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Hyperdimension Neptunia Victory

Originaltitel: Kami Jigen Game Neptune V / 神次元ゲイムネプテューヌV
 
Neptune ist zurück und mit ihr all ihre CPU-Freundinnen!
Allerdings bleibt der Frieden, der nach dem Sieg über die „Deity of Sin“ geschaffen wurde, nicht lange erhalten. Nicht nur, dass Neptune in eine andere Dimension gerät, nein, dort muss sie beweisen, dass CPUs notwenig sind und nicht einfach ausgelöscht werden können.
Inhalt Ein Jahr ist es bereits her, seit die CPU-Heldinnen die „Deity of Sin“ besiegt haben. Sie leben in Frieden und Freundschaft. Doch schließlich scheint sich der Frieden nicht zu bewahrheiten: Neptune scheint von ihren Freundinnen verraten zu werden. Sie wenden sich gegen sie. Bis herauskommt, dass alles nur ein Computerspiel ist, welches die CPUs selbst spielen, um Spaß zu haben und sich so vor der Arbeit zu drücken. Vor allem Neptune ist nicht scharf darauf. Doch sie hört schließlich auf ihre jüngere Schwester Nepgear, welche die CPU-Anwärterin für Planeptune ist, Neptunes Nation, ist und sie machen sich gemeinsam auf den Weg, um einige Quests zu erfüllen - wie es ihre Arbeit ist.

Die CPU-Freundinnen Noire, Blanc und Vert verschwinden zurück in ihre Nationen, Lastation, Lowee und Leanbox, um ebenfalls fleißig zu sein.
Neptune tut sich etwas schwer damit und streitet sich schließlich mit ihrer jüngeren Schwester. Kurz darauf zieht sie allein los. Als sie auf eine junge Frau trifft, die gegen CPUs ist und diese abschaffen möchte, gerät sie durch sie in eine andere Dimension. Es scheint dort alles etwas veraltet zu sein, wie in der Gameindustrie der 80er Jahre.
Hier ist jedoch alles anders. Noire erkennt Neptune nicht und die CPU von Planeptune ist Plutia. Außerdem ist Histoire, das Orakel von Planeptune, geschrumpft und viel niedlicher als in Neptunes Dimension. Dazu kommt, dass man hier nicht als CPU geboren wird, sondern es werden kann. Und zu allem Überfluss gibt es eine mysteriöse Organisation, welche „Seven Sages“ heißt und eine Anti-CPU-Propaganda verbreitet.

Neptune bleibt nichts anderes übrig als herauszufinden, wie sie in ihre Dimension zurückkehren kann. Allerdings möchte sie die „alte“ Gamindustrie auch beschützen. So startet die CPU, die hier keine CPU mehr ist, in ein großes Abenteuer.
Hyperdimension Neptunia Victory
Erscheinungstermin:15.03.2013
Preis (Amazon):45,99 €
Bestellen:Bei Amazon
Genres:Action, RPG, Strategie
Konsole:Playstation 3
Dt. Publisher:NIS America
Entwickler:Nippon Ichi Software
Sprache:japanische & englische Sprachausgabe, englische Untertitel
Altersfreigabe:USK: 16
Multiplayer-fähig:Nein
Spielzeit:30+
Vergleichbares:Mugen Souls

UmsetzunG Das Spiel ist im Singleplayer-Modus gehalten. Daher gibt es auch keinen Online-Zugang.
Die Musik ist gerade für J-POP-Fans sehr schön. Der Openingsong „Kami Jigen! Fortune Material“ (神次元!ふぉーちゅん・まてりある) wird von Nao von 5pb gesungen. Das Opening selbst haut nicht nur rein und passt hervorragend zum Spiel, es spoilt leider auch ein wenig. Allerdings bemerkt man dies erst ein bisschen später.

Die Grafik ist gut und wirklich so gemacht, als befände man sich in einem Computer. Zumindest, wenn man im Spielermodus ist. Bei den Gesprächen der Charaktere ähnelt es eher einem niedlichen Anime. Die Farben sind von wundervoll kräftig bis Pastell und wer Kitsch liebt, kommt voll auf seine Kosten.






Als Sprachen stehen Englisch und Japanisch zur Verfügung, wobei für Japanisch natürlich ein englischer Untertitel vorhanden ist. Auch in den tonlosen Gesprächen ist der Text auf Englisch und die Synchronisation ist wirklich gut gelungen. Obwohl manche Gespräche sehr lange dauern und mit etwas überflüssigem Kitsch bestückt sind, so ist es doch niedlich, sie zu lesen. Man braucht eben etwas Geduld.

Die Steuerung wird, wie alles andere Wichtige, was man hier wissen muss, durch „Teach me, Histy!“ rechtzeitig erklärt. Histy (Histoire), das Orakel von Planeptune, hilft - und rügt - also nicht nur Neptune, sondern auch dem Spieler.
Allerdings ist die Steuerung selbst nicht unbedingt einfach, wenn man Anfänger ist. Es dauert etwas, bis man sich daran gewöhnt und eingefunden hat. Hinzu kommt, dass es, gerade am Anfang, sehr wenig Speichermöglichkeiten gibt, was das ganze Spiel ziemlich erschwert. Nur in den Dungeons ist speichern möglich und das nicht mal in jedem. Zu Hause bei den CPU leider gar nicht und selbst wenn man gespeichert hat, ist man lebens- und stärketechnisch (LifePoints + SkillPoints) nicht wieder voll aufgeladen. Man spielt genau so weiter, wie man dort gelandet ist. Was das Spiel zusätzlich schwierig macht.






