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Resident Evil 4: Ultimate HD Edition

Originaltitel: バイオハザード4, Baiohazādo 4
 
Sieben Jahre nach dem ersten Release von „Resident Evil 4“ wurde nach etlichen Versionen und Remakes eine neue HD-Edition auf den Markt gebracht. Hat Capcom aus den alten Miseren gelernt, oder werden wir erneut enttäuscht?
Inhalt Sechs Jahre nach dem Zerfall der Umbrella Corporation ist Leon S. Kennedy für die US-Regierung tätig und auf einer Mission in Spanien. Er bekam den Auftrag, Ashley Graham, die Tochter des Präsidenten, aus den Händen der Los-Illuminados-Sekte zu befreien. Dazu reist Leon zu dem fiktiven Aufenthaltsort Pueblo, einem Dorf in Spanien. Doch schnell wird klar, dass auch hier etwas nicht stimmt. Die Menschen scheinen wie vom Teufel besessen zu sein und greifen Leon an. Seine Rückfahrmöglichkeit wurde auch zerstört, somit gibt es kein Zurück mehr.

Im Laufe seiner Mission begegnet er auch Ada Wong, die er damals zu Umbrellas Zeiten in Raccoon City kennen gelernt hat.
Leon schafft es, die Tochter des Präsidenten zu finden. Durch den spanischen Wissenschaftler Luis Sera erfährt Leon zudem, was mit den Bewohnern des Dorfes passiert ist: Dieser hat die Menschen mit den Las-Plagas-Parasiten infiziert, um sie kontrollieren zu können. Das machte sich auch die Sekte zu eigen.
Doch Leon und Ashley werden ebenfalls mit diesem Parasiten infiziert. Gejagt von Monstern, seltsam mutierten Kreaturen und den Dorfbewohnern, gelingt es Leon und Ashley, in das nahegelegene Schloss von Ramon Salazar zu flüchten. Dieses ist jedoch auch im Besitz der Los-Illuminados-Sekte.

Im Laufe der Zeit wird der Wissenschaftler Luis Sera von dem Anführer der Sekte, Osmud Saddler, getötet. Und auch der Parasit breitet sich weiterhin in den Körpern von Leon und Ashley aus. Ashley läuft in Panik weg und gerät erneut in die Hände der Sekte. Leon gelingt es, viele Sektenangehörige auszuschalten, doch Ashley wurde in eine Forschungseinrichtung auf eine der nahegelegenen Inseln verschleppt. Leon muss schnell handeln, bevor der Parasit ihren Körper übernimmt…
Resident Evil 4 Ultimate HD Edition
Erscheinungstermin:28.02.2014
Preis (Amazon):19,95 €
Bestellen:Bei Amazon
Genres:Third-Person-Shooter, Survival-Horror
Konsole:PC
Dt. Publisher:Capcom
Entwickler:Capcom
Sprache:Englisch (deutscher Untertitel & Menü)
Altersfreigabe:USK: keine Freigabe
PEGI: keine Freigabe
Multiplayer-fähig:Nein
Spieleranzahl:1 Spieler
Spielzeit:ca. 25 Stunden
Vergleichbares:Resident Evil

UmsetzunG Ihr spielt Leon, der auf der Suche nach der Tochter des Präsidenten ist. Sie wurde von der Sekte entführt. Ihr begebt euch nach Spanien, doch schnell wird von euch Aktion erwartet, denn hier scheinen Zombies aufzutauchen. Die Dorfbewohner greifen euch an und ihr müsst euch mit der spärlichen Munition verteidigen.
Bekannt wurde durch „Resident Evil 4“ der namenlose Händler, der euch mit einem Schwung den Inhalt seines Mantels zum Kauf anbietet. Diesem begegnet ihr auf bestimmten Abschnitten im Spiel. Bei ihm könnt ihr euch Upgrades, neue Waffen und Ausrüstung gegen Geld beschaffen. Neben dem Handel betreibt der vermummte Mann auch einen Schießstand, an dem ihr Sammelgegenstände gewinnen könnt.

Eure Hauptaufgabe im Spiel ist es, die Tochter des Präsidenten zu retten, doch dies ist kein leichter Job. Nicht etwa, weil die Beseitigung der Gegner zu schwer fällt, sondern weil Ashley schnell zu einer Plage wird, die sich eher tollpatschig als intelligent präsentiert. Ashley kann zum Beispiel nicht selbstständig von hohen Kästen springen, Leon muss ihr bei allem helfen. Eigentlich soll sich Ashley auch ducken, wenn Leon mit seiner Waffe schießt, doch dies passiert des öfteren nicht schnell genug und so kann es passieren, dass ihr Ashley erschießt - und wenn Ashley stirbt, ist das Spiel vorbei. Darum schreit sie auch ständig nach eurer Hilfe.





“Resident Evil 4“ war eines der ersten Spiele, in denen Quick-Time-Events eingeführt wurden. Damals war dies eine Neuerung, heutzutage ist es in jedem Spiel zu sehen. Dennoch werden in diesem Spiel versäumte Tastendrücke hart bestraft, welches nicht förderlich ist, da der Ablauf der Tasten auch immer wechselt und man sich nicht einstellen kann.

