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In einer Welt, in der Kriege durch den Einsatz von gewaltigen Drachen entschieden werden, gibt es nur einen einzigen Weg, diese Herren der Lüfte zu besiegen: Man muss ihnen auf den Zahn fühlen.

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Lightning Returns: Final Fantasy XIII

Originaltitel: ライトニング リターンズ ファイナルファンタジーXIII ; Raitoningu Ritānzu: Fainaru Fantajī Sātīn
 
„ Lightning Returns: Final Fantasy XIII “ bildet das abschließende Glied in der Geschichte rund um „Final Fantasy XIII“. Dabei steht die Welt kurz vor dem Untergang und nur Lightning ist es möglich, diese vor der Apokalypse zu bewahren und einige Seelen zu retten.
Inhalt Nach dem Ende von „ Final Fantasy XIII-2 “ sind 500 Jahre vergangen, die Lightning in ihrem scheinbar endlosen Schlaf verbracht hat. Doch die Welt wurde unterdessen mehr und mehr vom Chaos verschlungen.
Der Gott Bhunivelze weckt daher Lightning aus ihrem Schlaf, da diese ihm helfen soll. Die Welt wird in 13 Tagen untergehen und Bhunivelze beschloss, Lightning zur Retterin der Welt zu machen. Sie soll die Seelen befreien, sodass der Schöpfergott eine neue Welt erschaffen und dieser auch wieder Leben einhauchen kann. Lightning geht den Packt ein, denn ihr wird die Wiedergeburt ihrer Schwester Serah versprochen, die bereits vor mehreren Jahren ums Leben kam.
Bei ihrem Feldzug der Befreiung einiger Seelen hilft ihr Hope, als Fernführer aus der Arche, bei den verschiedenen Aufgaben. Bhunivelze hatte auch ihn auserwählt und Hope damit in sein altes, vierzehnjähriges Ich aus dem ersten Teil von „Final Fantasy XIII“ zurück gesetzt.
Doch von Anfang an umgibt sie ein mulmiges Gefühl bei diesem Packt. Schnell begegnet Lightning Snow, der vom Chaos umringt wird. Dazu gehört die Präsenz von Lumina, das freche Mädchen, welches aus dem Chaos entspringt und sowohl Lightning als auch Snow beschäftigt. Sie gibt Lightning immer wieder Rätsel auf, die ihre Mission und ihre Befangenheit in Frage stellen.
Auch auf der Erde sind die Menschen zwiegespalten. Einige glauben an die Prophezeiungen, dass ein Erlöser erscheinen wird, der Noel, den Schattenjäger, töten wird. Doch inwiefern wird sich diese Prophezeiung verwirklichen? Oder spielen hier größere Kräfte mit ihren Marionetten?
Lightning Returns - Final Fantasy XIII
Erscheinungstermin:14.02.2014
Preis (Amazon):59,99 €
Bestellen:Bei Amazon
Genres:Action, Adventure, RPG
Konsole:Playstation 3
Dt. Publisher:Koch
Entwickler:Square Enix
Sprache:Deutsch
Altersfreigabe:USK: 12
Multiplayer-fähig:Nein
Spieleranzahl:1 Spieler
Spielzeit:+ 50 Stunden
Vergleichbares: Final Fantasy XIII-2

UmsetzunG Das Ende ist nahe – sowohl in der Serie, als auch im Spiel. Ihr trefft im Spiel ständig auf alte Bekannte. Vor allem Lumina, die der Schwester Sarah wie aus dem Gesicht geschnitten ist. Die Geschichte erinnert schnell an vorherige Spiele wie „ Majoras Mask “, in der man in einer bestimmten Zeit die Welt vor ihrem Untergang retten soll. Neu ist die Idee sicherlich nicht, doch ist dieses Spielkonzept überhaupt etwas für ein Final Fantasy-Spiel?!

Hier und da gibt es immer mal wieder Ungereimtheiten, aber auch Schönes zu erleben.
Probleme treten leider bei der Gestaltung und Umsetzung einiger Settings auf. Das Spiel ist förmlich überzogen mit glänzenden Oberflächen und hohen Kontrasten. Teilweise sind einige Ecken so dunkel, dass man nicht mal ihre Texturen oder Charaktere erkennen kann. Auch sind einige NPCs recht schlecht umgesetzt qua Textur oder Gestaltung. Genauso sind Kantenflimmern und Bildstottern keine Unbekannten.
Spring- und Kletteraktionen werden schnell zu euren Feinden. Des Öfteren wird man von Plattformen fallen oder irritiert vor einer Leiter stehen, da Lightning nicht klettern will. Es fühlt sich unausgereift an.
Ladezeiten sollen kürzer werden, wenn man den Inhalt installiert, doch es ist schade, dass man davon recht wenig merkt.
Bedauerlicherweise wurde die original japanische Tonspur nicht von Anfang an dem Spiel beigelegt. Dennoch kann man diese runterladen und es kostet als DLC extra 3,99 €. Neben diesem kann man einige weitere DLCs in Form von Kostümen für Lightning erwerben. Über die Synchronisation gibt es keine Klagen, denn diese passt zu den Lippenbewegungen. Dazu ist die Hintergrundmusik nicht zu aufdringlich, wie man es von einem Final Fantasy Spiel gewohnt ist.





