Animexx - Verein der Anime- und Mangafreunde e.V.

Im Rahmen der KAZÉ Anime Night präsentierte Anime on Demand von 29. - 31.05.2020 den ersten Kino-Ableger der Erfolgsreihe "DanMachi" erstmals in Deutschland. Wir haben ihn uns für euch einmal angeschaut - vom heimischen Sofa aus.

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Hometown Story

Originaltitel: ホームタウンストーリー, Hōmutaun Sutōrī
 
Habt ihr das Zeug zu einem Ladenbesitzer? Verkauf und Einkauf ist euch nicht unbekannt? Könnt ihr gut mit Kunden umgehen? Genau das könnt ihr im Spiel „Hometown Story“ erleben. Doch ist das allein genug, um den Spieler für lange Zeit zu fesseln?
Inhalt Nach dem Tod der lieben Großmutter zieht es unseren kleinen Helden in das lang vergessene Dorf zurück. Lange waren wir nicht mehr hier, doch es scheint, als wären wir nie weg gewesen. Als unser Held durch die schmalen Wege des Dorfes wandert, werden Erinnerungen geweckt. Jeder erkennt uns und weiß, was wir hier erledigen werden und das obwohl wir es selbst noch nicht genau wissen.

Im Haus der Großmutter entdeckt uns ein kleines, fliegendes Fabelwesen, dass schon sehnsüchtig auf unsere Ankunft gewartet hat.
Wir sind von nun an der neue Eigentümer des kleines Ladens, den die Großmutter vor Jahren geführt hat. So ziemlich jeder ist mehr als glücklich mit der Entscheidung, dass wieder ein Laden im Dorf öffnet, um innerorts wieder Artikel erwerben zu können. Das kleine Fabelwesen namens Pochica erklärt euch alles, was es im Laden zu erledigen gibt. Und schon geht es rein in das Geschehen. Ihr müsst einkaufen, verkaufen und nebenbei noch Bekanntschaft machen mit den unterschiedlichsten Bewohnern des noch kleinen, überschaubaren Dorfes.
Hometown Story
Erscheinungstermin:02.05.2014
Preis (Amazon):39,99 €
Bestellen:Bei Amazon
Genres:RPG, Simulationen Allgemein
Konsole:Nintendo 3DS
Dt. Publisher:Rising Star Games
Entwickler:Toybox Inc.
Sprache:Deutsch, Englisch
Altersfreigabe:USK: 0
Multiplayer-fähig:Nein
Spieleranzahl:1 Spieler
Spielzeit:+20 Stunden
Vergleichbares:Harvest Moon – Deine Tierparade

UmsetzunG „Hometown Story“ ist ein Simulationsspiel, in dem ihr Beziehungen aufbauen und vertiefen müsst. Nebenbei besitzt ihr aber auch noch euren kleinen Laden, den ihr weiter ausbauen müsst, nicht nur das Sortiment sondern ebenso die Ladengröße. Das beschreibt schon das gesamte Spiel.

„Hometown Story“ ist ein Spiel des Entwicklers Yasuhiro Wada, der bekannt wurde durch seine Simulationsspiele der Reihe „Harvest Moon“. An diesem Fakt bemerkt man schon einige Parallelen zu unserem Spiel. Doch der Schwerpunkt beider Spiele ist ein anderer. Im eigentlichen „Harvest Moon“ ging es darum, als Bauer ein erfolgreiches Leben zu führen, indem ihr euch liebevoll um eure Pflanzen bemüht und davon profitiert. In „Hometown Story“ scheint der Schwerpunkt die Beziehungen zu den NPC's zu sein und diese mehr und mehr auszubauen, indem ihr hier ein kleines Abendteuer erlebt oder kleine Besorgungen für die verschiedenen Bewohner erledigt. Der Shop scheint nur Nebensache zu sein, denn die Beziehungen können sich von anfänglichen zehn Bewohnern auf mehr als 100 ausweiten.