Worüber man aber als Spieler nicht klagen kann, ist die Spieldauer: „Resident Evil 4“ ist ein recht langes Spiel, das sich in insgesamt sechs Kapitel aufteilt. Zudem kommen noch verschiedene Schwierigkeitsstufen hinzu und nach dem einmaligen Durchspielen die Spin-Of-Kampagne „Separate Ways“ mit Ada Wong.
Sowohl das Durchspielen des Hauptstrangs wie auch des Spin-Ofs schaltet Bonusmaterialien frei, wie Kostüme, die einen Einfluss auf das Spiel ausüben. Leider fehlen diesem HD-Remake noch immer zwei Minispiele in der deutschen Fassung.

Bei „Resident Evil 4: Ultimate HD Edition“ handelt es sich um ein erneutes Remake des einstigen Gamecube-Spiels. Dieses hat schon einige, teils gute und schlechte, Remakes hinter sich gehabt. Diesmal wagt sich Capcom daran, die einst schlechte PC-Umsetzung in einer verbesserten Version wieder auf den Markt zu bringen.
Sicherlich können grobe Texturen und 3D-Modelle ihr Alter nicht verbergen, dennoch wurden Flimmern und weitere grafische Fehler behoben und dank einiger Patches auch der Framerate Drops korrigiert.
An dem Gamedesign wurde weiterhin nichts verändert: „Resident Evil 4“ ist und bleibt ein Single-Player ohne Online-Funktion, da es auch zu Zeiten guter Offline-Spiele entstand.
Trotz HD-Remake sollte man das Alter des Spiels im Kopf behalten, denn neben den groben Texturen sind auch die Soundeffekte ziemlich dumpf und laut.

Das Gewöhnungsbedürftigste an dieser Umsetzung ist aber die Steuerung mit Maus und Tastatur. Man kann zwar die Maus-Sensitivität einstellen, dennoch bewegt man Leon mit der Tastatur wie ein Panzer. Dementsprechend ist die Maus schneller, doch die Bewegung des Charakters langsam. Da man den Charakter nur mit der Tastatur drehen kann und die Maus mehr fürs Zielen bestimmt ist, kommt man schnell durcheinander. Zwar kann man das Zielen mit der Maus im „Aiming Modus“ einstellen, dennoch bekommt man kein modernes Spielen, wie es heutzutage üblich ist, eingestellt. Man kann hier zwischen „Classic“ und „Modern“ wählen. Hierbei orientiert sich „Classic“ an der originalen Steuerung und „Modern“ an einem neutralen Spielgefühl. Trotzdem kann man hier wirklich nur den Xbox-Kontroller empfehlen.








Anforderungen für PC-Games
Minimum:
  • OS: Windows XP/ Vista®, Windows 7, Windows 8
  • Processor: Intel® Core™ 2 Duo 2.4 Ghz or better, AMD Athlon™ X2 2.8 Ghz or better
  • Memory: 2 GB RAM
  • Graphics: NVIDIA® GeForce® 8800GTS or better, ATI Radeon™ HD 4850 or better
  • DirectX: Version 9.0c
  • Hard Drive: 15 GB available space
  • Sound Card: Standard audio device
Recommended:
  • OS: Windows Vista®, Windows 7, Windows 8
  • Processor: Intel® Core™ 2 Quad 2.7 Ghz or better, AMD Phenom™ II X4 3 Ghz or better
  • Memory: 4 GB RAM
  • Graphics: NVIDIA® GeForce® GTX 560 or better
  • DirectX: Version 9.0c
  • Hard Drive: 15 GB available space
Verpackung Da es sich bei dem Test um einen Steamcode handelt, können wir keine Bewertung über Verpackung und mögliche Extras geben.
<br />
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+ Ansprechendes Spieldesign
+ Lange Spielzeit
+ Freispielbare Extras und Bonusmaterial
- Gewöhnungsbedürftige Steuerung
- Fehlendes Bonusmaterial (deutsche Version)
- Technische Schwächen
Fazit Fakt ist, dass „Resident Evil 4“ zu einem, wenn nicht sogar dem besten Spiel der „Resident Evil“-Reihe zählt. Dennoch zeigt die Vergangenheit einige Miseren von guten und schlechten Remakes. Zwar gibt es einige Punkte, über die man sich streiten kann, dennoch kann man dieses Remake zu einem der besseren zählen, auch wenn Maus- und Tastatur-Funktion recht gewöhnungsbedürftig sind. Das machen die Spielzeit und Extras im Spiel aber wieder gut. Fans von Surival Horror können auch hier wieder auf ihre Kosten kommen.
Grafik
Grafik
3

Sound
Sound
3

Steuerung
Steuerung
4.5

Story
Story
1.5

Gesamtnote


2.6
Gamedesign
Gamedesign
2





Preis/<br>Leistung
Preis/
Leistung
1.5

Autor: /  Reh-Baecker
Lektor: Kathia Krüss
Grafiker: Rebecca Bertram /  Reh-Baecker
Datum d. Artikels: 08.05.2014
Bildcopyright: Capcom


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