Animexx - Verein der Anime- und Mangafreunde e.V.

Im Rahmen der KAZÉ Anime Night präsentierte Anime on Demand von 29. - 31.05.2020 den ersten Kino-Ableger der Erfolgsreihe "DanMachi" erstmals in Deutschland. Wir haben ihn uns für euch einmal angeschaut - vom heimischen Sofa aus.

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Dark Souls II

Originaltitel: ダークソウル Dāku Souru?
 
Es begann als Geheimtipp und nun ist es in jedermanns Munde: Dark Souls 2, die Fortsetzung von Dark Souls und Demon’s Souls.
Inhalt Der Spieler spielt einen verfluchten Menschen, „Träger des Fluches“ genannt, der seinen Verstand verloren hat, als dieser auf der Suche nach dem Fluch war. Ihr reist durch das verfluchte Königreich Drangleic und erreicht bereits nach kurzer Zeit das Dorf Majula. Dort trefft ihr auf eine Frau namens Emerald Herald, die euch den Weg weist. Sie bittet euch, Ausschau zu halten für vier Dämonen, die ihr im Anschluss auch vernichten sollt. Außerdem solltet ihr die besonderen Seelen sammeln, die ihr durch den Tod eurer Gegner erhaltet. Mit diesen Seelen im Gepäck reist ihr des Öfteren zu Emerald zurück, um eure Fähigkeiten zu verbessern.
Doch von vorn herein wird euch durch drei Hexen beigebracht, dass ihr es nicht leicht haben werdet. Ihr werdet eure Seelen immer und immer wieder verlieren und versuchen, diese wieder einzusammeln. Denn der Tod erwartet euch schon im Tutorial. Hier wird euch zwar die Steuerung erklärt, dennoch warten auch hier Gegner auf euch, die ihr nicht direkt besiegen könnt. Es gibt hier keinen einfachen Weg für Einsteiger in die Serie. Bei diesem Singleplayer ist das Sterben vorprogrammiert, durch den Online-Modus hingegen könnt ihr durch Nachrichten von andern Mitspielern gewarnt werden oder Hinweise für Geheimgänge bekommen. Oder ihr seht Blutpfützen auf dem Boden, wodurch ihr erraten könnt, wie andere Spieler an diesem Punkt gestorben sind. Dies kann unerfahrenen Spielern in gewisser Hinsicht weiter helfen. Dennoch bleibt es am Anfang ziemlich schwer. Es wird eine Weile dauern, bis ihr mit eurem Charakter ein gewisses Level erreicht habt, an dem ihr mehr einstecken, aber auch austeilen könnt.
Dark Souls (Limited Edition)
Erscheinungstermin:07.10.2011
Preis (Amazon):60,00 €
Bestellen:Bei Amazon
Genres:Action, RPG
Konsole:Playstation 3
Dt. Publisher:Namco-Bandai
Entwickler:FromSoftware
Sprache:Deutsch
Altersfreigabe:USK: 16
Multiplayer-fähig:Über Netzwerk
Spieleranzahl:1 Spieler
Spielzeit:100+
Vergleichbares:Gods Eater Burst

UmsetzunG Am Anfang habt ihr die Möglichkeit euren Charakter zu erstellen und euch die geeignete Klasse auszusuchen. Dabei könnt ihr zwischen dem Krieger, dem Ritter, dem Schwertkämpfer, dem Bandit, dem Kleriker, dem Zauberer, dem Erkunder und dem Bettler auswählen. Hierbei sind die Statuswerte der einzelnen Klassen zu beachten, denn sie starten mit einem unterschiedlichen Status. Großen Anklang findet der Bettler. Zwar startet man hier komplett nackt und mit niedrigeren Statuswerten, als bei den anderen Klassen, dennoch kann man hier viel eher die Fähigkeiten selbst bestimmen und zum anderen kann man die Rüstungen, die ihr bereits am Anfang findet, direkt anziehen.
Das Spiel hat sich bereits Jahre zuvor einen großen Namen durch den harten Schwierigkeitsgrad und dem fairen Verhalten dem Spieler gegenüber gemacht. Denn, wenn man einen Schlag oder mehrere kassiert, liegt es eher daran, dass der Spieler nicht aufgepasst hat, oder die Gier, den Gegner schnellst möglich zu besiegen, zu groß war. Man sollte daher immer vorsichtig durch die Gänge laufen und seine Gegner studieren. Am Ende wartet nämlich die Belohnung: Ein Haufen Seelen. Mit diesen Seelen könnt ihr euren Charakter verbessern, Gegenstände und Waffen kaufen. Um den Charakter aufzuleveln, könnt ihr euch jeder Zeit dafür entscheiden, zum Beispiel vom Krieger zum Magier zu wechseln.
Die dumme Situation des „verleveln“ gibt es in diesem Fall nicht. Ihr müsst nur genug Seelen beisammen bekommen und den Statuswert erhöhen. Doch gebt Acht. Wenn ihr sterbt, verliert ihr eure Seelen bis zu dem Punkt, an dem ihr gestorben seid. Dann habt ihr nur eine Chance, diese wieder zurück zu erlangen. Sterbt ihr, bevor ihr eure Seelen bekommen konntet, sind diese verloren. Ein weiter Punkt ist, dass alle Gegner wieder erscheinen und ihr euch erneut durch jeden zuvor besiegten Gegner vorkämpfen müsst.
Trotzdem hat das Spiel nach gewisser Zeit Mitleid mit euch. Nach jedem Tod verringert sich euer Lebensenergiebalken, bis zu 50%. Wenn ihr es sodann auch nach mehrmaligem Versuch nicht schafft, weiter zu kommen, erscheinen einige Gegner nicht mehr. Aber bis dahin dauert es sehr lange. Ihr habt zwar auch die Möglichkeit, an Gegnern vorbei zu rennen, doch im Endeffekt erreicht ihr nichts damit. Ihr müsst euch euren Gegnern stellen, um Seelen zu bekommen, um im Level aufzusteigen und besser zu werden.





