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Ace Attorney – Apollo Justice

Originaltitel: Gyakuten Saiban 4 / 逆転裁判4
 
Phoenix Wright ist kein Anwalt mehr. Daher muss nun Apollo Justice seine Aufgabe übernehmen, für Gerechtigkeit im Gerichtssaal zu sorgen. Doch das ist gar nicht so einfach. Als Apollo muss man im Kreuzverhör gut aufpassen, Detektivarbeit leisten und immer mitdenken. Ein visuelles Krimi-Roman-Spiel.
Inhalt Apollo Justice hat gerade erst seine Anwaltszulassung erhalten und als sein Mentor Kristoph Gavin ihm seinen ersten wichtigen Fall übergibt, ist er unglaublich nervös. Allein, weil der Angeklagte, den er verteidigen soll, ein guter Freund von Gavin ist.
Dennoch wagt er sich an der Seite von seinem Mentor in den Gerichtssaal. Sein Gegner: der Staatsanwalt. Sein Angeklagter ausgerechnet der bekannte Anwalt Phoenix Wright, der anfangs nichts zum Mord preisgeben will. Alles spricht zunächst gegen ihn. Erst als die erste Zeugin aufgerufen wird, ergeben sich ein paar Ungereimtheiten. Und Apollo ist sowieso überzeugt von der Unschuld seines Angeklagten. Doch wie beweisen? Vor allem, wenn man schließlich allein gegen den eigenen Mentor antreten muss.
Und kaum ist die eine Verhandlung vorbei, wird Apollo erneut in ein Abenteuer gezogen, dass er nicht geplant hatte. Doch er ist einfach zu gutmütig. Wrights Tochter, Tracy, vermittelt Apollo einen Auftrag in der eigenen Agentur, der aber nicht nur verteidigen in sich birgt, sondern auch ermitteln und Detektiv spielen. Etwas, das der junge frische Anwalt gar nicht gewöhnt ist und dabei anfangs auch nicht ernst genommen wird. Kurz darauf hat er seinen neuen Mandanten, der allerdings der Sohn einer Mafia-Familie ist. Ein gefährliches Unterfangen.
Mehr oder weniger übersteht Apollo seine zweite Verhandlung und darf dem Konzert der „Gavinners“, der Rockband von Staatsanwalt Gavin, beiwohnen. Nur um erneut in einen Mordfall verwickelt zu werden. Dieses Mal darf der junge Anwalt einen blinden Ausländer verteidigen.
Doch damit nicht genug. Denn die „Alles-Agentur-Wright“ lässt ihm auch nach dem dritten Fall keine Ruhe. Drei Monate sind seit der letzten Verhandlung vergangen. Nun taucht Phoenix wieder auf und erzählt Apollo von einem neuen „Gerichtssystem“, das eingeführt werden soll und zu dem es einen Probeprozess geben soll. Apollo soll der Verteidiger sein. Ist das Ganze wirklich nur eine Show?
Ace Attorney - Apollo Justice
Erscheinungstermin:09.05.2008
Preis (Amazon):36,99 €
Bestellen:Bei Amazon
Genres:Adventure, Denkspiel
Konsole:Nintendo DS
Dt. Publisher:Capcom
Entwickler:Capcom
Sprache:Deutsch
Altersfreigabe:USK: 0
PEGI: 0
Multiplayer-fähig:Nein
Spieleranzahl:1
Spielzeit:ca. 15 Stunden
Vergleichbares:Ace Attorney Investigations: Miles Edgeworth

UmsetzunG „Apollo Justice“ ist das erste Spiel in der „Ace Attorney“ Serie, welches als Hauptcharakter nicht mehr den Anwalt Phoenix Wright beinhaltet, sondern eben den Frischling Apollo. Es spielt sieben Jahre nach Teil Drei, Gyakuten Saiban 3 (逆転裁判3) – Phoenix Wright: Ace Attorney Trials and Tribulations.
Um Teil Vier zu spielen, muss man die Vorgänger nicht unbedingt kennen, da oft erwähnt wird, dass sieben Jahre vergangen sind und wer denn nun wer ist. Aber es ist zur Orientierung von Vorteil, wenn man wenigstens schon von der Spiel-Reihe gehört hat.






