Animexx - Verein der Anime- und Mangafreunde e.V.

Am 24.06.2018 durften wir im Werkstattkino in München im Rahmen des Nachtschatten Festival die Dokumentation Boys for Sale sehen. Anschließend stellte sich der Filmemacher Ian Thomas Ash noch den Fragen der Zuschauer. Ein wirklich beeindruckendes Erlebnis für uns.

Weiterlesen

Datenbank: 123 | # | A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z
Twittern Auf Facebook teilen

DmC: Devil May Cry

 
Die Hölle herrscht in Limbo City und es gibt nur ein Zwillingspärchen, die dem Höllengott den Garaus machen können: Dante und Vergil. Kinder eines Dämons und eines Engels. Sie sind die beiden Nephilim, die in der Lage sind den Dämonenkönig zu besiegen.
Inhalt Dante ist ein vorlauter Heranwachsender, der außer Party und Frauen nichts anderes im Kopf hat. Dämonen sind überall und auch heute belästigen sie ihn. Doch es ist anders als sonst. Sie haben es auf ihn abgesehen. Die Dämonen jagen ihn und ziehen ihn damit in die Parallelwelt „Limbus“. Um da wieder rauszukommen hilft ihm Kat. Mit ihrer psychischen Kraft kann sie ihm den Weg durch den Limbus weisen und ihn mit besonderen Ritualen wieder in die normale Welt zurück bringen.
Letzten Endes soll er mit Kat’s Boss sprechen: der Untergrundorganisation „Der Orden“. Ihr Boss ist niemand anderes als Vergil, Dantes Bruder, was er zu dem Zeitpunkt aber noch nicht weiß. Vergil fragt Dante zu seiner Vergangenheit aus, von der er keine Erinnerungen mehr besitzt. Er will ihm helfen diese wieder zurück zu erlangen. Dante und Vergil sind Zwillingsbrüder, die aus der Liebe seines Vaters Sparda, einem Dämonen und ihrer Mutter Eva, eines Engels geboren sind. Diese Liebe wurde geheim gehalten und kam eines Tages ans Licht. Um die Kinder zu schützen löschte der Vater jegliche Erinnerungen und trennte die beiden Jungen. Die Mutter wurde von dem Dämonenkönig Mundus auf brutalste Art und Weise umgebracht und sein Vater dazu verbannt auf Ewigkeit Höllenqualen zu leiden. Vergil und Dante sind Nephilim, die die Geheimnisse beider Parteien in sich vereinen. Nur Nephilim sind in der Lage den Dämonenkönig zu töten, der aus der Welt eine gratis Seelensammlung gemacht hat. Auf die Zerstörung von Mundus haben die beiden Brüder es abgesehen. Doch auch Mundus ist auf der Suche nach ihnen und sendet jeden Diener gegen sie. Er regiert bereits über die Stadt und ihre Menschen. Alle Sicherheitsanlagen und auch der örtliche TV-Sender ist in seiner Macht. Dies wird ihr erstes Ziel sein…
DmC - Devil May Cry
Erscheinungstermin:25.01.2013
Preis (Amazon):36,99 €
Bestellen:Bei Amazon
Genres:Action, Adventure, Hack & Slay
Konsole:PC
Dt. Publisher:Capcom
Entwickler:Capcom
Sprache:Deutsch
Altersfreigabe:USK: 16
PEGI: 16
Multiplayer-fähig:Nein
Spieleranzahl:1
Spielzeit:ca. 9 Stunden
Vergleichbares:God of War 3

UmsetzunG Dante ist zurück – im neuen Stil von Ninja Theory. Seit den ersten Bildern und Videos im Internet spaltet sich die Fangemeinde rund um Devil May Cry. Man hätte Dante ermordet und DmC entspräche nicht mehr dem originalen Stil, um nur einige Meinungen zu nennen.
Dante ein aufmüpfiger Jüngling der neben dummen Sprüchen nur Frauen und Partys im Kopf hat?! Doch Entwickler und Publisher hielten am Konzept fest und so erschien DmC im Januar auch für den PC.

