Animexx - Verein der Anime- und Mangafreunde e.V.

In einer Welt, in der Kriege durch den Einsatz von gewaltigen Drachen entschieden werden, gibt es nur einen einzigen Weg, diese Herren der Lüfte zu besiegen: Man muss ihnen auf den Zahn fühlen.

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The Night of the Rabbit

 
Ein Adventure inspiriert durch unter anderem Hayao Miyazakai – solch ein Spiel lässt sich animePRO natürlich nicht entgehen und wirft gleich ein Auge darauf. Verzaubert es seine Spieler? Zieht es sie auch in den Bann des Zaroff?
Inhalt Der zwölfjährige Jeremias Haselnuss wird an dem vorletzten Tag seiner Sommerferien wach und beschließt die letzten Tage dafür zu nutzen ein Abenteuer zu erleben. Er wohnt mit seiner Mutter recht abgelegen von der Stadt an einem Waldrand. Doch in dieser Idylle befinden sich Geheimnisse und Magie, von der Jerry bisher nur träumen konnte.
Irgendwann wird Jerry auch ein bekannter Magier sein, doch bis dahin muss er noch viel lernen. Doch erst mal heißt es, etwas Spannendes für die letzten Stunden der schulfreien Zeit zu finden.
Dazu begibt sich Jerry in den Wald, den er schon so oft durchquert hat und sammelt dabei wieder jede Menge Trubel ein. Zudem auch die Beeren für seine Mutter, die damit den leckersten Kuchen backen wird.
Als er zu Hause ankommt, geschieht etwas Seltsames. Ein fliegender Brief landet in seinem Briefkasten. Er ist an Jerry adressiert. In diesem wird beschrieben, wie man eine Karottenflamme zaubert. Er sammelt alle Zutaten und lässt es knallen. Ein Reisekoffer erscheint mit allerlei Krimskrams, den ein Zauberer so braucht. Jerry nimmt Zauberstab und Hut heraus und ein Hase springt aus dem Hut hervor. Es ist der Marquis de Hoto. Ein Zauberer, der Jerry in seine Ausbildung nehmen will – Ein Abenteuer für die letzten Stunden seiner Sommerferien. Der Marquis versichert Jerry, dass er noch rechtzeitig zu Hause sein wird und schon machen sich die beiden auf in Richtung Mauswald. Um in den Mauswald zu gelangen, zaubert der Marquis die beiden viel kleiner – auf Mausgröße. Sie kommen dabei tiefer und tiefer in den Wald und erreichen Mauswald , eine kleine Stadt in der Mäuse, Kaninchen, Eulen, Eichenhörnchen und andere kleine Lebewesen im Einklang miteinander leben. Die hohen Mauern schützen die Einwohner vor den gefährlichen Krähen. Doch bei den Vorbereitungen auf das Wipfelfest geschehen seltsame Dinge und Jerry muss sich mit seiner Ausbildung und dem Lernen der Zaubersprüche beeilen, um das nahende Böse besiegen zu können.
The Night of the Rabbit
Erscheinungstermin:29.05.2013
Preis (Amazon):30,99 €
Bestellen:Bei Amazon
Genres:Adventure
Konsole:PC
Dt. Publisher:Daedalic Entertainment
Entwickler:Daedalic Entertainment
Sprache:Deutsch
Altersfreigabe:USK: 0
PEGI: 0
Multiplayer-fähig:Nein
Spieleranzahl:1 Spieler
Spielzeit:10 Stunden
Vergleichbares:Deponia

UmsetzunG „The Night of the Rabbit“ - ein neues Spiel aus dem Haus von Daedalic Entertainment. Hierbei handelt es sich erneut um ein Point and Click Adventure. Das Spiel strahlt mit seiner Grafik einen anderen Charme aus, als die vorherigen Adventures des Hamburger Spielentwicklers. Matthias Kempke, der Entwickler des Spiels, hat sich durchaus von verschiedenen Medien inspirieren lassen – unter anderem auch von Myiazaki, wie wir zu Ohren bekamen. Und tatsächlich, die kleinen Steinskulpturen am Wegesrand erinnern an „Chihiros Reise ins Zauberland“. Aber auch der Stil der Figuren erinnert ein wenig an manche Mangaka.





Im Spiel befinden sich ca. 30 gezeichnete Hintergründe, die bei Tag und Nacht aufsuchbar sind. Alles wurde mal wieder gezeichnet und zeigt erneut, wozu Daedalic fähig ist.
Das Spielt geht sowohl grafisch als auch textlich sehr behutsam mit dem Spieler um. Die Geschichte fühlt sich sacht wie Watte an, da das Spiel einen an vergangene Kindertage erinnert, an Geschichten die uns erzählt wurden, als wir noch klein waren. Demnach fallen Gespräche und Geschichte behutsam aus. Man könnte meinen die Zielgruppe sei eine andere als Erwachsene oder Jugendliche.
Zwar werden Handlung und Gespräche an einigen Ecken in die Länge gezogen, doch in Richtung Finale zeigt sich die Geschichte richtig spannend. Dennoch hätten einige Twists in der Geschichte häufiger sein können.
Das Spiel führt euch mit einem Tutorial, in Form von einem ulkigen Gespräch, das Jerry mit dem Radio führt, an das Spielgeschehen und seine Motorik heran. Hier geht es ganz klar um das Anweisen, Draufklicken und Abwarten dessen, was der junge Jerry zu sagen hat.
Adventure-typisch sammelt ihr, kombiniert und setzt die Gegenstände ein. Euch steht auch wie immer eine Hotspot-Anzeige zur Verfügung, die euch alle klickbaren Orte im Spiel anzeigt. Diese wird euch aber nicht von Anfang an gegeben, sondern erst ein wenig später. Neben der Hotspot-Anzeige könnt ihr aber auch mit dem Tagebuch arbeiten, wenn ihr mal nicht weiter kommt. Hier werden alle wichtigen Aufgaben aufgelistet. Neben diesen beiden Hilfestellungen habt ihr drittens noch die Möglichkeit mit einem Zauber mit dem Marquis zu sprechen, der euch behilflich sein kann.
Nach und nach erlangt ihr mehr Zaubersprüche oder aber auch ein Buch, mit dem ihr zwischen Tag und Nacht wechseln könnt.
Neben dem eigentlichen Spiel dürfen natürlich auch Minigames nicht fehlen. In „The Night oft he Rabbit“ ist jeder Bewohner im Mäusewald verrückt nach Quartettspielen. Nachdem ihr eure ersten Karten des Quartetts bekommen habt, könnt ihr Quartett spielen gehen. Die Regeln des Spiels werden euch bei der ersten Runde gegen den Magier erklärt.
Natürlich könnt ihr jederzeit nach dem Durchspielen im Bonusbereich Quartett gegen einen Spieler aus dem Mauswald spielen.

