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Suikoden

Originaltitel: Suikoden / 幻想水滸伝
 
Alt bleibt alt, aber ist dennoch nicht langweilig. Wer „Suikoden“ 1997 verpasst hat, der hat jetzt die Chance das alte Flair des Spieles auf einer neueren Konsole zu erleben. Und bei Nostalgikern weckt es sicher schöne Erinnerungen - denn hier wurde nichts verändert.
Inhalt Der junge Sohn des Teo McDohls, der einer der hochangesehenen Generäle des Scharlachmond-Reiches ist, ist nun alt genug, um seinen Dienst für das Reich anzutreten. Also geht er auf einzelne Botengänge, bei denen er das Reich besser kennenlernt. Dabei sieht er genauer hin und erkennt, dass das Reich nicht mehr so glorreich ist, wie es einmal war. Denn es herrscht jede Menge Korruption und die Menschen müssen hart für ihren Lebensunterhalt kämpfen.
Aber immerhin muss der junge Mann seine Aufträge nicht allein erledigen. Er wird von seinen Freunden Gremio, Ted, Clio und Pahn begleitet.
Bei einem dieser Aufträge trifft die Truppe auf ein sehr starkes Monster, das Ted nur mit Hilfe einer unglaublichen Runen-Magie besiegen kann. An und für sich sehr praktisch. Wäre diese Magie, der sogenannte Soul Eater, nicht so begehrt. Die Hofzauberin Windy würde alles dafür tun, um sie in ihre Hände zu bekommen und so bleibt dem jungen Trupp keine andere Wahl als zu fliehen. Dabei geraten sie an eine Gruppe von Rebellen, die gegen das korrupte Reich angehen wollen und sich die Liberation Army nennen. Wird sich der junge Held ihnen anschließen, um gegen den Herrscher, unter dem auch sein Vater schon lange dient, vorzugehen?
Suikoden
Erscheinungstermin:14.04.1997
Preis (Amazon):4,99 €
Bestellen:Bei Amazon
Genres:Adventure, RPG
Konsole:Playstation
Dt. Publisher:Konami
Entwickler:Konami
Sprache:Englisch
Altersfreigabe:USK: 12
Multiplayer-fähig:Nein
Spieleranzahl:1
Spielzeit:ca. 20 Stunden
Vergleichbares:Suikoden 2

UmsetzunG Vorneweg: Das Spiel wurde nicht remastered oder in anderer Weise bearbeitet. Die Version für die hier verwendete Playstation 3, die man im PSN herunterladen kann, ist jene alte „Suikoden“ Version, die 1997 in Deutschland für die erste Playstation erschien.
Das heißt: Die Grafik ist von 1995 und das Spiel daher noch in 2D. Auch sprechen die Chraktere nicht, stattdessen gibt es nur den englischen Text zum Lesen und um die Geschichte und Personen zu verstehen. Das Spiel ist noch immer ein Singleplayer Spiel und besitzt keinen Onlinemodus. Ebenfalls wurden der Soundtrack und die Geräusche beibehalten.
Möchte man das Spiel auf einer neuen Konsole wie der PS3, auf der es von uns getestet wurde, spielen, muss man ihm eine „Interne Memory Card“ zuweisen. Sonst ist das Speichern nicht möglich. Denn wie die erste PS sucht das Spiel eine Memory Card um die Daten fest zu halten. Achtet darauf, dass ihr eine „Insert Memory Card“ für die PS anlegt und nicht für die PS2! Denn sonst findet das Spiel die Karte nicht.
Speichern im Spiel kann man, wenn man in einem Dorf eine Herberge aufsucht. Dann sucht das Spiel die zugeteilte interne Speicherkarte automatisch.






Durch das Alter des Spiels kann der Hauptcharakter, McDohls Sohn, dem man gleich zu Beginn einen eigenen Namen geben muss, auch nicht mit dem linken Steuerstick bedient werden, sondern muss mit dem Steuerkreuz gelenkt werden.
Das Menü für die Truppe kann man entweder mit der Quadrat-Taste oder dem Select-Knopf aufrufen. Alle anderen Tasten sind weitgehend unbelegt. Daher ist die Steuerung auch nicht kompliziert oder schwer. Als PS3-Zocker muss man sich nur daran gewöhnen, dass man nicht auf die Sticks zurückgreifen kann.