Auch das Runden basierende Angriffsgeschehen muss gut überlegt sein. Da man anfangs eher allein oder mit Neptunes Schwester an der Seite kämpft, ist es wichtig, wie man seine Charaktere platziert. Denn ist der Gegner nicht in Reichweite, ist ein Angriff nicht möglich. SP und die Reihenfolge der Spieler beziehungsweise Gegner ist also sehr wichtig, um weiter zu kommen. Nicht zu verachten sind auch die beiden Kampfsysteme, die man erst einmal verstehen muss.
Die Angriffsreihenfolge wird oben im Bildschirm angezeigt. So kann man seine Attacken oder die Verteidigung und Heilung danach ausrichten. Dennoch sollte man im Angriffsmenü einstellen, wann welcher Charakter der eigenen, kämpfenden Truppe – meist drei CPU – zuerst kommen soll. Gekämpft wird folglich immer im Team.

Insgesamt gibt es viele Möglichkeiten im Spiel. Und sich das alles zu behalten, ist nicht einfach. Ob es nun im Kampf ist, bei der Itemerstellung, dem Scouten, bei dem man helfende Charaktere zum Auskundschaften losschickt oder der Charakterkombination. Dabei nimmt man Charaktere aus der kämpfen Truppe, um sie mit anderen Charakteren zu kombinieren, um die Bindung zu stärken - was wiederum der Stärke hilft, aber natürlich einen Angreifer beziehungsweise helfenden Charakter im Kampf einbüßt. Dies ist noch lange nicht alles an Möglichkeiten.






Einkaufsmöglichkeiten sind, ebenso wie Questmöglichkeiten und Vieles mehr, in den Städten der CPU zu finden und werden anschaulich erklärt. Einzig und allein manche Dinge, die man kaufen kann, nicht. Was etwas verwirrend sein kann. Ansonsten sind die Länder und Karten sehr übersichtlich gestaltet und nützlich.
Verpackung Die Verpackung präsentiert sich uns in der üblichen durchsichtigen Plastikhülle der PS3 Spiele. Während der obere schwarze Rand des Covers die Konsole und Playstation selbst betitelt, ist darunter ein Bild des Hauptcharakters Neptune in ihrer Gestalt als CPU – Purple Heart - zu sehen. Außerdem zeigen sich futuristische Gebäude und Zahlen. Alles in Lila gehalten.

Das Backcover zeigt ein Gruppenbild mit Neptune und zwei ihrer Mitstreiterinnen. Daneben gibt es vier Screenshots, die mit kurzen Infos über die Möglichkeiten im Spiel geschmückt sind.
Dazu gibt es die üblichen Angaben von der Spieleranzahl bis zur Bildschirmqualität und rechtliche Hinweise.
Ein kleines Booklet mit Grunderklärungen ist im Inneren enthalten. Es zeigt, wie man das Spiel beginnt, welche Knöpfe et cetera für was verwendet werden und wie sie heißen. Außerdem erzählt es kurz die Geschichte des Spieles, erklärt die verschiedenen Menü-Bildschirme, die Weltkarte, Dungeons und den Kampf. Dies kann bei der nicht so einfachen Steuerung schon sehr hilfreich sein, enthält aber sonst nichts Besonderes.
<br />
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+ Gute Musik
+ Niedliches Design
+ Spielvergnügen
- Zu viele (unnötige) Gespräche
- Zu wenig Speichermöglichkeiten
- Zu viele Möglichkeiten (z.B. im Kampf, bei der Itemherstellung etc.)
Fazit Um „Victory“ zu spielen, muss man Teil eins der Reihe nicht gespielt haben. Es ist natürlich schön, die Vorgeschichte „live“ erlebt zu haben, aber nicht von Nöten. Nepgear erzählt einem zu Beginn, was „damals“ – in Teil eins – passiert ist und so findet man sich sehr schnell ein. Wer von Teil eins allerdings nicht genug bekommen konnte, sollte hier noch einmal seinen Spielspaß finden. Aber auch als „Laie“ kommt dieser auf. Gerade wenn man niedliches Design und Kitsch liebt. Allerdings ist der Schwierigkeitsgrad nicht zu unterschätzen. Einfach ist das Spiel nicht und sehr strategisch.
Aber wer hartnäckig ist und gerne mit den süßen Charakteren kämpft, kann sie zu Höchstleistungen führen und damit vielleicht auch Neptune in ihre Dimension zurück bringen.
Grafik
Grafik
1

Sound
Sound
2

Steuerung
Steuerung
4

Story
Story
2

Gesamtnote


2.6
Gamedesign
Gamedesign
2



Umfang/<br>Bonus
Umfang/
Bonus
3

Preis/<br>Leistung
Preis/
Leistung
4.5

Autor: /  Subaru
Lektor: Aylin Hoffmann /  Tuulikki
Grafiker: Julia Kefenhörster
Datum d. Artikels: 03.11.2013
Bildcopyright: NIS America / IDEA FACTORY / COMPILE HEART


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