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Im Rahmen der KAZÉ Anime Night präsentierte Anime on Demand von 29. - 31.05.2020 den ersten Kino-Ableger der Erfolgsreihe "DanMachi" erstmals in Deutschland. Wir haben ihn uns für euch einmal angeschaut - vom heimischen Sofa aus.

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Dragon Ball Z: for Kinect

Originaltitel: Dragonball Z: for Kinect
 
„Dragon Ball Z: for Kinect“ soll die ultimative Kampferfahrung für den geübten Kinect Spieler bieten. Hier könnt ihr selbst Hand anlegen, indem ihr Kampfposen und Boxbewegungen im Zimmer ausübt. Doch macht das Spiel letzten Endes auch Spaß oder bringt es einen nur ins Schwitzen?
Inhalt Wer kenn die Geschichte von "Dragon Ball Z" nicht? Verschiedene Sagen, in denen sich Son-Goku und seine Freunde gemeinsam durch verschiedene Gegnermengen schlagen müssen, um die Welt vor dem Untergang zu retten. Und genauso wie in etlichen „Dragon Ball Z“- Spielen zuvor, starten wir auch hier wieder mit der ersten Saga. Sofort muss Son-Goku gegen seinen Bruder Radditz antreten, der versucht, die Erde auszulöschen. Son-Goku, der nicht wusste, dass er Geschwister hat, versucht alles, um diesen blauen Planeten zu retten. Zusammen mit seinem Erzfeind Piccolo, tritt er gegen seine fiesen Bruder an. Radditz ist stärker als angenommen und so müssen beide alles geben, sie sind sogar bereit, ihr Leben zu verlieren. Doch es bleibt nicht bei Radditz, denn noch andere Sayajins sind auf dem Radar aufgetaucht und machen ihnen das Leben schwer.

Neben der ersten Sayajin Saga sind die anderen Sagen ebenfalls vertreten, wie die von Freezer, Cell oder Boo. Hier könnt ihr die Hauptkämpfe der großen "Dragon Ball Z" Sagen spielen. Das Spiel bietet somit die kompletten „Dragonball Z“ Sagen im Storymodus und zwar die exakte Geschichte, wie sie im Anime vertreten ist. Hier liegt das Augenmerk allein auf der Idee, eine bessere Kampferfahrung durch eigene Bewegungen hervorzuheben. Was wäre da besser geeignet als die Kinect für die XBOX 360?! Genau das dachten sich auch die Entwickler von Spike und machten sich an die Entwicklung eines „Dragon Ball“ Spiels für diese Konsole. Genau ein Jahr nach dem letzten „Dragon Ball“ Spiel: „Dragon Ball Z: Ultimate Tenkaichi“, erschien dieses Spiel.
Dragon Ball Z für Kinect
Erscheinungstermin:05.10.2012
Preis (Amazon):29,94 €
Bestellen:Bei Amazon
Genres:Beat 'em Up
Konsole:X-Box 360
Dt. Publisher:Namco-Bandai
Entwickler:Spike Chunsoft
Sprache:Japanisch, Englisch / Deutsch UT
Altersfreigabe:USK: 12
Multiplayer-fähig:Nein
Spieleranzahl:1 Spieler
Spielzeit:ca. 8 Stunden
Vergleichbares:Dragon Ball Z: Ultimate Tenkaichi

UmsetzunG Ein „Dragon Ball Z“ Spiel für Kinect klingt eigentlich sehr interessant. Ein Kampfspiel, indem man nicht den Kontroller bewegen muss, sondern seine eigenen Fäuste. Wer würde da nicht nein sagen?!

Doch leider zeigt sich die Umsetzung weniger spannend, als die eigentliche Idee. 
Es ist gut, dass in dem „Dragon Ball Z“ Spiel die Hauptkämpfe der verschiedenen Sagen vertreten sind. So kann man hier als Singleplayer die Fäuste gegen Cell und Co. selbst schwingen. 

Die Steuerung ist simpel: einfach die Bewegungen am Rande des Bildschirms nachahmen. Boxen, KI einsetzen oder Energiebälle werfen – alles kein Problem. Doch leider ist man mehr damit beschäftigt, alle Posen exakt zu kopieren, als das man auf das Kampfgeschehen achtet. Man baut auch nicht wirklich eine Verbindung zu den verschiedenen Sagen auf, da man hier im Menü nur die gewünschte Sage auswählt und dann direkt an den Beginn des Kampfes platziert wird. Alles andere wird außen vor gelassen.

