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Und auch dieses Jahr hat unsere Redaktion keine Mühen gescheut, euch ihre Highlights des ausklingenden Jahres 2018 zu präsentieren und damit dem einen oder anderen vielleicht einen Denkanstoß zu geben, was er seinen Liebsten zu Weihnachten unter den Baum legen könnte...!

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Etrian Odyssey Untold: The Millennium Girl

Originaltitel: 新・世界樹の迷宮 ミレニアムの少女 Shin Sekaijū no Meikyū Mireniamu no Shōjo
 
Um die Stadt Etria zu retten, muss ein Geheimnis offenbart werden. Doch, was ist, wenn der Schlüssel zur Lösung des Rätsels in verlorengegangen Erinnerungen liegt?
Inhalt Ein junger Highländer, dessen Name der Spieler selbst festlegen darf, wird in die Stadt Etria gerufen. Dort soll er eine Anomalität untersuchen. In der Region kommt es immer wieder zu mysteriösen Erdbeben und Geräuschen. Die Ursache hierfür soll ein Mitglied der Clans aus der Hochland-Region herausfinden.

Was wäre ein Abenteuer ohne eine Heldin? Während der Ermittlungen trifft der Hauptprotagonist auf das junge Mädchen Frederica, welches ganz klischeehaft ihr Gedächtnis verloren hat. Natürlich dürfen auch weitere Weggefährten nicht fehlen.
Aus der Midgard-Bibliothek, die sich ein paar Dörfer entfernt befindet, bricht ein Trio Forscher auf um ebenfalls die Geschehnisse zu untersuchen.

Nach einer zufälligen Begegnung stellen sich die drei Herren als Simon, Arthur, und Raquna vor. Schnell wird den neuen Freunden klar, dass sie in das geheimnisvolle Yggdrasil-Labyrinth eintauchen müssen. Doch dort lauern schreckliche Gefahren…
Etrian Odyssey Untold: Millenium Girl
Erscheinungstermin:07.05.2014
Preis (Amazon):39,95 €
Bestellen:Bei Amazon
Genres:RPG, Strategie
Konsole:Nintendo 3DS
Dt. Publisher:Nintendo
Entwickler:Atlus
Sprache:Englisch
Altersfreigabe:USK: 6
Multiplayer-fähig:Nein
Spieleranzahl:Einzelspieler
Spielzeit:30-50 Stunden
Vergleichbares:Etrian Odyssey

UmsetzunG Bei „Etrian Odyssey Untold: The Millennium Girl” für den 3DS handelt es sich um ein Remake des ersten Teils der Spielereihe. Das Originalspiel erschien bereits 2007 für den DS. Für den Neuauftritt wurde sowohl die Grafik als auch die Handlung überarbeitet. Die Grafik ist der Konsole würdig und ein Augenschmaus sind besonders die Zwischensequenzen im Anime-Stil. Was wenig verwundernd ist, wenn man bedenkt, dass das renommierte Studio „Madhouse“ (u.a.: Trigun, Black Lagoon und Tokyo Godfathers) für diese verantwortlich sind.

Die größte und entscheidendste Erneuerung ist der Story-Modus, den es im Original nicht gab. Hier ist man erstmals mit einer festen Party aus fünf Mitstreitern unterwegs, die ihre eigene Biographie mit sich bringen. Innerhalb des Spiels gibt es hin und wieder Gelegenheiten zwischen verschiedenen Antworten zu wählen, zwar lösen diese nur unterschiedliche Reaktionen des Gegenübers aus und haben keinen Einfluss auf die Handlung, machen jedoch trotzdem einen nicht zu unterschätzenden Teil der Atmosphäre aus. Auch die Kommentare der einzelnen Charaktere tragen entscheidend dazu bei, was jedoch ärgerlich ist, da sich immer wieder Wiederholungen der Dialoge feststellen lassen müssen.

