright: Kojima Productions, Konami


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