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Die kleine Okko erfährt den Verlust ihrer Eltern bereits sehr früh. Doch zum Glück erhält sie Unterstützung aus der Geisterwelt...!

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Tales of Xillia 2

Originaltitel: テイルズ オブ エクシリア2, Teiruzu obu Ekushiria
 
Ein Jahr nach dem Geschehen in “Tales of Xillia” folgen wir dem Charakter Ludger Will Kresnik, dem eine große Wendung in seinem Leben bevorsteht. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen mit alten Bekannten aus dem ersten Teil und sind gespannt, welche Änderungen vorgenommen wurden und was gleich geblieben ist.
Inhalt Ludger Kresnik steht vor einem Kampf, den er leider nur verlieren kann. Eine mysteriöse Person greift ihn an und bezwingt ihn. Genau in diesem Moment wacht er aus diesem Alptraum auf und realisiert, dass er zu spät zu seiner Prüfung dran ist.
Sein Bruder Julius wartet schon ungeduldig auf Ludger. Doch er tritt Ludger als seinen Prüfer entgegen und nicht als sein besorgter Bruder. Ludger muss in bestimmten Grotten fünf Monster bezwingen und danach wiederkehren. Dies ist natürlich kein Problem für Ludger, da er gut mit seinen beiden Klingen umgehen kann. So kehrt er nach den Kämpfen zurück und erstattet Bericht. Gerade in diesem Moment ertönt ein schriller Schrei. Ein Mädchen wird von einer großen Katze angegriffen. Mutig, wie Ludger ist, greift er ein und besiegt das Monster, nur um dann festzustellen, dass dies auch zum Test gehörte und er aufgrund seiner Entscheidung durchgefallen ist. Denn das Mädchen erkannte einen Schwachpunkt und hätte ihn nach dem Kampf töten können, er hätte in diese Hinterlist nicht blind hereinlaufen sollen.
Da Ludger die Aufnahmeprüfung zum Agenten bei Spirius vergeigt hat, hat er nun einen Job als Koch in der Bahnhofscafeteria angenommen. Ludgers erster Arbeitstag steht an und er macht sich pünktlich auf den Weg zum Bahnhof. An einer Kreuzung trifft er auf Jydes, der sich in dieser Stadt nicht auskennt. Ludger bietet ihm an, ihm den Weg zum Bahnhof zu zeigen, da sie den gleichen Weg haben. Am Bahnhof angekommen, geraten die beiden in Ärger. Ein kleines Mädchen erzählt den Beamten, dass Ludger probiert hätte, sie aus dem Bahnhof zu locken. Die Beamten knöpfen sich Ludger vor, während das Mädchen nunmehr ohne Mühe klammheimlich den Zug betreten kann. Schnell wird die Diskussion mit dem Beamten handgreiflich. Doch gerade, als sie Ludger festnehmen wollen, stürmen Exodus-Einheiten den Zug. Dies verschafft Ludger Zeit, ebenfalls in den Zug zu steigen. Im Zug trifft er auf das Mädchen, dass von den Exodus-Kämpfern angegriffen wird. Ludger entscheidet sich dazu, ihr zu helfen. Jyde schließt sich ebenfalls an, nachdem sie erfahren, dass die Exodus-Gruppe einen Terroranschlag auf den Zug ausüben will. Gerade als sie den Zug von der Weiterfahrt stoppen wollen, entdeckt Ludger seinen Bruder Julius, der offenbar hinter diesem Anschlag steckt. Ein Kampf auf Leben und Tod beginnt. Schafft es Ludger seinem Bruder entgegen zu treten und diesen, wenn nötig, auch zu töten?
Tales of Xillia 2
Erscheinungstermin:22.08.2014
Preis (Amazon):49,99 €
Bestellen:Bei Amazon
Genres:Action, RPG
Konsole:Playstation 3
Dt. Publisher:Namco-Bandai
Entwickler:Namco-Bandai
Sprache:Englisch, Deutsch UT
Altersfreigabe:USK: 12
Multiplayer-fähig:Am selben Gerät
Spieleranzahl:1-4
Spielzeit:40+ Stunden
Vergleichbares:Tales of Xillia

UmsetzunG Bei „Tales of Xillia 2“ handelt es sich um eine Fortsetzung von „Tales of Xillia“. Wer bereits den ersten Teil gespielt hat, wird zum Dank kleine Boni bekommen, denn das Spiel scannt die PlayStation auf Speicherstände des Vorgängers. Ihr erhaltet jedoch nur kleine dekorative Gegenstände, um die Gestalt der Charaktere zu verändern. Das Gamedesign basiert daher auf dem des Vorgänger. Trotzdem konnte das Entwicklerstudios es sich nicht nehmen lassen, hier und da ein paar Änderungen miteinzubringen. 

