Animexx - Verein der Anime- und Mangafreunde e.V.

Am 24.06.2018 durften wir im Werkstattkino in München im Rahmen des Nachtschatten Festival die Dokumentation Boys for Sale sehen. Anschließend stellte sich der Filmemacher Ian Thomas Ash noch den Fragen der Zuschauer. Ein wirklich beeindruckendes Erlebnis für uns.

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Hyrule Warriors

Originaltitel: ゼルダ無双, Zeruda Musō
 
Hyrule wird von bösen Mächten überrollt. Link, Zelda und ihr Königreich versuchen gegen sie anzukämpfen, doch gerade nach dem ersten Kampf ist Zelda verschwunden. Haben die bösen Mächte sie gefangen genommen?
Inhalt Zelda erwacht aus einem Albtraum. Sie träumte, dass das Böse auf dem Weg ist, ihr Königreich zu übernehmen. Besorgt machen sich Zelda und Impa auf den Weg zu den Soldaten ihres Landes. Es wird Zeit den Auserwählten zu finden, der ihr Land vor dem Bösen retten wird. Doch leider ist dieser noch nicht auffindbar. Aber Zelda soll mit ihrer Vision nicht fehlgelegen haben. Schon kurze Zeit später wird ihr Königreich von der dunklen Macht angegriffen und ein besonderer Krieger aus ihrer Armee scheint mit ihnen in den Kampf ziehen zu wollen. Es ist niemand anderes als der Auserwählte Link. Zusammen kämpfen die Drei auf dem Schlachtfeld gegen kleinere und größere Gegner, bis ein gigantisches Monster auftaucht, das Link besiegen muss. Nach dem erfolgreichen Kampf ist Zelda jedoch nicht mehr auffindbar. War der Bosskampf nur ein Ablenkungsmanöver, um die Prinzessin zu entführen? Link und Impa machen sich auf, die Prinzessin wieder zu finden und treffen dabei auf einen unbekannten Krieger. Dieser ist vermummt und scheint ihnen aber im Kampf gegen das Böse helfen zu wollen.
Doch wie konnte es dazu kommen, dass das Böse langsam wieder die Macht über Hyrule an sich reißen kann und Freunde zu Feinde macht?
Seit geraumer Zeit wacht eine Hexenmeisterin über Hyrule. Eines Tages entdeckte sie Link und war von ihm wie in den Bann gezogen. Anstatt über ganz Hyrule zu wachen und dafür zu sorgen, dass kein Unheil geschieht, beobachtete sie nur noch Link. Leider sah sie nicht, dass Link bereits an eine andere besondere Seele gebunden war. Da die Hexenmeisterin durch ihn abgelenkt war, konnte die Dunkelheit in das Königreich eindringen. So übernahm es selbst die Hexenmeisterin und verwandelte ihre Neugier in Besessenheit. Cia, die Hexenmeisterin, war nun komplett von der Dunkelheit eingenommen und öffnete so drei Tore um an die drei Teile des Triforce zu gelangen und der Dunkelheit die größte Macht der Welt zu verleihen.
Hyrule Warriors
Erscheinungstermin:19.09.2014
Preis (Amazon):37,95 €
Bestellen:Bei Amazon
Genres:Action, Hack & Slay
Konsole:Wii U
Dt. Publisher:Nintendo
Entwickler:Omega Force
Sprache:Deutsch, Englisch
Altersfreigabe:USK: 12
Multiplayer-fähig:Am selben Gerät
Spieleranzahl:1-2
Spielzeit:ca. 10 Stunden
Vergleichbares:Vergleichbares: One Piece Warriors 2

UmsetzunG Wer die Spiele der Warrior-Reihe kennt, wird sich auch hier wieder zu Hause fühlen, denn im Prinzip sind diese alle gleich aufgebaut. Es gibt verschiedene Maps, auf denen man versucht, Stützpunkte einzunehmen sowie Bosskämpfe zu bewältigen. Doch wie der Name verrät, ist alles im bekannten Zelda Stil. Ihr tragt die Kämpfe mit Link, Zelda, Impa und weiteren Charakteren in Hyrule aus. Der Gegner ist erneut die Dunkelheit, die Hyrule einzunehmen droht. Indem ihr verschiedene Karten und deren Aufgabe bewältigt, schreitet ihr weiter in der Geschichte voran. Dabei ist der Auftrag auf der Karte teilweise unterschiedlich. Zwar ist das Einnehmen der Stützpunkte und Außenposten immer gleich, doch Bosskämpfe unterscheiden sich voneinander. Jeder besitzt andere Eigenschaften, die einen anderen Kampf ausmachen. Zelda-Fans werden hier und da einige bekannte Bosse wieder entdecken.
Es gilt in alter Zelda-Manier: Die Schwachstelle des Gegners finden und diese ausnutzen.





