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Die kleine Okko erfährt den Verlust ihrer Eltern bereits sehr früh. Doch zum Glück erhält sie Unterstützung aus der Geisterwelt...!

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Tales of Symphonia - Dawn of the New World

Originaltitel: Tales of Symphonia: Ratatosk no Kishi (テイルズ オブ シンフォニア -ラタトスクの騎士-)
 
Es ist noch gar nicht lange her, da waren die beiden Welten, die jetzt vereint sind voneinander getrennt und hätten sich beinahe vernichtet. Nun sollte alles wieder gut sein, doch warum wird noch immer Hass geschürt? In einer Welt der Vernichtung lebt der gutherzige Emil, der eines Tages Zeuge eines Gewaltakts wird, mit dem die vereinte Welt so nicht gerechnet hatte…
Inhalt Zwei Jahre liegt die Reise zur Welterneuerung nun zurück. Die Helden von damals sind auf der ganzen Welt verstreut. Eigentlich sollte alles friedlich sein, doch etwas stimmt nicht. Die Sylvaranter fühlen sich unterdrückt. Ihre Lebensweise unterschied sich die letzten 4000 Jahre sehr von der, die die Bewohner Tethe’allas genossen. Während zweiter Welt alles Mana zu Teil wurde und sie eine Regierung dank der Kirche und des Königs genossen, fürchteten sie nichts und versklavten sogar Halbelfen. Sylvarant hingegen litt an Mana-Mangel und errichtete kleine Dörfer, welche lediglich ihre eigenen Stadtwachen haben. Sie konnten keine Mana-Technologie entwickeln und wurden von den Halbelfen in Menschenfarmen gefangen gehalten und meist dabei getötet. Sylvarant fühlt sich von der Übermacht und dem Spott Tethe’allas diskriminiert und versucht nun, sich mit der Hilfe einer Gruppe namens Vanguard über das verhasste Volk zu stellen. Dagegen stellt sich die Kirche von Martel, mit Lloyd Irving, welcher als Held der Welterneuerung gilt. Außerdem leidet die neue Welt an Naturkatastrophen, da das Mana hier sehr instabil ist.




In dieser Welt lebt ein junger Mann namens Emil. Er hat ein sanftes Gemüt und kein Selbstvertrauen, doch ein gutes Herz. Eines Abends jedoch soll sich sein ganzes Leben ändern. Lloyd und die Kirche von Martel fallen in Palmacosta, seiner Heimat, ein, um dort eine „Blutsäuberung“ vorzunehmen. Sie töten Menschen, darunter auch die Eltern des Jungen. Gerade als sie Hand an ein Mädchen legen wollen, das sich ihnen entgegenstellt, verändert er sich für einen Moment und rettet sie. Ein paar Monate später… Emil lebt bei seiner Tante und seinem Onkel, welche ihn beide nicht leiden können. Er wohnt nun in Luin und hier wird Lloyd als Held verehrt und Emil als eine Art Ketzer angesehen, da er ihn hasst. Außerdem zieht er Monster an. Eines Tages gibt es ein Unglück und Emil möchte schauen, was passiert ist. Da findet er das Mädchen aus Palmacosta wieder – Marta. Sie wird von einem komischen Tier begleitet, dass sich Centurio Tenebrae nennt und eher wie ein Hund oder eine große Katze aussieht. Emil kann sich nicht an Marta erinnern und als er ins Dorf zurückkehrt, trifft er auf einen Mann namens Richter, der ihn bittet, ihn zu Marta zu führen. Emil sieht ihn als Vorbild an, doch plötzlich richtet Richter das Schwert gegen Marta. Wem wird Emil helfen und was haben die Kirche von Martel, Lloyd, die Vanguard und Marta eigentlich vor? Als Emil eine Entscheidung trifft, verändert sich sein Leben von Grund auf. Er kann nun Pakte mit Monstern schließen und verändert immer wieder seine Persönlichkeit grundlegend, wenn er in Gefahr geärt. Und so macht er sich auf zu einem Rachefeldzug gegen Lloyd und um die manainstabile Welt zu retten. Doch es ist nicht immer das, was es zu sein scheint, nicht wahr?
Tales of Symphonia: Dawn of the New World
Erscheinungstermin:20.11.2009
Preis (Amazon):46,90 €
Bestellen:Bei Amazon
Genres:Adventure, RPG
Konsole:Wii
Dt. Publisher:Namco-Bandai
Entwickler:Namco-Bandai
Sprache:Deutsch (englische Synchronisation)
Altersfreigabe:USK: 6
PEGI: 12
Multiplayer-fähig:Am selben Gerät
Spieleranzahl:1-4
Spielzeit:30-35 Stunden
Vergleichbares:Final Fantasy XIII-2 Crystal Edition inkl. Steelbook