Etwas, das uns besonders positiv auffällt, ist die Interaktion mit dem Bonusmaterial aus der Verpackung und dem Spiel. Leider wurde diese nur einmal vom Spiel verlangt.

Ebenfalls positiv hervorzuheben ist die Titelmusik des Spiels. Diese ist während des ganzen Spiels nicht negativ aufgefallen. Leider fehlt bei manchen Dialogen die Glaubwürdigkeit der Sprecher.

Im Ganzen kommt das Spiel auf eine durchschnittliche Spielzeit von 10 Stunden. Doch nach dem Durchspielen warten noch besondere Bonus-Sammlungen auf euch. Unter anderem könnt ihr Erfolge sammeln, indem ihr bestimmte Aufgaben im Spiel erledigen müsst. Des Weiteren könnt ihr alle Cut-Scenes erneut ansehen oder Sticker betrachten, die ihr im Spiel gesammelt habt. Daneben findet ihr natürlich auch noch die Sammelkarten des Quartetts. Hier könnt ihr sehen, ob ihr auch wirklich alle Karten im Spiel eingesammelt habt.
Als großes Extra findet ihr ein Hörbuch unter den Extras mit acht Geschichten aus dem Mäusewald.








PC System
Minimum:
  • OS: Windows XP
  • Processor: 2.5 GHz (Single Core) or 2 GHz (Dual Core)
  • Memory: 2 GB RAM
  • Graphics: OpenGL 2.0 compatible with 256 MB RAM (Shared Memory is not recommended)
  • DirectX®: 9.0c
  • Hard Drive: 6 GB HD space
  • Sound: DirectX compatible
Recommended:
  • OS: Windows Vista/7/8
  • Processor: 2.5 GHz (Single Core) or 2 GHz (Dual Core)
  • Memory: 4 GB RAM
  • Graphics: OpenGL 2.0 compatible with 512 MB RAM (Shared Memory is not recommended)
  • DirectX®: 9.0c
  • Hard Drive: 6 GB HD space
  • Sound: DirectX compatible

Mac System
Minimum:
  • OS: Lion (10.7)
  • Processor: 2 GHz (Dual Core) Intel
  • Memory: 2 GB RAM
  • Hard Drive: 7 GB HD space
Recommended:
  • OS: Lion (10.7)
  • Processor: 2 GHz (Dual Core) Intel
  • Memory: 2 GB RAM
  • Hard Drive: 7 GB HD space
Verpackung Das Spiel erhaltet ihr in einer Papierschachtel. Aus der Papierschachtel entnehmt ihr die übliche Plastikverpackung. In dieser befinden sich einige Extras. Neben einem sehr nützlichem Handbuch und dem üblichen Wendecover findet ihr ein beidseitig bedrucktes Poster, die magische Münze von Jerry, den Soundtrack des Spiels auf einer Extra CD, die Geschichten aus dem Mäusewald auf einer weiteren Disc und eine Münze mit dem Marquis und dem Logo von Daeadlic.
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+ jede Menge Hilfestellungen
+ passende Hintergrundmusik
+ sympathische Charaktere
- manche Dialoge nicht authentisch genug
- an einigen Stellen ziehen sich Passagen in die Länge
- einige Gafikbugs
Fazit Ein sachtes Abenteuer mit charmanter Grafik und witzigen Gesprächen. Obwohl das Spiel recht sanft von der Geschichte und daher nicht massentauglich ist, zeigt es doch seinen besonderen Charme in Gesprächen, schöner Hintergrundmusik und der passenden Grafik. Zudem bietet das Spiel viele Extras, mit denen auch während des Spielverlaufs interagiert werden muss. Mit rund 10 Stunden Spielzeit und dem Bonusmaterial ist der Preis völlig in Ordnung!
Grafik
Grafik
1

Sound
Sound
1

Steuerung
Steuerung
1



Gesamtnote


1.6
Gamedesign
Gamedesign
3

Story
Story
3

Umfang/Bonus
Umfang/Bonus
1

Preis/Leistung
Preis/Leistung
1

Autor: /  Reh-Baecker
Lektor: Hannah Hohmann
Grafiker: Denise Augustin /  Sunny-Ray
Datum d. Artikels: 21.11.2013
Bildcopyright: Daedalic Entertainment


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