Hierzu findet ihr auf den Schlachtfeldern verschiedene Waffen zum Teil aus den „Legend of Zelda“-Spielen, zum Teil aber auch neue. Diese könnt ihr durch Items, die die besiegten Gegner fallen lassen, oder im Basar zwischen den Schlachten aufrüsten und eure Charaktere verbessern. Hierbei könnt ihr sowohl Verteidigung als auch Angriff ausbessern und Kombinationsangriffe freischalten, die ihr im Kampf gegen die Gegnerscharen einsetzen könnt. Dabei ist die Steuerung auch recht simpel: Mit zwei Knöpfen könnt ihr Angriffe ausführen, ein weiterer hilft euch beim Ausweichen und der Vierte führt die Spezialattacke aus. Jeder Charakter besitzt dabei verschiedene Spezialangriffe mit verschiedenen Elementen, die auch waffenabhängig sind. Daher sind manche Charaktere gegen bestimmte Gegner besser geeignet als Andere. Neben der Spezialattacke gibt es auch noch eine Möglichkeit des magischen Angriffs. Mit diesem kann man eine bestimmte Zeit lang stärkere Angriffe als zuvor ausführen.
Auf dem Schlachtfeld selbst kommen euch verschiedene Gegner entgegen. Meistens sind es Scharen an kleinen, unwichtigen Gegnern, die man mit einem Schlag vernichten kann. Doch an den Stützpunkten stehen Offiziere, die ihr besiegen müsst, um den Stützpunkt einzunehmen. Habt ihr das getan, verfärbt sich dieser in die Farbe eures Teams und eure Soldaten erscheinen dort, um ihn zu verteidigen. Extra Punkte erhält man zum Beispiel für das Einnehmen aller Stützpunkte oder auch aller Außenposten, etc. Diese werden nach jedem Kampf verrechnet.

Zwischen den Schlachtfeldern wird die Geschichte in Cutscenes getragen. Hier hat man auf eine Sprachausgabe verzichtet. Nach den Cutscenes wird das Szenario des Schlachtfelds ohne besondere Animationen erklärt und ihr startet im neuen Gefecht. Vor dem Beginn eines neuen Kampfes kann auch der Schwierigkeitsgrad eingestellt werden. Dabei kann zwischen Einfach, Normal und Schwer gewählt werden. Hierbei verändert sich nicht die Stärke der kleinen Gegner, sondern der Zeitrahmen und die strategische Ausführung der Missionen innerhalb des Schlachtfeldes.

Das Spiel ist aufgeteilt in einen „Legend Mode“, einem „Free Mode“, einem „Adventure Mode“, einem „Challenge Mode“ und einer Gallery und den Settings.
Bei dem „Legend Mode“ handelt es sich um den Story-Modus, indem ihr alle Schlachtfelder der Reihe nach freischalten könnt. Diese können dann im Free Mode mit beliebigen Charakteren erneut bewältigen werden.
Der „Adventure Mode“ ist ein besonderer Modus. In diesem könnt ihr extra Herzen und besondere Waffen erkämpfen, die eure Charaktere im „Legend“ und „Free Mode“ stärker machen werden. Im „Adventure Mode“ geht es darum, Gebiete freizuschalten, diese zu bezwingen und dadurch weitere Gebiete freizuschalten, die besondere Gegenstände beinhalten. So steigt ihr im Level auf und rüstet euch mit neuer Ausstattung weiter aus.
Das Besondere in dem Modus ist das 2D-Pixel Interface der Karte mit 128 verschiedenen Gebieten. Wählt ihr ein Gebiet aus, so geht es in dem bekannten 3D-Kampfstil weiter.
Im „Challenge Modus“ kann man sich durch weitere Maps kämpfen. Zurzeit befindet sich jedoch nur eine Karte im System.
In jedem Modus besteht die Möglichkeit, lokal mit einem Freund zu spielen. In diesem Fall spielt ein Spieler auf dem Gamepad und der andere am Fernseher mit dem Wii-Controller und einem Nunchuck. Leider unterstützt das Spiel den Classic-Controller nicht, weswegen man an die Bedienung mit Nunchuck gebunden ist. Auch kommt hier Körperbewegung ins Spiel, wie unter anderem bei „Twilight Princess“, indem man den Wii-Controller für den leichten Angriff bewegen muss, was oft nicht unbedingt flüssig übermittelt wird.