Wenn ihr das Spiel startet, erwartet euch zunächst eine kleine Charakter-Einstellung. Hier könnt ihr zwischen dem Geschlecht, einigen Kleidungsstilen und Eigenschaften entscheiden. Danach werdet ihr direkt ins Spielgeschehen geworfen und müsst beinahe alles selbst herausfinden. Manchmal ist das nicht ganz einfach, wenn man versucht, einige Besorgungen für die Bewohner auszuführen.
Dabei scheint Geduld das A und O zu sein. Nicht alles lässt sich direkt erledigen. Manchmal dauert es zum Beispiel Tage, bis bestimmte Materialien wieder erhältlich sind, die ihr dann zu einer gewissen Person bringen müsst.
Dennoch besitzt das Spiel einen gewissen Charme, der „Harvest Moon“-Liebhaber in den Bann zieht. Die Grafik, die Geschichte hinter den Bewohnern und der Soundtrack erreichen eine gute Mischung.





Doch auch hier verstecken sich leichte Verstimmungsmöglichkeiten. Zum Beispiel gibt es keinerlei Belohnungssystem zum Führen des Ladens. Egal wie gut oder schlecht es läuft, es gibt kaum Konsequenzen. Das einzige, worauf man achten sollte, ist, dass der Preis nicht zu hoch sein sollte, sonst bekommt ihr wütende oder nicht kaufende Kunden. Wenn ihr jedoch einen guten Laden führen wollt, könnt ihr in einem Buch nachschlagen, um zu sehen, welche Produkte von welchen Kunden bevorzugt eingekauft werden. Diese könnt ihr dann anbieten, wenn diese den Laden betreten und noch mehr Gewinn einnehmen. Obwohl der Laden von 6:00 Uhr früh bis 22:00 abends geöffnet ist, werdet ihr diesen des Öfteren verlassen müssen, um Aufgaben zu erledigen. Kunden, die in der Zeit einen Artikel erwerben wollen, reihen sich brav in einer Reihe hinter der Kasse auf und warten. Wenn es zu lange dauert, kann es schon sein, dass diese genervt dort stehen oder euch die Artikel ausgehen, da jeder mit einem vor der Kasse steht. Ihr nehmt dann eine Kombo für mehrere verkaufte Artikel in einer Reihe ein.
Zudem scheint es keine wirklichen Auslöser für Cut-Scenes und der Einführung neuer Bewohner zu geben. Es scheint sich komplett random abzuspielen, wann neue Personen in das Dorf ziehen, mit denen ihr erneut Beziehungen aufbauen könnt.
Unglücklicherweise entpuppt sich der Soundtrack als Loop im Spiel und wird durch das ewige Geduldsspiel schnell nervig. Leider ist auch die Steuerung manchmal nicht die beste. Die Kamera scheint oft nicht so recht zu wissen, wo sie hin muss und des Öfteren klickt man auf die falschen Knöpfe wegen seltsamer Aktionsbelegung.









Verpackung Das Spiel erreicht den Käufer in der üblichen, weißen 3DS-Verpackung. Auf dem Cover seht ihr beide spielbaren Charaktere. Die Rückseite zeigt neben zwei kleinen Screenshots zum Spiel auch einen kurzen, informativen Text.

Das Spiel wurde uns in einer besonderen Ausgabe mit offiziellem Soundtrack zugesendet. Diese CD enthält zwölf verschiedene Musikstücke, für die der bekannte Komponist Nobuo Uematsu verantwortlich ist.
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+ Niedliche Grafik
+ Fröhlicher Soundtrack
- Wiederkehrendes Spielprinzip
- Langweilige Geschichte
Fazit Das Spiel stellt den Geduldsfaden der Spieler ordentlich auf die Probe. Vieles muss selbst herausgefunden werden und oftmals verstreichen einige Tage im Spiel, bevor man seine aufgetragenen Aufgaben erledigen kann. Dennoch besitzt es einen gewissen Charme, mit den er vor allem „Harvest Moon“-Liebhaber zu fangen weiß.
Leider fehlt hier ein Spannungsgrad, der dem langwierigen Spiel immer wieder neues Leben einhaucht würde.
Grafik
Grafik
3

Sound
Sound
2.5

Steuerung
Steuerung
4

Story
Story
6

Gesamtnote


3.9
Gamedesign
Gamedesign
5



Umfang/<br>Bonus
Umfang/
Bonus
3

Preis/<br>Leistung
Preis/
Leistung
4

Autor: /  Reh-Baecker
Lektor: Aylin Hoffmann /  Tuulikki
Grafiker: Denise Augustin /  Sunny-Ray
Datum d. Artikels: 18.04.2015
Bildcopyright: Toybox Inc., Rising Star, Koch Media


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