Das Kampfsystem, das sich natürlich auch nicht geändert hat, ist Runden basierend und man hat bereits bei seinen ersten Kämpfen automatisch eine Truppe von fünf Leuten. Man wählt aus, was jeder Charakter tun soll und muss diese Auswahl noch einmal am Ende des Vorganges bestätigen. Diese Variante erinnert an die Final Fantasy Spiele. Es können, wie üblich bei alten und neuen Rollenspielen, Waffen, Magie und Items eingesetzt werden.
Zu diesen eher bekannten Kämpfen gibt es auch „Zufallskämpfe“, die gegen ganze Monstergruppen ausgeführt werden und die „Unite-Attack“ bei der sich mehrere Kämpfer zu einem gemeinsamen Angriff zusammen schließen.
Dazu gibt es die Möglichkeit die Charaktere mit „Runen“ auszustatten, die für den Magieteil in „Suikoden“ verantwortlich sind. Es gibt viele dieser Runen, die verschiedene Level und Fähigkeiten besitzen. Sind die einen zum Beispiel für Feuerangriffe gedacht, sind andere dafür da, um nach Kämpfen mehr Geld zu erhalten und so weiter.






In alten und neuen RPGs ist es ebenfalls üblich, seine Charaktere mit verschiedenen Accessoires und Rüstungen auszustatten. So auch hier. Entweder man erhält nach Kämpfen Rüstungsteile oder erwirbt sie in Läden in der Stadt. Dies gilt auch für alle anderen Items, außer den Waffen. In „Suikoden“ hat jeder Charakter seine eigene persönliche Waffe, die er lediglich beim Schmied aufpolieren lassen kann. Dies unterscheidet das Spiel von Anderen, denn mit seiner persönlichen Waffe erhält der Charakter auch mehr Persönlichkeit, die im Spielverlauf wichtig wird.

Im weiteren Verlauf, wenn die Rebellenarmee groß genug ist, kommt noch ein neuer Kampfmodus hinzu - die „Armeeschlachten“. Hier kann man zwischen drei Kampfmodi wählen: Sturmangriff, Bogenkampf oder magische Angriffe.
Einzelne Charaktere besitzen dabei noch zusätzliche Eigenschaften, wie zum Beispiel die Spionage beim Feind. Dazu kommen noch die Duelle, also Mann gegen Mann Kämpfe.






Auch wenn die Musik des Spieles nicht mehr auf dem neusten Stand ist, so ist sie noch immer legendär und wird von vielen Fans geschätzt. Sie vereint viele verschiedene Stile, wie keltisch, barock oder fernöstlich, und ist daher sehr abwechslungsreich.

Wer Gefallen am ersten Teil gefunden hat, der kann, wenn er sich „Suikoden II“ zulegt, den ersten Spielstand in die Fortsetzung laden und somit einige Boni absahnen.
Verpackung Da das Spiel nur im PSN (Playstation Network) zum Download angeboten wird, gibt es dazu keine Verpackung und auch keine Extras.
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+ Spielspaß mit einem Nostalgie-/Retro-Spiel
+ Story
+ Kampfvarianten
- alte Grafik
- nur englischer Text
- Speichermodus
Fazit Da das Spiel nicht neu aufgelegt oder verbessert wurde, sollte man natürlich nicht unbedingt auf die Grafik- und Tonbewertung schauen. Es ist einfach ein Spiel, das aus Nostalgie- und Fan-Gründen nun für bessere Konsolen zur Verfügung steht, um nach Jahren wieder einmal Spaß damit zu haben. Wer es nicht kennt, sollte also einfach darauf gefasst sein, dass es alt ist und in vielen Punkten nicht mit modernen Aufmachungen mithalten kann. Dennoch sind die Geschichte und der Spaß daran nicht zu verachten. Suikoden stach früher nicht umsonst aus den RPG-Spielen heraus.
Grafik
Grafik
3.5

Sound
Sound
2

Steuerung
Steuerung
2

Story
Story
2

Gesamtnote


2.2
Gamedesign
Gamedesign
2



Umfang/<br>Bonus
Umfang/
Bonus
3

Preis/<br>Leistung
Preis/
Leistung
1

Autor: /  Subaru
Lektor: Hannah Hohmann
Grafiker: Julia Kefenhörster
Datum d. Artikels: 12.08.2015
Bildcopyright: Konami


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