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Die kleine Okko erfährt den Verlust ihrer Eltern bereits sehr früh. Doch zum Glück erhält sie Unterstützung aus der Geisterwelt...!

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The Legend of Zelda: The Wind Waker HD

Originaltitel: ゼルダの伝説 風のタクト
 
Zehn Jahre nach der Veröffentlichung von „The Legend of Zelda: The Windwaker“ wurde der Titel überarbeitet und erscheint als HD Remake mit neuen Features auf der Wii U. Ob das Spiel seinen Charme auch nach 10 Jahren noch beibehalten hat und welche neuen Änderungen es gibt erfahrt ihr hier!
Inhalt Nach den Geschehnissen aus „Ocarina of Time“ wird Link von Prinzessin Zelda zurück in die Vergangenheit gesandt, noch bevor Ganondorf das Triforce der Götter berühren kann. Dadurch entstehen zwei Parallelen: In der einen finden die Ereignisse aus „Ocarina of Time“ statt und in der anderen wird Link Ganondorf stoppen.
„The Wind Waker“ knüpft an die Geschehnisse nach „Ocarina of Time“ an. Der Held verschwand durch Zelda, doch Ganondorf kehrt zurück, um Hyrule erneut zu terrorisieren. Link ist weg und es gibt keinen Helden, der das Unheil stoppen kann. Die Göttinnen von Hyrule, Din, Nayru und Farore griffen ein und befahlen einigen Bewohner Hyrules, Zuflucht auf den höchsten Bergspitzen zu suchen. Das Königreich wurde von den Göttinnen versteinert, sie umgaben es mit einem Kraftfeld und ließen es in einer Sintflut vom Meer bedecken. Die Inseln sind demnach die übrig gebliebenen Bergspitzen Hyrules.
Jahrhunderte vergehen und die Menschen haben sich eingelebt. Die Piratin Tetra wird von einem Riesenvogel, dem Maskenkönig, verfolgt und landet auf der Insel unseres Protagonisten, Link. Dieser lebt dort zusammen mit seiner Großmutter und seiner Schwester. Doch als Link Tetra rettet, verwechselt der Riesenvogel, als er zum erneuten Angriffsflug ausholt, Links Schwester mit der Piratin und nimmt sie anstelle der Piratin mit. Link will seiner Schwester zur Hilfe kommen und reist auf dem Piratenschiff Tetras zur Basis des Maskenkönigs. Als der Rettungsversuch scheitert wird klar, dass das Bannsiegel um Ganondorf versagt haben muss und er die verwunschene Bastion befehligt. Erneut muss sich ein Held von der Masse abheben, sich beweisen und die Welt Hyrules retten...
The Legend of Zelda - The Wind Waker HD
Erscheinungstermin:04.10.2013
Preis (Amazon):59,99 €
Bestellen:Bei Amazon
Genres:Action, Adventure
Konsole:Wii U
Dt. Publisher:Nintendo
Entwickler:Nintendo
Sprache:Deutsch
Altersfreigabe:USK: 6
Multiplayer-fähig:Nein
Spieleranzahl:1
Spielzeit: ca. 25 Stunden
Vergleichbares:The Legend of Zelda: Skyward Sword

UmsetzunG Bei „The Legend of Zelda: The Wind Waker HD“ handelt es sich, wie bei seinem Vorgänger, um einen Single-Player. Doch alles kommt anders als in „Ocarina of Time“. Im Cell-Shading Look segelt Link über das Meer. Strahlend blauer Himmel und Möwen kreuzen eure Wege. Es kann aber auch stürmisch hergehen, sodass Orkane um euch her brausen. Das Spiel zeigt sich wandelbar wie kaum ein anderes. Auf den Weiten des Meeres findet ihr kleine Boote, winzige Inseln, Piraten und Haie, aber auch bewohnte Inseln. Ihr beginnt das Spiel auf eurer eigenen Insel, zusammen mit Oma, Schwester und anderen netten Nachbarn, bis eines Tages eure Schwester entführt wird. Seit dem Tage seit ihr unterwegs auf eurem sprechenden Drachenboot. Innerhalb von ca. 20 Stunden entwickelt ihr euch von einem Unbedeutenden zum Helden des Königreich. Denn überall lauern Gefahren und warten Menschen, die eure Hilfe nötig haben.





