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Die Vorfreude der Amuro-Fans ist groß: Endlich gibt es den gutaussehenden jungen Mann, der nicht nur ein Geheimnis verbirgt, in Großaufnahme auf den deutschen Kinoleinwänden zu sehen. Ob sich der Besuch im Kino lohnt, verraten wir euch hier, denn wir durften bereits im Vorfeld in die deutsche Version eintauchen.

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Lernen mit Pokémon - Tastenabenteuer

Originaltitel: Battle & Get! Pokémon Typing DS (バトル&ゲット!ポケモンタイピングDS)
 
Es ist mal wieder so weit: Schnapp sie dir alle! Und dieses Mal sogar mit einem Lerneffekt, den man in der heutigen Zeit sicher gut gebrauchen kann. Lernt mit den Pokémon das Tippen auf der Tastatur!
Inhalt Willkommen zurück in der sagenumwobenen Welt der Pokémon. Und wie immer wenn man sich dorthin begibt, wurden wir auserkoren einen besonderen Job zur Verbesserung des Verständnisses zwischen den „Tierchen“ und den Menschen zu schaffen, doch dieses Mal gestaltet sich das ein wenig anders.
Erst einmal lernen wir eine junge Dame kennen, die uns während des Spiels ein wenig unter die Arme greifen wird: Lea Taste. Sie ist Mitglied im Schnellschreiber-Club und soll, wie wir selbst auch, an einer Pokémon-Studie teilnehmen.
Geleitet wird diese von dem Professor namens Quentin Wertz, dessen Traum es ist, alle seltenen Pokémon zu erforschen. Und dabei braucht er natürlich Hilfe. Und wie tun wir das? In dem wir Daten sammeln.
Dafür gibt es die sogenannten Tipp-Bälle, die sich immer dann aktivieren, wenn man den Namen eines Pokémon tippt. So werden dessen Daten gesammelt und können zur Forschung verwendet werden – klingt doch einfach oder?
Dann mal an die Tasten – fertig – los!
Lernen mit Pokémon: Tasten-Abenteuer
Erscheinungstermin:21.09.2012
Preis (Amazon):16,95 €
Bestellen:Bei Amazon
Genres:Adventure, Lernspiele
Konsole:Nintendo DS
Dt. Publisher:Nintendo
Entwickler:Genius Sonority
Sprache:Deutsch
Altersfreigabe:USK: 0
Multiplayer-fähig:Nein
Spieleranzahl:1 Spieler
Spielzeit:unendlich

UmsetzunG Doch so einfach wie es sich anhören mag, ist es dann leider doch nicht. Was muss der helfende Spieler nun also tun? Richtig, sich an die mitgelieferte Tastatur hängen und tippen, was das Zeug hält. Am Anfang beschränkt sich das auf immer nur einen Buchstaben, der auf einem Ball daher gerollt kommt, doch bald schon geht es darum, langsam aber sicher die Namen von Pokémon zu tippen. Und wir alle wissen – diese sind nicht immer ganz einfach zu schreiben.
Während man langsam an das Tippen herangeführt wird, bekommt man immer mehr Buchstaben zugewiesen, die man schreiben muss. So tippt man am Anfang nur die ersten ein oder zwei Buchstaben des Namens, muss sich aber auf einen rasanten Anstieg bis zum gesamten Namen einstellen. Das ganze Spiel ist eigentlich nur darauf ausgelegt, dass man sich die Tastatur gut einprägt. Und das gelingt auch. Spielt man die Level mehrfach, bekommt man schon bald ein Gefühl für die Lage der einzelnen Tasten. Auch die Dungeons wurden nach den Tasten der Tastatur benannt. So gibt es beispielsweise die Y-Inseln. Somit hat man sie eigentlich immer vor Augen. Für diejenigen, die besser durch hören lernen, wurde auch etwas eingebaut, denn meist wird die gedrückte Taste auch vorgelesen. Aber, macht das denn auch Spaß?





Teilweise ja. Zum einen kann man den Lerneffekt nicht abstreiten, wenn man sich wirklich reinhängt und dem Ganzen eine Chance gibt. Die Figuren, die einen begleiten sind lustig und wurden gut gestaltet und auch, dass es überall eigentlich nur so von der Tastatur wimmelt ist irgendwie immer für einen Witz gut. Die Tastatur selbst wird eigentlich sofort erkannt und ist nach dem Einschalten sofort einwandfrei verwendbar, ohne, dass man noch etwas einstellen muss. Selbst die vielen unterschiedlichen Level, durch die man automatisch flitzt und bei denen einem die Pokémon entgegen kommen sind sehr schön gestaltet und vielfältig.
Wer jedoch Probleme hat sich Namen zu merken oder vielleicht wie ich selbst nach den ersten 151 einfach aufgehört hat, sich diese zu merken, der wird es etwas schwerer haben. Denn hier gilt es über 400 Pokémon zu „analysieren“ und somit auch abzutippen, was für jemanden, der beispielsweise Dusselgurr oder Shnebedeck nicht kennt doch recht verwirrend und eventuell auch problematisch sein kann.
Zum anderen ist die Tastatur recht klein gehalten. Somit können Menschen mit großen Händen ebenfalls damit zu kämpfen haben.