So schlägt man sich mit den Standartposen durch die verschiedenen Kämpfe des Storymodus, auch wenn das Spiel damit wirbt, dass man über hundert verschiedene Posen einnehmen kann. Als Spieler nimmt man dann doch schneller mal den einfachen Weg, denn oftmals ist die Genauigkeit der Kinect nicht die Beste. Es ist einfach derart frustrierend, wenn man die starken Angriffe versucht und die Kinect es nicht erfasst. 





Doch gerade hierfür wurde das Spiel nicht auf Reflexe getrimmt, sondern auf die richtigen Bewerbungen. Daher ist das Gameplay wesentlich langsamer. Quicktime-Events geben mehr Zeit zur Wahl zwischen den verschiedenen Posen, die der Spieler einnehmen sollte. So findet man sich selbst schnell in einem Wechsel zwischen Springen, Boxen und Treten. Oftmals muss man Bewegungen machen, die sich nicht so anfühlen, wie sie im Anime aussehen. Allein das Kamehameha ist annähernd dasselbe, da man hierzu beide Hände an die Hüfte und nach vorne bewegen muss. Leider wird genau dieser Rhythmus im Spiel immer und immer wieder wiederholt - somit entsteht kein Spaß und keine Abwechslung.

Ansonsten sieht man seinen Charakter in der First-Person Ansicht und versucht auf diese Weise, den Gegner nieder zu strecken. 

Doch nach einigen Stunden ist der Storymodus schnell am Ende. Neben der Story wird dann nur noch ein Punktemodus angeboten, indem man gegen den Computer antreten kann. Hier hat man die Wahl zwischen mehr als fünfzig verschiedenen Charakteren des Spiels. Einige werden durch den Storymodus freigespielt. Leider spielen sich alle Charakter auf die gleiche Art und Weise, hier wurde das Potential nicht genutzt.

Dem Spiel wurden als Bonus kleine Extras beigefügt, wie eine Animeepisode von Bardock in HD oder Son-Gokus Super Sayajins Haar, das man während der Kämpfe tragen kann. Als kleines Gimmick wurden QR-Codes für Extra Spielcontent verwendet. Es gibt zwanzig spezielle Karten, die man mit der Kinect scannen und damit Extras wie Charaktere oder Power Ups erhalten kann. Einer dieser Codes befindet sich bereits auf der Rückseite des Papierhaares von Son-Goku.

Bei der Grafik handelt es sich um dieselbe, als bei dem 2011 erschienen „Dragon Ball Z: Ultimate Tenkaichi“ Spiels, der gewohnte Cellshading-Look wurde daher nur für die Kinect im Gameplay angepasst.







Verpackung „Dragon Ball Z: for Kinect“ kommt in der üblichen XBOX 360 Verpackung auf den Markt. Auf dem Cover seht ihr Son-Goku mit seinen beiden Söhnen im Wohnzimmer. Die Rückseite zeigt hingegen verschiedene Screenshots zum Spiel.
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+ Tolle Extras
- Schlechte Bewegungserkennung
- Schlechte Storyumsetzung
- Keine Abwechslung, kein Wiederspielwert
Fazit Ein Kampfspiel mit der Kinect zu kombinieren klingt spannend, wurde aber im Fall von „Dragon Ball Z: for Kinect“ schlecht umgesetzt. Es zählt wohl zu einem der schlechteren Spiele der "Dragon Ball"-Reihe. Nicht nur, dass hier die komplette Grafik des Vorgängers wiederverwertet wurde, so spielt sich das Spiel recht träge und ungenau. Viele Frustmomente sorgen dafür, dass man das Spiel nicht öfter spielen will.
Grafik
Grafik
3

Sound
Sound
2

Steuerung
Steuerung
4

Story
Story
4

Gesamtnote


3.5
Gamedesign
Gamedesign
5



Umfang/<br>Bonus
Umfang/
Bonus
3

Preis/<br>Leistung
Preis/
Leistung
3.5

Autor: /  Reh-Baecker
Lektor: Anja Degenhardt
Grafiker: Julia Kefenhörster
Datum d. Artikels: 13.09.2015
Bildcopyright: Spike / Bandai


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