Ihr werdet stärker durch eure Spielerfahrung, aber auch durch die nutzbaren Gegenstände, die ihr nach und nach versammelt. Mit dem Greifhaken könnt ihr euch zum Beispiel auf weit entfernte Plattformen schwingen und den Bumerang zum Betäuben der Gegner und zum Einsammeln der Gegenstände benutzen.
Ihr könnt aber auch den Wind kontrollieren und so selbst, in welche Richtung ihr mit dem Wind zur nächsten Insel fahren wollt. Das ganze Spiel erinnert konsequent an die Spielzeiten von „Ocarina of Time“, nur in einem detailreduzierten Stil. Viele Spielelemente werden dem Zelda-Fan bekannt vorkommen. Das Schleichen, Kriechen und Hangeln an Wänden gehört natürlich dazu. Aber auch die lieblichen Nebenquests, die euch zu extra Bonusmaterial leiten.
Diese weite offene Welt hatte auch damals schon auf dem Gamecube überzeugt, doch leider hatte diese Größe ihren Preis. Es dauerte ziemlich lange, bis man bei der nächste Insel ankam. Auch Gegenwind konnte einem die Geschwindigkeit nehmen. Die Spielmechanik wurde daher im HD Remake überarbeitet. Es ist alles schneller geworden, negative Kräfte wurden zum Positiven genutzt, sodass man größere Abstände überbrückt.
Die Steuerung wurde demnach auch an die Wii U angepasst und hinzu kommt der Komfort. Durch das Wii U-Pad kann man immer in seine Items oder Karte hineinsehen und muss nicht in das Menü wechseln. Der Spielablauf gestaltet sich dadurch flüssiger und intuitiver. Das Spiel lässt sich auch in verschiedenen Schwierigkeitsstufen spielen: Wem der normale Modus zu langweilig ist, der kann sich gerne im Heldenmodus versuchen. Leben wird dort nicht so schnell regeneriert und Gegner sind um einiges stärker.








Doch nicht alles am Remake ist Friede, Freude, Eierkuchen. Man hat zum Beispiel zwei Möglichkeiten mit dem Gamepad zu zielen: Entweder ihr verwendet den rechten Controller oder bewegt das Gamepad. Zweiteres ist die schlechte Variante, da diese alles andere als präzise funktioniert. Wegen diesem Handicap könnt ihr auch nur den Greifhaken oder Bumerang auf einer Taste verwenden, da es mit dem rechten Controller und gleichzeitigem Drücken der Taste nicht im Einklang funktioniert.
Leider wurden auch keine spielerischen Neuheiten hinzugefügt, wie Gegner oder Dungeons. Auch zeigt sich das Anvisieren der Gegner nicht immer von der feinsten Seite. Das einzig Neue ist die Interaktion mit dem Miiverse. Hierzu könnt ihr eine Flaschenpost schreiben und diese ins Meer schmeißen. Andere Spieler können diese im Spiel aus dem Wasser fischen und auf eure Nachrichten reagieren. Diese nachrichten werden auch an Land gespült und die Flaschenpost unterstützt ebenfalls eure Kamerafunktion. So kann Link im Spiel Selfies machen, oder die Landschaft fotografieren und diese als Flaschenpost in die Ferne senden.
Das Spiel ist im Groben das Selbe geblieben, alles wirkt aber durch die HD Optik weicher und strahlender als vorher. Die Hintergrundmusik begleitet und trägt optimal zum Spielerlebnis bei, untermalt passend und ist daher nie nervig. Synchronstimmen besitzt das Spiel auch nach 10 Jahren nicht und der Spieler ist daher auf das Lesen der Untertitel angewiesen.




Verpackung Das Spiel befindet sich in der herkömmlichen Wii U Verpackung. Das Cover zieren Link und andere bekannte Gesichter aus der „Wind Waker“ Geschichte. Auf der Rückseite sind einige Screenshots und Anleitungen zum Gebrauch zu finden. Dem Spiel wurden keine Extras beigelegt, auch kein weiteres Handbuch.
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+ wunderschöne HD Grafik
+ flüssiger und intuitiver denn je
+ Flaschenpost
- unpräzises Anvisieren mit dem Gamepad
- kein neuer Spielinhalt
Fazit Manche Spiele verlieren nie ihren Charme, auch nach 10 Jahren nicht. Zwar wurde die Grafik aufgebessert und die Miiverse Funktion hinzugefügt, dennoch bleibt das Spiel nach dem Remake doch das Selbe. Dieser Fakt konnte uns aber nicht den erneuten Spielspaß nehmen und wir begaben uns erneut auf die Reise im versunkenen Hyrule. Wer das Spiel damals schon auf dem GameCube genossen hat, wird auch hier in der neuen Optik nicht widerstehen können. Auch das neue Miiverse Feature gestaltet sich als witziger Teil im Spiel: Noch nie ist mir so viel Flaschenpost mit Hilferufen, Zeichnungen, Selfies und witzigen Kommentaren begegnet. Schade ist und bleibt, dass kein neuer Spielinhalt hinzugefügt wurde.
Grafik
Grafik
1

Sound
Sound
1

Steuerung
Steuerung
3

Story
Story
1.5

Gesamtnote


1.9
Gamedesign
Gamedesign
2



Umfang/<br>Bonus
Umfang/
Bonus
3

Preis/<br>Leistung
Preis/
Leistung
2

Autor: /  Reh-Baecker
Lektor: Hannah Hohmann
Grafiker: Rebecca Bertram /  Reh-Baecker
Datum d. Artikels: 16.03.2014
Bildcopyright: Nintendo


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