Das Singleplayer Spiel ist schon etwas älter und für den Nintendo DS. Viel animiert ist nicht, was aber auch gar nicht nötig ist, geht es doch hauptsächlich um den Text bei den Verhandlungen und Beweisfindungen. Auffällig sind jedoch die absichtlichen Bildwackler, die verdeutlichen, wenn jemand aufgeregt ist oder auf den Tisch haut.
Die Grafik ist ganz in Ordnung, aber eben auch schon etwas älter. Die Geräusche und Hintergrundmusik sind ganz angenehm, aber nach einiger Zeit etwas eintönig. Der Vorteil ist, dass man sie nach einiger Zeit nur noch im Hintergrund wahrnimmt, wenn man sich auf den Text und die Verhandlungs- beziehungsweise Ermittlungsinhalte konzentriert.
Das Ganze ist wie ein visueller Krimi oder Roman aufgebaut. Daher sollte man sich auf viel lesen und mitdenken einstellen.
Episode eins - Der Trumpf Wandel – startet sofort mitten im Geschehen. Es geschieht ein Mord und Apollo Justice soll den Fall übernehmen. Sein Vorbild Kristoph Gavin erwartet viel von ihm, hilft aber auch stets mit kleinen Tipps und Informationen, die er gerne mal wiederholt, wenn man sie nicht gleich versteht. Denn nach einem kurzen Gespräch mit dem Angeklagten, steht man schon gemeinsam vor Gericht und muss lernen, was es heißt, Aussagen von Angeklagten und Zeugen aufzunehmen. Dabei sollte man hin und wieder in die Gerichtsakte schauen, die angelegt wurde und mit Beweisen aktualisiert wird. So findet man sich nicht nur leichter in den Fall ein, sondern kann auch Beweisfotos studieren.
Im Kreuzverhör hat man dann die Chance, Aussagen weiter zu hinterfragen und Ungereimtheiten aufzudecken. Man sollte sich als Apollo seine prüfenden Beweise allerdings sehr genau überlegen. Liegt man falsch, wird der Richter ungehalten und die Sache kann dazu führen, dass der Angeklagte, den man verteidigt, für schuldig erklärt wird, was den Fall vorzeitig beenden würde. Glücklicherweise hat man ein paar Versuche, bevor der Richter seinen Hammer schlägt und die Sache beendet. Eine Leiste zeigt an, wie viel „Falsch liegen“ noch übrig ist.






Ist man sich seiner Sache sicher, kann man jederzeit seinen Fortschritt speichern, indem man auf „Start“ drückt. Die Verhandlung wird unterbrochen und wenn man wieder beginnen möchte, hat man die Möglichkeit, am Anfang des Kapitels zu starten oder vom Speicherpunkt aus, den man mit dem Speichern markiert hat.
In Kapitel Zwei – Der Wandel mit der Ecke - wird anstatt des „Gerichts-Modi“ zunächst der „Untersuchungs -Modi“ angewendet. Hier spielt Apollo Detektiv und man muss mit ihm und Tracy, der Tochter von Phoenix, Tatorte untersuchen, Zeugen befragen und Beweise sammeln. Kein Problem? Nun, es klingt einfacher als es ist. Denn nur wer genau hinsieht und die richtigen Beweise präsentiert, kommt hier weiter.
Später kommt es natürlich auch zu einer Verhandlung und das Wissen aus Kapitel eins kommt einem zu Gute.

In - Der Serenaden-Wandel – Episode Drei kann man Vieles anwenden, was man in den ersten beiden Episoden gelernt hat. Sei es bei der Detektivarbeit oder beim Prozess. Ebenso geht es in Episode Vier - Der nachfolgende Wandel.