UmsetzunG „Tales of Symphonia – Dawn of the new World“ ist in seiner Umsetzung beinahe gleich, wie alle Teile der Reihe und vor allem seinem direkten Vorgänger „Tales of Symphonia“, welcher am 19.11.2004 in Europa für die Nintendo Gamecube erschien. Neben der spannenden Handlung bietet das RPG auch wieder einiges an Action und ein paar Neuerungen, welche den Spieler an den Bildschirm fesseln werden. Ein Widescreen wird unterstützt. Wieder einmal bekommt man hier eine Cel-Shading Grafik vom feinsten geliefert, die nicht nur die alten Helden in neuem Glanz erstrahlen lässt, sondern auch Umgebungen schön zur Schau stellt. Beinahe das gesamte Spiel ist synchronisiert, zwar nur mit englischen Sprechern, dafür aber mit guter Besetzung. Einige Sprecher wurden zwar nach dem letzten Teil ersetzt, was wirklich sehr schade ist, aber alles in allem passen die Stimmen ganz gut. Wer nicht unbedingt ein Ass in Englisch ist, kann natürlich überall und immer auf den deutschen Bildschirmtext zugreifen, der meist in einem angenehmen Tempo, mit schön gestaltetem und gut zu lesenden Text aufwartet. Diesen kann man in Kämpfen und bei sogenannten Plaudereien auch ausschalten, ebenso wie die englische Sprachausgabe an sich. Außerdem lässt sich bei dem Ton alles einzeln einstellen, seien es Kommentare, Musik oder Plaudereien, alles lässt sich manuell regulieren, ebenso wie Textfenster und -geschwindigkeit. Das Charakterdesign wurde von Daigo Okumura übernommen, wobei das der Original „ToS“ Charaktere natürlich bei Kosuke Fujishima blieb.




Allerdings ist das einzige animierte Video das Opening, welches vor dem Menü erscheint. Die Musik ist passend zum zweiten Teil meist aus Remixen des OST von „Tales of Symphonia“ gehalten und gibt sich mal sanft und leise, mal imposant und rasend. Er passt und zieht den Spieler in die Geschehnisse der neuen Welt. Die normale Steuerung ist leicht zu handhaben. Entweder man benutzt dafür die Wii-Fernbedienung, was jedoch eher nicht zu empfehlen ist, oder man macht Gebrauch von dem Wii-Nunchuk, welches im Kampf sowieso gebraucht wird. Die Steuerung ist natürlich für Kenner des Spiels leicht zu erlernen, sollte aber auch für Anfänger kaum Probleme darstellen. Die Kämpfe selbst lassen sich mit bis zu vier Freunden genießen, doch Vorsicht, dies gilt nur wenn man auch vier Menschen oder Halbelfen in der Gruppe hat. Monster lassen sich nicht steuern. Läuft man in einen Gegner oder wird von ihm erfasst, wechselt man in einen neuen Bildschirm, auf welchem ein Echtzeitkampf stattfindet. Hier hat man schon ein paar der Neuerungen vor Augen. Am unteren, linken Bildschirmrand findet sich eine Element-Anzeige. Jeder Ort, jede Attacke, jedes Monster und auch jeder Charakter hat seine eigene Elementzuordnung. Hier findet man nun ein Hauptelement und fünf Nebenelemente. Wird ein Element benutzt, ändert es ein Nebenelement. Passiert das drei Mal in Folge mit dem gleichen Element, ändert sich das Hauptelement. Das ist deswegen so wichtig, weil man in „Tales of Symphonia – Dawn of the new World“ Monster fangen und einsetzen kann und eigentlich auch muss, um im Spiel wirklich Erfolg zu haben. Dies ist nach jedem Kampf möglich, wenn ein Monster getötet wurde, während das Haupt- und vier der Nebenelemente das gleiche Element verzeichnen. Natürlich lassen sich auch wieder Artes, Zauber jeder Art und auch Items einsetzen. Bei den Items gibt es wieder einmal das tolle Extra, dass jedes sein eigenes kleines Bild besitzt. Jedoch wurden hier – und bei den Artes - alle Namen übersetzt, was im Vorgänger nicht so war und vielleicht hin und wieder kurz für Verwirrung sorgen kann. Monster müssen gelevelt und können auch weiterentwickelt werden, indem man ihnen etwas kocht. Natürlich tauchen auch immer wieder Charaktere des ersten Teils auf und schließen sich euch an. Diese können jedoch keine Levelaufstiege erhalten und verlassen die Gruppe auch nach meist kurzer Zeit wieder.