Kein Remake ohne Verbesserungen an der Spielmechanik, zumindest sollte es so sein und hier ist es auch geglückt. Der Verkauf von Gegenständen geht nun deutlich flüssiger über die Bühne. Durch die Funktion „Analysieren“ kann man sich die Stärken und Schwächen der Gegner anzeigen lassen. Besonders nützlich sind die Kommentare der Charaktere, die einen auf einen Geheimgang hinweisen oder warnen, wenn Gefahren drohen. Das grundliegende Prinzip ist unverändert geblieben. Die fünfköpfige Gruppe kämpft sich Ebene für Ebene durch das Yggdrasil-Labyrinth und sammelt dabei fleißig Gegenstände und erfüllt Aufgaben. Die Kämpfe sind weiterhin rundenbasiert gestaltet. Je nach ausgewähltem Schwierigkeitsgrad ist das taktische Vorgehen wichtig.

Damit ein Labyrinth nicht für alle Zeit ein Irrgarten bleibt, muss man es kartographieren, was ein sehr wichtiger Zweig des Spiels ist. Die Navigation der Figuren ist äußerst wichtig. Um zu starken Monster aus dem Weg zu gehen, muss man dessen Laufwege einschätzen und entsprechend ausweichen. Was bei keinem Rollenspiel fehlen darf, ist die Charakterentwicklung. Entsprechend der Klassen gibt es natürlich ganz unterschiedliche Möglichkeiten. Der Highlander beispielsweise versteht sich eher auf körperliche Spezialitäten, der Alchemist zieht mit Magie ins Gefecht und die Schützin übt sich in präzisen Treffern.

Im Spiel kann man ebenfalls in den Besitz der sogenannten Grimoire-Steine gelangen. In diesen Steinen wohnen Fähigkeiten von Helden und Monstern. Diese Fähigkeiten können dann unabhängig der Klasse der Charaktere verwendet werden. Es ist ebenso möglich, die Steine zu vermischen und dadurch verschiedene Fähigkeiten gezielt zu kombinieren.

Im klassischen Modus ist, wie der Name schon vermuten lässt, im Grunde alles beim Alten geblieben. Die Grafik wurde nur entsprechend für die neuere Konsole aufgefrischt und die Labyrinthe angepasst. Außerdem gibt es neue Abschnitte, aber ob das für ein erneutes Durchspielen reicht, muss jeder für sich entscheiden.
Hier kann die Spieltruppe allerdings frei gestaltet werden. Man kann aus den neun Jobklassen wählen: Landsknecht, Survivalist, Protector, Dark Hunter, Medic, Alchemist, Troubadour, Ronin und Hexer. Nach dem Durchspielen des Story-Modus werden zusätzlich die Klassen Gunner und Highlander freigestaltet.

 
Verpackung Das Spielmodul von „Etrian Odyssey Untold: The Millennium Girl“ befindet sich in der üblichen Plastikhülle. Eine deutschsprachige Anleitung liegt der Hülle zwar nicht bei, ist dafür digital vorhanden. Zwar ist es schade, dass man keine gedruckte Version hat, aber immerhin ist es besser als gar nichts.
<br />
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+ Wechsel der Tageszeiten
+ vielfältige Quests
+ taktisches Denken von Nöten
- keine Lokalisierung
- Handlung setzt teilweise lange aus
- häufige Wiederholung der Dialoge
Fazit Man kann wohl davon sprechen, dass dieses Remake gelungen ist. Nicht nur wegen der modernen Grafik und 3D-Optik, sondern vor allem wegen den zahlreichen Erneuerungen. Wie man es von Rollenspiele aus dem Hause Atlus gewohnt ist, ist hier der Umgang beträchtlich und der Schwierigkeitsgrad nicht zu verachten.
Ob sich ein Kauf für die, die bereits die Ursprungversion besitzen, lohnt, muss jeder für sich selbst entscheiden. Der Story-Modus ist ein gutes Argument dafür.
Grafik
Grafik
2

Sound
Sound
2

Steuerung
Steuerung
1

Story
Story
3

Gesamtnote


2.0
Gamedesign
Gamedesign
2



Umfang/<br>Bonus
Umfang/
Bonus
2

Preis/<br>Leistung
Preis/
Leistung
2

Autor:
Lektor: Anja Degenhardt
Grafiker: Julia Kefenhörster
Datum d. Artikels: 11.12.2014
Bildcopyright: Atlus, Nintendo


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