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In einer Welt, in der Kriege durch den Einsatz von gewaltigen Drachen entschieden werden, gibt es nur einen einzigen Weg, diese Herren der Lüfte zu besiegen: Man muss ihnen auf den Zahn fühlen.

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Tales of Zestiria

Originaltitel: テイルズ オブ ゼスティリア, Teiruzu Obu Zesutiria
 
Anlässlich des zwanzigjährigen Jubiläums der „Tales of...“-Serie wurde „Tales of Zestiria“ entwickelt und so entworfen, dass es an den Ursprung der Serie, „Tales of Phantasia“, erinnert.
Inhalt Der Kontinent Glenwood ist in zwei Königreiche aufgeteilt: das Hyland Königreich und das Rolance Reich. Nicht nur, dass die beiden Parteien der Menschheit oft Konflikte bringen, so bilden Hellions eine Bedrohung jeden Lebens. Hellions sind dabei nichts anderes als Lebewesen, welche durch negative Emotionen in diese verwandelt werden. In solch einer Zeit lebt der junge Abenteurer Sorey in dem Dorf Elysia in den Bergen. Als dieser zusammen mit seinem Freund Mikleo in den Ruinen unterwegs ist, retten die beiden ein Mädchen namens Alisha. Sie übernachtet zwei Nächte bei ihnen im Dorf und macht sich dann wieder auf die Heimreise. Kurz nachdem das Mädchen das Dorf verlässt, geraten Sorey und Mikleo in einen Kampf mit einem Hellion namens Lunarre. Dieser ist hinter dem Mädchen her und flüchtet aus dem Kampf. Die beiden müssen ihr zur Hilfe kommen und eilen noch in der Nacht los. So erreichen die beiden die nächste große Stadt und erfahren, dass es sich bei Alisha nicht um irgendwen handelt. Sie ist niemand anderes als die Prinzessin vom Hyland Königreich. Doch gerade als sie die Prinzessin suchen, begegnen die beiden wieder dem Hellion Lunarre und es kommt erneut zu einem Kampf. Hinter dem geplanten Meuchelmord steckt nicht er, sondern eine viel größere Organisation. Gerade als die beiden den Hellion geschwächt haben, greift die Organisation ein und bläst den Auftrag ab. Sie bedrohen Sorey und verletzen und verschleppen den Hellion. Sorey und Mikleo schaffen es dennoch die Prinzessin zu finden und sie schließt sich den beiden an, um gegen die Hellions zu kämpfen. Sie machen sich auf die Suche, die Hauptursache zu finden, welches die übermäßige Verwandlung in Hellions verursacht.
Tales of Zestiria
Erscheinungstermin:16.10.2015
Preis (Amazon):54,99 €
Bestellen:Bei Amazon
Genres:Action, RPG
Konsole:Playstation 4
Dt. Publisher:Namco-Bandai
Entwickler:Namco-Bandai
Sprache:Englisch, Japanisch
Altersfreigabe:USK: 12
Multiplayer-fähig:Nein
Spieleranzahl:1 Spieler
Spielzeit:ca. 40 Stunden
Vergleichbares:Tales of Xillia 2

UmsetzunG Tales of Zelestiria“ ist auf den ersten Blick genau das, was ein „Tales of...“-Spiel ausmacht: Single-Player, viel Geschichte und mit einer langen Spielzeit versehen.

Sorey hat eine besondere Gabe gegenüber den normalen Menschen, er kann Seraphim sehen – und genau Mikleo ist so einer. Sorey ist zwischen diesen Geistern aufgewachsen und kann sie sehen und sich mit ihnen unterhalten, während normale Menschen ihre Gegenwart höchstens spüren können.
Daher sieht es oft für Außenstehende so aus, als führe er konstant Selbstgespräche.
Gerade wegen dieser Gabe wird er als neuer Hirte, der Messias, der die Menschheit von den Hellions befreien kann und das Böse besiegen wird, gefeiert. Seine Besonderheit wird dann zu nutzen, wenn es um das Aufspüren von Hellions geht, um diese letzten Endes zu befreien. Doch nicht nur die allgemeine Menschheit hat Interesse an seinen Fähigkeiten: Die beiden Königreiche buhlen um seine Gunst und Machtkämpfe entstehen. Auch die Bevölkerung wird in diese Kämpfe involviert und die Angst unter den Menschen wächst - noch nie war die Sehnsucht nach einem Erlöser so hoch.