Im Kampf könnt ihr zwischen verschiedenen Angriffen wählen. Ihr könnt klassisch mit Waffe und Schild vorgehen und hier zwischen verteidigen und einem leichten und harten Angriff wählen oder direkt das Schwert in beiden Händen nehmen und noch härtere Schläge austeilen, welches aber zur Ungunst der Verteidigung geht. Dennoch habt ihr immer die Möglichkeit, mit einer Rolle auszuweichen oder mit einem Sprint davon zu rennen. Später bekommt ihr zusätzlich Pfeil und Bogen, um so Gegner auf Erhöhungen zu bezwingen. Zauber kommen nach einer gewissen Zeit ebenfalls hinzu, wenn ihr euch denn dafür entscheidet. Der Spagat zwischen den verschiedenen Klassen gelingt im Kampf sehr gut.

Der Tod wartet jedoch nicht nur in Form von schweren Gegnern auf euch. Es gibt sowohl Fallen in Truhen mit Items, als auch im Arsenal oder irgendwelche Klippen, von denen ihr leicht herunterfällt. Zwischenzeitlich könnt ihr euch auch im Weitsprung üben, um an gewisse Items zu kommen. Diese können unter anderem schwer sein und euch ebenfalls in den Tod stürzen lassen.

Dieses Spiel ist daher ein klassisches RPG Spiel. Wer sich überall umguckt, ist hier klar im Vorteil, denn in Dark Souls 2 gibt es einige versteckte Bereiche oder Items, die überall herumliegen. Gerade am Anfang des Spiels gibt es Areale mit vielen verschiedenen Verzweigungen, von denen ihr am Anfang noch nicht genau wisst, welchen Weg ihr als erstes einschlagen soll.

Nach und nach wird einem die Spielmechanik deutlich, gerade wenn es im Kampf um Riposte geht. Der Kampf mit Gegnern ist, wie immer in diesem Teil von Dark Souls alles eine Frage des guten Timings und das Wissen über die Angriffsformen der Gegner.
Gerade die verschiedenen Möglichkeiten des Levelns scheinen am Anfang recht viel. Der primäre Status hat verschiedene Auswirkungen auf den sekundären Status. Eure Waffen und Ausrüstungen nutzen sich nach einer gewissen Zeit ebenso ab, wozu ihr den Schmied in Majura benötigt. Diesem müsst ihr allerdings zunächst helfen, bevor ihr seine Dienste in Anspruch nehmen dürft. Danach kann der Schmied neben dem Reparieren auch eure Waffen verbessern. Dazu benötigt ihr gewisse Scherben, die ihr im Spielverlauf finden werdet.
Dark Souls 2 bietet wieder eine große Auswahl an Waffen und Rüstungsteilen, die ihr während des Spiels erbeuten könnt.

In vielerlei Hinsicht orientiert sich Dark Souls 2 an seinen Vorgängern, doch hier und da sind Veränderungen zu sehen, wie, dass das Reisen zwischen den Lagerfeuern und die Möglichkeit der Heilung beim Lagerfeuer euch bereits recht früh im Spiel gegeben sind. Kleinere Dinge, wie das Zerstören von Wänden und Finden von Geheimgängen durch das grobe dagegen Schlagen oder Klicken ist möglich. Zwar wurde zu Beginn angekündigt, dass Fackeln oftmals im Spiel benötigt werden, doch im Endeffekt hat man sich davon entfernt. Man kann sie benutzen, muss aber nicht, da man eigentlich recht viel ohne sie erkennen kann. Der Heiltrank, namens Estus-Flakon, gibt nicht mehr so viel Energie wie in seinem Vorgänger. Ein Schluck und er ist leer. Mit Hilfe von gefundenen Scherben könnt ihr diesen dafür aufleveln und so mehr und mehr Schlucke dazu verdienen. Aufgeladen werden diese, wie gewöhnlich, am Leuchtfeuer.