Im zweiten Teil spielt sich das Spiel aus der Sicht von Ludger Kresnik. Zusammen mit den alten Bekannten aus Teil 1 werdet ihr die Welten erkunden und versuchen herauszufinden, was Exodus und sein Bruder miteinander zu tun haben. Dabei werdet ihr von einem kleinen Mädchen namens Elle begleitet. Sie besitzt eine Uhr, die besondere Vorhersagen sichtbar machen kann.
Wer bereits Spiele aus der „Tales of ...“-Reihe gespielt hat, weiß, dass diese nicht zu den kurzen Spielen gehören. Neben der Hauptquest müsst ihr zudem auch Nebenquests ausführen und könnt unter anderem auch Quests zu den Nebencharakteren erledigen und so mehr über diese erfahren.
Nebenquests sollten ausgeführt werden, da Ludger in tiefen Schulden steckt. Diese erhaltet ihr in allen Städten am „Arbeitsmarkt“ und könnt so Geld verdienen, um nach und nach den immensen Schuldenberg des Hauptcharakters abzuarbeiten. Hierbei geht es meistens um das Bekämpfen von verschiedenen Monster in den Außenbezirken oder auch das Ausliefern einiger Materialien. Wichtig hierbei wird die Hauskatze Rollo der Familie Kresnik. Euch steht ein Katzenkurier zur Verfügung. Da ihr im Spiel rund hundert Katzen sammeln müsst, könnt ihr Rollo zum Beispiel in die verschiedenen Städte der Region lossenden, um Materialien zu sammeln. Jede Stadt birgt verschiedene Gegenstände, mit denen die Katzen zurückkommen können. Kleine Boni erhaltet ihr an verschiedenen Tagen. Spielt ihr das Spiel zum Beispiel an einem Dienstag und sendet eure Katze los, bekommt ihr den Dienstagbonus, der es möglich macht, dass die Katze 15% schneller wieder zurückkommt. So birgt jeder Tag verschiedene Boni.




Features, die zum ersten Mal bei „Tales of Xillia“ eingeführt wurden, sind hier noch anwesend, wie zum Beispiel die freibewegliche Kamera. 
Ansonsten geht es wie immer darum, Quests zu erledigen, Charaktere mit neuen Waffen, Rüstungen oder Accessoires auszustatten und die Hauptquest weiter zu spielen. Da sich dieses Spiel sehr um den Faktor Geld dreht, werden Nebenquests umso wichtiger. Jeder Cent zählt und so werdet ihr brav alle Nebenquests erledigen und alle Abzahlung pünktlich einliefern, denn wenn alles zeitnah geschieht und ihr vielleicht noch mehr als gefragt bezahlt, bekommt ihr Geschenke nach Hause gesendet oder erhaltet eine Reiseerlaubnisse, die euch ein größeres Arsenal zum Erkunden bieten.

Das Kampfsystem ist hierbei beim Alten geblieben. Bei Ludger handelt es sich um einen Kämpfer, daher seid ihr direkt am Monster und attackiert dieses mit euren Doppelklingen oder dem Hammer. Im späterem Verlauf des Spiels erhaltet ihr noch Fernkampfwaffen, in der Form von zwei Pistolen. Zwischen den drei Waffentypen könnt ihr instinktiv im Kampf wechseln. Euer Team besteht dabei aus vier Spielern, die entweder als CPU gesteuert oder von mit bis zu drei weiteren Freunden gespielt werden. Ansonsten herrscht weiterhin das Link-System, indem ihr euch durch verschieden Verbindungen mit den Charakteren aushelfen könnt. Diese haben Auswirkungen auf das Kampfgeschehen. Je nachdem für welche Verbindung ihr euch entscheidet, werdet ihr unterstützt oder kämpft frei und allein. Sucht ihr Unterstützung in Jydes, so wird dieser euch zum Beispiel heilen, wenn ihr viele Lebenspunkte verliert oder das Monster von hinten angreifen, wenn dieses euch frontal attackiert. Dies kennzeichnet sich durch eine kleine Linie zwischen Ludger und dem Charakter, mit dem ihr zusammen agiert. 
Neben der unterstützenden Funktion im Kampf könnt ihr mit diesem verbundenen Charakter Komboangriffe ausführen. Wenn sich die Arte-Leiste links am Bildschirm gefüllt hat, könnt ihr im richtigen Moment durch kräftige Angriffe einen Komboangriff auslösen und die Gegner außer Gefecht setzen. Neben den Komboattacken ist der Angriffszähler weiterhin im Spiel geblieben. Wenn dieser abläuft, könnt ihr für kurze Zeit keine weiteren starken Angriffe ausführen. Dennoch bleiben euch noch die leichten Angriffe.

Wenn ihr nicht gerade mit drei weiteren Freunden vor eurer Playstation sitzt, könnt ihr unter dem Punkt „Strategie“ im Menü eine besondere Taktik für eure CPU Charaktere einstellen – genau so, wie sie euch am besten unterstützen sollen.