Jedoch kommen diese Rollen nicht zu kurz. Neben neuen Fähigkeiten können auch Fertigkeiten erlernt werden, welche durch Vergabe von Punkten, allgemeine Fähigkeiten oder Effekte während des Kampfes auslösen können. Wieder einmal lassen sich Artes auf die Schnelltasten legen, wobei dieses Mal auch das Bewegen der Wii-Fernbedienung und des Nunchuks berücksichtigt wurden. Auch Mystic-Artes und Gruppenangriffe sind wieder mit von der Partie und runden das actionreiche Kampfsystem vollkommen ab. Ein etwas negativer Punkt ist jedoch die Landkarte, welche leider nicht beschritten werden kann, sondern man kann lediglich von Punkt zu Punkt wählen. Dafür wurden viele alte Dungeons verändert und zeigen sich mit neuen Rätseln, Truhen und Wegen und der Wunderkoch will wieder gefunden werden. Auch die Plaudereien – früher Skits genannt – machen jede Menge Spaß. Wird unten links ein Text angezeigt, kann man durch drücken der C-Taste ein meist sehr witziges oder informatives Gespräch zwischen den Charakteren mitverfolgen. Der Spielfluss an sich gestaltet sich meist recht zügig, ohne dabei zu durchsichtig zu werden, doch leider kommen und gehen „alte“ Charaktere sehr häufig, wodurch es zu vielen langen Erklärungen kommt, welche meist durch einen schwarzen Bildschirm überspielt werden.
Verpackung Eingehüllt in einer herkömmlichen Wii-Hülle findet sich das Spiel wieder. Auf dem Cover sind neben den Protagonisten Emil Castagnier und Marta Lualdi auch noch alle Charaktere (bis auf Kratos) aus „Tales of Symphonia“, Richter und Tenebrae zu sehen. Die Rückseite zeigt neben ein paar Bildern und den rechtlichen- sowie technischen Hinweisen einen kurzen Text zur Geschichte und ein paar Stichpunkte zum Spiel an sich. Auch das Handbuch weist auf der Vorder- wie auch Rückseite schöne Grafiken auf. Es beschreibt relativ sicher all das, was man zum Spielen wissen sollte. Leider geht es auf manche Dinge nicht so gut ein, wie es könnte und auf dem schönen dunkelblauen Hintergrund lässt sich die teils schwarze und dunkle braun-rote Schrift fast gar nicht lesen. Die weiße, welche überwiegt, lässt sich einwandfrei erkennen. In der PAL-Version des Spiels gibt es einige Boni, wie beispielsweise Ausrüstung, welche das Aussehen ändert und bestimmte Effekte erzielt. Diese wurden ausschließlich in der PAL-Version veröffentlicht. Ebenso auch eine Bilder- und Plauderei-Galerie, welche nach erfolgreichem Beenden für die Spieler zur Verfügung stehen. Wer sich das Spiel vorbestellt hatte, durfte sich auch noch über einen Plüsch-Schlüsselanhänger des Centurios Tenebrae freuen.


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+ Schöne, synchronisierte Gespräche und fesselnde Handlung
+ Actionreiches Kampfsystem mit Monsterzucht
+ Detaillierte Liste für Items und Galerien
- Schlechte Steuerung im Stadtmodus über die Wii-Fernbedienung
- Weltkarte nicht begehbar
- Oftmals lange „was-ist-passiert“ Sequenzen
Fazit Viele Fans des ersten Teils stehen dem Nachfolger sehr skeptisch gegenüber, vor allem auch deshalb, weil der Held des ersten Spiels nun der Böse sein soll. Auch ich bin mit diesen Gedanken an das Spiel getreten, doch kann nun allen versichern, dass man es erst einmal spielen sollte, bevor man sich eine Meinung bildet. „Tales of Symphonia – Dawn of the New World“ mag vielleicht nicht zum Kult-Spiel wie sein Vorgänger werden, doch es überzeugt durchaus durch Liebe zum Detail, eine interessante und vielschichtige Handlung, Charaktere, die sich weiterentwickeln, actiongeladene Echtzeitkämpfe und jeder Menge Humor. Wer sich also auf ein Rollenspiel mit Stil und einem Wiedersehen mit alten Bekannten freut, sollte bedenkenlos zu diesem Spiel greifen und wird es nicht bereuen. Denn nicht ist immer alles, wie es auf den ersten Blick scheint…
Grafik
Grafik
1.5

Sound
Sound
1

Steuerung
Steuerung
1

Story
Story
2

Gesamtnote


1.9
Gamedesign
Gamedesign
1.5

Multiplayer-<br>modus
Multiplayer-
modus
1.5

Umfang/<br>Bonus
Umfang/
Bonus
2.5

Preis/<br>Leistung
Preis/
Leistung
4.5

Autor: /  Celest_Camui
Lektor: Michael Leible /  -Camui-
Grafiker: Bianca Weickert /  Celest_Camui
Datum d. Artikels: 26.03.2010
Bildcopyright: Namco Bandai


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