Schwenkt man seinen Blick von dem Geschehen in „Tales of Zestiria“ zu seinem Vorgänger „Tales of Xillia“ so erkennt man viele Gemeinsamkeiten und kleine Abweichungen.
In „Tales of Zestiria“ bleibt die Gruppe bei maximal vier Charakteren, wobei die Besetzung hier und da variieren kann. So können diese, genauso wie im Vorgänger, Verbindungen im Kampf untereinander eingehen, um sich so zu Hilfe zu kommen. Die einzige Bedingung ist dabei, dass man nur eine Verbindung zwischen Mensch und Seraphim eingehen kann. Neben der Verbindung sollte man wieder die Fähigkeiten und Elementarzugehörigkeit der Freunde beachten. Sie sollten sich so weit wie möglich ergänzen. Für Fans der „Tales of..“-Serie sollte dies keine Neuheit sein, da alle Spiele Wert auf besondere Kombinationen der Charaktere legen. Das Besondere an „Tales of Zestiria“ ist aber, dass die Charaktere fusionieren können. Da bei den Verbindungen nur eine Geist-Mensch-Verbindung möglich ist, kann man sich dafür entscheiden, die beiden zu fusionieren und dann von ihren verbesserten Talenten und Eigenschaften sowie neuen Fähigkeiten zu profitieren.
Den einzigen Nachteil, den die Fusion bietet, ist, wenn man das Spiel in der Koop-Funktion spielt. Da man mit bis zu vier Spielern im Spiel unterwegs sein kann, kann es im Kampf durch die Fusion für zwei Spieler ziemlich langweilig werden.

Dennoch wird es viele erfreuen, dass nun Kämpfe genau dort ausgetragen werden, wo man in einen Gegner laufen wird und nicht mehr in einer separaten Arena. Auch werden Angriffe nun unterteilt in Kriegs-Artes, verborgene Artes und sepharische Artes. Natürlich sind auch mystische Artes mit ihren Spezialangriffen wieder dabei und alles wird durch die Fusion noch mächtiger.

Ansonsten kann man von diesem Spiel wieder den Standard erwarten, den „Tales of…“-Spiele gerne liefern. Im Kampf steuert ihr einen der Charaktere und fechtet alle Gefechte, wie ihr es wollt: manuell, halbautomatisch oder vollautomatisch. Dabei könnt ihr jederzeit den Charakter wechseln. Eure Gefolgsleute könnt ihr so einstellen, dass sie eher in der Defensive oder Offensive mitkämpfen sowie euch in irgendeiner Hinsicht unterstützen.
Dabei hat man im Spiel wieder die Ruhe weg. Der Spieler kann jederzeit das Spielgeschehen, beispielsweise auch im Kampf, pausieren und andere Einstellungen vornehmen, seien es nun Kampfeinstellungen oder Rüstungswechsel. So kann man immer wieder seine Taktik ändern, um so ideal wie möglich aus dem Kampf herauszugehen. Auch werden wieder kleine Hilfen im Kampf angeboten, wie automatisches Abwehren, Ausweichen oder verringerte Energiekosten.

Man sollte wie immer seine Aktions- und Lebensenergie im Auge behalten. Je voller die Energie, desto schneller wird diese regeneriert. Das Spiel verfolgt im Kampf eure Attacken, denn je öfter ihr einen bestimmten Angriff einsetzt, desto energieeffizienter wird dieser. Wem das Kampfsystem dennoch zu leicht erscheint, kann jederzeit die Schwierigkeitsstufe anpassen und so den Pfad der Charaktere etwas erschweren. Neulingen sollten auf den leichten Einstellungen keine Probleme haben, durch das Spiel zu kommen. Trotzdem erfordert das Kampfsystem gerade für Anfänger eine gewisse Einlernphase.
Auch die richtigen Charaktereinstellungen zu finden, ist nicht das Leichteste und sorgt hier und da für schwebende Fragezeichen über dem Kopf. Welche Werte sind wichtiger und sollten daher mehr gefördert werden? Dabei kommt es nicht allein auf den Grad des Wertes an, sondern auch auf die Position auf dem Talentbrett. Abhängig von der Position können so noch weitere Effekte wie Wertsteigerungen, Immunitäten oder Spezialkräfte aktiviert werden. Vieles findet man daher durch mögliches Experimentieren mit den Werten heraus und man wird hier mit Sicherheit nach einiger Zeit seinen Weg finden.