Doch wie genau gestaltet sich so ein Level eigentlich? Also erst einmal bekommt man ein gewisses Ziel gesetzt – beispielsweise ein Pokémon komplett zu erforschen, wofür man dessen Namen öfter tippen muss. Dann bekommt man noch gesagt, wie viele Buchstaben dem Spieler zugeteilt werden und es kann losgehen. Wie bei einer Art Railshooter „fährt“ man nun in Ego-Perspektive durch die verschiedenen Gebiete wie den E-Forst oder die D-Felsenstraße. Dort „springen“ dann immer wieder Pokémon ins Bild, unter deren Abbildung ihr Name in Großbuchstaben geschrieben steht. Nun tippt man die vorgegebene Zahl an Buchstaben und sammelt so ihre Daten. Dabei gilt es schnell und präzise zu sein und am besten so viele Kombos zu schaffen, wie nur möglich. Denn mit einer hohen Punktzahl bekommt man auch bis zu drei Medaillen – Bronze, Silber und Gold. Und diese sind für den weiteren Verlauf wichtig. Mehr Medaillen bedeuten einen besseren Schreiber-Titel und dieser qualifiziert den Spieler dann für schwerere Dungeons. Somit sollte man immer sein Bestes geben.
Hat man ein Taschenmonster fertig erforscht, kann man sich unter der „Home“ Taste dessen Daten ansehen. Somit ist hier Platz für über 400 der Wesen, die es in über 60 Gebieten zu erforschen gilt. Hin und wieder muss man auch Namen von Gegenständen tippen, beispielsweise den Schlüssel, um durch eine Tür zu kommen.
Die Sammler und Freischalter wurden natürlich auch nicht vergessen. Mit der eigenen Anzahl an Medaillen schaltet man auch Designs für die virtuelle Karten Tastatur frei, sowie Tastentöne, die man dann beliebig so verändern kann, wie es einem gefällt.







Verpackung Da beim Spiel die Bluetooth-Tastatur dabei ist, kommt das Spiel natürlich in einem länglichen Karton. Darin befindet sich dann eine separate schwarze Nintendo DS Game Hülle für das Spiel, die weiße Tastatur mitsamt Batterien und sogar ein kleiner Halter, mit dem man seinen DS hinstellen kann. Das erleichtert das Tippen natürlich ungemein, da man so auch einen guten Blick auf die Bildschirme richten kann, ohne den DS in der Hand halten zu müssen. Alles scheint gut verarbeitet, wenn auch etwas klein zu sein. Allerdings erfüllt es seinen Zweck.
Die Tastatur soll laut Nintendo auch mit anderen Geräten verbunden werden können, die Bluetooth unterstützen. Somit ist im Umfang doch etwas geboten.
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+ Das Spiel spornt an
+ Großer Umfang
+ Gestaltung
- Etwas kleine Tastatur
- Für Anfänger wahrscheinlich etwas schwer
- Man muss meist erst Namen lernen
Fazit Wer sich nicht schnell entmutigen lässt, viele Pokémon kennt oder einfach nur unbedingt das Tippen lernen will, der darf hier gern zugreifen. Die Tastatur ist zwar etwas klein, allerdings funktioniert sie einwandfrei und ist einfach zu bedienen. Das Spiel selbst wurde interessant gestaltet und verleitet den Spieler auch dazu, immer weiter zu machen. Doch selbst für mich, die ich täglich viele Stunden tippe, war es nicht immer ganz einfach. Daher ist das Fazit: Wer spielerisch tippen lernen möchte und dabei ausdauernd ist und Durchhaltevermögen besitzt, auch wenn es mal nicht auf Anhieb klappt, der hat hier eine gute Lern/Spiel-Methode gefunden. Wer jedoch einfach nur ein Pokémon-Spiel der alten Schule möchte, sollte sich den Kauf zwei Mal überlegen.
Grafik
Grafik
2.5

Sound
Sound
1.5

Steuerung
Steuerung
1

Story
Story
3

Gesamtnote


1.6
Gamedesign
Gamedesign
1.5



Umfang/<br>Bonus
Umfang/
Bonus
1

Preis/<br>Leistung
Preis/
Leistung
1

Autor: /  Celest_Camui
Lektor: Hannah Hohmann
Grafiker: Julia Kefenhörster
Datum d. Artikels: 14.11.2013
Bildcopyright: Genius Sonority, Nintendo


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