Für Lightning wurde gleichzeitig viel Zeit in die Gestaltung der Kostüme investiert. Viel steht hier zum Kauf, mit unterschiedlichem Status. Dabei sind drei verschiedene Hauptschemata anzulegen, mit unterschiedlichen Kostümen, Accessoires, Waffen und Attacken. Zudem wurden dem Spieler mehrere Speicherstände gegeben, um andere Schemata abzuspeichern. Denn im Kampf ist es nur möglich, zwischen den drei zu wechseln.

Die Welt wurde in dem Setting und ihrer Geschichte stark begrenzt. Wenige Dörfer sind geblieben, in denen es noch Bewegungsmöglichkeiten gibt. Kein Vergleich also zu dem weitgehenden Landstrichen aus „ Final Fantasy XIII “. Sicherlich handelt es sich hier um eine andere Geschichte mit ihren eigenen Hintergründen, trotzdem wirkt alles recht eng. Dementsprechend erscheinen Gegner unmittelbar vor eurer Nase. Es ist oftmals nicht abzusehen, ob auf eurem Weg Feinde auftauchen, da man sie aus der Ferne nicht erblicken kann, was es einem häufig unmöglich macht, ihnen auszuweichen. Allerdings wurde die Einleitung zum Kampf übernommen, die bestimmt, mit wie viel HP der Widersacher den Kampf betreten wird. Bis zu 25% ist man imstande, mit einem geschickten Schlag zu Anfang erzielen.

Alle Kämpfe werden, wie in den Vorgängern, in separaten Arenen in Echtzeit ausgetragen, mit dynamischen Rollenwechseln in ATB-Funktion (Active Time Battle). Gleichwohl kann man im Geschehen durch Blocken und Kontern mehr agieren, doch bestreitet man im dritten Teil die meisten Kämpfe alleine.
Innerhalb des Kampfes wechselt man zwischen den drei eingestellten Schemata und seinen Angriffen, Zauber-, Abwehr- oder Spezialattacken. Jede Attacke kostet Energie, die sich nur langsam wieder auflädt. Daher wechselt man zu einem anderen Schema, damit das gebrauchte schneller aufladen kann und das andere Schema ähnliche Attacken bietet. Dieses entspricht dem Vorgänger von „ Final Fantasy XIII “.
Kombos lassen sich überdies im Kampf-Schema übergreifend gestalten. Das allgemeine Ziel ist es aber, den Schwachpunkt der Gegner zu kennen und darauf einzuspielen, sodass diese zusammenbrechen und für einen kurzen Moment bewegungsunfähig sind. Durch Kombos können diese auch verlangsamt werden.
Dieser Moment wird dann genutzt durch das reine Schlagen. Es besteht gleichwohl die Möglichkeit, „Overclocking” zu verwenden und so für einen bestimmten Moment die Zeit nahezu stillstehen zu lassen und auf den Gegner einzuprügeln. Diese lädt sich im Spiel nach und nach wieder auf. Esper-Beschwörungen oder Quick-Time Events gibt es diesmal keine. Durch Items, die im Shop verkauft werden, kann man sich im Kampf, wenn nötig, heilen oder wiederbeleben. Jedoch sind nur bis zu 6 Items gleichzeitig tragbar.
Neu ist die Möglichkeit, wie in den „ Tales-of-Serien“, sich im Spielfeld frei bewegen und demnach aktiv ausweichen, blocken oder kontern zu können. Leider bewegt sich Lightning nicht so filigran leicht, wie ihre Konkurrenten. Deswegen wird es bei mehreren Gegnern schnell unübersichtlich.

Was dem Spiel komplett fehlt, ist die einstellbare Charakterentwicklung. Nach Kämpfen werden mehr Attribute erreicht, die Lightning automatisch weiter bringen. Zwar kann man selbst einige Attacken hoch leveln, doch immer nur im Rahmen der Entwicklung des Spieles. Dennoch bleibt die Charakterentwicklung im Spiel automatisch.