Am Ende jedes Kampfes folgt wie gewohnt eine Auswertung, in der jeder Charakter seine Wertungspunkte (WP) und seine Erfahrungspunkte (EP)erhält, die euch in eurem Skilltree weiter bringen. Der Skilltree hat sich in diesem Teil komplett verändert. Diesmal geht es nicht darum, manuell die Fähigkeiten auszubauen. Ihr sucht euch nur einen der „Alluminiumkugeln“ aus und dieser levelt sich von allein durch eure Kämpfe auf. Unabhängig davon könnt ihr dann den Charakter im Bereich „Artes“ mit verschiedenen Artes ausstatten. Ihr braucht dabei keine Angst zu haben, nicht auf Maximum zu kommen, falls ihr mitten im Spiel eure Kugel wechseln wollt. Ihr könnt diese weit vor dem Ende des Spiel schon auf das Maximum bringen.







Designtechnisch ist das Spiel dem besonderen „Tales of..“-Charme treu geblieben. Viele Designs der Städte und Landschaften wurden hier leider spürbar aus dem ersten Teil wiederverwertet. Das Problem hatten wir bereits im ersten Test, dass sich nach den ersten Städten das Design bereits wiederholen kann und man sich nach einiger Zeit sattgesehen hat. Bei der teilweise knobelingen 3D Umsetzung, freut man sich allerdings auch auf die 2D-Anime-ähnlichen Gespräche.
Der Stil der Charaktere und der Landschaften ist in einem 3D-Cartoon Mix gehalten und passt dabei wundervoll zu dem Animedesign, welches das Spiel unter anderem zu bieten hat. Zwiespältig ist leider ebenfalls der Soundtrack. An vielen Stellen scheint er passend und das Spielgeschehen zu untermalen, an anderen scheint dieser wieder in einer Jazz-Dauerschleife durch zu spielen. Auch bei der Sprachausgabe wurde hier wiederum auf eine deutsche Vertonung verzichtet. Spieler müssen sich hier mit einer englischen Vertonung vergnügen und weiterhin deutsche Untertitel lesen. Bedauerlicherweise gibt es keine japanische Vertonung.

Das Schnellreisesystem, wie es im ersten Teil zu erleben war, gibt es hier in der Form nicht. Ihr könnt zwar von Stadt zu Stadt durch die Außenbezirke laufen, doch das schnelle Reisen erhaltet ihr nur durch die Benutzung der Bahnhöfe und Häfen der verschiedenen Städte.

Ein weiterer Punkt, der im zweiten Teil erhalten bleibt, sind die Gespräche zwischen den Charakter, die man durch Knopfdruck aktivieren kann. Man muss diese nicht zwanghaft immer anschauen, dennoch lohnt es sich, da hier ein neues „Freundschaftssystem“ integriert wurde. Jedes Mal, wenn ihr vor Entscheidungen in Cutscenes steht und zwischen zwei Antworten wählen müsst oder die extra Gespräche betrachtet, könnt ihr die Beziehungen zwischen Ludger und den anderen Charakteren erhöhen und vertiefen. An diesen besonderen Entscheidungsmomenten kann sich der Spielverlauf anders darstellen, andere Charaktere können sterben oder ihr schlagt einen anderen Wege ein.

Mit mehr als vierzig Stunden Spielzeit bietet „Tales of Xillia 2“ noch wesentlich mehr, als hier beschrieben.
Verpackung Leider können wir nichts zur Verpackung und den Extras schreiben, da wir den Test zu einer Promotionversion geschrieben haben.
<br />
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+ Spielbeeinflussende Entscheidungen
+ Schnelle Echtzeitkämpfe
+ Schwierigkeitsgrad einstellbar
- Wiederverwertung pur
- Keine deutsche Vertonung
- Minimalisierung beim Skilltree
Fazit Einiges ist geblieben und einiges hat sich verändert. Zwar wurde die Spielerfahrung von Xillia und Jydes auf den neuen Charakter Ludger verschoben, so bleiben die beiden dennoch im Spiel integriert. Denn vieles wurde aus dem ersten Teil wiederverwertet. Neben alten Freunden sind auch Gegner und Landschaften dieselben geblieben. Doch wer schon immer gerne Landschaften erkundet und Spaß am „Looten & Leveln“ hat, wird hier wieder auf seine Kosten kommen. Auch wenn die Kämpfe flotter gestaltet wurden, so sind wir doch von dem Skilltree mehr als nur enttäuscht und daher bleibt „Tales of Xillia“ doch der bessere Teil dieser Serie.
Grafik
Grafik
3

Sound
Sound
2.5

Steuerung
Steuerung
2

Story
Story
2

Gesamtnote


2.4
Gamedesign
Gamedesign
2.5

Multiplayer-<br>modus
Multiplayer-
modus
2



Preis/<br>Leistung
Preis/
Leistung
3

Autor: /  Reh-Baecker
Lektor: Anja Degenhardt
Grafiker: Julia Kefenhörster
Datum d. Artikels: 20.08.2015
Bildcopyright: Bandai Namco Studios, Bandai Namco Games


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