Als Extra wurde in jedem Schlachtfeld eine Skultula versteckt, die es zu finden gibt. Ist diese gefunden, schaltet ihr ein neues Puzzleteil für ein Artwork frei.

An der Grafik und am Sound sind eigentlich nichts auszusetzen. Das Einzige, was stört, sind die heftigen Soundtracks der Schlachtfelder, die nicht zur Atmosphäre passt, die „Legend of Zelda“ vermittelt.

Ein großer Minuspunkt an dem Spiel sind ständige Rucke. Im Single-Modus kommen diese des Öfteren vor, wenn man sich durch größere Gegnermengen kämpft, aber auch im Multiplayermodus sind diese keine Seltenheit.








DLCs
Majoras Mask Paket 6,99€
- Eine neue Adventure Mode-Karte (Termina) mit 8-bit Waffen und 16 neuen, auf „Majoras Mask“ basierende Outfits und Belohnungen
- Zwei neue, spielbare Charaktere (Tingle & junger Link)
- Drei neue Outfits (Skill Kid’ Collection für Lana und Era of the Hero of Time Outfits für Shiek und Impa)

Kostümset „Ocarina of Time“ 0,99€
- Kostümset für Link und Zelda

Kostümset „Skyward Sword“ 0,99€
- Kostümset für Link und Zelda

Kostümset „Twilight Princess“ 0,99€
- Kostümset für Link und Zelda

Kostümset „Demon King“ 0,99€
- Kostümset Ganondorf

Twilight Princess Paket 6,99€
- Eine neue Adventure Mode Karte (Twilight-covered Hyrule) mit sechs neuen 8-bit Waffen und 16 neuen Outfits in verschiedenen Farben als Belohnung
- Ein neuer spielbarer Charakter (Minda in ihrer Twili-Form)
- Ein neuer Waffentyp für Zelda (Dominion Rod)
- Zwei neue Outfits (Lilia’s Clothes für Zelda und Postmann Uniform für Link)

Master Quest-Paket 6,99€
- 5 neue Legend Mode Szenarien
- Eine neue Adventure Mode Karte (Master Quest) mit sieben neuen 8-bit Waffen und 16 neuen Outfits in verschiedenen Farben als Belohnung
- Ein neuer Waffentyp für Link (Epona)
- Zwei neue Outfits (Guardian of Time für Lana und Cia)

Hero of Hyrule Set 14,99€
- Master Quest-Paket
- Twilight Princess Paket
- Majora’s Mask Paket
- Endboss Paket (Erscheint Februar 2015)
- Dark Link Outfit

Amiibo
Jede amiibo Figur bringt zufällig Waffen, Materialien oder Rupees.
Wenn ihr jedoch Figuren scannt, die in dem Spiel vorkommen, schaltet ihr besondere Extras frei. Scannt ihr zum Beispiel Link, erhaltet ihr die „Spinner“ Waffe von „Twilight Princess“.
Verpackung Hyrule Warriors erhaltet ihr in der typisch blauen Wii U-Verpackung. Extras sind nicht enthalten. Als kleine Hilfe befindet sich ein vier-seitiges Booklet mit Erklärungen zum Interface und der Controller-Bedienung.
<br />
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+ Nettes Aufrüstungssystem
+ Wunderschöne Grafik
+ Amiibo Support
- Ruckler in Single- sowie Multiplayer
- Story ist eher mittelmäßig
- Kein Classic Controller Support
Fazit „Hyrule Warriors“ sieht zwar schön aus, dennoch hat es hier und da noch seine Tücken. Das Rucken stört und der Online-Multiplayer sowie der Classic-Controller Support fehlen. Das Spielprinzip von Warrior ist schön verpackt im Zelda Universum angekommen und in einer netten Geschichte eingewickelt worden, dennoch ist es kein Spiel, das tagelang in den Bann ziehen kann. Es handelt sich hierbei mehr um ein Spiel, das man hier und da für ein paar Stunden spielen wird.
Grafik
Grafik
1

Sound
Sound
2

Steuerung
Steuerung
2

Story
Story
3.5

Gesamtnote


3.1
Gamedesign
Gamedesign
3.5

Multiplayer-<br>modus
Multiplayer-
modus
3.5

Umfang/<br>Bonus
Umfang/
Bonus
6

Preis/<br>Leistung
Preis/
Leistung
3.5

Autor: /  Reh-Baecker
Lektor: Carolin Titze
Grafiker: Julia Kefenhörster
Datum d. Artikels: 17.02.2015
Bildcopyright: Omega Force & Team Ninja / Nintendo & Keoi Tecmo


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