Durch die online Anbindung seht ihr nicht nur Nachrichten oder Tode anderer Spieler, sondern könnt auch Gilden beitreten und andere Helden beschwören, um deren Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Die Grafik sieht an manchen Punkten ziemlich gut aus und an manchen Ecken wieder weniger. Dies stört im weiteren Spielverlauf eher weniger. Der Sound hingehen ist fehlerfrei und in guter Qualität.

Für diesen Test haben wir die PC-Version von Dark Souls 2 bekommen. Zwar kann man hier mit Maus und Tastatur spielen, dennoch kann ich hier empfehlen, euch einen Controller zuzulegen und das Spiel mit diesem zu spielen.

Einziges größeres Manko, das beim Spielen auffällt, ist die Kameraposition. Habt ihr diese auf „automatisch“ stehen, kann es sein, dass wenn ihr zum Beispiel von oben einen Sprungangriff auf einen Gegner verrichtet, diese am Boden eine seltsame Position annehmen kann. Hierzu könnt ihr die automatische Funktion im Optionsmenü ausschalten.

Allmählich wirft euch das Spiel immer mehr Geschichtsfetzen des verfluchten Königreichs zu. So lernt ihr mehr über seine Geschichte und einige Aufgaben, die ihr zu verrichten habt. Dabei ist das Spiel nie aufdringlich, denn im Vordergrund steht ihr. Mit euren Erkundungen. Daher ist es manchmal von Vorteil, gewisse Notizen zu Puzzelstücken zu machen, da es manchmal sein kann, dass ihr nach einer längeren Pause nicht mehr weiter wisst. Gerade das knifflige Merkmal des Spiels zieht viele Fans in seinen Bann. Man verbringt Stunden in dem Spiel, um weiter zu kommen und man kann sich auch Stunden in dem Spiel verlieren, um auch wirklich alle Ecken erkundet zu haben.









Systemanforderungen

Minimum
• Betriebssystem: Windows Vista SP2, Windows 7 SP1, Windows 8
• Prozessor: AMD® Phenom II™ X2 555 3.2Ghz oder Intel® Pentium Core ™ 2 Duo E8500 3.17Ghz
• Arbeitsspeicher: 2 GB RAM
• Grafikkarte: NVIDIA® GeForce® 9600GT, ATI Radeon™ HD 5870
• DirectX: Version 9.0c
• Netzwerk: Breitband Internet Verbindung
• Festplattenspeicher: 12 GB
• Sound Card: DirectX 9 Sound device
• Zusätzliche Anforderungen: Controller Unterstützung: Microsoft Xbox 360® Controller für Windows® (oder Ähnliches) empfohlen

Empfohlen
• Betriebssystem: Windows 7 SP1, Windows 8
• Prozessor: Intel® CoreTM i3 2100 3.10GHz oder AMD® A8 3870K 3.0GHz
• Arbeitsspeicher: 4 GB RAM
• Grafikkarte: NVIDIA® GeForce® GTX 750 oder ATI Radeon™ HD 6870 oder höher
• DirectX: Version 9.0c
• Netzwerk: Breitband Internet Verbindung
• Festplattenspeicher: 15 GB
• Sound Card: DirectX 9 Sound device
• Zusätzliche Anforderungen: Controller Unterstützung: Microsoft Xbox 360® Controller für Windows® (oder Ähnliches) empfohlen
Verpackung Leider können wir die Verpackung nicht bewerten, da es sich bei dem Test um einen Steamcode handelt.
<br />
<b>Notice</b>:  Undefined variable: labelalt in <b>/www/htdocs/w01589a5/animepro.de/test-game-artikel.php</b> on line <b>222</b><br />
+ hart aber fair
+ Spagat zwischen Klassen und Klassenmischungen super
+ geniales Kampfsystem
- Kamera manchmal seltsam
- einige schwach texturierte Umgebungen
- Fackeln ziemlich überflüssig
Fazit Dark Souls 2 Storytelling spielt sich eher im Hintergrund ab und lässt den Spieler eigenständig Bereiche erkunden und Gegner vernichten. Zwar kann es passieren, dass man festhängt, da man nicht weiß, wo man hin muss oder der Gegner zu schwer ist und nach zig Versuchen immer noch nicht getötet wurde. Dies führt oftmals zu Frustrationsmomenten. Doch gerade dann, wenn man an einem schweren Punkt vorbei gekommen ist, fühlt man sich beflügelt und stärker denn je. Gerade das ist es, was Dark Souls 2 zu einem guten Spiel macht.
Grafik
Grafik
2

Sound
Sound
1

Steuerung
Steuerung
1.5

Story
Story
2

Gesamtnote


1.6
Gamedesign
Gamedesign
1

Multiplayer-<br>modus
Multiplayer-
modus
2



Preis/<br>Leistung
Preis/
Leistung
2

Autor: /  Reh-Baecker
Lektor: Anja Degenhardt
Grafiker: Julia Kefenhörster
Datum d. Artikels: 15.11.2014
Bildcopyright: From Software, Namco Bandai


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