Geschichtlich kommt das Spiel erst später ins Rollen und bereitet den Einstieg in das Geschehen eher zäh. Das Spiel lässt den Spieler gerade am Anfang viel selbst erkunden. Es bleibt also viel Zeit zum Erforschen der Karte, denn man wird hier und da mit Schatztruhen belohnt, die besondere Gegenstände bergen. Aber auch Pflanzen können eingesammelt werden oder man kann Extrapunkte verdienen durch das Lesen der Schrifttafeln, die sich überall in der Landschaft verstecken.
Doch gerade in solchen Moment kann man des Öfteren ins Schmunzeln kommen über gewisse Plaudereien der Gruppenmitglieder. Durch das Erkunden am Anfang sieht man viele schöne Landschaften, aber auch hier und da kopierte Ecken, die man vorher schon einmal erblickt hatte. Manchmal gibt es schwammige Texturen, welche die Technik der PS4 nicht einmal kitzelt. Was aber besonders positiv auffällt, ist der gelungene, poppige Soundtrack zum Spiel, der im Vergleich zu seinen Vorgängern besonders herausragt. Bei der Synchronisation könnt ihr wieder zwischen der original japanischen und der englischen Vertonung wählen.

Auch wenn ihr an manchen Ecken nicht weiter wisst, gibt es im Spiel eine nützliche Enzyklopädie, in der man so ziemlich alles nachschlagen kann und so neben Spieltipps auch Chroniken und Aufzeichnungen durchschauen kann. Die Belohnungen einiger kleiner Aufträge lohnen sich zu erarbeiten, denn von Rüstung bis zu verschiedenen Boni ist alles dabei.
Verpackung Leider können wir nichts zur Verpackung berichten, da wir ein Presseexemplar zum Test zur Verfügung hatten.
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+ Riesige Spielwelten zum Erkunden mit anpassbarem Schwierigkeitsgrad
+ Umfangreiche Charaktereinstellungen
+ zweisprachige Tonspur
- Zähe Geschichte
- Neues Kampfsystem, weniger spannend für Koop-Funktion
- Veraltete Grafik
Fazit Auch mit „Tales of Zestiria“ bleibt sich die Serie nach zwanzig Jahren noch treu. Zwar gibt es hier und da kleine Veränderungen, doch der Kern ist dasselbe geblieben: Im Fokus stehen wie immer das Erkunden von Landschaften und das Miterleben der Erzählungen rund um die spielbaren Charakteren. Untermalt wird das Ganze mit einem wunderschönen fetzigen Soundtrack. Schade ist nur, dass die Geschichte gerade auch am Anfang nicht viel motiviert. Technisch gesehen wird die Welt nicht neu erfunden: kopierte Landschaften und teilweise schwammige Texturen sind vorhanden. Ein wenig Abwechslung bietet das Kampfsystem, das jetzt auch ohne jegliche Arena auskommt.
Grafik
Grafik
3

Sound
Sound
2

Steuerung
Steuerung
2

Multiplayermodus
Multiplayermodus
3

Gesamtnote


2.6
Gamedesign
Gamedesign
3

Story
Story
3



Preis/Leistung
Preis/Leistung
2

Autor: /  Reh-Baecker
Lektor: Aylin Hoffmann /  Tuulikki
Grafiker: Julia Kefenhörster
Datum d. Artikels: 18.12.2015
Bildcopyright: Bandai Namco Studio, tri-Crescendo / Bandai Namco Entertainment


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