Doch hat sich denn wirklich so viel geändert mit diesem Reboot?
Das Spielkonzept ist gleich geblieben. Dante bewegt sich in einem linearen Spiel durch die verschiedenen Missionen und kommt so seiner Vergangenheit und dem Ziel des Ordens immer näher. Es bleibt ein Hack’n Slash. Ihr schlagt euch durch verschiedene Gegnermassen, bestreitet große Bosskämpfe und habt dabei den Dämonenkönig immer vor Augen. Ihr wechselt dabei zwischen der Stadt Limbo City und dem Limbus hin und her. Denn die Gegner tauchen nur im Limbus auf. Die Auswirkungen sind aber in der realen Welt, Limbo City, zu sehen.

Vor jeder Mission könnt ihr euch entscheiden mit welchem Dante ihr kämpfen wollt. Das Aussehen lässt sich ändern, doch in manchen CutScenes wechselt er schon zu dem Kurzhaarschnitt zurück.
Des Weiteren könnt ihr wieder Fähigkeiten kaufen und so euren Kampfstil verbessern. Es geht natürlich wie immer darum gute Kombos zu erreichen, möglichst nicht getroffen zu werden, um keine Items zu verwenden und dadurch eine gute Bewertung am Ende der Mission zu erlangen.

Wenn ihr doch mal Items benötigt, müsst ihr sparsam mit ihnen umgehen. Jedes Mal wenn ihr zum Beispiel einen Lebensstern kauft, wird dieser beim nächsten Kauf im Shop teurer sein.





Positiv fällt uns hier das Waffenprinzip auf. Dante hat hier sein gewohntes Schwert Rebellion und seine beiden Pistolen Ebony und Ivory. Neben diesen Waffen wechselt ihr aber kontinuierlich zwischen seiner dämonischen Axt Arbiter, seiner engelsgleichen Sense Osiris und seiner Shotgun Revenant. Mit der Axt und der Sense erlangt ihr noch weitere Fortbewegungsmittel mit denen ihr euch zu besonderen Punkten oder Gegnern hinziehen oder diese zu euch ziehen könnt.

In jeder Mission sind Schlüssel zu finden und besondere Türen, die euch zu Minigames leiten, in denen ihr auf Zeit Gegnerscharen bezwingen müsst oder Parcours so schnell wie möglich beendet solltet.

Neben den Schlüsseln könnt ihr auch verlorene Seelen sammeln, die sich durch stöhnen bemerkbar machen. Diese bringen euch extra Punkte, mit denen ihr wieder im Shop einkaufen gehen könnt.

DmC ist sicherlich anders als seine Vorreiter, doch das haben Reboots so an sich. Dennoch überzeugt es in seinem Konzept, welches sich wie ein roter Faden durch das Spiel zieht. Das Spiel produziert eine Stimmung wie sie zum Genre passt.
Das Kombo-zerstückeln der Gegner wird untermalt mit passender Musik von Noisa und Combichrist, die ebenfalls zur grafischen Untermalung des Spiel passt. Alles ist ein wenig verzerrt, ebenso das Leveldesign. Jedes Mal, wenn sich neue Aufgaben darbietet, erscheinen diese in Form eines Textes an der Wand. Hier werdet ihr so zum Sterben oder zum Rennen aufgefordert.

Auch die deutsche Synchronisation ist gar nicht mal so schlecht. Zwar ist sie an einigen Stellen etwas ausbaufähig, dennoch kann man im Groben nichts schlechtes sagen.

Die Steuerung wird einem im Spiel trotz der vielen Kombos und Waffen eigentlich nicht zu viel. Geübte Devil May Cry Spieler sollten damit keine Probleme haben, aber auch Spieler, die jetzt erst mit dem Spiel in Berührung kommen, werden nicht ins Schwitzen kommen. Zu Beginn des Spiels kann man zwischen drei Schwierigkeitsstufen wählen. Wenn man hier z.B. auf leicht beginnt sind die Gegner ziemlich nachgiebig mit einem. Das hilft dem Spieler um nach und nach mit der Steuerung klar zu kommen. Zum Anderen hat man von Beginn an noch nicht alle Waffen und Möglichkeiten. Diese entdeckt ihr erst nach und nach. Dennoch kann man nach dem Durchspielen des Spiels zurück zu den ersten Missionen gehen und hier die Tore öffnen, die man zuvor durch das Fehlen der Waffen noch nicht öffnen konnte. Die normale Spielzeit beträgt daher auch rund 9 Stunden. Für die wenigen, die das Spiel natürlich auf 100% durchspielen wollen, bleibt nach dem ersten Durchspielen noch einiges mehr zu entdecken.