Die Steuerung ist in beiden Modi gut verständlich und erklärt sich meist von selbst. Sie kann mit dem Touchpad und dem zugehörigen Stift oder den Knöpfen und dem Steuerkreuz ausgeführt werden. Sollte man etwas Neues erledigen müssen, erklären meist die helfenden Figuren, was es für Möglichkeiten gibt, wenn es sich nicht durch Lesen selbst erklärt.
Beim Kreuzverhör gibt es noch einen Extra-Modus. Man kann statt anklicken beim Einspruch auch „Einspruch!“ oder „Moment Mal!“ ins Mikrofon des Nintendo DS rufen, um eben jenen Einspruch zu erheben und weiter nach zu fragen, ohne etwas anklicken zu müssen.
Die Texte selbst, von denen es in diesem Novel-Game natürlich viele gibt, sind gut zu lesen und sehr verständlich. Manchmal werden gewisse Schlüsselwörter farbig markiert, worauf man achten sollte. Und macht man nicht, was gewünscht wird, wiederholen die helfenden Charaktere ihre Sätze gerne . Dann einfach noch mal genau nachlesen, um zu sehen, was man vielleicht überlesen oder beim Untersuchen übersehen hat.






Einen Online-Modus gibt es nicht. Man muss seine Fälle schon alleine und mit Hilfe der im Spiel auftauchenden Charaktere lösen. Dabei kann man zwischen der deutschen und der französischen Version wählen.

Durch die vier Kapitel ist mit vier Fällen eine grobe Spielzeit von fünfzehn Stunden gegeben. Sollte man einen Fall jedoch verlieren, kürzt das die ganze Sache ab. Auch muss der ein oder andere vielleicht etwas länger „untersuchen“, „ermitteln“ oder „lesen. Daher kann die Zeit ziemlich variieren.
Verpackung Das Spiel kommt in einer Nintendo DS Standardhülle. Auf dem Cover sieht man auf rotbraunem Hintergrund die vier Charaktere Apollo, Kantilen Gavin, Tracy Wright und Kristoph Gavin. Darunter ist das Logo mit Apollo als Schattenfigur zu sehen.
Auf dem Backcover sind die üblichen Angaben, Sicherheits- und Rechtshinweise sowie ein paar Screenshots aus dem Spiel. Dazu gibt es eine kleine Zusammenfassung des Spiels.
Neben den Gesundsheits- und Sicherheitshinweise liegt dem Spiel auch eine kleine Spielanleitung bei. Sie hat dasselbe Cover wie die Hülle und beginnt mit einer kurzen Einleitung durch die Figur Apollo. Daraufhin werden die Figuren Tracy und Apollo noch einmal vorgestellt und der Touchscreen sowie die Steuerung erklärt. Erste Schritte und der Spielablauf werden auch kurz angerissen, bevor die Detektivarbeit und die Gerichtsakte erklärt werden. Auch das „Sehen“ von Apollo und das Speichern werden erläutert.
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+ Speichern jederzeit möglich
+ Gute Fälle – Nicht zu einfach oder zu schwer
+ Man lernt für jedes Kapitel dazu
- Manchmal etwas schnöder Humor
- Recht einfache Gestaltung
- Keine Möglichkeit, längere Texte zu überspringen
Fazit Dass das Spiel bereits etwas älter ist, merkt man natürlich an der Grafik und dem Gamedesign. Dennoch ist es spannend und für Krimifans, die ihre eigenen Fälle lösen wollen, gut geeignet. Man muss sich allerdings bewusst sein, dass es viel zu lesen gibt. Außerdem bietet es nicht viel Neues, wenn man die Vorgänger bereits gespielt hat. Was logischerweise die Neueinsteiger nicht betrifft.
Sollte einem mal ein Fehler unterlaufen, kann es auch etwas nervig sein, dass man die bereits gelesenen Texte nicht überspringen kann. Aber wenn man das alles akzeptiert und sich voll auf das Spiel konzentriert, ist es auf jeden Fall interessant, ab und an lustig und schwer wieder weg zu legen, wenn man mal in der Geschichte drin ist.
Grafik
Grafik
3

Sound
Sound
2

Steuerung
Steuerung
1.5

Story
Story
2

Gesamtnote


2.8
Gamedesign
Gamedesign
3



Umfang/<br>Bonus
Umfang/
Bonus
4.5

Preis/<br>Leistung
Preis/
Leistung
3.5

Autor: /  Subaru
Lektor: Aylin Hoffmann /  Tuulikki
Grafiker: Julia Kefenhörster
Datum d. Artikels: 27.03.2015
Bildcopyright: Capcom / Nintendo


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