Da die Städte oft recht unübersichtlich und verschachtelt aufgebaut wurden, kann die Karte hier mit ihren neue Funktionen punkten – im wahrsten Sinne des Wortes. Hier kann man nun seine eigenen Markierungen setzen und im Daten-Log alle Infos zu den Sidequests und Hauptquests nachschlagen.
Neben der Hauptquest gibt es einige Sidequests zu erfüllen, mit denen die Seelen der noch Lebenden zu retten sind. Diese werden in Schwierigkeitsstufen eingeteilt, je höher, desto besser die Belohnung. Doch die Meisten, vor allem einfache Quests, gestalten sich als reine Botengänge. Sidequest haben diesem Sinne den einzigen Einfluss auf die Quantität der Seelensammlung.








Zeit ist in diesem Spiel ein begehrtes Gut, denn diese läuft ab. Einige Quests sind an bestimmte Uhrzeiten gebunden, um die Planung noch schwieriger zu machen. Zwar kann man die Zeit mit der Chronostasis-Fähigkeit für wenige Minuten anhalten, doch kostet diese wertvolle Energie, die sich im Kampf nur langsam auflädt. Nicht in die Zeit miteinberechnet werden die Kämpfe oder Cutscenes – zum Glück! Dennoch wird der Spieler am Anfang eines jeden Tages um Punkt 6:00 Uhr in der Früh zurück in die Arche geholt, um mit Hope zu sprechen, die gesammelten Seelen abzugeben und neue Items abzuholen. Deshalb kommt bei der Hetzerei um die Zeit das normale Gefühl eines Final Fantasy Spiels zu kurz. Das Erkunden wird mit jedem Blick auf die Uhr um einiges kürzer gestaltet, als zuvor. Gelingt es einem, nicht innerhalb der vorgegebenen Zeit alle Hauptmissionen zu beenden, bedeutet es ziemlich schnell „Game Over“ und man muss einen der alten Spielstände fortführen oder von Vorne beginnen. Wenn man sich für den Neuanfang entschließt, darf man den größten Teil der Errungenschaften wie Charakterwerte, Kampferfolge und Ausrüstung behalten, um einen besseren Start zu haben. Weil es nicht klappt, alle Quests in der ersten Runde schaffen, lohnt es sich, das Spiel erneut einzulegen.
Sicherlich ist das Spiel wieder ein Standard des Final Fantasy Single-Player. Zusätzlich wurde dem Spiel eine Art Social-Media System hinzugefügt. Neben der „ Outer World “, mit der es sich mit anderen Spielern kommunizieren lässt, gibt es darüber hinaus Facebook Anbindungen. Bei „ Outer World “ können Nachrichten hinterlassen werden, die anderen als NPCs im Spiel erscheinen und abgerufen werden können.

Das Spiel ist zwei verschiedenen Schwierigkeitsstufen spielbar: Einfach und normal. Diese unterscheiden sich in dem Sinne, dass es im normalen Modus deutlich schwieriger wird. Wenn, aus welchen Grund auch immer, im Kampf gestorben wird oder aus dem Kampf heraus eine Flucht in Kauf genommen werden muss, wird eine Stunde der Zeit geraubt. Im einfachen Modus bleibt dies erspart. Man bekommt einfachere Gegner serviert und die Lebensanzeige wird zwischen den Kämpfe wieder regeneriert.
Verpackung Leider können wir nichts zu Verpackung und Extras schreiben, da uns lediglich eine Promotions-Version zum Test vorlag.
<br />
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+ Praktische Karten und Datenlog-Funktion zum Nachschlagen
+ Anpassbare Schwierigkeitsgrade
+ Individuell einstellbare Schemata
- Ständige Hetzerei durch Zeitdruck
- Automatische Charakterentwicklung
- Kleinere Umgebungen – keine Weitläufigen Arsenale
Fazit „ Lightning Returns: Final Fantasy XIII “ beinhaltet freilich ein anderes Spielkonzept als seine Vorgänger. Es ist nicht zum herkömmlichen Erkunden der Areale geschaffen, da durch den Zeitdruck eher die Beschäftigung entsteht, den Hauptstrang rechtzeitig zu beenden. Schnell verschwinden Sidequests aus dem Blickfeld und die Zeit, um alles zu erledigen fehlt vorne und hinten. Die Kämpfe unterliegen einiger Änderungen. Einige positiv – andere negativ!
Grafik
Grafik
3

Sound
Sound
1

Steuerung
Steuerung
2



Gesamtnote


2.4
Gamedesign
Gamedesign
2.5

Story
Story
3



Preis/Leistung
Preis/Leistung
3

Autor: /  Reh-Baecker
Lektor: Anja Degenhardt
Grafiker: Denise Augustin /  Sunny-Ray
Datum d. Artikels: 07.08.2014
Bildcopyright: Square Enix 1st Production Department, tri-Ace / Square Enix


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