Bereits einige Tage nach dem PC Release wurde das erste „Costume Pack“ (DLC) zum Download für alle Konsolen freigegeben. Diese enthielten das „Dark Dante“ und ein „Neo Dante“ Outfit. Schon im Februar erschien der zweite DLC namens „Bloody Place“. Dieses ist ein gratis Download und enthält ein Survival Mode, in dem Spieler gegen 101 Wellen an Gegnern und Bossen antreten können. Neben dem „Bloody Place“ erschien auch ein Waffenbündel DLC mit Skins (Bone, Gold und Samurai) für drei in-game Waffen (Arbiter, Osiris und Revenant). Dieses Bündel schaltet zwei in-game Modi frei, den Orb Harvester und den Item Finder. Zudem bekommt der Spieler drei Upgrade Punkte.
Im März wurde schließlich das vierte DLC angeboten „Vergil’s Downfall“. Dieses fügte eine neue Sektion im Spiel hinzu, indem es dem Spieler einen neue Single-Player Kampagne gab, natürlich mit Vergil als Hauptcharakter. Dieses DLC hat sein eigenes Leaderboard, Statistik und Achievments, unabhängig von dem Allgemeinen im Spiel, und war ebenfalls gratis für diejenigen unter euch, die das Spiel für Xbox und PlayStation vorbestellt hatten.








Minimum:
OS:Windows Vista®/XP, Windows 7, Windows 8
Processor:Intel® Core™2 Duo 2.4 Ghz or better, AMD Athlon™ X2 2.8 Ghz or better
Memory:2 GB RAM
Graphics:NVIDIA® GeForce® 8800GTS or better, ATI Radeon™ HD 3850 or better
DirectX®:9.0c
Hard Drive:9 GB HD space
Sound:Standard audio device

Empfohlen:
OS:Windows Vista®/XP, Windows 7, Windows 8
Processor:Intel® Core™2 Quad 2.7 Ghz or better, AMD Phenom™II X4 3 Ghz or better
Memory:4 GB RAM
Graphics:ATI Radeon™ HD 6950 or better
DirectX®:9.0c
Hard Drive:9 GB HD space
Sound:Standard audio device
Verpackung Das PC-Spiel erhaltet ihr im Laden in der gewöhnlichen PC-Verpackung. Auf dem Cover seht ihr den jungen Dante mit seinen Pistolen Ebony und Ivory. Die Rückseite zeigt einige Kampfszenen und kurze Beschreibungen zum Spiel, neben den technischen Angaben des Spieles.
<br />
<b>Notice</b>:  Undefined variable: labelalt in <b>/www/htdocs/w01589a5/animepro.de/test-game-artikel.php</b> on line <b>217</b><br />
+ Roter Faden im Spielkonzept
+ Wiederspielbar dank versteckter Content
+ Ausgezeichnete Spieldynamik
- Mittelmäßige deutsche Synchronisation
- Kamera ab und an irritierend
Fazit Sicherlich waren einige Devil May Cry Fans enttäuscht von dem neuen Design, da sich Dante komplett anders zeigt. Doch man sollte nicht vergessen, dass es sich hier um ein Reboot handelt, der als einzelnes Spiel einer erfolgreichen Reihe wunderbar funktioniert. Das Spielkonzept wurde wunderbar umgesetzt und schafft einen flüssigen Spielverlauf. Sicherlich lassen sich hier und da Optionen zum Ausbau finden, doch Ninja Theory lieferte mit den vier DLC’s schon einiges an Fan-Service.
Grafik
Grafik
2

Sound
Sound
1

Steuerung
Steuerung
2

Story
Story
1.5

Gesamtnote


1.8
Gamedesign
Gamedesign
2



Umfang/<br>Bonus
Umfang/
Bonus
2.5

Preis/<br>Leistung
Preis/
Leistung
1.5

Autor: /  Reh-Baecker
Lektor: Hannah Hohmann
Grafiker: Julia Kefenhörster
Datum d. Artikels: 28.10.2013
Bildcopyright: Ninja Theory, Capcom


X